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Ritterkreuz : Große Verleihungsurkunde des Eichenlaubes zumRitterkreuz des Eisernen Kreuzes an H...

In Orden und militärhistorische Antiquitäten - Sc...

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Orden und Ehrenzeichen - Ritterkreuz : Große Verleihungsurkunde des Eichenlaubes zumRitterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Heinrich Borgmann.

Datiert Führerhauptquartier, den 10. Februar 1942. Mit Originalunterschrift des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler in Tinte.

Die Urkunde auf großem Pergamentbogen (Doppelblatt) von Hand geschrieben, das Hoheitszeichen und der Name des Beliehenen in erhabenem Gold gehalten.

Die Eichenlaub-Mappe aus antikem Pergament mitaufgelegtem, feuervergoldeten Hoheitszeichen. Die Innendeckel mit Pergamentspiegeln und handvergoldeter Linieneinfassung. Am rückseitigen unteren Rand signiert "FRIEDATHIERSCH".

Heinrich Borgmann (* 15. August 1912 in Angermünde; ? 5. April 1945 in Magdeburg) war zuletzt Oberst im Generalstab sowie Adjutant von Adolf Hitler.

1932 trat Borgmann in das 5. (Preußische) Infanterie-Regiment der Reichswehr ein. Als Chef der 9. Kompanie des Infanterieregiments 46 nahm er am Feldzug gegen Polen, wie auch am Westfeldzug teil. Danach wurde er Führer der Vorausabteilung ?Borgmann? in der 30. Infanterie-Division. Im Rußlandfelzug war er in der Heeresgruppe Nord der Führer der Radfahrabteilung 30, dann führte er das 3. Bataillon des Infanterieregiments 46 und schließlich wieder die ?Kampfgruppe Borgmann?.

Am 7. Februar 1942 wurde er schwer verwundet und am 10. Februar 1942 erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Es erfolgte seine Versetzung zur Kriegsakademie in Berlin mit der Ausbildung zum Generalstabsoffizier. Als Ib und Ia diente Borgmann bei verschiedenen Divisionen.

Im Juli 1943 wurde er der Verbindungsoffizier des Heeres bei Adolf Hitler, der als Reichskanzler auch Oberbefehlshaber des Heeres war.

Beim Attentat vom 20. Juli 1944 wurden Anwesende, die zu seiner Linken standen, und der Stenograph Heinrich Berger, der rechts von ihm stand, durch die Explosion getötet. Er überlebte mit schweren Verletzungen und erhielt das Goldene Verwundetenabzeichen 20. Juli 1944.

Nach der Genesung wurde er zum Oberst befördert. Am 2. April 1945 wurde er Kommandeur der neu aufgestellten Volksgrenadier-Division ?Scharnhorst?, einem Verband der 12. Armee. Noch vor der Befehlsübernahme wurde er durch einen feindlichen Tieffliegerangriff schwer verwundet und verstarb in einem Lazarett in Magdeburg.

Seltenes und bedeutendes Verleihungsdokument dieses tapferen Offiziers und Zeugnis für die hohe Wertschätzung, die dem Ritterkreuz und seinen höheren Stufen als Tapferkeitsauszeichnung entgegengebracht wurde.

Die Urkunden sind vom kunsthistorischen Standpunkt aus betrachtet einzigartig. Durch das Zusammenwirken von Professor Gerdy Troost mit Frieda Thiersch, der bedeutendsten deutschen Buchbinderin des 20. Jahrhunderts beim Entwurf und der Fertigung der Kassetten und Mappen, der kalligraphischen Höchstleistung der Graphikerin Franziska Kobell, die zusammen mit ihren Mitarbeitern die Urkunden von Hand schrieb, und dem Können der Goldschmiede Franz und Professor Hermann Wandinger bei der Ausführung der Goldschmiedearbeiten, wurden bedeutende künstlerische Objekte geschaffen.

Kein Staat der Welt hat zuvor oder danach jemals einen solchen Aufwand bei der Gestaltung der Verleihungsurkunden seiner höchsten Auszeichnungen betrieben. Selbst die kalligraphisch hochstehenden Verleihungsurkunden der angesehensten weltlichen Ritterorden wie des Goldenen Vlieses und des Hosenbandordens erreichen dieses Niveau nicht.

