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HERBERT GURSCHNER* (Innsbruck 1901 - 1975 London)

In Meisterwerke

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HERBERT GURSCHNER* (Innsbruck 1901 - 1975 London)
Dorfplatz, 1932
Farbholzschnitt/Papier, 12,2 x 13,5 cm
signiert H. Gurschner, datiert 1932 und beschriftet Orig. Holzschnitt, Handdruck
Provenienz: Privatbesitz Österreich

SCHÄTZPREIS: °€ 1.000 - 1.500

Österreichischer Maler und Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Vertreter der Tiroler Moderne wie Artur Nikodem, Ernst Nepo, Wilhelm N. Prachensky, Hans Tyrol-Weber, u.a. Stilistische Entwicklung zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Neffe der Bildhauer Emil und Gustav Gurschner. Besuchte die Kunstgewerbeschule in Innsbruck und studierte 1918 bis 1920 an der Akademie der bildenden Künste in München. 1920 wohnte er in Mühlau in Innsbruck, stellte mit dem Mühlauer Kreis rund um Alfons Schnegg, Rudolf Lehnert und Ernst Nepo aus. Frühe 1920er Landschaften und Stadtansichten von Reisen durch Tirol, Salzburg und Italien. 1924 Heirat mit der englischen Adeligen Dolores Cherwadsky-Damarkow, knüpfte Kontakte zu Londoner Künstler- und Sammlerkreisen. 1929 erste Ausstellung in der Londoner Fine Art Society. Kontakte zu Adel-, Diplomaten- und Wirtschaftskreisen, Ausstellungen in London und New York. Heirat mit der zweiten Frau Brenda Davidoff. Schuf Landschaften, Porträts und religiöse Darstellungen Figurenauffassung vergleichbar mit Albin Egger-Lienz, Tiroler Landschaften wie Alfons Walde und Oskar Mulley. Farbholzschnitte mit Tiroler Motiven, Kirchen, volkstümlichen Trachten vergleichbar mit Robert Sauerwein und Sidonius Schrom.

Schon früh zeigte sich Gurschners Begabung für die Malerei. 1918 wurde er als jüngster Student an der Akademie in München aufgenommen. Ab 1920 wohnte er im Innsbrucker Stadtteil Mühlau und stellte zusammen mit den anderen Künstlern des „Mühlauer Kreises“, Nepo, Schnegg und Lehnert, aus. Von 1925 an unternahm er zahlreiche Reisen nach Italien, Spanien und Frankreich, stellte auf der Biennale in Venedig aus und absolvierte 1929 eine umjubelte Personale in der Londoner Fine Art Society. 1931 kaufte die Tate Gallery seine „Verkündigung“ an. Gurschner lebte von zahlreichen Porträtaufträgen und verkehrte dadurch in Adels-, Diplomaten- und Wirtschaftskreisen. 1938 ging er ins Exil nach London, wo er seine zweite Frau Brenda kennenlernte. Nach dem Krieg wandte sich Gurschner der Bühnenbildgestaltung zu und arbeitete für die Covent Garden Opera, das Globe und Hammersmith Theater. Der beliebte Tiroler Maler Herbert Gurschner lässt mit seinen Druckgrafiken, die Mitte der 1920er Jahre entstehen, so manch Sammlerherz höherschlagen. Typische Szenen aus dem Tiroler Alltag, wie Kirchgänge, Dorfszenen oder Landschaften, erarbeitet Gurschner in der Technik des Holz- und Linolschnittes, indem verschieden eingefärbte Stöcke bzw. Platten überlagernd gedruckt werden. Kleinere Partien werden vom Künstler oft selbst von Hand koloriert. So erzeugt er in diesen Kleinformaten nicht nur eine spannende Tiefenwirkung, sondern auch eine große Lebendigkeit. Viele seiner Motive findet der Künstler in Innsbruck sowie Umgebung und auf seinen Reisen nach Südtirol und Italien. Seine zweite Frau, eine englische Adelige, ist finanziell unabhängig und eröffnet ihm viele Kontakte in der Welt des Adels, der Wirtschaft und des Theaters, die ihm Einladungen und gut dotierte Porträtaufträge verschaffen. Das dörfliche Leben, welches Gurschner noch aus seiner Jugend und frühen Erwachsenenzeit kennt, rückt persönlich zwar immer mehr in die Ferne, doch sind es gerade die pittoresken Bergwelten und ihre Bewohner, die ausländische Käufer faszinieren. So entstehen nach wie vor Bilder seiner Tiroler Heimat, wie der „Dorftratsch“ und der „Dorfplatz“. Der erzählfreudige Holzschnitt „Dorfplatz“ führt in die Welt der tiroler Dorfleben. Im „Dorfplatz“ blickt der Maler von einem erhöhten Standpunkt auf das rege Treiben der Kirchgänger rund um den Kirchplatz und seine Umgebung. Die Personen haben sich in ihren Festtagstrachten herausgeputzt: Die Männer tragen Tracht und Tiroler Hüte, die Frauen führen ihre Dirndln aus. Gurschner weiß, wie sein Künstlerkollege Alfons Walde, um die verkaufsfördernde Dimension solcher Episoden aus dem Tiroler Volksleben. Oftmals wird er auch stilistisch in Alfons Waldes Nähe gerückt. Mit ihm teilt er sich die steile Aufsicht auf die Szenerie, ersetzt aber den Bildrhythmus durch einen additiven Bildaufbau. Im Gegensatz zu Walde gestaltet er dichter gedrängte Menschengruppen, die seinen Bildern einen eher narrativen Charakter geben. Seine Motive sind weniger monumental und derb gebaut, wirken agiler und entsprechen in ihrer Ursprünglichkeit jenen Farbholz- und Linolschnitten, die Gurschner in Tirol und England zu großer Verbreitung verhelfen.

