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A. Lange & Söhne - 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange"

In 114. Auktion

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Mannheim
A. Lange & Söhne - 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange", Vermutlich einzigartiges Sondermodell der limitierten 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange" mit Massivboden und auf Kundenwunsch gefertigter Renaissance-Gravur nach dem Entwurf von Prof. Carl Ludwig Graff (1844–1906)

Werknr. 14262, Ref. 231.011F (231.031X), Cal. L943.1, Geh.-Nr. 124100, Maße 35,9 mm, circa 2000, Limit. 100/250, Land Deutschland, Originalschatulle, Originalzertifikat, Zubehör, Gold-Originalschließe

Geh.: 18 kt Rotgold, Höhe 8 mm, aufgeschraubter massiver Gehäuseboden aus 18 kt Rotgold mit Renaissance-Motiven von Prof. Carl Ludwig Graff, Limitierungsnummer auf der Rückseite.

Ziff.: Schwarz.

Werk: Manuell.


Das 35,9 mm große und 8 mm hohe Gehäuse verfügt über einen massiven, rotgoldenen Gehäuseboden und trägt die besondere Limitierungsnummer 100/250, was auf ein außergewöhnliches Exemplar hindeutet: Der Boden ist mit einer den alten Taschenuhren nachempfundenen "Prof.-Graff-Gravur" verziert, die einen Minerva-Kopf, Füllhörner und ein schnäbelndes Vogelpaar zeigt. Auf Sonderwunsch wurden diese Massivböden mit den Graff’schen Renaissance-Motiven bei A. Lange & Söhne angefertigt, was nur in Einzelfällen umgesetzt wurde. Außer dem vorliegenden Exemplar ist uns nur ein weiteres auf einer LANGE 1 bekannt. Limitiert auf 150 Exemplare in Platin (Ref. 231.035) und 250 in Rotgold (Ref. 231.031) wurde im April 1999 dieses astronomische Meisterwerk mit seinem verspielten Zifferblatt auf der Basler Uhrenmesse zusammen mit dem Datograph präsentiert. Schnell wurde es zu einem Lieblingsstück unter Sammlern und war bereits ein Jahr später ausverkauft. Ursprünglich wurde die 1815 MONDPHASE zum 150. Geburtstag des zweitgeborenen Sohnes des Firmengründers A. Lange & Söhne, Emil Lange (1849–1922) entworfen und war die erste Mondphasenuhr der Neuzeit von A. Lange & Söhne. Mit ihren ausgefallenen Details ist die 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange" zweifellos einer der schönsten und einzigartigsten Zeitmesser der Manufaktur. Ihr Zifferblatt ist eine wahre Augenweide mit einer versetzten kleinen Sekunde bei 4 Uhr, einer Mondphasenanzeige bei 8 Uhr und einer Darstellung des Sternbilds "Großer Wagen" mit seinen sieben etwa gleich großen Sternen und dem kleinen Reiterchen neben dem mittleren Deichselstern. Letzteres wurde im Altertum als Prüfobjekt für hervorragende Sehschärfe benutzt. Die Mondphase ist auf 1058 Jahre genau berechnet. Das zugehörige Kaliber L943.1 wurde bis heute nur in dieser Edition aufgelegt. Die vorliegende, besondere 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange" mit der Referenznummer 231.031 (altes Referenznummern-System 231.011) nimmt wegen des besonderen Massivbodens eine Sonderstellung ein. Sie wurde vom ursprünglichen Besitzer kaum getragen und präsentiert sich in einem nahezu neuwertigen Zustand. Angeboten wird sie zusammen mit Faltschließe, Box, Zertifikat, Stellstift und Hangtag – eine einmalige Gelegenheit, neuer Besitzer einer legendären und vermutlich einzigartigen Uhr zu werden.
Prof. Carl Ludwig Theodor Graff (1844-1906), geboren 1844 in Grabow/Mecklenburg, war Designer und Architekt und langjähriger Direktor der Dresdner Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums. Er war an bedeutenden Bauprojekten beteiligt, darunter der Neubau der Wiener Staatsoper sowie der Bau des Kunsthistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums zusammen mit Gottfried Semper. Zudem schuf er zahlreiche kunstgewerbliche Entwürfe für Möbel, Textilien, Schmuck und Keramik. Er entwarf einen Taufstein für die Dresdner Frauenkirche und stattete den kleinen Bankettsaal der Albrechtsburg in Meißen aus. Im Jahr 1877 erfolgte die Gründung des Dresdner Kunstgewerbevereins durch ihn. Für seine herausragenden Verdienste wurde ihm 1897 der Titel eines Königlich Sächsischen Geheimen Hofrats verliehen. Graff verstarb 1906 in Leipzig.

Geh.: sehr gut. Ziff.: sehr gut. Werk: sehr gut, gangfähig.
A. Lange & Söhne - 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange", A possibly unique special version of the 1815 MOON PHASE "Hommage à Emil Lange", featuring a solid case-back and a Renaissance-style engraving by special customer request, based on a design by Prof. Carl Ludwig Graff (1844–1906) —g— 18 K red gold, 8 mm high, screwed solid 18 K red-gold case-back with Renaissance motifs by Prof. Carl Ludwig Graff, limited edition number on the back.

Movm. No. 14262, Ref. 231.011F (231.031X), Cal. L943.1, Case No. 124100, Dimensions 35,9 mm, circa 2000, Limited 100/250, Origin Deutschland, Original box, Original certificate, Accessories, gold original clasp

Dial: Black.

Movm.: Manual.


The 35.9 mm case with a height of 8 mm features a solid red-gold case-back and carries the special limitation number 100/250, marking it as an exceptional piece. The back is adorned with a "Prof. Graff engraving" inspired by antique pocket watches, depicting a Minerva head, cornucopias, and a pair of billing birds. These solid case-backs with Graff’s Renaissance motifs were produced by A. Lange & Söhne only upon special request and were executed in just a handful of instances. Apart from the present watch, only one other example is known to us, which is a LANGE 1. Limited to 150 pieces in platinum (Ref. 231.035) and 250 in red gold (Ref. 231.031), this astronomical masterpiece with its whimsical dial was presented at the Basel Watch Fair in April 1999 alongside the Datograph. It quickly became a collectors’ favourite and sold out within a year. The 1815 MOON PHASE was originally intended to commemorate the 150th birthday of Emil Lange (1849–1922), the second son of the company’s founder, and was the first moon-phase watch of the modern A. Lange & Söhne era. With its distinctive details, the 1815 MOON PHASE "Hommage à Emil Lange" is undoubtedly one of the most beautiful and unique timepieces ever created by the manufacture. Its dial is a true feast for the eyes, featuring an off-centre small second at 4 o’clock, a moon-phase display at 8 o’clock, and shows "Big Dipper" constellation with its seven similarly sized stars and the tiny rider figure next to the centre star of the drawbar. In antiquity, this small rider was used as a test of exceptional visual acuity. The moon-phase mechanism is calculated to remain accurate for 1,058 years. The associated calibre L943.1 was produced exclusively for this edition. This highly special 1815 MOON PHASE "Hommage à Emil Lange" with reference number 231.031 (old reference number system 231.011) holds a unique position due to its special solid case-back. It was worn only sparingly by its original owner and remains in near-mint condition. It comes with folding clasp, box, certificate, setting pin, and hangtag - an extraordinary opportunity to acquire a legendary and quite likely unique timepiece.
Prof. Carl Ludwig Theodor Graff. Born in 1844 in Grabow/Mecklenburg, Graff served for many years as director of the Dresden Kunstgewerbeschule and the Kunstgewerbemuseum (school of applied arts and museum of applied arts). He was involved in major architectural projects, including the design of the new Vienna State Opera as well as of the Kunsthistorisches Museum and the Naturhistorisches Museum (museum of art history and museum of natural history) together with Gottfried Semper. In addition, he produced numerous applied-arts designs for furniture, textiles, jewelry, and ceramic work. He designed a baptismal font for the Dresden Frauenkirche and furnished the small banquet hall of Albrechtsburg Castle in Meissen. In 1877, he founded the Dresden Kunstgewerbeverein (arts and crafts association). In recognition of his outstanding achievements, he was awarded the title of Royal Saxon Privy Councillor in 1897. Graff died in Leipzig in 1906.

