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Adolf HölzelFenster "Lesende"

In Evening Sale - Moderne und Zeitgenössische Kun...

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Köln

Adolf Hölzel
Fenster "Lesende"

Bleiverglastes Glasfenster, teils mit Schwarzlot bemalt 107 x 33 cm Gerahmt (jüngere Bleirahmung 109 x 36 cm), mit Aufhängevorrichtung. Unten rechts datiert und bezeichnet: "Ausgeführt W. v. [Werkstatt von ] A. SAILE STGT. 1926" - Stellenweise mit einigen kleinen fachmännischen Restaurierungen.

Venzner G III 1.1 (dort irrtümlich "1929" datiert, "offenbar nicht erhalten")

Provenienz
Dr. Willi Fulda, Lauta-Werk, Lausitz; 1947 durch Erbschaft an den Vorbesitzer; Lempertz Auktion Moderne Kunst 684, 21.11.1992, Los 193; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; seitdem in Familienbesitz

Literatur
Wolfgang Venzmer, Die Glasfenster für Stuttgart und zeitgleiche Pastelle, in: Adolf Hölzel, Leben und Werk, Stuttgart 1982, S. 164-166 mit Anm. 317 S. 210, Abb. S. 273; vgl. Annika Plank, "Farben - Kinder des Lichts", Zu Adolf Hölzels Glasfenstern, in: Kaleidoskop Hoelzel in der Avantgarde, Auss. Kat. Kunstmuseum Stuttgart/ Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Heidelberg 2009, S. 90 ff., insbesondere S. 92 f.

Wie Katharina Erling hervorhob, stammt das seinerzeit verschollen geglaubte Fenster - wie auch der dazugehörige angebotene Entwurf (siehe Los 191) - für das Bibliothekszimmer von Dr. Willi Fulda im Lauta-Werk, Lauta/Lausitz, aus Hölzels wichtiger und letzten Schaffensperiode. In zahlreichen Pastellen beschäftigte der Künstler sich damals bekanntlich mit den Gesetzmäßigkeiten und Wirkungen von Farben und Formen im Licht, erscheinen sie doch wie leuchtende abstrakte Entwürfe für imaginäre Glasfenster. Die Gestaltung mit transparentem Glas krönte seine künstlerischen Bestrebungen. „Denn wenn Hölzel eine absolute Malerei, in Analogie zur Musik ganz aus den Mitteln heraus entwickelt, oder, um einen anderen Terminus zu gebrauchen, eine ‚musikalische Malerei' vorgeschwebt hat: Hier haben seine Intentionen die reinste Verwirklichung gefunden, konnten Beabsichtigtes und Erreichtes zu weitgehender Deckung kommen“ (Wolfgang Venzmer, Adolf Hölzel, op. cit S. 127). 1973 hatte Adolf Saile von der Werkstatt Saile in Stuttgart den Verfasser des Werkverzeichnisses auf das Fenster im Bibliothekszimmer in Lauta, dem damaligen Aluminiumwerk „Albert Zimmermann“, aufmerksam gemacht. Es war nur in einem Schwarz-Weiß-Foto dokumentiert. Wie K. Erling hervorhob, ist das vorliegende, 1926 datierte Werk nach dem frühen Auftrag von 1918 für die Glasfenster-Gestaltung im Festsaal der Firma Bahlsen in Hannover „das erste in der traditionellen Art der Bleiverglasung ausgeführte Glasfenster von Adolf Hölzel. Wie der Forschung bisher unbekannt geblieben ist, leitet dieses Fenster Mitte der 20er Jahre eine erneute Auseinandersetzung Hölzels mit dem Medium Farbglas ein. (…) Kurz nach Fertigstellung des Fensters war es in Stuttgart ausgestellt.“ (zit. nach dem Kat. Moderne Kunst, Lempertz Auktion 21. 11. 1992, S. 46/47).
Die zeitgenössische Kritik zeigte sich von der Wirkung des kristallinen Werkes mit seiner rhythmisierten, wie metaphysischen Farblandschaft förmlich bezaubert. Hölzel gewichtete die pyramidale Komposition sowohl durch die Farbverteilung wie durch eine verschmelzende Integration von motivisch-figurativen und kosmisch-landschaftlichen Elementen. Das Stuttgarter Tagblatt vom 26. Oktober 1926 kommentierte: „Im Ausstellungsraum der Glasmalerei-Werkstätte von V. Saile, Neckarstraße, ist zur Zeit ein Glasfenster von Hölzel ausgestellt. Es ist herrlich. Hölzel hat seinerzeit mit seinen großen, in der Prachtentfaltung der Farbe ganz aus eigenen Kompositionsprinzipien geschaffenen Glasfenstern für Hannover viel Aufsehen erregt. Nun verwendet er in kleinerem Rahmen seine vielfach neuen und verfeinerten Erfahrungen über das Leben und Wirken der Farbe. (…) Als echte Kinder des Lichtes nehmen diese Farben jeden Strahl der Sonne auf und steigern ihn zu märchenhaftem Glanz. In Stufungen von warmem und kaltem Grün, vollem Rot und kühlem Rosa, dunkelglühenden Tönen und scharfem, hellem Gelb. Das ganze aber bekommt durch blaue Scheiben, die in größeren ovalen Formen mit sicherster Ökonomie verteilt sind, die bestimmende Note, die dieses Glitzern und Funkeln, Leuchten und symphonische Rauschen, schön und beruhigt zusammenfaßt. Es ist meisterlich.“ (Lempertz op.cit., S. 47)