Die Schlichtheit der tragbaren Auszeichnung, des von dem bedeutendsten deutschen Architekten des Klassizismus, Karl Friedrich Schinkel, 1813 entworfenen Eisernen Kreuzes, bildet dazu einen augenfälligen Kontrast von hohem Sinngehalt.

Die Mappe und die Urkunde in hervorragender Erhaltung. Vor allem der auf der Mappe aufgelegte Hoheitsadler weist eine nahezu unberiebene und unverputzte originale Feuervergoldung auf. Die Urkunde mit unwesentlichen, kaum sichtbaren, minimalen Stockflecken.

Durch den zeitaufwendigen Herstellungsprozess der Mappen und Urkunden wurden bei Weitem nicht alle Urkunden für die Eichenlaubträger bis Kriegsende fertiggestellt.

Besonders durch den Bezug zum Attentat auf Adolf Hitler und die Verleihung des Goldenen Verwundetenabzeichens 20. Juli 1944 an Heinrich Borgmann ein besonders interessantes Verleihungsdokument von größter Seltenheit.

 




Orders and Decorations - Knights Cross : Große Verleihungsurkunde des Eichenlaubes zumRitterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Heinrich Borgmann.

Formal Award Document for the Knight's Cross with Oakleaves to Hauptmann Heinrich Borgmann.

Dated Führer Headquarters, 10 February 1942. With original ink signature of the Führer and Reich Chancellor Adolf Hitler.

The document handwritten on large parchment sheet (double leaf), the eagle and the name of therecipient in raised gold.

The oak-leaf folder of antique parchment with applied fire-gilt swastica eagle. The inner covers with parchment mirrors and hand-gilt line edging. Signed "FRIEDA THIERSCH" on the lower back margin.

Heinrich Borgmann (* 15 August 1912 in Angermünde; ? 5 April 1945 in Magdeburg) was last Colonel in the General Staff as well as Adjutant to Adolf Hitler.

In 1932, Borgmann joined the 5th (Prussian) Infantry Regiment of the Reichswehr. As head of the 9th Company of the Infantry Regiment 46, he took part in the campaign against Poland, as well as in the Western campaign. Afterwards he became leader of the advance unit "Borgmann" in the 30th Infantry Division. In the Russian campaign he was the leader of the Radfahrabteilung 30 in the Heeresgruppe Nord, then he led the 3rd Battalion of the Infantry Regiment 46 and finally again the "Kampfgruppe Borgmann".

On 7 February 1942 he was seriously wounded and on 10 February 1942 he received the Oak Leaves to the Knight's Cross of the Iron Cross.

This was followed by his transfer to the War Academy in Berlin with training as a General Staff Officer. As Ib and Ia, Borgmann served with various divisions.

In July 1943, he became the Army's liaison officer to Adolf Hitler in the "Führerhauptquartier"

In the assassination attempt of 20 July 1944, those present to his left and the stenographer Heinrich Berger, who was standing to his right, were killed by the explosion. He survived with serious injuries and received the Golden Wounded Badge 20 July 1944.

After recovering, he was promoted to colonel. On 2 April 1945, he became commander of the newly formed Volksgrenadier Division "Scharnhorst", a unit of the 12th Army. Even before taking command, he was seriously wounded by an enemy low-flying attack and died in a military hospital in Magdeburg.

Rare and important award document of this brave officer and testimony to the high esteem in which the Knight's Cross and its higher levels were held as an award for bravery.

From an art-historical point of view, the certificates are unique. Through the collaboration of Professor Gerdy Troost with Frieda Thiersch, the most important German bookbinder of the 20th century, in the design and production of the cassettes and folders, the calligraphic excellence of the graphic artist Franziska Kobell, who together with her co-workers wrote the certificates by hand, and the skill of the goldsmiths Franz and Professor Hermann Wandinger in the execution of the goldsmith's work, significant artistic objects were created.

No state in the world before or since has ever made such an effort in designing the award certificates of its highest honours. Even the calligraphically superior award certificates of the most prestigious secular orders of chivalry, such as the Order of the Golden Fleece and the Order of the Garter, do not reach this level.

The simplicity of

Orden und Ehrenzeichen - Ritterkreuz : Große Verleihungsurkunde des Eichenlaubes zumRitterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Heinrich Borgmann.

Datiert Führerhauptquartier, den 10. Februar 1942. Mit Originalunterschrift des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler in Tinte.

Die Urkunde auf großem Pergamentbogen (Doppelblatt) von Hand geschrieben, das Hoheitszeichen und der Name des Beliehenen in erhabenem Gold gehalten.

Die Eichenlaub-Mappe aus antikem Pergament mitaufgelegtem, feuervergoldeten Hoheitszeichen. Die Innendeckel mit Pergamentspiegeln und handvergoldeter Linieneinfassung. Am rückseitigen unteren Rand signiert "FRIEDATHIERSCH".

Heinrich Borgmann (* 15. August 1912 in Angermünde; ? 5. April 1945 in Magdeburg) war zuletzt Oberst im Generalstab sowie Adjutant von Adolf Hitler.

1932 trat Borgmann in das 5. (Preußische) Infanterie-Regiment der Reichswehr ein. Als Chef der 9. Kompanie des Infanterieregiments 46 nahm er am Feldzug gegen Polen, wie auch am Westfeldzug teil. Danach wurde er Führer der Vorausabteilung ?Borgmann? in der 30. Infanterie-Division. Im Rußlandfelzug war er in der Heeresgruppe Nord der Führer der Radfahrabteilung 30, dann führte er das 3. Bataillon des Infanterieregiments 46 und schließlich wieder die ?Kampfgruppe Borgmann?.

Am 7. Februar 1942 wurde er schwer verwundet und am 10. Februar 1942 erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Es erfolgte seine Versetzung zur Kriegsakademie in Berlin mit der Ausbildung zum Generalstabsoffizier. Als Ib und Ia diente Borgmann bei verschiedenen Divisionen.

Im Juli 1943 wurde er der Verbindungsoffizier des Heeres bei Adolf Hitler, der als Reichskanzler auch Oberbefehlshaber des Heeres war.

Beim Attentat vom 20. Juli 1944 wurden Anwesende, die zu seiner Linken standen, und der Stenograph Heinrich Berger, der rechts von ihm stand, durch die Explosion getötet. Er überlebte mit schweren Verletzungen und erhielt das Goldene Verwundetenabzeichen 20. Juli 1944.

Nach der Genesung wurde er zum Oberst befördert. Am 2. April 1945 wurde er Kommandeur der neu aufgestellten Volksgrenadier-Division ?Scharnhorst?, einem Verband der 12. Armee. Noch vor der Befehlsübernahme wurde er durch einen feindlichen Tieffliegerangriff schwer verwundet und verstarb in einem Lazarett in Magdeburg.

Seltenes und bedeutendes Verleihungsdokument dieses tapferen Offiziers und Zeugnis für die hohe Wertschätzung, die dem Ritterkreuz und seinen höheren Stufen als Tapferkeitsauszeichnung entgegengebracht wurde.

Die Urkunden sind vom kunsthistorischen Standpunkt aus betrachtet einzigartig. Durch das Zusammenwirken von Professor Gerdy Troost mit Frieda Thiersch, der bedeutendsten deutschen Buchbinderin des 20. Jahrhunderts beim Entwurf und der Fertigung der Kassetten und Mappen, der kalligraphischen Höchstleistung der Graphikerin Franziska Kobell, die zusammen mit ihren Mitarbeitern die Urkunden von Hand schrieb, und dem Können der Goldschmiede Franz und Professor Hermann Wandinger bei der Ausführung der Goldschmiedearbeiten, wurden bedeutende künstlerische Objekte geschaffen.

Kein Staat der Welt hat zuvor oder danach jemals einen solchen Aufwand bei der Gestaltung der Verleihungsurkunden seiner höchsten Auszeichnungen betrieben. Selbst die kalligraphisch hochstehenden Verleihungsurkunden der angesehensten weltlichen Ritterorden wie des Goldenen Vlieses und des Hosenbandordens erreichen dieses Niveau nicht.

Die Schlichtheit der tragbaren Auszeichnung, des von dem bedeutendsten deutschen Architekten des Klassizismus, Karl Friedrich Schinkel, 1813 entworfenen Eisernen Kreuzes, bildet dazu einen augenfälligen Kontrast von hohem Sinngehalt.

Die Mappe und die Urkunde in hervorragender Erhaltung. Vor allem der auf der Mappe aufgelegte Hoheitsadler weist eine nahezu unberiebene und unverputzte originale Feuervergoldung auf. Die Urkunde mit unwesentlichen, kaum sichtbaren, minimalen Stockflecken.

Durch den zeitaufwendigen Herstellungsprozess der Mappen und Urkunden wurden bei Weitem nicht alle Urkunden für die Eichenlaubträger bis Kriegsende fertiggestellt.

Besonders durch den Bezug zum Attentat auf Adolf Hitler und die Verleihung des Goldenen Verwundetenabzeichens 20. Juli 1944 an Heinrich Borgmann ein besonders interessantes Verleihungsdokument von größter Seltenheit.

 




Orders and Decorations - Knights Cross : Große Verleihungsurkunde des Eichenlaubes zumRitterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Heinrich Borgmann.

Formal Award Document for the Knight's Cross with Oakleaves to Hauptmann Heinrich Borgmann.

Dated Führer Headquarters, 10 February 1942. With original ink signature of the Führer and Reich Chancellor Adolf Hitler.

The document handwritten on large parchment sheet (double leaf), the eagle and the name of therecipient in raised gold.

The oak-leaf folder of antique parchment with applied fire-gilt swastica eagle. The inner covers with parchment mirrors and hand-gilt line edging. Signed "FRIEDA THIERSCH" on the lower back margin.

Heinrich Borgmann (* 15 August 1912 in Angermünde; ? 5 April 1945 in Magdeburg) was last Colonel in the General Staff as well as Adjutant to Adolf Hitler.

In 1932, Borgmann joined the 5th (Prussian) Infantry Regiment of the Reichswehr. As head of the 9th Company of the Infantry Regiment 46, he took part in the campaign against Poland, as well as in the Western campaign. Afterwards he became leader of the advance unit "Borgmann" in the 30th Infantry Division. In the Russian campaign he was the leader of the Radfahrabteilung 30 in the Heeresgruppe Nord, then he led the 3rd Battalion of the Infantry Regiment 46 and finally again the "Kampfgruppe Borgmann".

On 7 February 1942 he was seriously wounded and on 10 February 1942 he received the Oak Leaves to the Knight's Cross of the Iron Cross.

This was followed by his transfer to the War Academy in Berlin with training as a General Staff Officer. As Ib and Ia, Borgmann served with various divisions.

In July 1943, he became the Army's liaison officer to Adolf Hitler in the "Führerhauptquartier"

In the assassination attempt of 20 July 1944, those present to his left and the stenographer Heinrich Berger, who was standing to his right, were killed by the explosion. He survived with serious injuries and received the Golden Wounded Badge 20 July 1944.

After recovering, he was promoted to colonel. On 2 April 1945, he became commander of the newly formed Volksgrenadier Division "Scharnhorst", a unit of the 12th Army. Even before taking command, he was seriously wounded by an enemy low-flying attack and died in a military hospital in Magdeburg.

Rare and important award document of this brave officer and testimony to the high esteem in which the Knight's Cross and its higher levels were held as an award for bravery.

From an art-historical point of view, the certificates are unique. Through the collaboration of Professor Gerdy Troost with Frieda Thiersch, the most important German bookbinder of the 20th century, in the design and production of the cassettes and folders, the calligraphic excellence of the graphic artist Franziska Kobell, who together with her co-workers wrote the certificates by hand, and the skill of the goldsmiths Franz and Professor Hermann Wandinger in the execution of the goldsmith's work, significant artistic objects were created.

No state in the world before or since has ever made such an effort in designing the award certificates of its highest honours. Even the calligraphically superior award certificates of the most prestigious secular orders of chivalry, such as the Order of the Golden Fleece and the Order of the Garter, do not reach this level.

