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Adolf Mahnke
Bühnenbildentwürfe zur Uraufführung von Richards Strauss Intermeezzo 1924 in Dresden
Aquarell, Gouache und Kohlestift über Bleistift | leichtem Karton | 1924
Beschreibung
Sammlung von 8 Entwurfszeichnungen für die Bühnenbilder der Uraufführung von Richard Strauss´Oper "Intermezzo" am 4. November 1924 im Schauspielhaus Dresden, die für verschiedene Szenen des Stückes verwendet, zum Teil aber abgeändert wurden. Mit diesem Stück brachte Strauss seine eigene Ehe auf die Bühne. - Enthält aus dem ersten Aufzug: "Im Ankleidezimmer" (Szene 1), "auf der Rodelbahn" (Szene 2), "beim Grundlseewirt" (Szene 3), "möbliertes Zimmer" [im Hause des Notars] (Szene 4 und 6), "das Zimmer der Frau (Villa Garmisch-Partenkirchen)" (Szene 5 und 7), "Kinderschlafzimmer" (Szene 8). Aus dem zweiten Aufzug: "Im Skatzimmer" (Szene 9), "Im Prater" (Szene 11). - Der Bühnenbildner Adolf Mahnke, der Generalintendant der Sächsischen Staatstheater Alfred Reucker und Richard Strauss kamen vor der Uraufführung der Oper in der Strauss-Villa in Garmisch-Partenkirchen zusammen. Die Bezeichnung "Villa Garmisch-Partenkirchen" unter dem Szenentitel "Zimmer der Frau" weist darauf hin. In der Öffentlichkeit wurden insbesondere das Esszimmer und der angrenzende Erker bekannt, da sie im Bühnenbild nachgebaut sind. Auch einen Skatraum richtete sich Strauss in der Villa ein.
Beschriftung
Jede Zeichnung im unteren rechten Eck mit Kohlestift signiert und datiert "Amahnke 24" sowie auf dem Passepartout je in Blei betitelt und mit den Szenen versehen. Auf dem Mappendeckel handschriftlich mit Kohlestift von Mahnke bezeichnet "Adolf Mahnke Bühnenbilder zu Richard Strauss Intermezzo". Auf dem Innendeckel mit Widmung von Mahnke in Feder "Dresden 1927-28 Herrn Generalintendant Alfred Reucker zur Erinnerung an die Tage in Garmisch-Partenkirchen gewidmet" sowie signiert "AMahnke". - Eine Zeichnung datiert auf 1925, diese möglicherweise nachgereicht.
Zustand
Die Entwürfszeichnungen je unter Papierpassepartouts von Ingres mit Wasserzeichen montiert und lose in original Halbpergament-Flügelmappe innenliegend. Die Passepartouts teils schwach gebräunt, vereinzelt mit Einriss. Die Mappe gerbräunt und braunfleckig sowie mit Lagerspuren und teils Anschmutzungen. Die Zeichnungen weitestgehend sauber, nur mit schwachen Lagerspuren und die Farben leuchtend.
Maße
Mappe 45 x 54,5 cm
Provenienz
Aus dem Nachlass Alfred Reuckers.
Vita Adolf Mahnke
Adolf Carl Wilhelm Mahnke (geboren 1891 in Berlin; gestorben 1945 in Dresden) war ein deutscher Bühnenbildner und Bühnenmaler und wirkte später auch als Professor für Bühnenmalerei und Bühnenbildgestaltung an der Staatlichen Kunsthochschule Dresden. Nach Schulbesuch und Ausbildung kam Mahnke 1922 nach Dresden und übernahm die Leitung des Malsaals am Schauspielhaus Dresden. In dieser Funktion gestaltete er unter anderem Bühnenbilder für bedeutende Neuinszenierungen der Zeit, darunter die Uraufführung von Richard Strauss’ Oper „Intermezzo“ im Jahr 1924, bei der er das Bühnenbild gemeinsam mit Georg Brandt verantwortete. 1926 veröffentlichte er zusammen mit Alexander Baranowsky die Publikation „Neuzeitliche Bühnen-Malerei“. 1933 wurde Mahnke Ausstattungsleiter von Semperoper und Schauspielhaus und prägte die Dresdner Theaterarbeit bis in die 1940er Jahre, 1940 folgte die Berufung zum Professor. Im April 1942 gastierte er an den Städtischen Bühnen in Königsberg.
