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August MackeSpaziergänger im Park (Spaziergänger mit Kind im Park)

In Evening Sale - Moderne und Zeitgenössische Kun...

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August MackeSpaziergänger im Park (Spaziergänger mit Kind im Park)
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Köln

August Macke
Spaziergänger im Park (Spaziergänger mit Kind im Park)

Tuschpinselzeichnung, im Rand mit Bleistift, auf glattem Papier, auf Unterlagekarton (30 x 29,4 cm) montiert 20 x 20 cm (Blattmaß 23,2 x 22,3 cm) Unter Glas gerahmt. Der Karton rückseitig mit Tuschfeder betitelt und datiert "Spaziergänger mit Kind im Park 1913" sowie mit dem ovalen Nachlass-Stempel (Lugt 1775 b), darin bezeichnet "C 40"; am Unterrand zusätzlich mit Bleistift beschriftet "August Macke/ Rückseitig dat. 1914/Tuschezeichnnung". - Papier und Unterlagekarton vorderseitig jeweils unten rechts mit dem kleinen schwarzen Sammlerstempel "Blome" (Lugt 4043). - Das Papier gebräunt mit schmalem Lichtrand.

Heiderich Zeichnungen 1245 ("Spaziergänger im Park", datiert 1912)

Provenienz
Arnold Blome, Bremen (mit zweifachem Sammlerstempel); Graphisches Kabinett, Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen (mit Etikett auf dem Rahmungskarton); ehemals Sammlung Richard König, Duisburg; seitdem Familienbesitz, Rheinland

Ursula Heiderich datiert die vorliegende Tuschezeichnung zusammen mit zwei größeren Tuschpinselzeichnungen, dem Studienblatt "Leute auf der Straße" und "Leute an der Gartenmauer" (vgl. Heiderich Zeichnungen 1243, 1244) auf 1912, nachdem es enge stilistische Bezüge gibt zu zwei Skizzenbüchern Mackes, die in Bonn im Frühjahr und Sommer des Jahres entstanden. Sie führt aus: "Einige Tuschpinselzeichnungen sind in einem charakteristischen Gestus vorgetragen, der in den Skizzenbüchern breiteren Raum einnimmt. In den Skizzenbüchern Nr. 41 und 44, die sich auf das Frühjahr 1912 datieren lassen, wurden ähnliche Motive in diesem Stil gestaltet. Vehement gesetzte Pinselzüge mit offenen Begrenzungen verbinden das graphische Material mit dem tragenden Grund zur optischen Wechselwirkung. Hier werden Anregungen durch die fernöstliche Kalligraphie wirksam, die bereits die Zeichenweise von Emile Bernard oder Albert Marquet zu ähnlichen Resultaten geführt hatten. Auch das Kunstmittel des Arbeitens mit dem angetrockneten Pinsel, dessen Spitze sich beim Abstreifen zu gespaltenen Verläufen öffnet, läßt sich mit Zeichnungen dieser Künstler verbinden. Es ist möglich, daß August Macke Zeichnungen der Fauves in diesem Stile kannte. Jedoch erreicht er in seinen Tuschblättern von 1912 einen ganz eigenen, eigentümlichen, 'freigeschriebenen' graphischen Stil. August Mackes Kunst ist zu jeder Zeit mehr als nur Summe bestimmter Eindrücke." (U. Heiderich, August Macke Zeichnungen, Werkverzeichnis, Stuttgart 1993, S. 44).

Die beschriebene Pinseltechnik erzeugt auch in diesem sehr reizvollen Motiv quadratischen Formates quasi malerische Valeurs durch die unterschiedliche monochrome Farbdichte. Die Illusion von Räumlichkeit stellt sich ein wie die abgestuften Werte von sattem Schwarz zu Grau eine raffinierte Wirkung von sommerlichem Schattenspiel entfalten.






August Macke
Spaziergänger im Park (Spaziergänger mit Kind im Park)

Brush and India ink drawing, the margins in pencil, on smooth paper, mounted on supporting card (30 x 29.4 cm) 20 x 20 cm (sheet dimensions: 23.2 x 22.3 cm) Framed under glass. Titled and dated verso on supporting card "Spaziergänger mit Kind im Park 1913" in brush and India ink and inscribed "August Macke Rückseitig dat. 1914 Tuschzeichnung" in pencil and with the oval estate stamp (Lugt 1775b), therein inscribed "C 40" in pencil. - Paper and supporting card each with black collector's stamp "Blome" (Lugt 4043) recto lower right corner. - The paper browned with narrow light-stain.

