Lot

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KAUW, ALBRECHT I: Die Seeschlacht.

In Internationale Kunst / Schweizer Kunst / Gemäl...

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Passed CHF
Bern, Schweiz
KAUW, ALBRECHT I (Strassburg 1616 - 1681 Bern) : Die Seeschlacht; Öl auf Leinwand; 82x105 cm; verso sig. u. dat. 1670. Das Gemälde gelangt im Originalrahmen zur Versteigerung.



Provenienz: Privatbesitz, Schweiz (seit rund 70 Jahren).



Albrecht I Kauw, Sohn eines wohlhabenden elsässischen Weinhändlers, wuchs in Strassburg auf. Über seine Ausbildungszeit ist nur wenig bekannt. Man nimmt an, dass er vor seiner Übersiedlung nach Bern in den 1630er Jahren im Umfeld des Strassburger Malers und Illuminators Georg Brentel unterrichtet worden war. Zu grossem Ansehen kam Kauw durch seine 1649 angefertigten Aquarell- und Gouachekopien von Niklaus Manuels "Totentanz", die er dem Grossen Rat in Bern als Geschenk überreichte. In der Folge erhielt er zahlreiche Aufträge für öffentliche und private Projekte. In den 1650er Jahren malte er vor allem Stillleben in der Tradition des Strassburgers Sebastian Stoskopff für eine private Klientel. Dabei legte er das Hauptaugenmerk weniger auf die Gesamtkomposition als auf einzelne Gegenstände, die er in ihrer Stofflichkeit und Eigenart prägnant zu erfassen suchte. Ab 1665 avancierte er zum meistbeschäftigten Maler in Bern, und 1666 eröffnete er mit seinem Sohn Gabriel einen Kunsthandel für Gemälde und Druckgrafiken. Von diesem Zeitpunkt an liess Kauw vermehrt zeitgenössische deutsche und niederländische Grafikvorlagen in seine Kompositionen einfliessen, womit er den in fremden Diensten geschulten Geschmack seiner Auftraggeber voll getroffen haben dürfte. Darüberhinaus betraute man ihn mit den Raumausstattungen zahlreicher Berner Landvogteischlösser und Landsitze, darunter jene in Utzigen und Oberdiessbach, für die er ganze Bildprogramme mit Ideallandschaften, Allegorien sowie biblischen und profanen Historien schuf. Farblich geschult an altdeutscher und niederländischer Malerei, verlieh Kauw seinen Werken erstaunliche Leuchtkraft und Tiefe. Zu den formalen Stärken zählen ausserdem das klare zeichnerische Gerüst, ein sattes, freundliches Kolorit und der Einfallsreichtum bei der Bewältigung selbst schwieriger und komplexer Themenkreise.



Die hier angebotene Seeschlacht zwischen holländischen und dänischen Galeonen, steht in der Tradition der holländischen Marinemalerei, wie sie durch grafische Arbeiten von Stechern wie Reinier Nooms, genannt Zeeman (um 1623-1664) in ganz Europa verbreitet wurde. Sie ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Albrecht Kauw es verstand, für die Ausstattungen der Landsitze und Schlösser seiner zumeist patrizischen Auftraggeber, die häufig durch Fremde Dienste zu Ansehen, Geld und auf den Geschmack für solche militärisch geprägten Darstellungen gekommen waren, diese gefragten Themen als leuchtende, farbenfrohe Supraporten und Cheminéebilder zu inszenieren. Einmal mehr kommt hier auch zum Ausdruck mit welcher anekdotischen Fertigkeit es Kauw gelang, mit ein paar hingeworfenen Strichen und Kleksen, die Stimmung der kleinfigurigen Personenstaffage einzufangen.



Wir danken Georges Herzog, Bern, der das Gemälde im Original begutachtet hat, für seine Unterstützung bei der Katalogisierung des Werkes

Auctioneer:

Dobiaschofsky Auktionen AG
KAUW, ALBRECHT I (Strassburg 1616 - 1681 Bern) : Die Seeschlacht; Öl auf Leinwand; 82x105 cm; verso sig. u. dat. 1670. Das Gemälde gelangt im Originalrahmen zur Versteigerung.