Adolf Hölzel
Fenster "Lesende"

Leaded glass window, partly painted with black solder 107 x 33 cm Framed (recent lead frame 109 x 36 cm), with hanging device. Dated and inscribed lower right: "Ausgeführt W. v. [Werkstatt von ] A. SAILE STGT. 1926" - Partially with a few minor professional restorations.

Venzner G III 1.1 (there erroneously dated "1929", "offenbar nicht erhalten")

Provenance
Dr. Willi Fulda, Lauta-Werk, Lausitz; 1947 by inheritance to the previous owner; Lempertz Auktion Moderne Kunst 684, 21 Nov. 1992, Lot 193; Private collection North-Rhine Westphalia; since then in family possession

Literature
Wolfgang Venzmer, Die Glasfenster für Stuttgart und zeitgleiche Pastelle, in: Adolf Hölzel, Leben und Werk, Stuttgart 1982, p. 164-166 with annot. 317 p. 210, illus. p. 273; cfl. Annika Plank, "Farben - Kinder des Lichts", Zu Adolf Hölzels Glasfenstern, in: Kaleidoskop Hoelzel in der Avantgarde, exhib. cat. Kunstmuseum Stuttgart/ Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Heidelberg 2009, p. 90 ff., especially p. 92 f.

As Katharina Erling has emphasised, Hölzel's window - once believed to be lost - for Dr Willi Fulda's library room at the Lauta factory in the Lusatian town of Lauta is from the important final period of the artist's work, just as the corresponding design also on offer (see lot 191). It is well-known that, at that time, the artist was examining the laws and the effects of colours and forms in light by means of numerous pastels, which actually look like luminous abstract designs for imaginary stained glass windows. His compositions using transparent glass crowned his efforts as an artist. “Because if Hölzel developed an absolute painting entirely out of its own means - in analogy to music - or if, to utilise a different term, he was envisioning a 'musical painting': here his intentions found their purest realisation, here intentions and achievements could become largely congruent” (Wolfgang Venzmer, Adolf Hölzel, op. cit., p. 127). In 1973 Adolf Saile from the Saile workshop in Stuttgart drew the author of the catalogue raisonné's attention to the window in the library room in Lauta, at what was then known as the “Albert Zimmermann” aluminium factory. It was documented only in a black-and-white photo. As K. Erling pointed out, the present work dated to 1926 was - after the early commission of 1918 to design the stained glass in the reception hall of the Bahlsen company in Hanover - “the first stained glass window by Adolf Hölzel carried out in the traditional manner of leaded windows. Scholars have previously remained unaware that this window initiated Hölzel's renewed occupation with the medium of coloured glass in the mid-1920s. […] Shortly after the window's completion, it was exhibited in Stuttgart.” (cited from Kat. Moderne Kunst, Lempertz Auktion 21 Nov. 1992, pp. 46/47).
Contemporary critics proved veritably enchanted with the effect of the crystalline work, with its rhythmic, quasi-metaphysical chromatic landscape. Hölzel weighted the pyramidal composition through the distribution of colour as well as an integrative merging of the