Case: very good. Dial: very good. Movm.: very good, capable of running.
A. Lange & Söhne - 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange", Vermutlich einzigartiges Sondermodell der limitierten 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange" mit Massivboden und auf Kundenwunsch gefertigter Renaissance-Gravur nach dem Entwurf von Prof. Carl Ludwig Graff (1844–1906)

Werknr. 14262, Ref. 231.011F (231.031X), Cal. L943.1, Geh.-Nr. 124100, Maße 35,9 mm, circa 2000, Limit. 100/250, Land Deutschland, Originalschatulle, Originalzertifikat, Zubehör, Gold-Originalschließe

Geh.: 18 kt Rotgold, Höhe 8 mm, aufgeschraubter massiver Gehäuseboden aus 18 kt Rotgold mit Renaissance-Motiven von Prof. Carl Ludwig Graff, Limitierungsnummer auf der Rückseite.

Ziff.: Schwarz.

Werk: Manuell.


Das 35,9 mm große und 8 mm hohe Gehäuse verfügt über einen massiven, rotgoldenen Gehäuseboden und trägt die besondere Limitierungsnummer 100/250, was auf ein außergewöhnliches Exemplar hindeutet: Der Boden ist mit einer den alten Taschenuhren nachempfundenen "Prof.-Graff-Gravur" verziert, die einen Minerva-Kopf, Füllhörner und ein schnäbelndes Vogelpaar zeigt. Auf Sonderwunsch wurden diese Massivböden mit den Graff’schen Renaissance-Motiven bei A. Lange & Söhne angefertigt, was nur in Einzelfällen umgesetzt wurde. Außer dem vorliegenden Exemplar ist uns nur ein weiteres auf einer LANGE 1 bekannt. Limitiert auf 150 Exemplare in Platin (Ref. 231.035) und 250 in Rotgold (Ref. 231.031) wurde im April 1999 dieses astronomische Meisterwerk mit seinem verspielten Zifferblatt auf der Basler Uhrenmesse zusammen mit dem Datograph präsentiert. Schnell wurde es zu einem Lieblingsstück unter Sammlern und war bereits ein Jahr später ausverkauft. Ursprünglich wurde die 1815 MONDPHASE zum 150. Geburtstag des zweitgeborenen Sohnes des Firmengründers A. Lange & Söhne, Emil Lange (1849–1922) entworfen und war die erste Mondphasenuhr der Neuzeit von A. Lange & Söhne. Mit ihren ausgefallenen Details ist die 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange" zweifellos einer der schönsten und einzigartigsten Zeitmesser der Manufaktur. Ihr Zifferblatt ist eine wahre Augenweide mit einer versetzten kleinen Sekunde bei 4 Uhr, einer Mondphasenanzeige bei 8 Uhr und einer Darstellung des Sternbilds "Großer Wagen" mit seinen sieben etwa gleich großen Sternen und dem kleinen Reiterchen neben dem mittleren Deichselstern. Letzteres wurde im Altertum als Prüfobjekt für hervorragende Sehschärfe benutzt. Die Mondphase ist auf 1058 Jahre genau berechnet. Das zugehörige Kaliber L943.1 wurde bis heute nur in dieser Edition aufgelegt. Die vorliegende, besondere 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange" mit der Referenznummer 231.031 (altes Referenznummern-System 231.011) nimmt wegen des besonderen Massivbodens eine Sonderstellung ein. Sie wurde vom ursprünglichen Besitzer kaum getragen und präsentiert sich in einem nahezu neuwertigen Zustand. Angeboten wird sie zusammen mit Faltschließe, Box, Zertifikat, Stellstift und Hangtag – eine einmalige Gelegenheit, neuer Besitzer einer legendären und vermutlich einzigartigen Uhr zu werden.
Prof. Carl Ludwig Theodor Graff (1844-1906), geboren 1844 in Grabow/Mecklenburg, war Designer und Architekt und langjähriger Direktor der Dresdner Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums. Er war an bedeutenden Bauprojekten beteiligt, darunter der Neubau der Wiener Staatsoper sowie der Bau des Kunsthistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums zusammen mit Gottfried Semper. Zudem schuf er zahlreiche kunstgewerbliche Entwürfe für Möbel, Textilien, Schmuck und Keramik. Er entwarf einen Taufstein für die Dresdner Frauenkirche und stattete den kleinen Bankettsaal der Albrechtsburg in Meißen aus. Im Jahr 1877 erfolgte die Gründung des Dresdner Kunstgewerbevereins durch ihn. Für seine herausragenden Verdienste wurde ihm 1897 der Titel eines Königlich Sächsischen Geheimen Hofrats verliehen. Graff verstarb 1906 in Leipzig.