HERBERT GURSCHNER*
(Innsbruck 1901 - 1975 London)
Village Square, 1932
color woodcut/paper, 12,2 x 13,5 cm
signed H. Gurschner, dated 1932 and inscribed Orig. Holzschnitt, Handdruck
Provenance: private estate Austria

ESTIMATE °€ 1.000 - 1.500

Austrian painter and stage designer of the 20th century especially the interwar period. Representatives of Tyrolean modernism such as Artur Nikodem, Ernst Nepo, Wilhelm N. Prachensky, Hans Tyrol-Weber, etc. Stylistic development between Expressionism and New Objectivity. Nephew of the sculptors Emil and Gustav Gurschner. Attended the School of Arts and Crafts in Innsbruck and studied at the Academy of Fine Arts in Munich from 1918 to 1920. In 1920 he lived in Mühlau in Innsbruck, exhibited with the Mühlau Circle around Alfons Schnegg, Rudolf Lehnert and Ernst Nepo. Early 1920s landscapes and cityscapes from travels through Tyrol, Salzburg and Italy. 1924 Married the English noblewoman Dolores Cherwadsky-Damarkow, established contacts with London artist and collector circles. 1929 first exhibition at the London Fine Art Society. Contacts with aristocratic, diplomatic and business circles, exhibitions in London and New York. Married his second wife Brenda Davidoff. Created landscapes, portraits and religious representations figure conception comparable to Albin Egger-Lienz, Tyrolean landscape artists such as Alfons Walde and Oskar Mulley. Color woodcuts with Tyrolean motifs, churches, folk costumes comparable to Robert Sauerwein and Sidonius Schrom.