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Adolf Hölzel
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Bleiverglastes Glasfenster, teils mit Schwarzlot bemalt 107 x 33 cm Gerahmt (jüngere Bleirahmung 109 x 36 cm), mit Aufhängevorrichtung. Unten rechts datiert und bezeichnet: "Ausgeführt W. v. [Werkstatt von ] A. SAILE STGT. 1926" - Stellenweise mit einigen kleinen fachmännischen Restaurierungen.

Venzner G III 1.1 (dort irrtümlich "1929" datiert, "offenbar nicht erhalten")

Provenienz
Dr. Willi Fulda, Lauta-Werk, Lausitz; 1947 durch Erbschaft an den Vorbesitzer; Lempertz Auktion Moderne Kunst 684, 21.11.1992, Los 193; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; seitdem in Familienbesitz

Literatur
Wolfgang Venzmer, Die Glasfenster für Stuttgart und zeitgleiche Pastelle, in: Adolf Hölzel, Leben und Werk, Stuttgart 1982, S. 164-166 mit Anm. 317 S. 210, Abb. S. 273; vgl. Annika Plank, "Farben - Kinder des Lichts", Zu Adolf Hölzels Glasfenstern, in: Kaleidoskop Hoelzel in der Avantgarde, Auss. Kat. Kunstmuseum Stuttgart/ Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Heidelberg 2009, S. 90 ff., insbesondere S. 92 f.

Wie Katharina Erling hervorhob, stammt das seinerzeit verschollen geglaubte Fenster - wie auch der dazugehörige angebotene Entwurf (siehe Los 191) - für das Bibliothekszimmer von Dr. Willi Fulda im Lauta-Werk, Lauta/Lausitz, aus Hölzels wichtiger und letzten Schaffensperiode. In zahlreichen Pastellen beschäftigte der Künstler sich damals bekanntlich mit den Gesetzmäßigkeiten und Wirkungen von Farben und Formen im Licht, erscheinen sie doch wie leuchtende abstrakte Entwürfe für imaginäre Glasfenster. Die Gestaltung mit transparentem Glas krönte seine künstlerischen Bestrebungen. „Denn wenn Hölzel eine absolute Malerei, in Analogie zur Musik ganz aus den Mitteln heraus entwickelt, oder, um einen anderen Terminus zu gebrauchen, eine ‚musikalische Malerei' vorgeschwebt hat: Hier haben seine Intentionen die reinste Verwirklichung gefunden, konnten Beabsichtigtes und Erreichtes zu weitgehender Deckung kommen“ (Wolfgang Venzmer, Adolf Hölzel, op. cit S. 127). 1973 hatte Adolf Saile von der Werkstatt Saile in Stuttgart den Verfasser des Werkverzeichnisses auf das Fenster im Bibliothekszimmer in Lauta, dem damaligen Aluminiumwerk „Albert Zimmermann“, aufmerksam gemacht. Es war nur in einem Schwarz-Weiß-Foto dokumentiert. Wie K. Erling hervorhob, ist das vorliegende, 1926 datierte Werk nach dem frühen Auftrag von 1918 für die Glasfenster-Gestaltung im Festsaal der Firma Bahlsen in Hannover „das erste in der traditionellen Art der Bleiverglasung ausgeführte Glasfenster von Adolf Hölzel. Wie der Forschung bisher unbekannt geblieben ist, leitet dieses Fenster Mitte der 20er Jahre eine erneute Auseinandersetzung Hölzels mit dem Medium Farbglas ein. (…) Kurz nach Fertigstellung des Fensters war es in Stuttgart ausgestellt.“ (zit. nach dem Kat. Moderne Kunst, Lempertz Auktion 21. 11. 1992, S. 46/47).
Die zeitgenössische Kritik zeigte sich von der Wirkung des kristallinen Werkes mit seiner rhythmisierten, wie metaphysischen Farblandschaft förmlich bezaubert. Hölzel gewichtete die pyramidale Komposition sowohl durch die Farbverteilung wie durch eine verschmelzende Integration von motivisch-figurativen und kosmisch-landschaftlichen Elementen. Das Stuttgarter Tagblatt vom 26. Oktober 1926 kommentierte: „Im Ausstellungsraum der Glasmalerei-Werkstätte von V. Saile, Neckarstraße, ist zur Zeit ein Glasfenster von Hölzel ausgestellt. Es ist herrlich. Hölzel hat seinerzeit mit seinen großen, in der Prachtentfaltung der Farbe ganz aus eigenen Kompositionsprinzipien geschaffenen Glasfenstern für Hannover viel Aufsehen erregt. Nun verwendet er in kleinerem Rahmen seine vielfach neuen und verfeinerten Erfahrungen über das Leben und Wirken der Farbe. (…) Als echte Kinder des Lichtes nehmen diese Farben jeden Strahl der Sonne auf und steigern ihn zu märchenhaftem Glanz. In Stufungen von warmem und kaltem Grün, vollem Rot und kühlem Rosa, dunkelglühenden Tönen und scharfem, hellem Gelb. Das ganze aber bekommt durch blaue Scheiben, die in größeren ovalen Formen mit sicherster Ökonomie verteilt sind, die bestimmende Note, die dieses Glitzern und Funkeln, Leuchten und symphonische Rauschen, schön und beruhigt zusammenfaßt. Es ist meisterlich.“ (Lempertz op.cit., S. 47)