Heiderich Zeichnungen 1245 ("Spaziergänger im Park", dated 1912)

Provenance
Arnold Blome, Bremen (collector's stamp twice); Graphisches Kabinett, Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen (label verso on frame card); formerly Collection Richard König, Duisburg; in family possession since, Rhineland

Ursula Heiderich has dated the present ink drawing - together with two larger brush-and-ink drawings, the sheet of studies “Leute auf der Straße” and “Leute an der Gartenmauer" (see Heiderich Zeichnungen 1243, 1244) to 1912 on the basis of close stylistic links to two of Macke's sketchbooks created in Bonn in the spring and summer of that year. She explains in detail: “Several brush-and-ink drawings are carried out with a characteristic gesture that occupies a sizeable amount of space in the sketchbooks. In sketchbooks nos. 41 and 44, which can be dated to the spring of 1912, similar motifs are composed in this style. Emphatically executed brushstrokes with open boundaries connect the graphic material with the underlying support to form an optical interplay. Here inspirations stemming from Far Eastern calligraphy become active - inspirations that had already led to similar results in Emile Bernard's or Albert Marquet's manner of drawing. The artistic technique of working with a dried brush, whose tip opens up into separate paths as it is dragged along the paper, can be linked with drawings by these artists. It is possible that August Macke was familiar with drawings of the Fauves in this style. He nonetheless achieves an entirely personal, distinctive, 'freehand' graphic style in his sheets in ink from 1912. At every moment, August Macke's art is more than just the sum of particular impressions.” (U. Heiderich, August Macke Zeichnungen, Werkverzeichnis, Stuttgart 1993, p. 44).
The brush technique described here also generates virtually painterly values through the varying density of the monochrome colour in this very appealing motif in a square format. The illusion of space emerges, just as the gradated values from deep black to grey unfold a nuanced effect suggesting a summery play of shadow.





August Macke
Spaziergänger im Park (Spaziergänger mit Kind im Park)

Tuschpinselzeichnung, im Rand mit Bleistift, auf glattem Papier, auf Unterlagekarton (30 x 29,4 cm) montiert 20 x 20 cm (Blattmaß 23,2 x 22,3 cm) Unter Glas gerahmt. Der Karton rückseitig mit Tuschfeder betitelt und datiert "Spaziergänger mit Kind im Park 1913" sowie mit dem ovalen Nachlass-Stempel (Lugt 1775 b), darin bezeichnet "C 40"; am Unterrand zusätzlich mit Bleistift beschriftet "August Macke/ Rückseitig dat. 1914/Tuschezeichnnung". - Papier und Unterlagekarton vorderseitig jeweils unten rechts mit dem kleinen schwarzen Sammlerstempel "Blome" (Lugt 4043). - Das Papier gebräunt mit schmalem Lichtrand.

Heiderich Zeichnungen 1245 ("Spaziergänger im Park", datiert 1912)

Provenienz
Arnold Blome, Bremen (mit zweifachem Sammlerstempel); Graphisches Kabinett, Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen (mit Etikett auf dem Rahmungskarton); ehemals Sammlung Richard König, Duisburg; seitdem Familienbesitz, Rheinland

Ursula Heiderich datiert die vorliegende Tuschezeichnung zusammen mit zwei größeren Tuschpinselzeichnungen, dem Studienblatt "Leute auf der Straße" und "Leute an der Gartenmauer" (vgl. Heiderich Zeichnungen 1243, 1244) auf 1912, nachdem es enge stilistische Bezüge gibt zu zwei Skizzenbüchern Mackes, die in Bonn im Frühjahr und Sommer des Jahres entstanden. Sie führt aus: "Einige Tuschpinselzeichnungen sind in einem charakteristischen Gestus vorgetragen, der in den Skizzenbüchern breiteren Raum einnimmt. In den Skizzenbüchern Nr. 41 und 44, die sich auf das Frühjahr 1912 datieren lassen, wurden ähnliche Motive in diesem Stil gestaltet. Vehement gesetzte Pinselzüge mit offenen Begrenzungen verbinden das graphische Material mit dem tragenden Grund zur optischen Wechselwirkung. Hier werden Anregungen durch die fernöstliche Kalligraphie wirksam, die bereits die Zeichenweise von Emile Bernard oder Albert Marquet zu ähnlichen Resultaten geführt hatten. Auch das Kunstmittel des Arbeitens mit dem angetrockneten Pinsel, dessen Spitze sich beim Abstreifen zu gespaltenen Verläufen öffnet, läßt sich mit Zeichnungen dieser Künstler verbinden. Es ist möglich, daß August Macke Zeichnungen der Fauves in diesem Stile kannte. Jedoch erreicht er in seinen Tuschblättern von 1912 einen ganz eigenen, eigentümlichen, 'freigeschriebenen' graphischen Stil. August Mackes Kunst ist zu jeder Zeit mehr als nur Summe bestimmter Eindrücke." (U. Heiderich, August Macke Zeichnungen, Werkverzeichnis, Stuttgart 1993, S. 44).

Die beschriebene Pinseltechnik erzeugt auch in diesem sehr reizvollen Motiv quadratischen Formates quasi malerische Valeurs durch die unterschiedliche monochrome Farbdichte. Die Illusion von Räumlichkeit stellt sich ein wie die abgestuften Werte von sattem Schwarz zu Grau eine raffinierte Wirkung von sommerlichem Schattenspiel entfalten.






August Macke
Spaziergänger im Park (Spaziergänger mit Kind im Park)

Brush and India ink drawing, the margins in pencil, on smooth paper, mounted on supporting card (30 x 29.4 cm) 20 x 20 cm (sheet dimensions: 23.2 x 22.3 cm) Framed under glass. Titled and dated verso on supporting card "Spaziergänger mit Kind im Park 1913" in brush and India ink and inscribed "August Macke Rückseitig dat. 1914 Tuschzeichnung" in pencil and with the oval estate stamp (Lugt 1775b), therein inscribed "C 40" in pencil. - Paper and supporting card each with black collector's stamp "Blome" (Lugt 4043) recto lower right corner. - The paper browned with narrow light-stain.

Heiderich Zeichnungen 1245 ("Spaziergänger im Park", dated 1912)

Provenance
Arnold Blome, Bremen (collector's stamp twice); Graphisches Kabinett, Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen (label verso on frame card); formerly Collection Richard König, Duisburg; in family possession since, Rhineland

Ursula Heiderich has dated the present ink drawing - together with two larger brush-and-ink drawings, the sheet of studies “Leute auf der Straße” and “Leute an der Gartenmauer" (see Heiderich Zeichnungen 1243, 1244) to 1912 on the basis of close stylistic links to two of Macke's sketchbooks created in Bonn in the spring and summer of that year. She explains in detail: “Several brush-and-ink drawings are carried out with a characteristic gesture that occupies a sizeable amount of space in the sketchbooks. In sketchbooks nos. 41 and 44, which can be dated to the spring of 1912, similar motifs are composed in this style. Emphatically executed brushstrokes with open boundaries connect the graphic material with the underlying support to form an optical interplay. Here inspirations stemming from Far Eastern calligraphy become active - inspirations that had already led to similar results in Emile Bernard's or Albert Marquet's manner of drawing. The artistic technique of working with a dried brush, whose tip opens up into separate paths as it is dragged along the paper, can be linked with drawings by these artists. It is possible that August Macke was familiar with drawings of the Fauves in this style. He nonetheless achieves an entirely personal, distinctive, 'freehand' graphic style in his sheets in ink from 1912. At every moment, August Macke's art is more than just the sum of particular impressions.” (U. Heiderich, August Macke Zeichnungen, Werkverzeichnis, Stuttgart 1993, p. 44).
The brush technique described here also generates virtually painterly values through the varying density of the monochrome colour in this very appealing motif in a square format. The illusion of space emerges, just as the gradated values from deep black to grey unfold a nuanced effect suggesting a summery play of shadow.




Evening Sale - Moderne und Zeitgenössische Kunst

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

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2. The auctioneer reserves the right to divide or combine any catalogue lots or, if it has special reason to do so, to offer any lot for sale in an order different from that given in the catalogue or to withdraw any lot from the sale.
3. All lots put up for sale may be viewed and inspected prior to the auction. The catalogue specifications and related specifications appearing on the internet, which have both been compiled in good conscience, do not form part of the contractually agreed to conditions. These specifications have been derived from the status of the information available at the time of compiling the catalogue. They do not serve as a guarantee in legal terms and their purpose is purely in the information they provide. The same applies to any reports on an item’s condition or any other information, either in oral or written form. Certificates or certifications from artists, their estates or experts relevant to each case only form a contractual part of the agreement if they are specifically mentioned in the catalogue text. The state of the item is generally not mentioned in the catalogue. Likewise missing specifications do not constitute an agreement on quality. All items are used goods.
4. Warranty claims are excluded. In the event of variances from the catalogue descriptions, which result in negation or substantial diminution of value or suitability, and which are reported with due justification within one year after handover, Lempertz nevertheless undertakes to pursue its rights against the seller through the courts; in the event of a successful claim against the seller, Lempertz will reimburse the buyer only the total purchase price paid. Over and above this, Lempertz undertakes to reimburse its commission within a given period of three years after the date of the sale if the object in question proves not to be authentic.
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6. Submission of bids. Lempertz reserves the right to approve bidders for the auction and especially the right to make this approval dependent upon successful identification in terms of § 1 para. 3 GWG. Bids in attendance: The floor bidder receives a bidding number on presentation of a photo ID. If the bidder is not known to Lempertz, registration must take place 24 hours before the auction is due to begin in writing on presentation of a current bank reference. Bids in absentia: Bids can also be submitted either in writing, telephonically or via the internet. The placing of bids in absentia must reach Lempertz 24 hours before the auction to ensure the proper processing thereof. The item must be mentioned in the bid placed, together with the lot number and item description. In the event of ambiguities, the listed lot number becomes applicable. The placement of a bid must be signed by the applicant. The regulations regarding revocations and the right to return the goods in the case of long distance agreements (§ 312b-d of the Civil Code) do not apply. Telephone bids: Establishing and maintaining a connection cannot be vouched for. In submitting a bid placement, the bidder declares that he agrees to the recording of the bidding process. Bids via the internet: They will only be accepted by Lempertz if the bidder registered himself on the internet website beforehand. Lempertz will treat such bids in the same way as bids in writing.
7. Carrying out the auction: The hammer will come down when no higher bids are submitted after three calls for a bid. In extenuating circumstances, the auctioneer reserves the right to bring down the hammer or he can refuse to accept a bid, especially when the bidder cannot be successfully identified in terms of § 1 para. 3 GWG. If several individuals make the same bid at the same time, and after the third call, no higher bid ensues, then the ticket becomes the deciding factor. The auctioneer can retract his acceptance of the bid and auction the item once more if a higher bid that was submitted on time, was erroneously overlooked and immediately queried by the bidder, or if any doubts regarding its acceptance arise. Written bids are only played to an absolute maximum by Lempertz if this is deemed necessary to outbid another bid. The auctioneer can bid on behalf of the submitter up to the agreed limit, without revealing this and irrespective of whether other bids are submitted. Even if bids have been placed and the hammer has not come down, the auctioneer is only liable to the bidder in the event of premeditation or gross negligence. Further information can be found in our privacy policy at www.lempertz.com/ datenschutzerklärung.html
8. Once a lot has been knocked down, the successful bidder is obliged to buy it. If a bid is accepted conditionally, the bidder is bound by his bid until four weeks after the auction unless he immediately withdraws from the conditionally accepted bid. From the fall of the hammer, possession and risk pass directly to the buyer, while ownership passes to the buyer only after full payment has been received.
9. Up to a hammer price of € 400,000 a premium of 25 % calculated on the hammer price plus 16 % value added tax (VAT) calculated on the premium only is levied. The premium will be reduced to 20 % (plus VAT) on any amount surpassing € 400,000 (margin scheme). On lots which are characterized by N, an additional 7 % for import tax will be charged. On lots which are characterized by an R, the buyer shall pay the statutory VAT of 16 % on the hammer price and the buyer’s premium (regular scheme). Exports to third (i.e. non-EU) countries will be exempt from VAT, and so will be exports made by companies from other EU member states if they state their VAT identification number. For original works of art, whose authors are either still alive or deceased for less than 70 years (§ 64 UrhG), a charge of 1.8 % on the hammer price will be levied for the droit de suite. The maximum charge is € 12,500. For payments which amount to EUR 10,000.00 or more, Lempertz is obliged to make a copy of the photo ID of the buyer according to §3 of the German Money Laundry Act (GWG). This applies also to cases in which payments of EUR 10,000.00 or more are being made for more than one invoice. If a buyer exports an object to a third country personally, the VAT will be refunded, as soon as Lempertz receives the export and import papers. All invoices issued on the day of auction or soon after remain under provision.
10. Successful bidders shall forthwith upon the purchase pay to Lempertz the final price (hammer price plus premium and VAT) in Euro. Bank transfers are to be exclusively in Euros. The request for an alteration of an auction invoice to a person other than the bidder has to be made immediately after the auction. Lempertz however reserves the right to refuse such a request if it is deemed appropriate. The transfer is subject to successful identification (§ 1 para. 3 GWG) of the bidder and of the person to whom the invoice is transferred. Invoices will only be issued to those persons actually responsible for settling the invoices.
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Regarding the treatment of personal data, we would like to point out the data protection notice on our website.
Henrik Hanstein, sworn public auctioneer

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