Provenienz: Privatbesitz, Schweiz (seit rund 70 Jahren).



Albrecht I Kauw, Sohn eines wohlhabenden elsässischen Weinhändlers, wuchs in Strassburg auf. Über seine Ausbildungszeit ist nur wenig bekannt. Man nimmt an, dass er vor seiner Übersiedlung nach Bern in den 1630er Jahren im Umfeld des Strassburger Malers und Illuminators Georg Brentel unterrichtet worden war. Zu grossem Ansehen kam Kauw durch seine 1649 angefertigten Aquarell- und Gouachekopien von Niklaus Manuels "Totentanz", die er dem Grossen Rat in Bern als Geschenk überreichte. In der Folge erhielt er zahlreiche Aufträge für öffentliche und private Projekte. In den 1650er Jahren malte er vor allem Stillleben in der Tradition des Strassburgers Sebastian Stoskopff für eine private Klientel. Dabei legte er das Hauptaugenmerk weniger auf die Gesamtkomposition als auf einzelne Gegenstände, die er in ihrer Stofflichkeit und Eigenart prägnant zu erfassen suchte. Ab 1665 avancierte er zum meistbeschäftigten Maler in Bern, und 1666 eröffnete er mit seinem Sohn Gabriel einen Kunsthandel für Gemälde und Druckgrafiken. Von diesem Zeitpunkt an liess Kauw vermehrt zeitgenössische deutsche und niederländische Grafikvorlagen in seine Kompositionen einfliessen, womit er den in fremden Diensten geschulten Geschmack seiner Auftraggeber voll getroffen haben dürfte. Darüberhinaus betraute man ihn mit den Raumausstattungen zahlreicher Berner Landvogteischlösser und Landsitze, darunter jene in Utzigen und Oberdiessbach, für die er ganze Bildprogramme mit Ideallandschaften, Allegorien sowie biblischen und profanen Historien schuf. Farblich geschult an altdeutscher und niederländischer Malerei, verlieh Kauw seinen Werken erstaunliche Leuchtkraft und Tiefe. Zu den formalen Stärken zählen ausserdem das klare zeichnerische Gerüst, ein sattes, freundliches Kolorit und der Einfallsreichtum bei der Bewältigung selbst schwieriger und komplexer Themenkreise.



Die hier angebotene Seeschlacht zwischen holländischen und dänischen Galeonen, steht in der Tradition der holländischen Marinemalerei, wie sie durch grafische Arbeiten von Stechern wie Reinier Nooms, genannt Zeeman (um 1623-1664) in ganz Europa verbreitet wurde. Sie ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Albrecht Kauw es verstand, für die Ausstattungen der Landsitze und Schlösser seiner zumeist patrizischen Auftraggeber, die häufig durch Fremde Dienste zu Ansehen, Geld und auf den Geschmack für solche militärisch geprägten Darstellungen gekommen waren, diese gefragten Themen als leuchtende, farbenfrohe Supraporten und Cheminéebilder zu inszenieren. Einmal mehr kommt hier auch zum Ausdruck mit welcher anekdotischen Fertigkeit es Kauw gelang, mit ein paar hingeworfenen Strichen und Kleksen, die Stimmung der kleinfigurigen Personenstaffage einzufangen.



Wir danken Georges Herzog, Bern, der das Gemälde im Original begutachtet hat, für seine Unterstützung bei der Katalogisierung des Werkes

Internationale Kunst / Schweizer Kunst / Gemälde I & II

Sale Date(s)
Lots: 601 - 930
Lots: 301 - 535
Lots: 1 - 290
Lots: 2094 - 2555
Venue Address
Monbijoustrasse 30/32
Bern
Schweiz
3001
Switzerland

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Detailzeitplan

7. Mai 2021, ab 09.00

  • Lots 601 – 930 Gemälde Teil I

 

7. Mai 2021, ab 14.00

  • Lots 301 – 535 Internationale Kunst

 

7. Mai 2021, ab 18.00

  • Lots 1 - 290 Schweizer Kunst

 

8. Mai 2021, ab 09.00

  • Lots 2094 – 2555 Gemälde Teil II

Terms & Conditions

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