Adolf Hölzel
Fenster "Lesende"

Leaded glass window, partly painted with black solder 107 x 33 cm Framed (recent lead frame 109 x 36 cm), with hanging device. Dated and inscribed lower right: "Ausgeführt W. v. [Werkstatt von ] A. SAILE STGT. 1926" - Partially with a few minor professional restorations.

Venzner G III 1.1 (there erroneously dated "1929", "offenbar nicht erhalten")

Provenance
Dr. Willi Fulda, Lauta-Werk, Lausitz; 1947 by inheritance to the previous owner; Lempertz Auktion Moderne Kunst 684, 21 Nov. 1992, Lot 193; Private collection North-Rhine Westphalia; since then in family possession

Literature
Wolfgang Venzmer, Die Glasfenster für Stuttgart und zeitgleiche Pastelle, in: Adolf Hölzel, Leben und Werk, Stuttgart 1982, p. 164-166 with annot. 317 p. 210, illus. p. 273; cfl. Annika Plank, "Farben - Kinder des Lichts", Zu Adolf Hölzels Glasfenstern, in: Kaleidoskop Hoelzel in der Avantgarde, exhib. cat. Kunstmuseum Stuttgart/ Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Heidelberg 2009, p. 90 ff., especially p. 92 f.

As Katharina Erling has emphasised, Hölzel's window - once believed to be lost - for Dr Willi Fulda's library room at the Lauta factory in the Lusatian town of Lauta is from the important final period of the artist's work, just as the corresponding design also on offer (see lot 191). It is well-known that, at that time, the artist was examining the laws and the effects of colours and forms in light by means of numerous pastels, which actually look like luminous abstract designs for imaginary stained glass windows. His compositions using transparent glass crowned his efforts as an artist. “Because if Hölzel developed an absolute painting entirely out of its own means - in analogy to music - or if, to utilise a different term, he was envisioning a 'musical painting': here his intentions found their purest realisation, here intentions and achievements could become largely congruent” (Wolfgang Venzmer, Adolf Hölzel, op. cit., p. 127). In 1973 Adolf Saile from the Saile workshop in Stuttgart drew the author of the catalogue raisonné's attention to the window in the library room in Lauta, at what was then known as the “Albert Zimmermann” aluminium factory. It was documented only in a black-and-white photo. As K. Erling pointed out, the present work dated to 1926 was - after the early commission of 1918 to design the stained glass in the reception hall of the Bahlsen company in Hanover - “the first stained glass window by Adolf Hölzel carried out in the traditional manner of leaded windows. Scholars have previously remained unaware that this window initiated Hölzel's renewed occupation with the medium of coloured glass in the mid-1920s. […] Shortly after the window's completion, it was exhibited in Stuttgart.” (cited from Kat. Moderne Kunst, Lempertz Auktion 21 Nov. 1992, pp. 46/47).
Contemporary critics proved veritably enchanted with the effect of the crystalline work, with its rhythmic, quasi-metaphysical chromatic landscape. Hölzel weighted the pyramidal composition through the distribution of colour as well as an integrative merging of the