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Orden und militärhistorische Antiquitäten - Schusswaffen (militärisch)

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Kirchheim unter Teck
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Geschäftsführer und zugelassenen Versteigerer Andreas Thies, verkauft die angebotenen

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in  Angebotslisten  sowie  der  Vermittlung  von  Kaufverträgen  auf  unserer  Internetseite 

„online - Auktionen“ gelten diese Bedingungen sinngemäß.

Mit der Abgabe von Geboten werden diese Bedingungen akzeptiert.

2. Katalog und Beschreibung – Gewährleistung

Die  Originalität  der  Gegenstände  wird  garantiert.

  Berechtigte  Reklamationen  müs

-

sen  innerhalb  von  4  Wochen  nach  Rechnungsdatum  vorgebracht  werden.  Darüber  hin

-

aus  ist  jedwede  Haftung  ausgeschlossen.  Gegenstände,  die  als  Kopien  beschrieben 

sind,  sind  von  jeglicher  Gewährleistung  ausgenommen.  Die  Katalogbeschreibungen 

dienen  als  Orientierungshilfe  für  die  Käufer  und  ersetzen  nicht  die  Besichtigung  der 

Gegenstände,  die  wir  empfehlen  möchten.  Saalbieter,  die  die  Gegenstände  besich

-

tigt  haben,  kaufen  grundsätzlich  wie  besehen.  Katalogbeschreibungen  und  mündlich 

abgegebene  Erklärungen  beinhalten  außer  der  Gewährleistung  für  die  Originalität 

der   Gegenstände   keine   Eigenschaftszusicherungen   oder   Garantieübernahmen.  

Das

Versteigerungsgut  ist  gebraucht.  Sämtliche  Gegenstände  werden  in  dem  Zustand 

verkauft, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Zuschlages befinden. Jegliche Garantie

für Zustandsbeschreibungen, bzw. diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlos

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sen.

Nach  erfolgter  endgültiger  Abrechnung  mit  den  Einlieferern,  also  8  Wochen  nach 

der Auktion, sind keinerlei Reklamationen wegen offener oder versteckter Mängel oder

aus  Gründen  gleich  welcher  Art  mehr  möglich.  Reklamationen  sind  nur  für  bezahlte 

Gegenstände möglich und werden nur vom ursprünglichen Käufer der Gegenstände, nicht

von Dritterwerbern entgegengenommen. Alle anderen Ansprüche sind ausgeschlossen.

3. Ausruf

Die  Versteigerung  erfolgt  in  der  Regel  in  der  im  Katalog  genannten  Reihenfolge.  Der 

Versteigerer ist jedoch berechtigt, Lose zu vereinigen, zu trennen, auszulassen, zurück

-

zuziehen oder außerhalb der Reihenfolge anzubieten. Der Versteigerer bestimmt die Höhe

des Ausrufs nach eigenem Ermessen.

4. Gebote

Nach  dem  Ausruf  nimmt  der  Versteigerer  die  Gebote  entgegen. 

Die  Festlegung  der 

jeweiligen Steigerungsrate liegt im Ermessen des Versteigerers; sie liegt in der Regel

ca. 10 % über dem zuletzt abgegebenen Gebot.

Der Versteigerer ist berechtigt, ohne Angabe von Gründen Personen von der Teilnahme an

der Versteigerung auszuschließen, bzw. die Annahme von Geboten abzulehnen.

Dem  Versteigerer  unbekannte  Bieter  sollten  rechtzeitig  ausreichende  Sicherheiten 

stellen oder Referenzen nachweisen, um die Annahme ihrer Gebote zu ermöglichen.

Nicht  persönlich  anwesende  Kaufinteressenten  können  durch  die  Abgabe  schriftlicher 

Gebote an der Versteigerung teilnehmen. Solche Gebote müssen die Katalognummern und

die jeweiligen Höchstgebote enthalten. Sie werden ebenso wie die Gebote von Saalbietern

behandelt, d. h. das Höchstgebot wird nur soweit ausgenützt, wie es zur Überbietung ande

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rer Gebote notwendig ist. Zuschläge unterhalb des angegebenen Höchstpreises sind daher

möglich. Die Ausführung der schriftlichen Aufträge durch den Versteigerer erfolgt gewis

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senhaft und ohne Extraberechnung, jedoch ohne Gewähr.

