292. Auktion

by Kunst & Kuriosa

13 May 2022 10:00 CEST (09:00 BST) (2 day sale) Live Webcast Auction

Important Information

292. Auktion – Freitag, 13. und Samstag, 14. Mai 2022

jeweils ab 10.00 Uhr

 

Freitag, 13. Mai 2022

0001 – 0399 Neue Kunst

0400 – 0557 Alte und Ältere Kunst

Samstag, 14. Mai 2022

0558 – 0647 Asiatica

0648 – 0661 Ausgrabungen, Afrikana, Ethnika           

0662 – 0698 Porzellan, Keramik

0699 – 0717 Glas

0718 – 0751 Silber, Versilbertes  

0752 – 0794 Schmuck und Goldmünzen

0795 – 0808 Uhren

0809 – 0841 Möbel, Lampen

0842 – 0856 Teppiche

0857 – 0905 Militaria, Historica, Studentica

0906 – 0909 Sakrale Kunst

0910 – 0928 Antiquarisches

0929 – 0987 Varia, Sammlerartikel

 

0001 – 0070    10-11 Uhr

0071 – 0140    11-12 Uhr

0141 – 0210    12-13 Uhr

0211 – 0280    13-14 Uhr

0281 – 0350    14-15 Uhr

0351 – 0420    15-16 Uhr

0421 – 0490    16-17 Uhr

0491 – 0557    17-18 Uhr

 

0558 – 0628    10-11 Uhr

0629 – 0699    11-12 Uhr

0700 – 0770    12-13 Uhr

0771 – 0841    13-14 Uhr

0842 – 0912    14-15 Uhr

0913 – 0987    15-16 Uhr

 

Pro Stunde werden ca. 70 Positionen versteigert (Angabe ohne Gewähr)

Terms & Conditions

 AGB / Versteigerungsbedingungen

An English translation find below.

