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GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)

In Meisterwerke

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GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Stilleben
Öl/Leinwand, 33,4 x 47 cm
verso Nachlasstempel Gustav Hessing, Galerie Pethner-Lichtenfels
Provenienz: Nachlass des Künstlers, Galerie Peithner-Lichtenfels, Privatsammlung Wien

SCHÄTZPREIS: € 5.000 - 10.000

Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.

Dieses in gedämpftem Kolorit referierte Stillleben des aus Czernowitz stammenden Malers und Grafikers Gustav Hessing vereint die typischen Charakteristika seines Malstils: Paul Cézanne und Amedeo Modigliani prägten in besonderem Maße Hessings Stilistik und waren ihm notwendiges Fundament geworden. Nur zögernd setzte er dabei die Farbe auf die Leinwand, da ihm das richtige Finden und Kombinieren von subtilen Tonabstufungen ein vorrangiges Anliegen war und zumeist Gegenstand langer Überlegungen wurde. Hessing hatte es ohnedies generell vermieden, mit seinen Bildschöpfungen allzu rasch an die Öffentlichkeit zu treten. Während er in den früheren Jahren noch vorrangig in einer mehr verfließenden Weise die Farben einsetzte, bevorzugt er hier ein mit Akribie zusammengestelltes Farbmosaik, dem auch die Bestandteile dieses Stilllebens – ein Tisch mit einer Schüssel voller Früchte und einem hellen weiblichen Torso am rechten Bildrand – derart untergeordnet sind, dass eine zweifelsfreie Identifizierung beinahe unmöglich erscheint. Hessing studierte von 1926 bis1931 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei dem zeitlebens der Heimatkunst verbundenen Ferdinand Andri sowie dem in einem spätimpressionistisch-expressiven Mischstil schaffenden Tiermaler Carl Fahringer. Außer einer soliden maltechnischen Schulung bezog Hessing hier offensichtlich keine weiteren richtungsweisenden Impulse für eine Festigung des eigenen Personalstils. Nachdem er 1932 als freischaffender Künstler zu malen begann, ereilte ihn ab 1938 ein von den Nationalsozialisten verhängtes Berufs- und Ausstellungsverbot. Im Krieg sollte Hessing alles verlieren: nicht nur seine Heimat, die Teil der Sowjetunion wurde, sondern auch seine Mutter und viele andere Familienangehörige, die ermordet wurden. Durch Enteignung verlor er mit einem Schlag auch sein Vermögen. Obgleich als Regimegegner von der Gestapo registriert, blieb er als U-Boot in Wien, wo er dank der Hilfe von Freunden die Kriegsjahre überleben konnte. Nach Kriegsende betätigte er sich 1946 als Mitbegründer des Künstlerbunds „Der Kreis" und trat zwischen 1958 und 1960 beziehungsweise ab 1969 der Secession als Mitglied bei. In seinem Spätwerk beschäftigte er sich vor allem mit der Strömung des Tachismus und schuf vornehmlich Aquarelle. 

GUSTAV HESSING*
(Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Still Life
oil/canvas, 33,4 x 47 cm
verso estate stamp Gustav Hessing, Gallery Peithner-Lichtenfels
Provenance: estate of the artist, gallery Peithner-Lichtenfels Austria, private collection Vienna

ESTIMATE € 5.000 - 10.000

Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.

This still life by the Czernowitz-born painter and graphic artist Gustav Hessing, with its subdued colouring, combines the typical characteristics of his painting style: Paul Cézanne and Amedeo Modigliani had a particular influence on Hessing's style and had become a necessary foundation for him. Only hesitantly did he put colour to canvas, as finding and combining the right subtle tonal gradations was a priority for him and usually the subject of long deliberations. In any case, Hessing had generally avoided going public with his pictorial creations too quickly. While in his earlier years he still primarily used colour in a more fluid manner, here he prefers a meticulously composed colour mosaic, to which the components of this still life - a table with a bowl full of fruit and a pale female torso at the right edge of the picture - are subordinated in such a way that undoubted identification seems almost impossible. Hessing studied at the Vienna Academy of Fine Arts from 1926 to 1931 under Ferdinand Andri, who was devoted to Heimatkunst throughout his life, and the animal painter Carl Fahringer, who created in a late Impressionist-Expressionist mixed style. Apart from a solid training in painting technique, Hessing obviously did not receive any further impulses to consolidate his own personal style. After he began painting as a freelance artist in 1932, he was banned by the National Socialists from 1938 from both painting and exhibiting. During the war, Hessing was to lose everything: not only his homeland, which became part of the Soviet Union, but also his mother and many other family members, who were murdered. Through expropriation, he also lost his fortune in one fell swoop. Although registered as an opponent of the regime by the Gestapo, he remained in Vienna as a submarine, where he was able to survive the war years thanks to the help of friends. After the end of the war, he co-founded the artists' association "Der Kreis" in 1946 and joined the Secession as a member between 1958 and 1960 and from 1969. In his late work, he was primarily concerned with the Tachisme movement and created mainly watercolours.

GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Stilleben
Öl/Leinwand, 33,4 x 47 cm
verso Nachlasstempel Gustav Hessing, Galerie Pethner-Lichtenfels
Provenienz: Nachlass des Künstlers, Galerie Peithner-Lichtenfels, Privatsammlung Wien

SCHÄTZPREIS: € 5.000 - 10.000

Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.

Dieses in gedämpftem Kolorit referierte Stillleben des aus Czernowitz stammenden Malers und Grafikers Gustav Hessing vereint die typischen Charakteristika seines Malstils: Paul Cézanne und Amedeo Modigliani prägten in besonderem Maße Hessings Stilistik und waren ihm notwendiges Fundament geworden. Nur zögernd setzte er dabei die Farbe auf die Leinwand, da ihm das richtige Finden und Kombinieren von subtilen Tonabstufungen ein vorrangiges Anliegen war und zumeist Gegenstand langer Überlegungen wurde. Hessing hatte es ohnedies generell vermieden, mit seinen Bildschöpfungen allzu rasch an die Öffentlichkeit zu treten. Während er in den früheren Jahren noch vorrangig in einer mehr verfließenden Weise die Farben einsetzte, bevorzugt er hier ein mit Akribie zusammengestelltes Farbmosaik, dem auch die Bestandteile dieses Stilllebens – ein Tisch mit einer Schüssel voller Früchte und einem hellen weiblichen Torso am rechten Bildrand – derart untergeordnet sind, dass eine zweifelsfreie Identifizierung beinahe unmöglich erscheint. Hessing studierte von 1926 bis1931 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei dem zeitlebens der Heimatkunst verbundenen Ferdinand Andri sowie dem in einem spätimpressionistisch-expressiven Mischstil schaffenden Tiermaler Carl Fahringer. Außer einer soliden maltechnischen Schulung bezog Hessing hier offensichtlich keine weiteren richtungsweisenden Impulse für eine Festigung des eigenen Personalstils. Nachdem er 1932 als freischaffender Künstler zu malen begann, ereilte ihn ab 1938 ein von den Nationalsozialisten verhängtes Berufs- und Ausstellungsverbot. Im Krieg sollte Hessing alles verlieren: nicht nur seine Heimat, die Teil der Sowjetunion wurde, sondern auch seine Mutter und viele andere Familienangehörige, die ermordet wurden. Durch Enteignung verlor er mit einem Schlag auch sein Vermögen. Obgleich als Regimegegner von der Gestapo registriert, blieb er als U-Boot in Wien, wo er dank der Hilfe von Freunden die Kriegsjahre überleben konnte. Nach Kriegsende betätigte er sich 1946 als Mitbegründer des Künstlerbunds „Der Kreis" und trat zwischen 1958 und 1960 beziehungsweise ab 1969 der Secession als Mitglied bei. In seinem Spätwerk beschäftigte er sich vor allem mit der Strömung des Tachismus und schuf vornehmlich Aquarelle. 

GUSTAV HESSING*
(Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Still Life
oil/canvas, 33,4 x 47 cm
verso estate stamp Gustav Hessing, Gallery Peithner-Lichtenfels
Provenance: estate of the artist, gallery Peithner-Lichtenfels Austria, private collection Vienna

ESTIMATE € 5.000 - 10.000

Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.

This still life by the Czernowitz-born painter and graphic artist Gustav Hessing, with its subdued colouring, combines the typical characteristics of his painting style: Paul Cézanne and Amedeo Modigliani had a particular influence on Hessing's style and had become a necessary foundation for him. Only hesitantly did he put colour to canvas, as finding and combining the right subtle tonal gradations was a priority for him and usually the subject of long deliberations. In any case, Hessing had generally avoided going public with his pictorial creations too quickly. While in his earlier years he still primarily used colour in a more fluid manner, here he prefers a meticulously composed colour mosaic, to which the components of this still life - a table with a bowl full of fruit and a pale female torso at the right edge of the picture - are subordinated in such a way that undoubted identification seems almost impossible. Hessing studied at the Vienna Academy of Fine Arts from 1926 to 1931 under Ferdinand Andri, who was devoted to Heimatkunst throughout his life, and the animal painter Carl Fahringer, who created in a late Impressionist-Expressionist mixed style. Apart from a solid training in painting technique, Hessing obviously did not receive any further impulses to consolidate his own personal style. After he began painting as a freelance artist in 1932, he was banned by the National Socialists from 1938 from both painting and exhibiting. During the war, Hessing was to lose everything: not only his homeland, which became part of the Soviet Union, but also his mother and many other family members, who were murdered. Through expropriation, he also lost his fortune in one fell swoop. Although registered as an opponent of the regime by the Gestapo, he remained in Vienna as a submarine, where he was able to survive the war years thanks to the help of friends. After the end of the war, he co-founded the artists' association "Der Kreis" in 1946 and joined the Secession as a member between 1958 and 1960 and from 1969. In his late work, he was primarily concerned with the Tachisme movement and created mainly watercolours.

Meisterwerke

Auktionsdatum
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Johannesgasse 9-13
Wien
1010
Austria

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Wichtige Informationen

Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Bei Normalbesteuerung Aufgeld von 24%. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, für alle anderen Objekte 20% hinzu.

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

 

AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs