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Tsukioka Yoshitoshi
Band? Hikosabur? V als Sasahara Hayata
Farbholzschnitt | Papier | Um 1876
Beschreibung
Der Schauspieler Band? Hikosabur? in dramatischer Pose vor großem Vollmond (Kabuki-Szene). Das Blatt ist auch bekannt unter dem Titel "Mond in den Bergen" (Tsuki no sh?en). Die violette Kleidung bei schräger aufsicht mit Musterung.
Beschriftung
Zustand
Das Blatt ist voll auf Japanpapier aufgezogen und an den oberen Ecken auf einen Träger montiert. Gebräunt und braunfleckig (vornehmlich das Japanpapier). Etwas knickspurig. Sehr satte und leuchtende Farben.
Maße
36,5 x 24,5 cm (Träger 47 x 34 cm)
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz.
Vita Tsukioka Yoshitoshi
Tsukioka Yoshitoshi (Künstlername auch Tais? Yoshitoshi; geboren 1839 in Edo (heute Tokio); gestorben 1892 in Tokio) war ein japanischer Ukiyo-e-Künstler (Maler und Holzschnittgestalter) der späten Edo- und frühen Meiji-Zeit und wird häufig als einer der letzten großen Meister der klassischen Holzschnitttradition bezeichnet. Bereits früh erhielt er eine Ausbildung in der Utagawa-Schule: 1850 trat er als Schüler in das Atelier von Utagawa Kuniyoshi ein und übernahm von ihm nicht nur den Künstlernamen, sondern auch die Vorliebe für dramatische, erzählerisch zugespitzte Bildthemen. In den 1860er Jahren entwarf Yoshitoshi zunächst vor allem Kabuki- und Historienblätter und profilierte sich mit Serien, die das Publikum mit spannungsreichen Sujets aus Geschichte, Legende und „wahren Begebenheiten“ ansprachen (u. a. die berüchtigte Serie „28 berühmte Morde mit Versen“). Nach der Meiji-Restauration arbeitete Yoshitoshi in einem sich rasch wandelnden Medienumfeld weiter und entwarf auch shinbun nishiki-e – farbige Holzschnitt-Illustrationen für die zeitgenössische Berichterstattung, etwa für die Y?bin h?chi shinbun („Post Dispatch Newspaper“). In seinen späten Jahren entstanden die Serien, mit denen er heute besonders verbunden wird: „One Hundred Aspects of the Moon“ (1885–1892) gilt vielfach als sein Hauptwerk. Die Folge verbindet historische und literarische Figuren, Theater- und Alltagsszenen über das wiederkehrende Motiv des Mondes und arbeitet stark mit Stimmung, Licht und poetischen Textbezügen. Ebenfalls zentral sind „Thirty-two Aspects of Customs and Manners“ (1888; häufig als „32 Aspects of Women“ bekannt) sowie „New Forms of Thirty-six Ghosts“ (1889–1892), die Yoshitoshis Bandbreite zwischen Porträt, Genre, Psychologie und Phantastik zeigen.
Die Versandkosten berechnen wir individuell für jeden Kunden. Ihr persönliches Versandkostenangebot erhalten Sie im Anhang Ihrer Bieter-Rechnung. Die Kosten setzten sich hierbei aus dem Porto sowie Kosten für das Verpackungsmaterial und den Verpackungsaufwand zusammen. Ein persönliches Versandangebot kann vor der Auktion bei uns unter auktionshaus@flanelsago.de eingeholt werden.
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Tsukioka Yoshitoshi
Band? Hikosabur? V als Sasahara Hayata
Farbholzschnitt | Papier | Um 1876
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Der Schauspieler Band? Hikosabur? in dramatischer Pose vor großem Vollmond (Kabuki-Szene). Das Blatt ist auch bekannt unter dem Titel "Mond in den Bergen" (Tsuki no sh?en). Die violette Kleidung bei schräger aufsicht mit Musterung.
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Zustand
Das Blatt ist voll auf Japanpapier aufgezogen und an den oberen Ecken auf einen Träger montiert. Gebräunt und braunfleckig (vornehmlich das Japanpapier). Etwas knickspurig. Sehr satte und leuchtende Farben.
Maße
36,5 x 24,5 cm (Träger 47 x 34 cm)
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Vita Tsukioka Yoshitoshi
Tsukioka Yoshitoshi (Künstlername auch Tais? Yoshitoshi; geboren 1839 in Edo (heute Tokio); gestorben 1892 in Tokio) war ein japanischer Ukiyo-e-Künstler (Maler und Holzschnittgestalter) der späten Edo- und frühen Meiji-Zeit und wird häufig als einer der letzten großen Meister der klassischen Holzschnitttradition bezeichnet. Bereits früh erhielt er eine Ausbildung in der Utagawa-Schule: 1850 trat er als Schüler in das Atelier von Utagawa Kuniyoshi ein und übernahm von ihm nicht nur den Künstlernamen, sondern auch die Vorliebe für dramatische, erzählerisch zugespitzte Bildthemen. In den 1860er Jahren entwarf Yoshitoshi zunächst vor allem Kabuki- und Historienblätter und profilierte sich mit Serien, die das Publikum mit spannungsreichen Sujets aus Geschichte, Legende und „wahren Begebenheiten“ ansprachen (u. a. die berüchtigte Serie „28 berühmte Morde mit Versen“). Nach der Meiji-Restauration arbeitete Yoshitoshi in einem sich rasch wandelnden Medienumfeld weiter und entwarf auch shinbun nishiki-e – farbige Holzschnitt-Illustrationen für die zeitgenössische Berichterstattung, etwa für die Y?bin h?chi shinbun („Post Dispatch Newspaper“). In seinen späten Jahren entstanden die Serien, mit denen er heute besonders verbunden wird: „One Hundred Aspects of the Moon“ (1885–1892) gilt vielfach als sein Hauptwerk. Die Folge verbindet historische und literarische Figuren, Theater- und Alltagsszenen über das wiederkehrende Motiv des Mondes und arbeitet stark mit Stimmung, Licht und poetischen Textbezügen. Ebenfalls zentral sind „Thirty-two Aspects of Customs and Manners“ (1888; häufig als „32 Aspects of Women“ bekannt) sowie „New Forms of Thirty-six Ghosts“ (1889–1892), die Yoshitoshis Bandbreite zwischen Porträt, Genre, Psychologie und Phantastik zeigen.
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§2 Katalog und Vorbesichtigung
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Katalog
Stichworte: Edo, Meiji, Tsukioka Yoshitoshi, Utagawa Kuniyoshi, Ukiyo-e