  1. Die Versteigerung der Objekte erfolgt öffentlich und freiwillig im Namen und auf Rechnung des Einlieferers. K&K – Auktionen in Heidelberg – nachfolgend „Auktionshaus“ genannt – tritt als Vertreter des Einlieferers auf. Im Eigentum des Versteigerers stehende Ware, welche zur Auktion kommt, ist im Katalog besonders gekennzeichnet.
  2. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Regelungen des Verbrauchsgüterkaufs  gemäß § 474 2. Absatz BGB keine Anwendung auf die zur Versteigerung kommenden gebrauchten Waren finden.
  3. Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, Objekte [Katalognummern, Lose] zu verbinden, zu trennen oder in einer anderen Reihenfolge aufzurufen. Ebenso behält sich das Auktionshaus das Recht vor, Katalognummern – insbesondere bei Zweifeln in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht – zurückzuziehen. Schriftliche Vorgebote, die ein solches verbundenes Gebot oder zurückgezogenes Los betreffen, werden dadurch hinfällig.
  4. Telefonisch, schriftlich und mündlich abgegebene Gebote stehen sich gleich. Bei gleichen Geboten gilt das zuerst abgegebene Gebot. Bei Zweifeln, die nicht sofort während der Auktion geklärt werden können, entscheidet das Los. Bei Meinungsverschiedenheiten über einen Aufruf zwischen den Bietern hat der Auktionator das Recht, das Los zurückzuziehen und ggf. nochmals zum Aufruf zu bringen.
  5. Der Aufruf der Lose erfolgt grundsätzlich zum Limitpreis, bei unlimitierten Objekten zu einem Preis von mindestens € 20,-, sofern keine höheren schriftlichen Vorgebote vorliegen.
  6. Die aufgerufenen Preise verstehen sich in Euro [€]. Zum Zuschlagpreis [Hammerpreis] wird ein Aufgeld in Höhe von 21 % erhoben, bei Zuschlägen über unsere Online-Biet-Plattform BID4IT zusätzlich eine Gebühr von 2,1 %, beide zzgl. der ges. USt. Bei Zuschlägen über Fremdplattformen (lot-tissimo oder Invaluable) kommen zusätzlich deren Verkaufsprovisionen hinzu.
  7. Die Steigerungsrate bei Geboten liegt bei 10 %, wobei es im Ermessen des Auktionators liegt, bei Bedarf eine andere Steigerungsrate zu wählen.
  8. Der Zuschlag wird grundsätzlich erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf kein Übergebot abgegeben wird. Der Auktionator kann den Zuschlag begründet widerrufen oder ablehnen. Wird ein geringeres Gebot bei einem limitierten Objekt abgegeben, steht es dem Auktionator frei, den Zuschlag abzulehnen oder unter Vorbehalt zu erteilen. Bei einem Zuschlag unter Vorbehalt bleibt der Bieter drei Wochen nach Ende der Auktion an sein Gebot gebunden. Erfolgt in dieser Zeit keine schriftliche Annahme des Gebots seitens des Auktionshauses, gilt die Genehmigung seitens des Einlieferers für das Vorbehaltsgebot als nicht erteilt und der Kaufvertrag kommt nicht zustande.
  9. Schriftliche Vorgebote müssen dem Auktionshaus bis spätestens 18.00 Uhr am Vorabend des Auktionstages für die gesamte Auktion vorliegen. Später eingehende schriftliche Vorgebote können, müssen aber nicht mehr berücksichtigt werden. Bei telefonischen und schriftlichen Vorgeboten ist die Katalognummer die verbindliche Angabe, um das Gebot zuzuordnen und ausführen zu können. Das Auktionshaus wird schriftliche Vorgebote nur mit dem Betrag in Anspruch nehmen, der erforderlich ist, um andere Gebote, um eine Steigerungsstufe zu überbieten.
  10. Bei telefonischen Bietern kann das Auktionshaus keine Gewähr für das Zustandekommen der Leitung zum Zeitpunkt des Aufrufs übernehmen. Das Risiko der Nichterreichbarkeit des Bieters oder einer Leitungsstörung liegt beim Bieter. Fällt während des Bietvorgangs die Leitung aus, so gilt nur der zuletzt aufgerufene gebotene Betrag, kein vorher oder während des Telefonierens mit dem Angestellten des Auktionshauses genannter Eventualhöchstbetrag.
  11. Die Voraussetzungen für telefonische Bieter unter Ziffer 10 gelten sinngemäß auch für Online-Bieter über BID4IT sowie für Online-Bieter und Vorgebote, welche durch die Fremdportale Invaluable und lot-tissimo eingehen. Bei Bietern der Online-Plattformen trägt das Auktionshaus keine Haftung für die Übermittlung von Geboten. Formlose Gebote per E-Mail werden nur in Ausnahmefällen bei Verifizierung durch das Auktionshaus angenommen, ansonsten abgelehnt.
  12. Das Auktionshaus behält sich vor, Gebote abzulehnen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Bieter dem Versteigerer nicht bekannt ist, sein Gebot per E-Mail oder Fax ohne Unterschrift bzw. ohne später zugesandtes Original abgegeben wurde und/oder keine Sicherheit geleistet wurde. Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, Gebote nur gegen die übliche Sicherheitsleistung im Bankenwesen anzunehmen (z.B. Ausweisdokumente, Kreditkarte).
  13. Darüber hinaus ist der Kunde aufgefordert, der Identifizierungspflicht gemäß dem Geldwäschegesetz (GwG) nachzukommen. Demnach ist der Kunde und/oder ein hinter dem Kunden stehender wirtschaftlich Berechtigter verpflichtet, die zur Identifizierung notwendigen Informationen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen und im Laufe der Geschäftsbeziehung sich ergebende Änderungen unverzüglich schriftlich gegenüber dem Auktionshaus anzuzeigen.
  14. Die Daten der Bieter werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeitet und geschützt. Nutzer von Fremdportalen haben sich hinsichtlich der Bestimmungen an diese zu wenden.
  15. Zum Zuschlagpreis [Hammerpreis] wird ein Aufgeld in Höhe von 21 % erhoben, bei Zuschlägen über BID4IT zusätzlich eine Gebühr von 2,1 %, beide zzgl. der ges. USt. Bei Nutzung einer Fremdplattform fallen deren jeweilige Gebühren an (derzeit 5 % bei Invaluable und 3 % bei lot-tissimo zzgl. USt.).
  16. Für Kunstwerke, aus deren Verkauf eine Folgerechtsabgabe entsteht, hat der Einlieferer diese Abgabe zu übernehmen und dem Auktionshaus zu erstatten. Die Höhe des Anteils des Veräußerungserlöses beträgt 2,5 %. Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt pro Werk höchstens € 12.500,-. Liegt der Hammerpreis unter € 400,-, so ist keine Abgabe zu zahlen.
  17. Will ein Bieter ein Gebot in Vertretung eines Dritten abgeben, so hat er unter Nennung des Namens des Dritten seine Rolle als Vertreter vor Abgabe des Gebots schriftlich anzuzeigen und offenzulegen. Wurde keine Vertretung angezeigt, gilt der Vertrag als mit dem Bieter geschlossen. Eine nachträgliche Genehmigung der Vertretung wird nicht ermöglicht.
  18. Die Gewährleistung des Auktionshauses für Mängel des Kaufgegenstandes ist ausgeschlossen. Die Gegenstände sind gebraucht. Vor der Versteigerung besteht ausreichend Gelegenheit, die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände zu besichtigen und zu untersuchen.
  19. Angaben im Katalog sind keine Eigenschaftszusicherung, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung und Identifikation des Gegenstandes.
  20. Eventuelle Gewährleistungsansprüche des Käufers wegen gebrauchter Sachen verjähren ein Jahr nach dem Schluss des Jahres, in dem der Zuschlag erfolgt ist. Soweit der Käufer Kaufmann ist, verjähren seine Gewährleistungsansprüche in sechs Monaten nach dem Tag des Zuschlags. Dasselbe gilt, soweit der Käufer sonst Gewerbetreibender oder Freiberufler ist.
  21. Im Übrigen haftet der Auktionator nur für eigenes vorsätzliches, grobes Verschulden sowie für vorsätzliches und grobes Verschulden seiner gesetzlichen Vertreter und seiner Erfüllungsgehilfen und seiner leitenden Angestellten. Ferner ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit betragsmäßig begrenzt auf die Höhe des jeweiligen Zuschlags. Für einfach fahrlässiges Verhalten des Versteigerers, seiner Vertreter oder Erfüllungsgehilfen besteht nur dann eine Haftung, wenn diese die Verletzung von Kardinalspflichten (wesentlichen Vertragspflichten) betrifft. Diese Bestimmungen gelten sinngemäß auch für die Begrenzung der Ersatzpflicht für Aufwendungen.
  22. Unbeschadet des Ausschlusses der Gewährleistung des Versteigerers verpflichtet sich dieser, rechtzeitig vorgetragene Mängelrügen des Käufers innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist dem Einlieferer zu übermitteln, soweit es ihm aus tatsächlichen Gründen nicht unmöglich ist. Die Übermittlung begründet keinen Rechtsanspruch auf Rückgängigmachung des Kaufvertrages.
  23. Die nach bestem Wissen und Gewissen erfolgten Katalogbeschreibungen und Angaben auf den Internetseiten des Auktionshauses sind nicht Bestandteil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit, somit keine Beschaffenheitsangaben nach §§ 434 ff BGB, noch Zusicherungen oder Garantien im Rechtssinn. Sie dienen lediglich und ausschließlich der Information. Dies gilt ebenso für Zustandsberichte und andere Auskünfte in mündlicher und schriftlicher Form, sofern nicht ausdrücklich eine Haftung hierfür übernommen wird. Zertifikate oder Bestätigung der Künstler, ihrer Nachlässe oder der jeweils maßgeblichen Experten sind nur dann Vertragsgegenstand, wenn sie im Katalogtext ausdrücklich erwähnt werden. Der Erhaltungszustand wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt, so dass fehlende Angaben ebenfalls keine Beschaffenheitsangabe begründen.
