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361

Gerhard Altenbourg und andere Künstler "Chiffren". 1970.

In 78th Fine Art Auction

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Dresden, Deutschland
Gerhard Altenbourg und andere Künstler "Chiffren". 1970.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Rudolf Franke 1925 Erfurt – 2002 ebenda
Achim Freyer 1934 Berlin
Roger Loewig 1930 Striegau (Schlesien) – 1997 Berlin
Alfred Traugott Mörstedt 1925 Erfurt – 2005 Weimar
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach
Robert Rehfeldt 1931 Stargard (Pommern) – 1993 Berlin
Helmut Senf 1933 Mühlhausen / Thüringen – lebt und arbeitet in Sassnitz
Peter Sylvester 1937 Saalfeld – 2007 Leipzig

Various printing techniques. Überwiegend in Blei signiert und nummeriert "1/40", teils betitelt und datiert. Ein Blatt abweichend nummeriert "11/50". Mit Inhaltsverzeichnis in Linolschnitt. Jahresgabe der Erfurter Ateliergemeinschaft 1970. Mappe Nr. 1 von 50 Exemplaren. Im originalen Flügelumschlag.

Mit den Arbeiten:
a) Rudolf Franke, Linolschnitt, Deckblatt.
b) Gerhard Altenbourg "Der kleine Regisseur gibt Zeichen". Farblinolschnitt in Rot, Blau und Grün auf starkem und rauem Bütten. Mit Trockenstempel "Altenbourg", WVZ Janda H 149.
c) Rudolf Franke "Chiffren 70", Linolschnitt.
d) Achim Freyer, Farbsiebdruck.
e) Roger Loewig "Flugfeldzeichen", Lithografie
f) Hermann Naumann, Farbholzschnitt.
g) Robert Rehfeldt "Schiffren", Reliefradierung.
h) Helmut Senf "Flugbild", Holzschnitt.
i) Peter Sylvester "Wartet auf das Heil", Lithografie. "Der kleine Regisseur gibt Zeichen".
j) Alfred Traugott Mörstedt "Chiffren 70", Lithografie.
Sehr vereinzelte Griffknicke und Stockfleckchen. Leichte Lichtschäden auf den Blattrückseiten und der Mappe. Altenbourg mit leichten Wellen, Stauchungen und Druckstellen im Randbereich. Ein weiteres Blatt mit Kratzspur o.Mi.
Maße: Bl. ca. 42 x 30 cm, Mappe 43,5 x 31 cm.

Gerhard Altenbourg
1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Deutscher Lyriker, Maler und Grafiker. 1945–48 schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1948 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst Weimar bei H. Hoffmann-Lederer. Ab 1951 Ausstellungen in der Galerie Springer in Berlin. 1959 Teilnahme an der "documenta II" in Kassel. 1961 Erwerb einer Arbeit durch das Museum of Modern Art in New York. 1962–89 Atelier in Altenburg. 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1967 Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und im selben Jahr in Westberlin Will-Grohmann-Preis. Ab 1970 Mitglied der Akademien Westberlin und Nürnberg. 1974 schwere Augenerkrankung. 1977 Teilnahme an der "documenta VI" und Fellow of Cambridge. 1981 Retrospektive mit Werken 1949–1980 in der Galerie Oben in Chemnitz. 1987/88 umfangreiche Ausstellungen in Bremen, Tübingen, Hannover und Berlin (West). Altenbourg starb 1989 in Meißen an den Folgen eines Autounfalls. Da sich der Künstler konsequent der offiziellen Kunstpolitik der DDR widersetzte, wurde er bis in die 1980er Jahre in seinem Wirken durch Verbot und Schließung von Ausstellungen behindert. Erst zu seinem sechzigsten Geburtstag fanden Ausstellungen in Leipzig, Dresden und Berlin statt. Sein Werk umfasst über 3000 Zeichnungen und Gemälde, 1400 Grafiken, 80 Plastiken und 14 Bücher.
Gerhard Altenbourg und andere Künstler "Chiffren". 1970.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Rudolf Franke 1925 Erfurt – 2002 ebenda
Achim Freyer 1934 Berlin
Roger Loewig 1930 Striegau (Schlesien) – 1997 Berlin
Alfred Traugott Mörstedt 1925 Erfurt – 2005 Weimar
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach
Robert Rehfeldt 1931 Stargard (Pommern) – 1993 Berlin
Helmut Senf 1933 Mühlhausen / Thüringen – lebt und arbeitet in Sassnitz
Peter Sylvester 1937 Saalfeld – 2007 Leipzig

Verschiedene Drucktechniken. Überwiegend in Blei signiert und nummeriert "1/40", teils betitelt und datiert. Ein Blatt abweichend nummeriert "11/50". Mit Inhaltsverzeichnis in Linolschnitt. Jahresgabe der Erfurter Ateliergemeinschaft 1970. Mappe Nr. 1 von 50 Exemplaren. Im originalen Flügelumschlag.