Gurschner's talent for painting became apparent at an early age. In 1918 he was accepted as the youngest student at the Academy in Munich. From 1920 he lived in the Mühlau district of Innsbruck and exhibited together with the other artists of the "Mühlau Circle", Nepo, Schnegg and Lehnert. From 1925 onwards he travelled extensively in Italy, Spain and France, exhibited at the Venice Biennale and had an acclaimed solo show at the London Fine Art Society in 1929. In 1931, the Tate Gallery purchased his "Annunciation". Gurschner lived from numerous portrait commissions and thus moved in aristocratic, diplomatic and business circles. In 1938 he went into exile in London, where he met his second wife Brenda. After the war, Gurschner turned to stage design and worked for Covent Garden Opera, the Globe and Hammersmith Theatre. The popular Tyrolean painter Herbert Gurschner made many a collector's heart beat faster with his prints created in the mid-1920s. Typical scenes from everyday Tyrolean life, such as church walks, village scenes or landscapes, are worked out by Gurschner in the technique of woodcut and linocut, in which differently coloured sticks or plates are printed on top of each other. Smaller sections are often coloured by hand by the artist himself. In this way, he creates not only an exciting depth effect in these small formats, but also a great liveliness. The artist finds many of his motifs in Innsbruck and the surrounding area and on his travels to South Tyrol and Italy. His second wife, an English noblewoman, is financially independent and opens up many contacts for him in the world of the nobility, business and theatre, which provide him with invitations and well-paid portrait commissions. Although the village life that Gurschner still knew from his youth and early adulthood was becoming more and more distant, it was precisely the picturesque mountain worlds and their inhabitants that fascinated foreign buyers. Thus, pictures of his Tyrolean homeland, such as the "Dorftratsch" and the "Dorfplatz", continue to emerge. The narrative woodcut "Dorfplatz" takes us into the world of Tyrolean village life. In "Dorfplatz", the painter looks from an elevated vantage point at the bustle of churchgoers around the church square and its surroundings. The people have dressed up in their festive costumes: The men are wearing traditional costumes and Tyrolean hats, the women are carrying out their dirndls. Gurschner, like his artist colleague Alfons Walde, knows about the sales-promoting dimension of such episodes from Tyrolean folk life. He is often brought stylistically close to Alfons Walde. He shares with him the steep view of the scenery, but replaces the pictorial rhythm with an additive composition. In contrast to Walde, he creates more densely packed groups of people, which give his pictures a more narrative character. His motifs are less monumental and crudely constructed, appear more agile and correspond in their originality to the coloured wood and linoleum cuts that helped Gurschner to become widely known in Tyrol and England.
HERBERT GURSCHNER* (Innsbruck 1901 - 1975 London)
Dorfplatz, 1932
Farbholzschnitt/Papier, 12,2 x 13,5 cm
signiert H. Gurschner, datiert 1932 und beschriftet Orig. Holzschnitt, Handdruck
Provenienz: Privatbesitz Österreich

SCHÄTZPREIS: °€ 1.000 - 1.500

Österreichischer Maler und Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Vertreter der Tiroler Moderne wie Artur Nikodem, Ernst Nepo, Wilhelm N. Prachensky, Hans Tyrol-Weber, u.a. Stilistische Entwicklung zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Neffe der Bildhauer Emil und Gustav Gurschner. Besuchte die Kunstgewerbeschule in Innsbruck und studierte 1918 bis 1920 an der Akademie der bildenden Künste in München. 1920 wohnte er in Mühlau in Innsbruck, stellte mit dem Mühlauer Kreis rund um Alfons Schnegg, Rudolf Lehnert und Ernst Nepo aus. Frühe 1920er Landschaften und Stadtansichten von Reisen durch Tirol, Salzburg und Italien. 1924 Heirat mit der englischen Adeligen Dolores Cherwadsky-Damarkow, knüpfte Kontakte zu Londoner Künstler- und Sammlerkreisen. 1929 erste Ausstellung in der Londoner Fine Art Society. Kontakte zu Adel-, Diplomaten- und Wirtschaftskreisen, Ausstellungen in London und New York. Heirat mit der zweiten Frau Brenda Davidoff. Schuf Landschaften, Porträts und religiöse Darstellungen Figurenauffassung vergleichbar mit Albin Egger-Lienz, Tiroler Landschaften wie Alfons Walde und Oskar Mulley. Farbholzschnitte mit Tiroler Motiven, Kirchen, volkstümlichen Trachten vergleichbar mit Robert Sauerwein und Sidonius Schrom.