  24. Die im Katalog angegebenen Schätzpreise dienen – ohne Gewähr für die Richtigkeit – lediglich als Anhaltspunkt für den Verkehrswert der zu versteigernden Gegenstände. Fernmündliche Auskünfte des Versteigerers während oder unmittelbar nach der Auktion über die Versteigerung betreffende Vorgänge, insbesondere Zuschläge und Zuschlagspreise, sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt werden.
  25. Sofern in den Versteigerungs- oder Einlieferungsbedingungen von einem Limitpreis gesprochen wird, bezeichnet dies den zwischen dem Einlieferer und dem Auktionshaus vereinbarten Mindestzuschlagpreis unter Berücksichtigung der im Einlieferungsvertrag aufgeführten Regelungen. Ist kein Mindestpreis vereinbart, legt der Versteigerer einen Schätz- und Limitpreis fest. Dieser Limitpreis ist bei Nichtverkauf auch der Angebotspreis im dreiwöchigen Nachverkauf, sofern der Einlieferer sich nicht gegenteilig äußert.
  26. Alle Gegenstände werden in dem Erhaltungszustand veräußert, in dem sie sich bei Erteilung des Zuschlags befinden. Das Auktionshaus behält sich dabei vor, die Angaben im Katalog und im Internet über die zu versteigernden Objekte zu berichtigen. Diese Berichtigung erfolgt durch Korrektur des Online-Katalogs, schriftlichen Aushang am Ort der Versteigerung oder mündlich durch den Auktionator unmittelbar vor der Versteigerung des einzelnen Objekts. Die berichtigten Angaben treten an die Stelle der bisherigen Beschreibung. Für sie gilt ebenfalls, dass sie keine Garantien oder vertragliche, zugesicherte Beschaffenheitsangaben darstellen (vgl. obig).
  27. Schadensersatzansprüche des Käufers gegen den Versteigerer, seine Vertreter, Arbeitnehmer, Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen im Zusammenhang mit der Versteigerung oder dem Abschluss oder der Durchführung des Kaufvertrages sind – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen.
  28. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und zur Zahlung des Zuschlagpreises nebst Provision zuzüglich Umsatzsteuer. Die Gefahr geht mit Zuschlag auf den Käufer über, der Eigentumsübergang nach Zahlung. Der Käufer ist vorleistungspflichtig. Erfüllungsort ist der Ort der Auktion.
  29. Zahlungen sind grundsätzlich in bar und in Euro an das Auktionshaus zu leisten, welches empfangsberechtigt ist. Zahlungen mit EC-Karten werden erst ab Gutschrift wirksam. Kreditkartenzahlungen werden nicht akzeptiert. Die Aushändigung der Objekte erfolgt am Auktionstag erst nach Ende der Auktion. Nicht anwesende Käufer erhalten eine Vorausrechnung, deren Begleichung sofort zu erfolgen hat. Bei Zahlung in ausländischer Währung gehen ein etwaiges Kursrisiko sowie alle Bankgebühren zulasten des Käufers.
  30. Das Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen findet auf Schrift-, Telefon- und Internetgebote keine Anwendung, sofern das Gebot nicht im Rahmen einer sog. stillen Auktion erfolgte.
  31. Die Objekte sind an Ort und Stelle der Auktion abzunehmen. Ein Versand erfolgt nur im Auftrag des Käufers und auf dessen Kosten und Risiko. Wird durch den Käufer kein Versender vorgegeben, sucht das Auktionshaus einen Versender aus. Es wird darauf hingewiesen, dass die Versender (z.B. DHL) keine Haftung für Antiquitäten übernehmen. Ist eine Haftung des Versenders erwünscht, muss der Versender durch den Käufer benannt werden. Ein Versand erfolgt erst nach Eingang der Versandkosten. Ein Anspruch auf Versand per Nachnahme besteht nicht.
  32. Der Käufer ist verpflichtet, das Auktionsgut spätestens sechs Wochen nach Zuschlag abzuholen. Das Auktionshaus ist jedoch nicht verpflichtet, das Auktionsgut vor vollständiger Bezahlung an den Käufer herauszugeben. Das Eigentum geht auf den Käufer erst nach vollständiger Begleichung des Kaufpreises über.
  33. Bis zur Abholung lagert das Auktionshaus für die Dauer von sechs Wochen, gerechnet ab Zuschlag, den ersteigerten Gegenstand auf eigene Kosten. Danach hat das Auktionshaus das Recht, den Gegenstand auf Rechnung des Käufers bei einer Spedition einzulagern. Wahlweise kann das Auktionshaus stattdessen den Gegenstand in den eigenen Räumen einlagern gegen Berechnung einer monatlichen Pauschale von € 10,- für kleine Objekte bzw. € 20,- für sperrige Objekte z.B. große Gemälde oder Möbel pro angefangenem Monat.