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Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

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1. The art auction house, Kunsthaus Lempertz KG (henceforth referred to as Lempertz), conducts public auctions in terms of § 383 paragraph 3 sentence 1 of the Commercial Code as commissioning agent on behalf of the accounts of submitters, who remain anonymous. With regard to its auctioneering terms and conditions drawn up in other languages, the German version remains the official one.
2. The auctioneer reserves the right to divide or combine any catalogue lots or, if it has special reason to do so, to offer any lot for sale in an order different from that given in the catalogue or to withdraw any lot from the sale.
3. All lots put up for sale may be viewed and inspected prior to the auction. The catalogue specifications and related specifications appearing on the internet, which have both been compiled in good conscience, do not form part of the contractually agreed to conditions. These specifications have been derived from the status of the information available at the time of compiling the catalogue. They do not serve as a guarantee in legal terms and their purpose is purely in the information they provide. The same applies to any reports on an item’s condition or any other information, either in oral or written form. Certificates or certifications from artists, their estates or experts relevant to each case only form a contractual part of the agreement if they are specifically mentioned in the catalogue text. The state of the item is generally not mentioned in the catalogue. Likewise missing specifications do not constitute an agreement on quality. All items are used goods.
4. Warranty claims are excluded. In the event of variances from the catalogue descriptions, which result in negation or substantial diminution of value or suitability, and which are reported with due justification within one year after handover, Lempertz nevertheless undertakes to pursue its rights against the seller through the courts; in the event of a successful claim against the seller, Lempertz will reimburse the buyer only the total purchase price paid. Over and above this, Lempertz undertakes to reimburse its commission within a given period of three years after the date of the sale if the object in question proves not to be authentic.
5. Claims for compensation as the result of a fault or defect in the object auctioned or damage to it or its loss, regardless of the legal grounds, or as the result of variances from the catalogue description or statements made elsewhere due to violation of due dilligence according to §§ 41 ff. KGSG are excluded unless Lempertz acted with wilful intent or gross negligence; the liability for bodily injury or damages caused to health or life remains unaffected. In other regards, point 4 applies.
6. Submission of bids. Lempertz reserves the right to approve bidders for the auction and especially the right to make this approval dependent upon successful identification in terms of § 1 para. 3 GWG. Bids in attendance: The floor bidder receives a bidding number on presentation of a photo ID. If the bidder is not known to Lempertz, registration must take place 24 hours before the auction is due to begin in writing on presentation of a current bank reference. Bids in absentia: Bids can also be submitted either in writing, telephonically or via the internet. The placing of bids in absentia must reach Lempertz 24 hours before the auction to ensure the proper processing thereof. The item must be mentioned in the bid placed, together with the lot number and item description. In the event of ambiguities, the listed lot number becomes applicable. The placement of a bid must be signed by the applicant. The regulations regarding revocations and the right to return the goods in the case of long distance agreements (§ 312b-d of the Civil Code) do not apply. Telephone bids: Establishing and maintaining a connection cannot be vouched for. In submitting a bid placement, the bidder declares that he agrees to the recording of the bidding process. Bids via the internet: They will only be accepted by Lempertz if the bidder registered himself on the internet website beforehand. Lempertz will treat such bids in the same way as bids in writing.
