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Lorentz Wolbrecht, Thorn - Torun Table Cliock

In 114. Auktion

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Mannheim
Lorentz Wolbrecht, Thorn - Torun Table Cliock, Beeindruckende, museale, hexagonale Prunktischuhr mit Viertelstundenselbstschlag

Maße 175 x 155 x 100 mm, circa 1665, Land Polen

Geh.: Feuervergoldetes Messinggehäuse, Silberornamente, seitlich aufgeschraubte, querovale Sichtfenster, Kugelfüße mit Tatzen, geflügelte Cherubsköpfe und Karyatiden, 2 Bodenglocken.

Ziff.: Messing, feuervergoldet, genietete, silberne, geflügelte Cherubsköpfe, aufgelegter, silberner Ziffernring mit gravierten radialen röm. Stunden, vergoldeter Messingring mit arab. Minuten und röm. Vierteln, mit Blüten feinst graviertes Zentrum.

Werk: Hexagonales Messingwerk, feuervergoldet, aufgelegte florale Zierelemente, Kette/Schnecke für Gehwerk, 2 floral gravierte Federhäuser, 2 gravierte Hämmer, außenverzahnte Schlossscheibe, Kontrollzifferblatt für Viertelstundenschlag, Spindelhemmung, dreiarmige Eisenunruh.

Lorenz (Wawrzzyniec) Wolbrecht (auch Wollbrecht oder Walbrecht) ist als Uhrmacher 1662 in Thorn verzeichnet. 1669 zog er nach Warschau, wo er bis 1684 als Uhrmacher arbeitete. Er wurde bekannt durch eine außergewöhnliche Monstranz-Uhr in Augsburger Art und Qualität, die sich heute im Wawel Royal Castle Museum in Krakau befindet. Toru? (Thorn) war im 16., 17. und 18. Jahrhundert ein bedeutendes polnisches bzw. deutsches Uhrmacherzentrum. Mit den in Thorn tätigen Uhrmachern Engelschalck und Heckel sind Verbindungen nach Friedberg festzustellen. Die Geschichte der Toruner Uhrmacherei reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als bereits Turmuhren gebaut wurden. Die Fertigungszahlen überstiegen zu diesem Zeitpunkt sogar die von Danzig. Dies änderte sich erst ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Für Meisterstücke gab es gemäß den Regelungen von 1578 und 1636 exakte Vorschriften. So mussten Tischuhren beispielsweise einen Viertel- und Stundenschlag haben und die Mondphase sowie die Tierkreiszeichen anzeigen. Taschenuhren mussten die Stunden schlagen und am Hals getragen werden können (Halsuhr). Großuhren mussten mit fünf Mechanismen ausgestattet sein: Viertelschlag, Nachschlag/Repetition, Mondphase, Wochentag, Planeten/Tierkreiszeichen und Wecker. Im 18. Jahrhundert musste ein angehender Meister sogar drei Uhren fertigen, darunter auch einen Wecker. Von den frühen Toruner Uhren sind nicht viele erhalten geblieben, die meisten davon befinden sich in permanenten Ausstellungen von Museen bzw. in privaten Sammlungen. Ein ausführlicher Bericht über Uhren aus Toru? ist erschienen in: Klassik Uhren 1/2009, München 2009, Seiten 8-9.

Geh.: sehr gut, Kratzer, leicht oxidiert, berieben. Ziff.: sehr gut, Kratzer, berieben. Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung wird empfohlen.
Lorentz Wolbrecht, Thorn - Torun Table Cliock, An impressive, museum-quality, hexagonal horizontal table clock with quarter hour strike

Dimensions 175 x 155 x 100 mm, circa 1665, Origin Polen

Case: Firegilt brass case, silver ornaments, the sides with screwed-on, transverse oval windows, ball feet with paws, winged cherub heads and caryatids, 2 rear bells.

Dial: Brass, firegilt, riveted silver winged cherub heads, applied silver chapter ring with engraved radial Roman hours, gilt brass chapter ring with Arabic minutes and Roman quarters, centre engraved with flowers and blossom motifs.

Movm.: Hexagonal brass movement, firegilt, applied floral decorations, chain/fusee for going train, 2 florally engraved barrels, 2 engraved hammers, locking plate with outer teeth, control dial for quarter hour strike, verge escapement, plain three arm iron balance.