  34. Beauftragt der Käufer das Auktionshaus, den Versand des ersteigerten Gegenstandes durchzuführen, sorgt das Auktionshaus, sofern der Kaufpreis vollständig bezahlt ist, für einen sachgerechten Versand des Werkes zum Käufer oder dem von ihm benannten Empfänger. Die Kosten für Verpackung, Versand und ggf. Versicherung trägt der Käufer. (siehe auch Ziffer 31)
  35. Der Käufer kann gegenüber dem Auktionshaus nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Eine Aufrechnung mit Forderungen gegenüber dem Einlieferer ist unzulässig, solange der Einlieferer nicht zustimmt.
  36. Das Auktionshaus behält sich das Recht des vertraglichen Rücktritts vom Kaufvertrag für diejenigen Fälle vor, in denen es sich herausstellt, dass das versteigerte Objekt aus einer Raubgrabung stammt, es sich um Beute- oder Diebeskunst handelt, aus einer Enteignung aus der Zeit des Dritten Reichs stammt, oder gegen sonstige gesetzliche Bestimmungen verstößt. Die zu versteigernden Objekte wurden nicht auf ihre Ausfuhrmöglichkeit geprüft. Dies obliegt dem Bieter, wobei das Auktionshaus auf Nachfrage behilflich ist. Ein Anspruch auf Ausfuhr aus Deutschland besteht nicht.
  37. Ist der Kaufpreis innerhalb der angegeben Frist nach Zugang der Rechnung noch nicht beglichen, tritt Verzug ein. Zwei Monate nach Eintritt des Verzuges ist das Auktionshaus berechtigt und auf Verlangen des Einlieferers verpflichtet, diesem Name und Anschrift des Käufers zu nennen. Ist der Käufer mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug, kann das Auktionshaus nach Setzung einer Nachfrist von zwei Wochen vom Vertrag zurücktreten. Damit erlöschen alle Rechte des Käufers an dem ersteigerten Auktionsgut. Das Auktionshaus ist nach Erklärung des Rücktritts berechtigt, vom Käufer Schadensersatz zu verlangen. Der Schadensersatz umfasst insbesondere die dem Auktionshaus entgangenen Provisionen, angefallene Kosten für Katalogabbildungen und die bis zur Rückgabe oder bis zur erneuten Versteigerung des Kunstgegenstandes anfallenden Transport­ und Lagerkosten. Das Auktionshaus hat das Recht, den säumigen Käufer von künftigen Versteigerungen auszuschließen und seinen Namen und seine Adresse zu Sperrzwecken an andere Auktionshäuser und -portale weiterzugeben.
  38. Das Auktionshaus ist berechtigt, Kaufgelder, Kaufrückstände, Nebenleistungen und andere Kosten in Vertretung des Einlieferers, soweit nötig, in eigenem Namen einzuziehen bzw. gerichtlich einzuklagen.
  39. Im Versteigerungssaal haftet der Bieter für die von ihm verursachten Schäden. Das Auktionshaus übt durch den Auktionator und seine Mitarbeiter das Hausrecht aus. Diese haben das Recht, Bieter ohne Angaben von Gründen des Saales und damit der Möglichkeit des Mitbietens zu verweisen. Dies gilt insbesondere für Personen, die den Ablauf stören. Bei Zwischenrufen haftet der Bieter für die dadurch verursachten Schäden. Es gilt die ausliegende Haus- und Saalordnung.
  40. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, die nicht zu den in §4 HGB bezeichneten Gewerbetreibenden gehören, mit juristischen Personen, mit öffentlich-rechtlichen Sondervermögen und mit Personen, die ihren Sitz im Ausland haben, wird vereinbart, dass Erfüllungsort und Gerichtsstand Heidelberg ist. Im Übrigen ist Erfüllungsort für beide Leistungen der Ort der Auktion. Auch für nichtverkaufte sowie nicht angenommene Ware gelten diese Bedingungen. Siehe hier HGB § 373 und § 389.
  41. Für die Rechtsbeziehungen zwischen dem Versteigerer und dem Käufer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des Gesetzes über den internationalen Kauf beweglicher Sachen sowie des einheitlichen Gesetzes über den Abschluss von internationalen Kaufverträgen über bewegliche Sachen wird ausgeschlossen.
  42. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
  43. Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie den Katalog und die darin abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des Dritten Reiches nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken erwerben (§§ 86a, 86 Strafgesetzbuch). Das Auktionshaus, ihre Versteigerer und Einlieferer bieten und geben diese Gegenstände nur unter diesen Voraussetzungen an bzw. ab. Es wird auf die §§ 130, 189 StGB hingewiesen.
  44. Soweit die Versteigerungsbedingungen in anderen Sprachen als der deutschen Sprache vorliegen, ist stets die deutsche Fassung maßgebend. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland (siehe auch Ziffer 40 und 41).
  45. Diese Versteigerungsbedingen treten an die Stelle der bisherigen Versteigerungsbedingungen und gelten solange sie nicht durch neuere Bedingungen ersetzt werden.