Jeder Bieter haftet für die von ihm abgegebenen Gebote persönlich, auch wenn er geltend

macht, im Auftrag eines Dritten gehandelt zu haben und die Rechnung auf diesen ausge

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stellt wurde.

Bei der Vermittlung von Kaufverträgen im Rahmen unserer Internet-Auktionen müssen

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5. Zuschlag

Der  Zuschlag  erfolgt,  wenn  nach  dreimaligem  Aufruf  des  Höchstgebotes  kein  wei

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teres  Gebot  mehr  abgegeben  wird.  Bei  Abgabe  mehrerer  gleich  hoher  Gebote  ist  der 

Versteigerer berechtigt, den Käufer per Losentscheid zu ermitteln. Im Falle irgendwelcher

Unklarheiten oder Zweifel über den Zuschlag, insbesondere über die rechtzeitige Abgabe

von Geboten, liegt es im Ermessen des Versteigerers, den erteilten Zuschlag für endgültig

zu erklären oder das betreffende Los nochmals zum Ausruf zu bringen. Bis dahin bleiben

alle abgegebenen Gebote verbindlich. Der Auktionator hat das Recht, bis zum Erreichen

eines mit dem Einlieferer vereinbarten Limits auch Gebote für den Einlieferer abzugeben

und  das  Los  gegebenenfalls  dem  Einlieferer  unter  Nennung  der  Einlieferungsnummer 

zuzuschlagen; das Los bleibt dann unverkauft.

Sollte ein Zuschlag unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Einlieferers erfolgen, insbe

-

sondere bei Nichterreichen eines vereinbarten Limitpreises, bleibt der Bieter vier Wochen

an sein Gebot gebunden.

Bei  der  Vermittlung  von  Kaufverträgen  im  Rahmen  unserer  Internetauktionen  erfolgt 

der Zuschlag nach Ablauf des für das jeweilige Los angegebenen Zeitpunkts in unseren

Geschäftsräumen. Der Bieter mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag.

6. Rechnung

Mit dem Zuschlag wird der gesamte Kaufpreis zur sofortigen Barzahlung fällig.

Der  Kaufpreis  setzt  sich  zusammen  aus  dem  Zuschlagspreis,  dem 

Aufgeld  von  25  %

sowie   eventuellen   Nebenkosten,   insbesondere   für   Lagerung   und   Versand.   Dieser  

Betrag  beinhaltet  die  gesetzliche  Mehrwertsteuer  (Differenzbesteuerung  §  25  a  UStG), 

die  nicht  gesondert  ausgewiesen  wird.  Bei  Anwendung  der  Regelbesteuerung  wird 

der  Mehrwertsteuersatz  von  19  %  auf  den  Gesamtpreis  (Zuschlag  +  25  %  Aufgeld  = 

Gesamtpreis + 19 % MwSt. = Endpreis) berechnet.

Ausfuhrlieferungen  sind  unter  bestimmten  Voraussetzungen  von  der  Mehrwertsteuer 

befreit.  Sobald  diese  vorliegen  und  der  vorgeschriebene  Ausfuhrnachweis  fristgerecht 

erbracht ist, wird die bezahlte Mehrwertsteuer dem Käufer zurückerstattet.

Am  Versteigerungstag  erstellte  Rechnungen  unterliegen  der  Überprüfung  und  evtl. 

Berichtigung.

Käufer, die ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Firma Andreas Thies e. K.

nicht  fristgerecht  nachkommen,  machen  sich  schadensersatzpflichtig.  Die  Firma 

Andreas Thies e. K. ist in diesen Fällen ermächtigt, den Zuschlag aufzu

heben und

die Ware nochmals zu versteigern oder freihändig zu verkaufen. Der ursprüngliche

Käufer hat in diesem Fall eine Gebühr in Höhe des vollen Aufgeldes in Höhe von 23

% sowie der Einliefererkommission zu entrichten.

7. Zahlung

Prinzipiell  sind  alle  Rechnungen  am  Versteigerungstag,  bzw.  bei  online-Auktionen, 

am  Tag  des  Ablaufs  der  jeweiligen  Lose  während  der  Öffnungszeit  zur  Barzahlung  in 

Euro  fällig,  Vorausrechnungen  schriftlicher  Auftraggeber  eine  Woche  nach  Versand. 