Lorenz (Wawrzzyniec) Wolbrecht (also spelled Wollbrecht or Walbrecht) is recorded as a clockmaker in Thorn in 1662. In 1669 he moved to Warsaw, where he worked as a clockmaker until 1684. He became known for a remarkable monstrance clock in the Augsburg style and quality, which is today housed in the Wawel Royal Castle Museum in Kraków. Toru? (Thorn) was an important Polish (respectively German) clockmaking hub in the 16th, 17th, and 18th centuries. Connections to Friedberg can be traced through the clockmakers Engelschalck and Heckel, who worked in Thorn. The history of clockmaking in Toru? reaches back to the 14th century, when turret clocks were already being produced. At that time, production numbers even exceeded those of Danzig. This was true until the second half of the 15th century. According to the regulations of 1578 and 1636, master pieces followed strict requirements. Table clocks, for example, had to feature quarter and hour striking, as well as indications for the moon phase and the zodiac signs. Pocket watches had to strike the hours and be wearable around the neck (pendant watches). Large clocks had to be equipped with five mechanisms: quarter striking, repeat striking, moon phase, weekday, planets/zodiac signs, and an alarm. In the 18th century, an aspiring master even had to produce three clocks, including one with an alarm. Not many early Toru? clocks have survived; most of those that remain are now held in permanent museum exhibitions or private collections. A detailed report on clocks from Toru? has been published in Klassik Uhren 1/2009, Munich 2009, pages 8-9.

Case: very good, scratched, slightly oxydized, rubbed. Dial: very good, scratched, rubbed. Movm.: very good, capable of running, cleaning recommended.
Lorentz Wolbrecht, Thorn - Torun Table Cliock, Beeindruckende, museale, hexagonale Prunktischuhr mit Viertelstundenselbstschlag

Maße 175 x 155 x 100 mm, circa 1665, Land Polen

Geh.: Feuervergoldetes Messinggehäuse, Silberornamente, seitlich aufgeschraubte, querovale Sichtfenster, Kugelfüße mit Tatzen, geflügelte Cherubsköpfe und Karyatiden, 2 Bodenglocken.

Ziff.: Messing, feuervergoldet, genietete, silberne, geflügelte Cherubsköpfe, aufgelegter, silberner Ziffernring mit gravierten radialen röm. Stunden, vergoldeter Messingring mit arab. Minuten und röm. Vierteln, mit Blüten feinst graviertes Zentrum.

Werk: Hexagonales Messingwerk, feuervergoldet, aufgelegte florale Zierelemente, Kette/Schnecke für Gehwerk, 2 floral gravierte Federhäuser, 2 gravierte Hämmer, außenverzahnte Schlossscheibe, Kontrollzifferblatt für Viertelstundenschlag, Spindelhemmung, dreiarmige Eisenunruh.

Lorenz (Wawrzzyniec) Wolbrecht (auch Wollbrecht oder Walbrecht) ist als Uhrmacher 1662 in Thorn verzeichnet. 1669 zog er nach Warschau, wo er bis 1684 als Uhrmacher arbeitete. Er wurde bekannt durch eine außergewöhnliche Monstranz-Uhr in Augsburger Art und Qualität, die sich heute im Wawel Royal Castle Museum in Krakau befindet. Toru? (Thorn) war im 16., 17. und 18. Jahrhundert ein bedeutendes polnisches bzw. deutsches Uhrmacherzentrum. Mit den in Thorn tätigen Uhrmachern Engelschalck und Heckel sind Verbindungen nach Friedberg festzustellen. Die Geschichte der Toruner Uhrmacherei reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als bereits Turmuhren gebaut wurden. Die Fertigungszahlen überstiegen zu diesem Zeitpunkt sogar die von Danzig. Dies änderte sich erst ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Für Meisterstücke gab es gemäß den Regelungen von 1578 und 1636 exakte Vorschriften. So mussten Tischuhren beispielsweise einen Viertel- und Stundenschlag haben und die Mondphase sowie die Tierkreiszeichen anzeigen. Taschenuhren mussten die Stunden schlagen und am Hals getragen werden können (Halsuhr). Großuhren mussten mit fünf Mechanismen ausgestattet sein: Viertelschlag, Nachschlag/Repetition, Mondphase, Wochentag, Planeten/Tierkreiszeichen und Wecker. Im 18. Jahrhundert musste ein angehender Meister sogar drei Uhren fertigen, darunter auch einen Wecker. Von den frühen Toruner Uhren sind nicht viele erhalten geblieben, die meisten davon befinden sich in permanenten Ausstellungen von Museen bzw. in privaten Sammlungen. Ein ausführlicher Bericht über Uhren aus Toru? ist erschienen in: Klassik Uhren 1/2009, München 2009, Seiten 8-9.