 Heidelberg, den 11. Februar 2022

Conditions of Sale

  1.  The auction of the objects takes place publicly and voluntarily in the name and for the account of the consignor. K&K - Auctions in Heidelberg - hereinafter referred to as the "auction house" - acts as the consignor's representative. Goods that are owned by the auctioneer and put up for auction are specially marked in the catalog.
  2. It is explicitly pointed out that the regulations for the sale of consumer goods according to § 474 2nd paragraph BGB do not apply to the used goods coming up for auction.
  3. The auction house reserves the right to combine or separate items [catalog numbers, lots] or to call them up in a different order. The auction house also retains the right to withdraw catalog numbers - especially if there are any doubts about factual or legal issues. Absentee bids for lots that are combined or withdrawn, are thereby invalid.
  4. Bids submitted by telephone, as an absentee bid and orally are equivalent. If several bids with the same amount have been submitted, the bid submitted first applies. If there are any doubts that cannot be resolved immediately during the auction, the decision is made by drawing. In the event of differences of opinion about a call between the bidders, the auctioneer has the right to withdraw the lot and, if necessary, to call it up again.
  5. The lots are generally called up with their reserve prices. In case of objects without a reserve price, with at least € 20, provided there are no higher absentee bids.
  6. The prices shown are in euros [€]. In addition to the hammer price, a buyer's premium of 21% will be charged. In the case of bids via our online bidding platform BID4IT an additional fee of 2,1% plus the legal VAT is due. In the case of surcharges via third-party platforms (lot-tissimo or Invaluable), their sales commissions are added.
  7. The rate of increase for bids is 10%, whereby it is at the discretion of the auctioneer to choose a different rate of increase if necessary.
  8. Principally the bid is accepted if no higher bids are submitted after three calls. The auctioneer can revoke or reject the bid with justification. If a lower bid is submitted for an item with a reserve price, the auctioneer is free to reject the bid or to accept it at a conditional hammer price. In the event of a conditional acceptance, the bidder remains bound by his bid for three weeks after the end of the auction. If the auction house does not accept the bid in a written form during this period, the consignor's approval for the reservation bid is deemed not to have been granted and the purchase contract is not concluded.
  9. Absentee bids must be submitted to the auction house by 6 p.m. on the evening before the auction day at the latest. Absentee bids received later can, but no longer must be considered. In the case of telephone and absentee bids, the catalog number is the binding information to be able to assign and execute the bid. The auction house will only use absentee bids for the amount that is necessary to outbid other bids by one step.
  10. In the case of bidders by telephone, the auction house cannot guarantee that the line will be established at the time of the call. The risk that the bidder cannot be reached or that there is a line fault lies with the bidder. If the line fails during the bidding process, only the bid amount last called applies, not a possible maximum amount mentioned before or during the phone call with the auction house employee.
  11. The requirements for telephone bidders under section 10 also apply mutatis mutandis to online bidders as well as to absentee bids received through the internet portals lot-tissimo and Invaluable. In the case of bidders from the portals mentioned, the auction house is not liable for the transmission of bids. Bids by e-mail will only be accepted in exceptional cases if verified by the auction house, otherwise they will be rejected.
  12. The auction house reserves the right to reject bids. This applies especially if a bidder is not known to the auctioneer, if his bid was submitted by e-mail or fax without a signature or without an original sent later and / or no security was given. The auction house reserves the right to only accept bids with the usual security deposit in banking (e.g. ID documents, credit card).
  13. In addition, the customer is requested to comply with the identification obligation under the Money Laundering Act (GwG). Accordingly, the customer and / or a beneficial owner standing behind the customer is obliged to provide the information and documents necessary for identification and to notify the auction house immediately in a written form of any changes arising in the course of the business relationship.
  14. The data of the bidders are processed and protected in accordance with the statutory data protection regulations. Users of third-party portals should contact these regarding their regulations.
  15. In addition to the hammer price, a buyer’s premium of 21% will be charged. In the case of bids via our online bidding platform BID4IT an additional fee of 2,1% plus the legal VAT is due. In the case of surcharges via third-party platforms (lot-tissimo or Invaluable), their sales commissions are added.
  16. For works of art that result in a resale right tax, the consignor must assume this tax and reimburse it to the auction house. The share of the proceeds from the sale is 2.5%. The total amount of the resale right remuneration from a resale is a maximum of € 12,500 per work of art. If the hammer price is below € 400, no tax is to be paid.