Zahlungen  in  Fremdwährungen  sind  erst  mit  der  endgültigen  Bankabrechnung  ver

-

bindlich;  Minderbeträge  sind  nachzuleisten,  Überzahlungen  werden  gutgeschrieben. 

Bei Zahlung durch Überweisung oder erfüllungshalber durch Scheck ist diese erst nach

erfolgter endgültiger Bankgutschrift erfüllt. Der Versteigerer ist in diesem Falle berech

-

tigt, Verzugszinsen in Höhe von 2 % über dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz zu ver

-

langen, sofern nicht der Schuldner nachweist, dass ein Zinsschaden überhaupt nicht oder

wesentlich niedriger entstanden ist.

8. Lieferung

Die  Lieferung  erfolgt  erst  nach  Bezahlung. 

Wird  ein  Gegenstand  trotzdem  vor 

Bezahlung  des  Kaufpreises  ausgehändigt,  so  steht  die  Eigentumsübertragung  unter  der 

aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung des Kaufpreises. Der Käufer ist

bis dahin nicht zur Weiterveräußerung oder Veränderung des Versteigerungsgutes berech

-

tigt.  Saalbieter  sind  gehalten,  die  erworbenen  Objekte  nach  Bezahlung  am  Auktionstag 

mitzunehmen.

 Ein Versand durch die Fa. Thies e. K. erfolgt erst nach entsprechender

Versandanweisung durch den Käufer. Sperrige Gegenstände werden von uns generell

nicht versandt, bzw. nur nach vorheriger Absprache mit dem Käufer.

Für Gegenstände, die sieben Tage nach der Auktion nicht abgeholt wurden, wird eine

Lagergebühr von 10

 pro Objekt und Tag berechnet.

9. Gewährleistung

Mit  dem  Zuschlag  gehen  alle  Risiken,  insbesondere  des  zufälligen  Untergangs  und  der 

zufälligen  Verschlechterung,  auf  den  Käufer  über.  Die  versteigerten  Gegenstände  sind 

gebraucht.

Der Versteigerer haftet als Kommissionär, abgesehen von der unter Punkt 2 genannten

Gewährleistung, für die Originalität der Gegenstände, nicht für Mängel, gleich welcher

Art. Er verpf lichtet sich, rechtzeitig vorgetragene Mängelrügen des Erwerbers innerhalb

der gesetzlichen Gewährleistungsfrist dem Einlieferer zu übermitteln, sofern es ihm aus

tatsächlichen Gründen nicht unmöglich ist, diesen noch zu erreichen.

Schaden,  der  aus  Missverständnissen  oder  Übermittlungsfehlern  im  Verkehr  zwischen 

Versteigerer und Kaufinteressent entsteht, insbesondere bei telefonischen Übermittlungen,

geht zu Lasten des Kaufinteressenten. Der Versteigerer oder seine Erfüllungsgehilfen haf

-

ten nur für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schaden.

10. Erhaltungsangaben

1 = hervorragende Erhaltung

2 = normale Erhaltung

3 = stark getragen/gebraucht

4 = mäßige Erhaltung

Orden  und  historische  Sammlungsgegenstände  sind  Objekte,  die  zum  Tragen  bzw. 

zum  Gebrauch  bestimmt  waren  und  somit  einer  naturgemäßen  Abnutzung  unterlagen. 

Besonders  bei  frühen  Exemplaren  berücksichtigt  die  Erhaltungseinstufung  das  Alter. 

Mängel, Restaurierungen oder Beschädigungen, die über das übliche Maß hinausgehen,

sind im Text erwähnt. Erhaltungsangaben als Ergebnis subjektiver Betrachtung sind kein

Bestandteil der Katalogbeschreibung. Auf die Besichtigungsmöglichkeit ist deshalb aus

-

drücklich hingewiesen.

Reklamationen, die sich auf den Zustand eines ersteigerten Objektes beziehen, sind grund

-

sätzlich ausgeschlossen.