Geh.: sehr gut. Ziff.: sehr gut. Werk: sehr gut, gangfähig.
A. Lange & Söhne - 1815 MONDPHASE "Hommage à Emil Lange", A possibly unique special version of the 1815 MOON PHASE "Hommage à Emil Lange", featuring a solid case-back and a Renaissance-style engraving by special customer request, based on a design by Prof. Carl Ludwig Graff (1844–1906) —g— 18 K red gold, 8 mm high, screwed solid 18 K red-gold case-back with Renaissance motifs by Prof. Carl Ludwig Graff, limited edition number on the back.

Movm. No. 14262, Ref. 231.011F (231.031X), Cal. L943.1, Case No. 124100, Dimensions 35,9 mm, circa 2000, Limited 100/250, Origin Deutschland, Original box, Original certificate, Accessories, gold original clasp

Dial: Black.

Movm.: Manual.


The 35.9 mm case with a height of 8 mm features a solid red-gold case-back and carries the special limitation number 100/250, marking it as an exceptional piece. The back is adorned with a "Prof. Graff engraving" inspired by antique pocket watches, depicting a Minerva head, cornucopias, and a pair of billing birds. These solid case-backs with Graff’s Renaissance motifs were produced by A. Lange & Söhne only upon special request and were executed in just a handful of instances. Apart from the present watch, only one other example is known to us, which is a LANGE 1. Limited to 150 pieces in platinum (Ref. 231.035) and 250 in red gold (Ref. 231.031), this astronomical masterpiece with its whimsical dial was presented at the Basel Watch Fair in April 1999 alongside the Datograph. It quickly became a collectors’ favourite and sold out within a year. The 1815 MOON PHASE was originally intended to commemorate the 150th birthday of Emil Lange (1849–1922), the second son of the company’s founder, and was the first moon-phase watch of the modern A. Lange & Söhne era. With its distinctive details, the 1815 MOON PHASE "Hommage à Emil Lange" is undoubtedly one of the most beautiful and unique timepieces ever created by the manufacture. Its dial is a true feast for the eyes, featuring an off-centre small second at 4 o’clock, a moon-phase display at 8 o’clock, and shows "Big Dipper" constellation with its seven similarly sized stars and the tiny rider figure next to the centre star of the drawbar. In antiquity, this small rider was used as a test of exceptional visual acuity. The moon-phase mechanism is calculated to remain accurate for 1,058 years. The associated calibre L943.1 was produced exclusively for this edition. This highly special 1815 MOON PHASE "Hommage à Emil Lange" with reference number 231.031 (old reference number system 231.011) holds a unique position due to its special solid case-back. It was worn only sparingly by its original owner and remains in near-mint condition. It comes with folding clasp, box, certificate, setting pin, and hangtag - an extraordinary opportunity to acquire a legendary and quite likely unique timepiece.
Prof. Carl Ludwig Theodor Graff. Born in 1844 in Grabow/Mecklenburg, Graff served for many years as director of the Dresden Kunstgewerbeschule and the Kunstgewerbemuseum (school of applied arts and museum of applied arts). He was involved in major architectural projects, including the design of the new Vienna State Opera as well as of the Kunsthistorisches Museum and the Naturhistorisches Museum (museum of art history and museum of natural history) together with Gottfried Semper. In addition, he produced numerous applied-arts designs for furniture, textiles, jewelry, and ceramic work. He designed a baptismal font for the Dresden Frauenkirche and furnished the small banquet hall of Albrechtsburg Castle in Meissen. In 1877, he founded the Dresden Kunstgewerbeverein (arts and crafts association). In recognition of his outstanding achievements, he was awarded the title of Royal Saxon Privy Councillor in 1897. Graff died in Leipzig in 1906.

Case: very good. Dial: very good. Movm.: very good, capable of running.

114. Auktion

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Friedrichsplatz 19
Mannheim
68165
Germany

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Wichtige Informationen

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For premium and taxes please refer to the particular lot.

AGB

1. Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung der Auftraggeber.

2. Der Versteigerer ist berechtigt, Nummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge zu versteigern oder zurückzuziehen.

3. Die Vorbesichtigung gibt dem Käufer Gelegenheit, die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände zu prüfen und sich von der Beschaffenheit zu überzeugen. Gegen den Versteigerer gerichtete Beanstandungen können nach dem Zuschlag nicht berücksichtigt werden. Die Katalogbeschreibungen sind nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen, stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung gem. § 434 BGB dar.

4. In den Geschäftsräumen des Versteigerers haftet jeder Besucher - insbesondere bei Besichtigungen - auch ohne eigenes Verschulden für jeden von ihm verursachten Schaden.

5. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Meistbietenden. Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe Gebot abgeben, entscheidet das Los. Der Versteigerer ist befugt, den erteilten Zuschlag zurückzunehmen und die Sache neu anzubieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen wurde oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei Nichterreichen des Mindestpreises kann der Zuschlag "unter Vorbehalt" erteilt werden und bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Der Ersteigerer ist an den Zuschlag "unter Vorbehalt" für 3 Wochen gebunden. Ein Lot, das den Limitpreis nicht erreicht, kann ohne gleichzeitigen Hinweis vom Auktionator für den Einlieferer zurückgekauft werden. Das Auktionshaus behält sich vor, für den Einlieferer Objekte unter dem Limitpreis zurückzukaufen.

6. Zahlung muss unmittelbar nach Kauf erfolgen. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr an der versteigerten Sache unmittelbar an den Ersteher über, das Eigentum erst bei vollständigem Zahlungseingang.

7. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zuschlag erteilt wird (Zuschlagsumme) sowie einem Aufgeld von 25 % (Objekte ohne Stern) auf die Zuschlagsumme, das vom Versteigerer erhoben wird. In dem Aufgeld ist die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer enthalten. Diese wird erstattet, wenn binnen Monatsfrist ein zollamtlicher Ausfuhrnachweis erbracht wird oder die Ausfuhr durch den Versteigerer zu bewirken ist.

7a) Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zuschlag erteilt wird (Zuschlagsumme) sowie einem Aufgeld von 22 % auf die Zuschlagssumme. Auf den Kaufpreis wird eine Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % (Objekte mit einem Stern) erhoben. Diese wird erstattet, wenn binnen Monatsfrist ein zollamtlicher Ausfuhrnachweis erbracht wird oder die Ausfuhr durch den Versteigerer zu bewirken ist.

7b) Bitte beachten Sie, dass für online Live-Gebote über unsere Partner Drouot und Invaluable zusätzlich 3 % Gebühren erhoben werden. Für Onlinezuschläge über unsere Homepage oder Lot-tissimo fallen keine weiteren Gebühren an.

8. Der Kaufpreis ist bar nach erfolgtem Zuschlag in Euro-Währung (EUR) an den Versteigerer zu zahlen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen der Überbelastung einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Berichtigung; Irrtum vorbehalten.

9. Schriftliche Auktionsaufträge können erteilt werden und müssen spätestens einen Tag vor Auktionsbeginn vorliegen. Die darin genannten Preise gelten als Höchstgebot, der Zuschlag kann also auch zu einem niedrigeren Preis erfolgen. Das unter Punkt 7 genannte Aufgeld wird zusätzlich in Rechnung gestellt.

10. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 1 % je angebrochenem Monat berechnet. Der Käufer kommt spätestens unabhängig von einer Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zuschlag zahlt. Bei Zahlung in ausländischer Währung gehen ein etwaiger Kursverlust und Einlösungsspesen zu lasten des Ersteigerers. Entsprechendes gilt für Schecks, die erst nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt werden können. Auktionen Dr. Crott kann bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrags oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Schadensersatz kann in diesem Falle auch so berechnet werden, dass die Sache nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich des Aufgeldes einzustehen hat.

11. Die Abnahme der ersteigerten Gegenstände muss innerhalb von acht Tagen nach Vereinbarung in unserem Büro zu den Geschäftszeiten Mo — Do 8:30 — 17:00, Fr 8:30 — 14:30 erfolgen. Die Haftung für etwaige Beschädigung oder den Verlust übernimmt der Versteigerer nicht. Jede Verwahrung und jeder Transport erfolgen auf Gefahr und Kosten des Käufers. Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Mannheim. Es gilt deutsches Recht.

12. Kaufgelder und Kaufgelderrückstände sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer im eigenen Namen einziehen und einklagen.

13. Die Abgabe eines mündlichen oder schriftlichen Gebotes bedeutet die Anerkennung dieser Versteigerungsbedingungen.

14. Porto und Versand gehen zu Lasten des Käufers.

15. Bei eintretendem Konkurs oder Vergleichsverfahren des Käufers gilt das Aussonderungsrecht nach § 47 und § 48 InsO als vereinbart.

16. Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen unberührt.

17. Der Einlieferer, der Versteigerer sowie die Bieter versichern, solange sie sich nicht gegenteilig äußern, dass die Versteigerung bzw. der Erwerb aller abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des Dritten Reiches nur aus Zwecken der Kunst, der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen oder ähnlicher Zwecke erfolgt (§§ 86a, 86 StGB).

18. Die abgebildeten Uhren erscheinen nicht immer massstabs­getreu.

19. Im Zweifels­falle ist die deutsche Version dieser Verstei­gerungs­bedingungen der maßgebliche und bindende Text.

20. Das Gebot muss den Gegen­stand unter Aufführung von Lot-Nummer und Katalog-/Objekt­bezeichnung benennen. Im Zweifel ist die Lot-Nummer maßgeblich; Unklar­heiten gehen zu Lasten des Bieters.

21. Mit dem Antrag zum telefonischen Bieten erklärt sich der Kunde mit der Aufzeichnung von Telefongesprächen einverstanden. Auktionen Dr. Crott haftet nicht für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung von Telekommunikationsverbindungen oder Übermittlungsfehler.

22. Der Kunde ist damit einverstanden, dass sein Name, seine Adresse und Käufe für Zwecke der Durchführung und Abwicklung des Vertrags­verhältnisses elektronisch von Auktionen Dr. Crott gespeichert und verarbeitet werden.

Vollständige AGBs

Stichworte: Lange and Söhne, A. Lange & Söhne, Minerva