  17. If a bidder wishes to submit a bid on behalf of a third party, he must indicate and disclose his role as a representative in a written form, stating the name of the third party, before submitting the bid. If no representation was indicated, the contract is deemed to have been concluded with the bidder. A subsequent approval of the representation is not possible.
  18. The auction house's guarantee for faults and defects in the object of purchase is excluded. The items are used. Before the auction, there is sufficient opportunity to inspect and examine the items to be auctioned.
  19. Information in the catalog is not a guarantee of properties but serve exclusively to describe and identify the item.
  20. Any warranty claims by the buyer due to used items expire one year after the end of the year in which the bid was accepted. If the buyer is a merchant, his warranty claims expire six months after the knockdown date. The same applies if the buyer is otherwise a trader or freelancer.
  21. In addition, the auctioneer is only liable for his own willful, gross negligence and for willful and gross negligence on the part of his legal representatives, his vicarious agents, and his managerial staff. Furthermore, the liability for simple negligence is limited to the amount of the respective surcharge. There is only liability for negligent conduct on the part of the auctioneer, his representatives, or vicarious agents if this concerns the violation of main obligations (essential contractual obligations). These provisions apply accordingly to the limitation of the obligation to pay compensation for expenses.
  22. Without prejudice to the exclusion of the auctioneer's guarantee, the auctioneer undertakes to submit complaints of defects by the buyer to the consignor in time within the statutory warranty period, provided that it is not impossible for him for actual reasons. The transmission does not justify a legal claim to cancellation of the purchase contract.
  23. The descriptions and information in the catalog and on the auction house's website, made to the best of our knowledge and belief, are not part of the contractually agreed quality, thus no quality information according to §§ 434 ff BGB (German Civil Code), nor assurances or guarantees in the legal sense. They are for informational purposes only. This also applies to condition reports and other information in oral and written form, unless liability is expressly assumed for this. Certificates or confirmations from the artists, their estates or the relevant experts are only subject of the contract if they are expressly mentioned in the catalog text. The state of preservation is not consistently mentioned in the catalog, so that missing information does not justify an indication of the condition.
  24. The estimated prices given in the catalog serve only as an indication of the market value of the items to be auctioned - with no guarantee of correctness. Information given by telephone by the auctioneer during or immediately after the auction about transactions relating to the auction, particularly about knockdowns and hammer prices, are only binding if they are confirmed in writing.
  25. If a reserve price is mentioned in the auction or consignment conditions, this denotes the minimum hammer price agreed between the consignor and the auction house, considering the provisions listed in the consignment contract. If no minimum price has been agreed, the auctioneer sets an estimated price and a reserve price. In the event of non-sale, this reserve price is also the offer price in the three-week post-sale, unless the consignor expresses otherwise.
  26. All items are sold in the state in which they were when the bid was accepted. The auction house reserves the right to correct the information in the catalog and on the internet about the items to be auctioned. This correction is made by correcting the online catalog, posting it in writing at the auction site or orally by the auctioneer immediately before the auction of the individual object. The corrected information takes the place of the previous description. It also applies to them that they do not represent any guarantees or contractual, warranted information on properties (see above).
  27. Claims for damages by the buyer against the auctioneer, his representatives, employees, vicarious agents, or vicarious agents in connection with the auction or the conclusion or execution of the purchase contract - regardless of the legal reason - are excluded.
  28. The knockdown obliges to accept and pay the hammer price plus buyer’s premium plus sales tax. The risk passes to the buyer when the bid is accepted, the transfer of ownership after payment. The buyer is obliged to fulfill in advance. The place of fulfillment is the location of the auction.
  29. Payments are to be made in cash and in euros to the auction house, which is authorized to receive. Payments with EC cards only become effective once they have been credited. Credit card payments are not accepted. The objects will only be handed over on the day of the auction after the auction has ended. Buyers who are not present will receive an invoice, which must be paid immediately. When paying in a foreign currency, any exchange rate risk and all bank charges are borne by the buyer.
  30. The right of withdrawal and right of return for distance selling contracts does not apply to absentee bids, telephone and internet bids, unless the bid was made in the context of a "online only" auction.
  31. The objects are to be received at the auction house. Shipping is only carried out on behalf of the buyer and at his own risk and expense. If the buyer does not specify a shipping company, the auction house will select one. It should be noted that the shipping companies (e.g. DHL) assume no liability for antiques. If a liability of the shipping company is desired, the shipping company must be chosen by the buyer. Shipping will only take place after receipt of the shipping costs. There is no entitlement to delivery by cash on delivery.