11. Nutzungsbedingungen §§ 86, 86 a StGB

Zum Schutz der Öffentlichkeit und mit Rücksicht auf unsere ausländischen Kunden sind

wir zu größtmöglicher Sorgfalt und Umsicht im Umgang mit zeitgeschichtlichen Objekten

aus der Zeit des 3. Reiches verpf lichtet.

Die Gegenstände werden daher nicht öffentlich ausgestellt. Titel und Bezeichnungen ein

-

zelner Personen oder Truppenteile wurden wie im Sprachgebrauch der Zeit üblich in die

Katalogbeschreibung übernommen. Damit ist keinerlei Wertung verbunden.

Besucher,  die  Gegenstände  aus  der  Zeit  des  3.  Reiches  vorbesichtigen  möchten  und  der 

Firma  Andreas  Thies  e.  K.  nicht  persönlich  bekannt  sind,  werden  gebeten,  ein  entspre

-

chendes  Besichtigungsformular  auszufüllen  und  darin  ihr  Sammelgebiet  einzutragen. 

Gleichzeitig werden die Kenntnisnahme der §§ 86, 86 a StGB und deren strikte Einhaltung

zugesichert.

Schriftliche Bieter, die unserem Hause nicht persönlich bekannt sind, werden bei Abgabe

von Geboten auf Gegenstände aus der Zeit des 3. Reiches gebeten, Art und Zweck ihres

Sammelgebietes  anzugeben,  z.  B.  Auf bau  einer  nach  wissenschaftlichen  Grundsätzen 

aufgebauten  Sammlung  über  Vorgänge  des  Zeitgeschehens,  wie  etwa  den  2.  Weltkrieg, 

die Wehrmacht, etc.

Die Firma Andreas Thies e. K. nimmt Gebote nur von solchen Bietern entgegen, die sich

zu einer strikten Einhaltung der §§ 86, 86 a StGB verpf lichten.

Indem Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, ver

-

sichern sie, dass sie den Katalog und die darin abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des

3. Reiches nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Auf klärung, der Abwehr verfassungs

-

widriger Bestrebungen, der Kunst, der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der

Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder zu ähnli

-

chen Zwecken erwerben (§§ 86 a, 86 StGB).

Die  Firma  Andreas  Thies  e.  K.  bietet  diese  Gegenstände  und  den  entsprechenden 

Katalog  nur  unter  diesen  Voraussetzungen  an.  Mit  der  Abgabe  eines  Gebotes  wer

-

den  diese  Bedingungen,  wie  auch  die  im  allgemeinen  Teil  des  Kataloges  abgedruckten 

Versteigerungs- und Geschäftsbedingungen ausdrücklich akzeptiert.

12. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Die  Geschäftsräume  des  Versteigerers  sind  für  beide  Teile  Erfüllungsort.  Das  am 

Erfüllungsort  geltende  Recht  ist  maßgebend  für  alle  Rechtsbeziehungen  zwischen  dem 

Käufer  und  dem  Versteigerer,  und  zwar  auch  dann,  wenn  der  Rechtsstreit  im  Ausland 

geführt wird. Das einheitliche Gesetz über den internationalen Kauf beweglicher Sachen

und  das  einheitliche  Gesetz  über  den  Abschluss  von  internationalen  Kaufverträgen 

über  bewegliche  Sachen  gelten  nicht.  Für  sämtliche  gegenwärtigen  und  zukünftigen 

Ansprüche  aus  der  Geschäftsverbindung  mit  Vollkauf leuten,  juristischen  Personen  des 

öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Nürtingen ausschließ

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licher Gerichtsstand. Der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Käufer keinen allgemeinen

Gerichtsstand  im  Inland  hat  oder  nach  Vertragsschluss  seinen  Wohnsitz  oder  gewöhn

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lichen  Aufenthaltsort  aus  dem  Inland  verlegt  oder  sein  Wohnsitz  oder  gewöhnlicher 

Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen unwirksam

sein, so bleiben die übrigen gleichwohl gültig.

Alle Losnummern dieses Kataloges, die mit R gekennzeichnet sind, werden mit der

Regelbesteuerung besteuert.

Die Warenausgabe erfolgt nur 

gegen Barzahlung oder bankbestätigten Scheck.

Vollständige AGBs

Stichworte: Iron Cross, Badge