7. Carrying out the auction: The hammer will come down when no higher bids are submitted after three calls for a bid. In extenuating circumstances, the auctioneer reserves the right to bring down the hammer or he can refuse to accept a bid, especially when the bidder cannot be successfully identified in terms of § 1 para. 3 GWG. If several individuals make the same bid at the same time, and after the third call, no higher bid ensues, then the ticket becomes the deciding factor. The auctioneer can retract his acceptance of the bid and auction the item once more if a higher bid that was submitted on time, was erroneously overlooked and immediately queried by the bidder, or if any doubts regarding its acceptance arise. Written bids are only played to an absolute maximum by Lempertz if this is deemed necessary to outbid another bid. The auctioneer can bid on behalf of the submitter up to the agreed limit, without revealing this and irrespective of whether other bids are submitted. Even if bids have been placed and the hammer has not come down, the auctioneer is only liable to the bidder in the event of premeditation or gross negligence. Further information can be found in our privacy policy at www.lempertz.com/ datenschutzerklärung.html
8. Once a lot has been knocked down, the successful bidder is obliged to buy it. If a bid is accepted conditionally, the bidder is bound by his bid until four weeks after the auction unless he immediately withdraws from the conditionally accepted bid. From the fall of the hammer, possession and risk pass directly to the buyer, while ownership passes to the buyer only after full payment has been received.
9. Up to a hammer price of € 400,000 a premium of 25 % calculated on the hammer price plus 16 % value added tax (VAT) calculated on the premium only is levied. The premium will be reduced to 20 % (plus VAT) on any amount surpassing € 400,000 (margin scheme). On lots which are characterized by N, an additional 7 % for import tax will be charged. On lots which are characterized by an R, the buyer shall pay the statutory VAT of 16 % on the hammer price and the buyer’s premium (regular scheme). Exports to third (i.e. non-EU) countries will be exempt from VAT, and so will be exports made by companies from other EU member states if they state their VAT identification number. For original works of art, whose authors are either still alive or deceased for less than 70 years (§ 64 UrhG), a charge of 1.8 % on the hammer price will be levied for the droit de suite. The maximum charge is € 12,500. For payments which amount to EUR 10,000.00 or more, Lempertz is obliged to make a copy of the photo ID of the buyer according to §3 of the German Money Laundry Act (GWG). This applies also to cases in which payments of EUR 10,000.00 or more are being made for more than one invoice. If a buyer exports an object to a third country personally, the VAT will be refunded, as soon as Lempertz receives the export and import papers. All invoices issued on the day of auction or soon after remain under provision.
10. Successful bidders shall forthwith upon the purchase pay to Lempertz the final price (hammer price plus premium and VAT) in Euro. Bank transfers are to be exclusively in Euros. The request for an alteration of an auction invoice to a person other than the bidder has to be made immediately after the auction. Lempertz however reserves the right to refuse such a request if it is deemed appropriate. The transfer is subject to successful identification (§ 1 para. 3 GWG) of the bidder and of the person to whom the invoice is transferred. Invoices will only be issued to those persons actually responsible for settling the invoices.
11. In the case of payment default, Lempertz will charge 1% interest on the outstanding amount of the gross price per month.. If the buyer defaults in payment, Lempertz may at its discretion insist on performance of the purchase contract or, after allowing a period of grace, claim damages instead of performance. In the latter case, Lempertz may determine the amount of the damages by putting the lot or lots up for auction again, in which case the defaulting buyer will bear the amount of any reduction in the proceeds compared with the earlier auction, plus the cost of resale, including the premium.
12. Buyers must take charge of their purchases immediately after the auction. Once a lot has been sold, the auctioneer is liable only for wilful intent or gross negligence. Lots will not, however, be surrendered to buyers until full payment has been received. Without exception, shipment will be at the expense and risk of the buyer. Purchases which are not collected within four weeks after the auction may be stored and insured by Lempertz on behalf of the buyer and at its expense in the premises of a freight agent. If Lempertz stores such items itself, it will charge 1 % of the hammer price for insurance and storage costs.
13. As far as this can be agreed, the place of performance and jurisdiction is Cologne. German law applies; the German law for the protection of cultural goods applies; the provisions of the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) are not applicable. Should any provision herein be wholly or partially ineffective, this will not affect the validity of the remaining provisions.
Regarding the treatment of personal data, we would like to point out the data protection notice on our website.
Henrik Hanstein, sworn public auctioneer

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