  32. The buyer is obliged to collect the bought item no later than six weeks after the knockdown. However, the auction house is not obliged to hand out the item to the buyer before full payment has been made. Ownership is only transferred to the buyer after the purchase price has been paid in full.
  33. The auction house will store the bought item at its own expense for a period of six weeks, calculated from the date of knockdown until it is picked up. Thereafter, the auction house has the right to store the item at a storage company at the expense of the buyer. Alternatively, the auction house can store the item in its own premises for a monthly rate of € 10 for small objects or € 20 for bulky objects, e.g. large paintings or furniture per month or part thereof. These conditions also apply to unsold and unaccepted goods. See here HGB § 373 and § 389.
  34. If the buyer instructs the auction house to ship the bought item, the auction house will ensure that the work is properly shipped to the buyer or the recipient named by him, provided that the purchase price has been paid in full. The buyer bears the costs for packaging, shipping and, if applicable, insurance. (see also section 31)
  35. The buyer can only offset undisputed or legally established claims against the auction house. Offsetting against claims against the consignor is not permitted if the consignor does not agree.
  36. The auction house reserves the right of contractual withdrawal from the purchase contract in those cases in which it turns out that the auctioned object comes from a robbery, it is looted or stolen art, from an expropriation from the time of the Third Reich originates, or violates other legal provisions. The objects to be auctioned were not checked for their export possibility. This is the responsibility of the bidder, and the auction house will assist on request. There is no entitlement to export from Germany.
  37. If the purchase price has not yet been paid within the specified period after receipt of the invoice, default occurs. Two months after the occurrence of the delay, the auction house is entitled and, at the request of the consignor, obliged to give the name and address of the buyer. If the buyer is in default with the payment of the purchase price, the auction house can withdraw from the contract after setting a grace period of two weeks. This means that all rights of the buyer to the auctioned item expire. After declaring the withdrawal, the auction house is entitled to demand compensation from the buyer. The compensation includes particularly the commissions lost by the auction house, costs incurred for catalog images and the transport and storage costs incurred until the art object is returned or auctioned again. The auction house has the right to exclude the defaulting buyer from future auctions and to pass on his name and address to other auction houses and portals for blocking purposes.
  38. The auction house is entitled to collect purchase money, purchase arrears, additional services, and other costs on behalf of the consignor, if necessary, in its own name or to sue them in court.
  39. The bidder is liable for any damage caused by him in the auction hall. The auction house exercises domiciliary rights through the auctioneer and his employees. They have the right to expel bidders without giving reasons and thus the possibility of bidding. This is especially true for people who disrupt the process. In the event of interjection, the bidder is liable for the damage caused thereby. The house and hall rules on display apply.
  40. In business transactions with business people who do not belong to the traders named in Section 4 of the German Commercial Code (HGB), with legal persons, with special funds under public law and with persons who are based abroad, it is agreed that the place of performance and jurisdiction is Heidelberg. Otherwise, the place of performance for both services is the auction location.
  41. The law of the Federal Republic of Germany applies to the legal relationship between the auctioneer and the buyer. The application of the law on the international purchase of movable property as well as the uniform law on the conclusion of international sales contracts for movable property is excluded.
  42. Should one or more provisions of these conditions be or become ineffective, the validity of the remaining provisions remains unaffected. The ineffective provision is to be replaced by an effective provision that comes closest to the economic content and purpose of the ineffective provision.
  43. As long as catalog owners, auction participants and bidders do not express themselves to the contrary, they assure that they will use the catalog and the objects depicted in it from the time of the Third Reich only for the purposes of civic education, the defense against unconstitutional efforts, art or science, for research or teaching or reports on current affairs or history or similar purposes (Sections 86a, 86 of the Criminal Code). The auction house, its auctioneers and consignors offer and sell these items only under these conditions. Reference is made to sections 130, 189 of the Criminal Code (StGB).
  44. If the conditions of sale are in languages other than German, the German version is always authoritative. The law of the Federal Republic of Germany applies exclusively. (see also sections 40 and 41)
  45. These conditions of sale replace the previous conditions of sale and apply if they are not replaced by newer conditions.


Heidelberg, February 11, 2022