Die Versandkosten berechnen wir individuell für jeden Kunden. Ihr persönliches Versandkostenangebot erhalten Sie im Anhang Ihrer Bieter-Rechnung. Die Kosten setzten sich hierbei aus dem Porto sowie Kosten für das Verpackungsmaterial und den Verpackungsaufwand zusammen. Ein persönliches Versandangebot kann vor der Auktion bei uns unter auktionshaus@flanelsago.de eingeholt werden.
Wir erheben ein Aufgeld in Höhe von 25 % Aufgeld zzgl.19 % MwSt.
§1 Der Versteigerer
§2 Katalog und Vorbesichtigung
§3 Durchführung der Versteigerung
§4 Kaufpreis, Zahlung, Entgegennahme der ersteigerten Kunstwerke
§5 Schlussbestimmungen
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Adolf Mahnke
Bühnenbildentwürfe zur Uraufführung von Richards Strauss Intermeezzo 1924 in Dresden
Aquarell, Gouache und Kohlestift über Bleistift | leichtem Karton | 1924
Beschreibung
Sammlung von 8 Entwurfszeichnungen für die Bühnenbilder der Uraufführung von Richard Strauss´Oper "Intermezzo" am 4. November 1924 im Schauspielhaus Dresden, die für verschiedene Szenen des Stückes verwendet, zum Teil aber abgeändert wurden. Mit diesem Stück brachte Strauss seine eigene Ehe auf die Bühne. - Enthält aus dem ersten Aufzug: "Im Ankleidezimmer" (Szene 1), "auf der Rodelbahn" (Szene 2), "beim Grundlseewirt" (Szene 3), "möbliertes Zimmer" [im Hause des Notars] (Szene 4 und 6), "das Zimmer der Frau (Villa Garmisch-Partenkirchen)" (Szene 5 und 7), "Kinderschlafzimmer" (Szene 8). Aus dem zweiten Aufzug: "Im Skatzimmer" (Szene 9), "Im Prater" (Szene 11). - Der Bühnenbildner Adolf Mahnke, der Generalintendant der Sächsischen Staatstheater Alfred Reucker und Richard Strauss kamen vor der Uraufführung der Oper in der Strauss-Villa in Garmisch-Partenkirchen zusammen. Die Bezeichnung "Villa Garmisch-Partenkirchen" unter dem Szenentitel "Zimmer der Frau" weist darauf hin. In der Öffentlichkeit wurden insbesondere das Esszimmer und der angrenzende Erker bekannt, da sie im Bühnenbild nachgebaut sind. Auch einen Skatraum richtete sich Strauss in der Villa ein.
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Zustand
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Maße
Mappe 45 x 54,5 cm
Provenienz
Aus dem Nachlass Alfred Reuckers.
Vita Adolf Mahnke
Adolf Carl Wilhelm Mahnke (geboren 1891 in Berlin; gestorben 1945 in Dresden) war ein deutscher Bühnenbildner und Bühnenmaler und wirkte später auch als Professor für Bühnenmalerei und Bühnenbildgestaltung an der Staatlichen Kunsthochschule Dresden. Nach Schulbesuch und Ausbildung kam Mahnke 1922 nach Dresden und übernahm die Leitung des Malsaals am Schauspielhaus Dresden. In dieser Funktion gestaltete er unter anderem Bühnenbilder für bedeutende Neuinszenierungen der Zeit, darunter die Uraufführung von Richard Strauss’ Oper „Intermezzo“ im Jahr 1924, bei der er das Bühnenbild gemeinsam mit Georg Brandt verantwortete. 1926 veröffentlichte er zusammen mit Alexander Baranowsky die Publikation „Neuzeitliche Bühnen-Malerei“. 1933 wurde Mahnke Ausstattungsleiter von Semperoper und Schauspielhaus und prägte die Dresdner Theaterarbeit bis in die 1940er Jahre, 1940 folgte die Berufung zum Professor. Im April 1942 gastierte er an den Städtischen Bühnen in Königsberg.
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