Schon früh zeigte sich Gurschners Begabung für die Malerei. 1918 wurde er als jüngster Student an der Akademie in München aufgenommen. Ab 1920 wohnte er im Innsbrucker Stadtteil Mühlau und stellte zusammen mit den anderen Künstlern des „Mühlauer Kreises“, Nepo, Schnegg und Lehnert, aus. Von 1925 an unternahm er zahlreiche Reisen nach Italien, Spanien und Frankreich, stellte auf der Biennale in Venedig aus und absolvierte 1929 eine umjubelte Personale in der Londoner Fine Art Society. 1931 kaufte die Tate Gallery seine „Verkündigung“ an. Gurschner lebte von zahlreichen Porträtaufträgen und verkehrte dadurch in Adels-, Diplomaten- und Wirtschaftskreisen. 1938 ging er ins Exil nach London, wo er seine zweite Frau Brenda kennenlernte. Nach dem Krieg wandte sich Gurschner der Bühnenbildgestaltung zu und arbeitete für die Covent Garden Opera, das Globe und Hammersmith Theater. Der beliebte Tiroler Maler Herbert Gurschner lässt mit seinen Druckgrafiken, die Mitte der 1920er Jahre entstehen, so manch Sammlerherz höherschlagen. Typische Szenen aus dem Tiroler Alltag, wie Kirchgänge, Dorfszenen oder Landschaften, erarbeitet Gurschner in der Technik des Holz- und Linolschnittes, indem verschieden eingefärbte Stöcke bzw. Platten überlagernd gedruckt werden. Kleinere Partien werden vom Künstler oft selbst von Hand koloriert. So erzeugt er in diesen Kleinformaten nicht nur eine spannende Tiefenwirkung, sondern auch eine große Lebendigkeit. Viele seiner Motive findet der Künstler in Innsbruck sowie Umgebung und auf seinen Reisen nach Südtirol und Italien. Seine zweite Frau, eine englische Adelige, ist finanziell unabhängig und eröffnet ihm viele Kontakte in der Welt des Adels, der Wirtschaft und des Theaters, die ihm Einladungen und gut dotierte Porträtaufträge verschaffen. Das dörfliche Leben, welches Gurschner noch aus seiner Jugend und frühen Erwachsenenzeit kennt, rückt persönlich zwar immer mehr in die Ferne, doch sind es gerade die pittoresken Bergwelten und ihre Bewohner, die ausländische Käufer faszinieren. So entstehen nach wie vor Bilder seiner Tiroler Heimat, wie der „Dorftratsch“ und der „Dorfplatz“. Der erzählfreudige Holzschnitt „Dorfplatz“ führt in die Welt der tiroler Dorfleben. Im „Dorfplatz“ blickt der Maler von einem erhöhten Standpunkt auf das rege Treiben der Kirchgänger rund um den Kirchplatz und seine Umgebung. Die Personen haben sich in ihren Festtagstrachten herausgeputzt: Die Männer tragen Tracht und Tiroler Hüte, die Frauen führen ihre Dirndln aus. Gurschner weiß, wie sein Künstlerkollege Alfons Walde, um die verkaufsfördernde Dimension solcher Episoden aus dem Tiroler Volksleben. Oftmals wird er auch stilistisch in Alfons Waldes Nähe gerückt. Mit ihm teilt er sich die steile Aufsicht auf die Szenerie, ersetzt aber den Bildrhythmus durch einen additiven Bildaufbau. Im Gegensatz zu Walde gestaltet er dichter gedrängte Menschengruppen, die seinen Bildern einen eher narrativen Charakter geben. Seine Motive sind weniger monumental und derb gebaut, wirken agiler und entsprechen in ihrer Ursprünglichkeit jenen Farbholz- und Linolschnitten, die Gurschner in Tirol und England zu großer Verbreitung verhelfen.

