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nach Francesco Mazzola, genannt Parmigianino
Die Häutung des Marsyas
Feder und Tusche, laviert mit weißer Gouache gehöht | Papier | Erste Hälfte 16. Jhd.
Beschreibung
Nach der motivgleichen Tuschfeder von Parmigianino von 1526. -Stiche - Apollo mit gefülltem Köcher auf dem Rücken und Bogen in der Hand weist mit erhobener Hand auf den an die Fichte kopfüber gehängten Satyr Marsyas, der bereits von einem Gehilfen bei lebendigem Leib gehäutet wird als Strafe, dass er Apollo zum musikalischen Wettkampf herausforderte. Am unteren Bildrand liegt noch Apollos Kithara. Daneben findet sich in Parmigianinos Zeichnung auch die Panflöte. Auch die ovale Umradung wurde motivisch übernommen.
Beschriftung
Am unteren Rand in brauner Feder handschriftlich bezeichnet "Invenzione di Fran.co Mazzola Parmegiano".
Zustand
Das Blatt ist an den oberen Ecken auf einen Träger montiert. Teils mit alt hinterlegten Fehlstellen (v.a. im linken unteren Eck) bzw. hinterlegten Randeinrissen. Oberfläche leicht angeschmutzt. Das Papier an wenigen Stellen ausgedünnt. Die Zeichnung konturiert.
Maße
23,2 x 16,5 cm (Träger 37,3 x 29,3 cm)
Provenienz
Aus sächsischem Privatbesitz.
Vita nach Francesco Mazzola, genannt Parmigianino
Francesco Mazzola, genannt Parmigianino (geboren 1503 in Parma; gestorben 1540 in Casalmaggiore) war ein italienischer Maler. 1522 und 1523 erste Arbeiten in Parma und in Rocca di Fontanellato mythologische Themen, bevor er 1524 in Rom eintrifft, wo er bis zum Sacco di Roma 1527 lernt und arbeitet. Aus dieser frühen Zeit bereits stammt auch das bekannte Selbstportrait des Künstlers im gewölbten Spiegel, das heute in Wien hängt. Papst Clemens VII. bewundert die beispiellosen Fertigkeiten des jungen Künstlers genauso wie noch heute die Museumsbesucher. Aus Rom nimmt Parmigianino zwei Eigenheiten seiner Kunst mit: von Michelangelo inspiriert die Verwindung seiner Figuren, von Raffael aber ihre innere Ruhe. Typisch manieristisch zeigt sich seine Kunst in der Übertragung eines Bildes aus der Vorstellungswelt des Künstlers auf die Leinwand - einer expressionistischen Auffassung also statt einer idealisierten Naturwiedergabe, wie sie die Künstler der Renaissance praktizierten. Das Ergebnis sind zum Teil überlängte Körper und raffiniert dynamisierte Kompositionen. Im Jahr der Plünderung Roms durch die Truppen des Kaisers, 1527, wandert Parmigianino nach Bologna, wo er unter Anderem ein bekanntes allegorisches Portrait von Karl V. schafft. 1531 zieht es ihn zurück nach Parma. Dort malt er ab 1535 an der Apsiskuppel der Kirche Santa Maria della Steccata und studiert intensiv die Alchemie. Weil sich durch seine Experimente die Arbeiten in der Kirche verzögern, wird er 1539 schließlich vom Klerus gefeuert. Dem Zorn versucht er durch Übersiedelung ins nahe Casalmaggiore zu entgehen. Dort stirbt Parmigianino, der Kleine aus Parma, am 24. August 1540 mit nur 37 Jahren. Seine letzte Leidenschaft, die Alchemie, scheint ihn gesundheitlich stark geschwächt zu haben; der unerfüllte Vertrag mit der Kirche stellte eine schwere Bürde dar. 1550 erscheinen erstmals die Künstlerviten Vasaris, in denen auch das Leben des Parmigianino erzählt wird. Obwohl auch Vasari Kritik am Abgleiten des Malers in die Welt der alchemistischen Geheimnisse übt, so preist er ihn doch als den wahren Nachfolger der hohen Kunst Raffaels. Eine große Ausstellung, die 2003 in Wien und Parma des 500. Geburtstages Parmigianinos gedenkt, bestätigt diese Einschätzung und feiert den Künstler als hervorragendsten Meister der manieristischen Kunst.
Die Versandkosten berechnen wir individuell für jeden Kunden. Ihr persönliches Versandkostenangebot erhalten Sie im Anhang Ihrer Bieter-Rechnung. Die Kosten setzten sich hierbei aus dem Porto sowie Kosten für das Verpackungsmaterial und den Verpackungsaufwand zusammen. Ein persönliches Versandangebot kann vor der Auktion bei uns unter auktionshaus@flanelsago.de eingeholt werden.
Wir erheben ein Aufgeld in Höhe von 25 % Aufgeld zzgl.19 % MwSt.
§1 Der Versteigerer
§2 Katalog und Vorbesichtigung
§3 Durchführung der Versteigerung
§4 Kaufpreis, Zahlung, Entgegennahme der ersteigerten Kunstwerke
§5 Schlussbestimmungen
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nach Francesco Mazzola, genannt Parmigianino
Die Häutung des Marsyas
Feder und Tusche, laviert mit weißer Gouache gehöht | Papier | Erste Hälfte 16. Jhd.
Beschreibung
Nach der motivgleichen Tuschfeder von Parmigianino von 1526. -Stiche - Apollo mit gefülltem Köcher auf dem Rücken und Bogen in der Hand weist mit erhobener Hand auf den an die Fichte kopfüber gehängten Satyr Marsyas, der bereits von einem Gehilfen bei lebendigem Leib gehäutet wird als Strafe, dass er Apollo zum musikalischen Wettkampf herausforderte. Am unteren Bildrand liegt noch Apollos Kithara. Daneben findet sich in Parmigianinos Zeichnung auch die Panflöte. Auch die ovale Umradung wurde motivisch übernommen.
Beschriftung
Am unteren Rand in brauner Feder handschriftlich bezeichnet "Invenzione di Fran.co Mazzola Parmegiano".
Zustand
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Maße
23,2 x 16,5 cm (Träger 37,3 x 29,3 cm)
Provenienz
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Vita nach Francesco Mazzola, genannt Parmigianino
Francesco Mazzola, genannt Parmigianino (geboren 1503 in Parma; gestorben 1540 in Casalmaggiore) war ein italienischer Maler. 1522 und 1523 erste Arbeiten in Parma und in Rocca di Fontanellato mythologische Themen, bevor er 1524 in Rom eintrifft, wo er bis zum Sacco di Roma 1527 lernt und arbeitet. Aus dieser frühen Zeit bereits stammt auch das bekannte Selbstportrait des Künstlers im gewölbten Spiegel, das heute in Wien hängt. Papst Clemens VII. bewundert die beispiellosen Fertigkeiten des jungen Künstlers genauso wie noch heute die Museumsbesucher. Aus Rom nimmt Parmigianino zwei Eigenheiten seiner Kunst mit: von Michelangelo inspiriert die Verwindung seiner Figuren, von Raffael aber ihre innere Ruhe. Typisch manieristisch zeigt sich seine Kunst in der Übertragung eines Bildes aus der Vorstellungswelt des Künstlers auf die Leinwand - einer expressionistischen Auffassung also statt einer idealisierten Naturwiedergabe, wie sie die Künstler der Renaissance praktizierten. Das Ergebnis sind zum Teil überlängte Körper und raffiniert dynamisierte Kompositionen. Im Jahr der Plünderung Roms durch die Truppen des Kaisers, 1527, wandert Parmigianino nach Bologna, wo er unter Anderem ein bekanntes allegorisches Portrait von Karl V. schafft. 1531 zieht es ihn zurück nach Parma. Dort malt er ab 1535 an der Apsiskuppel der Kirche Santa Maria della Steccata und studiert intensiv die Alchemie. Weil sich durch seine Experimente die Arbeiten in der Kirche verzögern, wird er 1539 schließlich vom Klerus gefeuert. Dem Zorn versucht er durch Übersiedelung ins nahe Casalmaggiore zu entgehen. Dort stirbt Parmigianino, der Kleine aus Parma, am 24. August 1540 mit nur 37 Jahren. Seine letzte Leidenschaft, die Alchemie, scheint ihn gesundheitlich stark geschwächt zu haben; der unerfüllte Vertrag mit der Kirche stellte eine schwere Bürde dar. 1550 erscheinen erstmals die Künstlerviten Vasaris, in denen auch das Leben des Parmigianino erzählt wird. Obwohl auch Vasari Kritik am Abgleiten des Malers in die Welt der alchemistischen Geheimnisse übt, so preist er ihn doch als den wahren Nachfolger der hohen Kunst Raffaels. Eine große Ausstellung, die 2003 in Wien und Parma des 500. Geburtstages Parmigianinos gedenkt, bestätigt diese Einschätzung und feiert den Künstler als hervorragendsten Meister der manieristischen Kunst.
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