Geh.: sehr gut, Kratzer, leicht oxidiert, berieben. Ziff.: sehr gut, Kratzer, berieben. Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung wird empfohlen.
Lorentz Wolbrecht, Thorn - Torun Table Cliock, An impressive, museum-quality, hexagonal horizontal table clock with quarter hour strike

Dimensions 175 x 155 x 100 mm, circa 1665, Origin Polen

Case: Firegilt brass case, silver ornaments, the sides with screwed-on, transverse oval windows, ball feet with paws, winged cherub heads and caryatids, 2 rear bells.

Dial: Brass, firegilt, riveted silver winged cherub heads, applied silver chapter ring with engraved radial Roman hours, gilt brass chapter ring with Arabic minutes and Roman quarters, centre engraved with flowers and blossom motifs.

Movm.: Hexagonal brass movement, firegilt, applied floral decorations, chain/fusee for going train, 2 florally engraved barrels, 2 engraved hammers, locking plate with outer teeth, control dial for quarter hour strike, verge escapement, plain three arm iron balance.

Lorenz (Wawrzzyniec) Wolbrecht (also spelled Wollbrecht or Walbrecht) is recorded as a clockmaker in Thorn in 1662. In 1669 he moved to Warsaw, where he worked as a clockmaker until 1684. He became known for a remarkable monstrance clock in the Augsburg style and quality, which is today housed in the Wawel Royal Castle Museum in Kraków. Toru? (Thorn) was an important Polish (respectively German) clockmaking hub in the 16th, 17th, and 18th centuries. Connections to Friedberg can be traced through the clockmakers Engelschalck and Heckel, who worked in Thorn. The history of clockmaking in Toru? reaches back to the 14th century, when turret clocks were already being produced. At that time, production numbers even exceeded those of Danzig. This was true until the second half of the 15th century. According to the regulations of 1578 and 1636, master pieces followed strict requirements. Table clocks, for example, had to feature quarter and hour striking, as well as indications for the moon phase and the zodiac signs. Pocket watches had to strike the hours and be wearable around the neck (pendant watches). Large clocks had to be equipped with five mechanisms: quarter striking, repeat striking, moon phase, weekday, planets/zodiac signs, and an alarm. In the 18th century, an aspiring master even had to produce three clocks, including one with an alarm. Not many early Toru? clocks have survived; most of those that remain are now held in permanent museum exhibitions or private collections. A detailed report on clocks from Toru? has been published in Klassik Uhren 1/2009, Munich 2009, pages 8-9.

Case: very good, scratched, slightly oxydized, rubbed. Dial: very good, scratched, rubbed. Movm.: very good, capable of running, cleaning recommended.

114. Auktion

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Friedrichsplatz 19
Mannheim
68165
Germany

Versand auf Anfrage | Shipping on demand

Wichtige Informationen

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For premium and taxes please refer to the particular lot.

AGB

1. Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung der Auftraggeber.

2. Der Versteigerer ist berechtigt, Nummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge zu versteigern oder zurückzuziehen.

3. Die Vorbesichtigung gibt dem Käufer Gelegenheit, die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände zu prüfen und sich von der Beschaffenheit zu überzeugen. Gegen den Versteigerer gerichtete Beanstandungen können nach dem Zuschlag nicht berücksichtigt werden. Die Katalogbeschreibungen sind nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen, stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung gem. § 434 BGB dar.

4. In den Geschäftsräumen des Versteigerers haftet jeder Besucher - insbesondere bei Besichtigungen - auch ohne eigenes Verschulden für jeden von ihm verursachten Schaden.

5. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Meistbietenden. Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe Gebot abgeben, entscheidet das Los. Der Versteigerer ist befugt, den erteilten Zuschlag zurückzunehmen und die Sache neu anzubieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen wurde oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei Nichterreichen des Mindestpreises kann der Zuschlag "unter Vorbehalt" erteilt werden und bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Der Ersteigerer ist an den Zuschlag "unter Vorbehalt" für 3 Wochen gebunden. Ein Lot, das den Limitpreis nicht erreicht, kann ohne gleichzeitigen Hinweis vom Auktionator für den Einlieferer zurückgekauft werden. Das Auktionshaus behält sich vor, für den Einlieferer Objekte unter dem Limitpreis zurückzukaufen.

6. Zahlung muss unmittelbar nach Kauf erfolgen. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr an der versteigerten Sache unmittelbar an den Ersteher über, das Eigentum erst bei vollständigem Zahlungseingang.

7. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zuschlag erteilt wird (Zuschlagsumme) sowie einem Aufgeld von 25 % (Objekte ohne Stern) auf die Zuschlagsumme, das vom Versteigerer erhoben wird. In dem Aufgeld ist die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer enthalten. Diese wird erstattet, wenn binnen Monatsfrist ein zollamtlicher Ausfuhrnachweis erbracht wird oder die Ausfuhr durch den Versteigerer zu bewirken ist.

7a) Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zuschlag erteilt wird (Zuschlagsumme) sowie einem Aufgeld von 22 % auf die Zuschlagssumme. Auf den Kaufpreis wird eine Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % (Objekte mit einem Stern) erhoben. Diese wird erstattet, wenn binnen Monatsfrist ein zollamtlicher Ausfuhrnachweis erbracht wird oder die Ausfuhr durch den Versteigerer zu bewirken ist.

7b) Bitte beachten Sie, dass für online Live-Gebote über unsere Partner Drouot und Invaluable zusätzlich 3 % Gebühren erhoben werden. Für Onlinezuschläge über unsere Homepage oder Lot-tissimo fallen keine weiteren Gebühren an.

8. Der Kaufpreis ist bar nach erfolgtem Zuschlag in Euro-Währung (EUR) an den Versteigerer zu zahlen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen der Überbelastung einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Berichtigung; Irrtum vorbehalten.

9. Schriftliche Auktionsaufträge können erteilt werden und müssen spätestens einen Tag vor Auktionsbeginn vorliegen. Die darin genannten Preise gelten als Höchstgebot, der Zuschlag kann also auch zu einem niedrigeren Preis erfolgen. Das unter Punkt 7 genannte Aufgeld wird zusätzlich in Rechnung gestellt.

10. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 1 % je angebrochenem Monat berechnet. Der Käufer kommt spätestens unabhängig von einer Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zuschlag zahlt. Bei Zahlung in ausländischer Währung gehen ein etwaiger Kursverlust und Einlösungsspesen zu lasten des Ersteigerers. Entsprechendes gilt für Schecks, die erst nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt werden können. Auktionen Dr. Crott kann bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrags oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Schadensersatz kann in diesem Falle auch so berechnet werden, dass die Sache nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich des Aufgeldes einzustehen hat.

11. Die Abnahme der ersteigerten Gegenstände muss innerhalb von acht Tagen nach Vereinbarung in unserem Büro zu den Geschäftszeiten Mo — Do 8:30 — 17:00, Fr 8:30 — 14:30 erfolgen. Die Haftung für etwaige Beschädigung oder den Verlust übernimmt der Versteigerer nicht. Jede Verwahrung und jeder Transport erfolgen auf Gefahr und Kosten des Käufers. Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Mannheim. Es gilt deutsches Recht.

12. Kaufgelder und Kaufgelderrückstände sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer im eigenen Namen einziehen und einklagen.

13. Die Abgabe eines mündlichen oder schriftlichen Gebotes bedeutet die Anerkennung dieser Versteigerungsbedingungen.

14. Porto und Versand gehen zu Lasten des Käufers.

15. Bei eintretendem Konkurs oder Vergleichsverfahren des Käufers gilt das Aussonderungsrecht nach § 47 und § 48 InsO als vereinbart.

16. Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen unberührt.

17. Der Einlieferer, der Versteigerer sowie die Bieter versichern, solange sie sich nicht gegenteilig äußern, dass die Versteigerung bzw. der Erwerb aller abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des Dritten Reiches nur aus Zwecken der Kunst, der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen oder ähnlicher Zwecke erfolgt (§§ 86a, 86 StGB).

18. Die abgebildeten Uhren erscheinen nicht immer massstabs­getreu.

19. Im Zweifels­falle ist die deutsche Version dieser Verstei­gerungs­bedingungen der maßgebliche und bindende Text.

20. Das Gebot muss den Gegen­stand unter Aufführung von Lot-Nummer und Katalog-/Objekt­bezeichnung benennen. Im Zweifel ist die Lot-Nummer maßgeblich; Unklar­heiten gehen zu Lasten des Bieters.

21. Mit dem Antrag zum telefonischen Bieten erklärt sich der Kunde mit der Aufzeichnung von Telefongesprächen einverstanden. Auktionen Dr. Crott haftet nicht für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung von Telekommunikationsverbindungen oder Übermittlungsfehler.

22. Der Kunde ist damit einverstanden, dass sein Name, seine Adresse und Käufe für Zwecke der Durchführung und Abwicklung des Vertrags­verhältnisses elektronisch von Auktionen Dr. Crott gespeichert und verarbeitet werden.

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