HERBERT GURSCHNER*
(Innsbruck 1901 - 1975 London)
Village Square, 1932
color woodcut/paper, 12,2 x 13,5 cm
signed H. Gurschner, dated 1932 and inscribed Orig. Holzschnitt, Handdruck
Provenance: private estate Austria

ESTIMATE °€ 1.000 - 1.500

Austrian painter and stage designer of the 20th century especially the interwar period. Representatives of Tyrolean modernism such as Artur Nikodem, Ernst Nepo, Wilhelm N. Prachensky, Hans Tyrol-Weber, etc. Stylistic development between Expressionism and New Objectivity. Nephew of the sculptors Emil and Gustav Gurschner. Attended the School of Arts and Crafts in Innsbruck and studied at the Academy of Fine Arts in Munich from 1918 to 1920. In 1920 he lived in Mühlau in Innsbruck, exhibited with the Mühlau Circle around Alfons Schnegg, Rudolf Lehnert and Ernst Nepo. Early 1920s landscapes and cityscapes from travels through Tyrol, Salzburg and Italy. 1924 Married the English noblewoman Dolores Cherwadsky-Damarkow, established contacts with London artist and collector circles. 1929 first exhibition at the London Fine Art Society. Contacts with aristocratic, diplomatic and business circles, exhibitions in London and New York. Married his second wife Brenda Davidoff. Created landscapes, portraits and religious representations figure conception comparable to Albin Egger-Lienz, Tyrolean landscape artists such as Alfons Walde and Oskar Mulley. Color woodcuts with Tyrolean motifs, churches, folk costumes comparable to Robert Sauerwein and Sidonius Schrom.

Gurschner's talent for painting became apparent at an early age. In 1918 he was accepted as the youngest student at the Academy in Munich. From 1920 he lived in the Mühlau district of Innsbruck and exhibited together with the other artists of the "Mühlau Circle", Nepo, Schnegg and Lehnert. From 1925 onwards he travelled extensively in Italy, Spain and France, exhibited at the Venice Biennale and had an acclaimed solo show at the London Fine Art Society in 1929. In 1931, the Tate Gallery purchased his "Annunciation". Gurschner lived from numerous portrait commissions and thus moved in aristocratic, diplomatic and business circles. In 1938 he went into exile in London, where he met his second wife Brenda. After the war, Gurschner turned to stage design and worked for Covent Garden Opera, the Globe and Hammersmith Theatre. The popular Tyrolean painter Herbert Gurschner made many a collector's heart beat faster with his prints created in the mid-1920s. Typical scenes from everyday Tyrolean life, such as church walks, village scenes or landscapes, are worked out by Gurschner in the technique of woodcut and linocut, in which differently coloured sticks or plates are printed on top of each other. Smaller sections are often coloured by hand by the artist himself. In this way, he creates not only an exciting depth effect in these small formats, but also a great liveliness. The artist finds many of his motifs in Innsbruck and the surrounding area and on his travels to South Tyrol and Italy. His second wife, an English noblewoman, is financially independent and opens up many contacts for him in the world of the nobility, business and theatre, which provide him with invitations and well-paid portrait commissions. Although the village life that Gurschner still knew from his youth and early adulthood was becoming more and more distant, it was precisely the picturesque mountain worlds and their inhabitants that fascinated foreign buyers. Thus, pictures of his Tyrolean homeland, such as the "Dorftratsch" and the "Dorfplatz", continue to emerge. The narrative woodcut "Dorfplatz" takes us into the world of Tyrolean village life. In "Dorfplatz", the painter looks from an elevated vantage point at the bustle of churchgoers around the church square and its surroundings. The people have dressed up in their festive costumes: The men are wearing traditional costumes and Tyrolean hats, the women are carrying out their dirndls. Gurschner, like his artist colleague Alfons Walde, knows about the sales-promoting dimension of such episodes from Tyrolean folk life. He is often brought stylistically close to Alfons Walde. He shares with him the steep view of the scenery, but replaces the pictorial rhythm with an additive composition. In contrast to Walde, he creates more densely packed groups of people, which give his pictures a more narrative character. His motifs are less monumental and crudely constructed, appear more agile and correspond in their originality to the coloured wood and linoleum cuts that helped Gurschner to become widely known in Tyrol and England.

Meisterwerke

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Johannesgasse 9-13
Wien
1010
Austria

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Our team will be happy to assist you with any further information at office@widderauktionen.com or at 0043 676 555 66 10.

Wichtige Informationen

Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Bei Normalbesteuerung Aufgeld von 24%. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, für alle anderen Objekte 20% hinzu.

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

 

AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs