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Johann Georg von Dillis
Weg im Gebirge mit überhängendem Fels
Tusche, laviert über Bleistift | Papier vergé mit Wasserzeichen (angeschnitten) | Spätes 18. Jhd.
Beschreibung
Feine Vorzeichnung einer weiten Landschaft mit sich schlängelndem Weg entlang einer Böschung mit dramatisch hoch aufragendem und überhängendem Felsen. Einige Figuren entlang des Weges, im Hintergrund ein Gebäude angedeutet. - Rückseitig kleine Bleistiftskizzen von rastenden Schafen und Kühen sowie angezeichnete Bäume. - Die Zeichnung dürfte eine Vorstudie für eine größere, motivgleiche und noch feiner ausgearbeitete Zeichnung sein, die sich im Münchener Lehnbachhaus befindet.
Beschriftung
Im unteren linken Eck handschriftlich signiert "Georg Dillis f.[ecit]".
Zustand
Die Zeichnung ist umlaufend unter Passepartout motniert (Rückseite sichtbar). Das Blatt etwas gebräunt, wenige winzige Braunfleckchen, die Ränder vereinzelt leicht berieben. Im Übrigen gut erhalten.
Maße
11 x 15,2 cm (Passepartout 20 x 34,5 cm)
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz.
Vita Johann Georg von Dillis
Johann Georg von Dillis (ab 1808 „von Dillis“, auch Maximilian Johann Georg von Dillis; geboren 1759 in Grüngiebing bzw. Gmain bei Schwindkirchen in Oberbayern; gestorben 1841 in München) war ein deutscher Landschaftsmaler, Zeichner und Grafiker sowie ein einflussreicher Museums- und Sammlungsbeamter in Bayern. Aus einer Jäger- und Försterfamilie stammend, erhielt er eine solide Ausbildung, begann ein Theologiestudium und wurde 1782 zum Priester geweiht, übte das Amt jedoch nicht dauerhaft aus und arbeitete zunächst vor allem als Zeichenlehrer in adeligen Häusern. Entscheidend für seine künstlerische Entwicklung wurden Reisen und umfangreiche Skizzenpraxis: Dillis begleitete unter anderem junge Adlige auf Bildungsreisen und unternahm auch mit dem bayerischen Kronprinzen Ludwig (dem späteren Ludwig I.) Italienreisen. Berühmt wurden insbesondere seine Reiseskizzen, Natur- und Wolkenstudien sowie seine Darstellungen des ländlichen Lebens und von „Charakterköpfen“. Parallel dazu nahm er zentrale Aufgaben in der bayerischen Kunstverwaltung wahr: In seiner Amtszeit als Sammlungsdirektor wirkte er maßgeblich an der Neuordnung und Erweiterung der Bestände mit, begleitete wichtige Erwerbungen und war an der Einrichtung der neu erbauten Alten Pinakothek beteiligt. Von 1808 bis 1814 lehrte er zudem als Professor für Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie. Dillis gilt als eine Schlüsselfigur der Kunst um 1800 in München und wird häufig als wichtigster Vertreter der sogenannten „Münchner Schule“ eingeordnet.
Die Versandkosten berechnen wir individuell für jeden Kunden. Ihr persönliches Versandkostenangebot erhalten Sie im Anhang Ihrer Bieter-Rechnung. Die Kosten setzten sich hierbei aus dem Porto sowie Kosten für das Verpackungsmaterial und den Verpackungsaufwand zusammen. Ein persönliches Versandangebot kann vor der Auktion bei uns unter auktionshaus@flanelsago.de eingeholt werden.
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Johann Georg von Dillis
Weg im Gebirge mit überhängendem Fels
Tusche, laviert über Bleistift | Papier vergé mit Wasserzeichen (angeschnitten) | Spätes 18. Jhd.
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Feine Vorzeichnung einer weiten Landschaft mit sich schlängelndem Weg entlang einer Böschung mit dramatisch hoch aufragendem und überhängendem Felsen. Einige Figuren entlang des Weges, im Hintergrund ein Gebäude angedeutet. - Rückseitig kleine Bleistiftskizzen von rastenden Schafen und Kühen sowie angezeichnete Bäume. - Die Zeichnung dürfte eine Vorstudie für eine größere, motivgleiche und noch feiner ausgearbeitete Zeichnung sein, die sich im Münchener Lehnbachhaus befindet.
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Im unteren linken Eck handschriftlich signiert "Georg Dillis f.[ecit]".
Zustand
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Maße
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Vita Johann Georg von Dillis
Johann Georg von Dillis (ab 1808 „von Dillis“, auch Maximilian Johann Georg von Dillis; geboren 1759 in Grüngiebing bzw. Gmain bei Schwindkirchen in Oberbayern; gestorben 1841 in München) war ein deutscher Landschaftsmaler, Zeichner und Grafiker sowie ein einflussreicher Museums- und Sammlungsbeamter in Bayern. Aus einer Jäger- und Försterfamilie stammend, erhielt er eine solide Ausbildung, begann ein Theologiestudium und wurde 1782 zum Priester geweiht, übte das Amt jedoch nicht dauerhaft aus und arbeitete zunächst vor allem als Zeichenlehrer in adeligen Häusern. Entscheidend für seine künstlerische Entwicklung wurden Reisen und umfangreiche Skizzenpraxis: Dillis begleitete unter anderem junge Adlige auf Bildungsreisen und unternahm auch mit dem bayerischen Kronprinzen Ludwig (dem späteren Ludwig I.) Italienreisen. Berühmt wurden insbesondere seine Reiseskizzen, Natur- und Wolkenstudien sowie seine Darstellungen des ländlichen Lebens und von „Charakterköpfen“. Parallel dazu nahm er zentrale Aufgaben in der bayerischen Kunstverwaltung wahr: In seiner Amtszeit als Sammlungsdirektor wirkte er maßgeblich an der Neuordnung und Erweiterung der Bestände mit, begleitete wichtige Erwerbungen und war an der Einrichtung der neu erbauten Alten Pinakothek beteiligt. Von 1808 bis 1814 lehrte er zudem als Professor für Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie. Dillis gilt als eine Schlüsselfigur der Kunst um 1800 in München und wird häufig als wichtigster Vertreter der sogenannten „Münchner Schule“ eingeordnet.
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