Mit den Arbeiten:
a) Rudolf Franke, Linolschnitt, Deckblatt.
b) Gerhard Altenbourg "Der kleine Regisseur gibt Zeichen". Farblinolschnitt in Rot, Blau und Grün auf starkem und rauem Bütten. Mit Trockenstempel "Altenbourg", WVZ Janda H 149.
c) Rudolf Franke "Chiffren 70", Linolschnitt.
d) Achim Freyer, Farbsiebdruck.
e) Roger Loewig "Flugfeldzeichen", Lithografie
f) Hermann Naumann, Farbholzschnitt.
g) Robert Rehfeldt "Schiffren", Reliefradierung.
h) Helmut Senf "Flugbild", Holzschnitt.
i) Peter Sylvester "Wartet auf das Heil", Lithografie. "Der kleine Regisseur gibt Zeichen".
j) Alfred Traugott Mörstedt "Chiffren 70", Lithografie.
Sehr vereinzelte Griffknicke und Stockfleckchen. Leichte Lichtschäden auf den Blattrückseiten und der Mappe. Altenbourg mit leichten Wellen, Stauchungen und Druckstellen im Randbereich. Ein weiteres Blatt mit Kratzspur o.Mi.
Maße: Bl. ca. 42 x 30 cm, Mappe 43,5 x 31 cm.

Gerhard Altenbourg
1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Deutscher Lyriker, Maler und Grafiker. 1945–48 schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1948 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst Weimar bei H. Hoffmann-Lederer. Ab 1951 Ausstellungen in der Galerie Springer in Berlin. 1959 Teilnahme an der "documenta II" in Kassel. 1961 Erwerb einer Arbeit durch das Museum of Modern Art in New York. 1962–89 Atelier in Altenburg. 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1967 Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und im selben Jahr in Westberlin Will-Grohmann-Preis. Ab 1970 Mitglied der Akademien Westberlin und Nürnberg. 1974 schwere Augenerkrankung. 1977 Teilnahme an der "documenta VI" und Fellow of Cambridge. 1981 Retrospektive mit Werken 1949–1980 in der Galerie Oben in Chemnitz. 1987/88 umfangreiche Ausstellungen in Bremen, Tübingen, Hannover und Berlin (West). Altenbourg starb 1989 in Meißen an den Folgen eines Autounfalls. Da sich der Künstler konsequent der offiziellen Kunstpolitik der DDR widersetzte, wurde er bis in die 1980er Jahre in seinem Wirken durch Verbot und Schließung von Ausstellungen behindert. Erst zu seinem sechzigsten Geburtstag fanden Ausstellungen in Leipzig, Dresden und Berlin statt. Sein Werk umfasst über 3000 Zeichnungen und Gemälde, 1400 Grafiken, 80 Plastiken und 14 Bücher.


Rudolf Franke
1925 Erfurt – 2002 ebenda
1944–49 Studium an der Landesschule für angewandte Kunst in Erfurt und 1950–51 am Institut für Kunsterziehung ebda. Ab 1951 war er als Kunsterzieher tätig und lehrte 1960–90 an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt im Bereich Grafik. Nebenbei studierte Franke ab 1964–69 in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Er war von 1963–74 Mitglied der Erfurter Ateliergemeinschaft.


Achim Freyer
1934 Berlin
Maler und Performer. Lebt und arbeitet in Berlin und Italien.


Roger Loewig
1930 Striegau (Schlesien) – 1997 Berlin
Seit 1951 Lehrerausbildung in Ost-Berlin. In dieser Zeit erste intensive Auseinandersetzung mit Malerei und Zeichnung. 1963 wurde er infolge einer Ausstellung mit Bildern zum Mauerbau wegen "staatsgefährdender Hetze und Propaganda" verhaftet und verurteilt. 1964 erfolgte der Freikauf durch die BRD, 1972 dann die Übersiedlung nach West-Berlin. 1997 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.


Alfred Traugott Mörstedt
1925 Erfurt – 2005 Weimar
1948–52 Studium an der Schule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar bei Kirchberger und Herbig und Studium in Berlin bei Arno Mohr. Von 1954–60 tätig als Industriedesigner. Seit 1960 tätig als freischaffender Künstler.


Hermann Naumann
1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach
Deutscher Grafiker und Bildhauer. 1946 Ausbildung zum Plastiker bei dem Bildhauer Burkhard Ebe. 1947–50 Bildhauerlehre bei Herbert Volwahsen in Dresden. 1950 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler Deutschlands. Naumann lebte und arbeitete ab 1950 freischaffend im Loschwitzer Künstlerhaus. 1994 Umzug nach Dittersbach in das "Künstlerhaus Hofmannsches Gut". Mit Werken u.a. im Salomon R. Guggenheim Museum in New York, in der Galerie Neue Meister, im Kupferstich-Kabinett sowie in der Skulpturensammlung in Dresden vertreten.


Helmut Senf
1933 Mühlhausen / Thüringen – lebt und arbeitet in Sassnitz
1948–1951 Lehre als Dekorationsmaler, 1953–1957 Studium am Institut für Künstlerische Werkgestaltung Halle-Burg Giebichenstein (Fachrichtung Metall / Emailgestaltung), studienbegleitend Lehre als Emailleur (Gesellenbrief). 1957–1961 Emailleur und Gürtler in den kirchlichen Werkstätten Erfurt. Gaststudium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein, seit 1961 freischaffend in Erfurt tätig. 1978–1990 Hochschullehrer und Lehraufträge an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle. 1994 Umzug nach Sassnitz / Rügen, 1990–2010 Lehrer und Dozent am Berufsbildungszentrum Erfurt, bis 2019 Lehrauftrag an der Hochschule Wismar, FB Gestaltung. Gründungsmitglied der Erfurter Ateliergemeinschaft. U.a. Mitglied der Künstlergruppe "D 206. Die Thüringer Sezession".


Peter Sylvester
1937 Saalfeld – 2007 Leipzig
1958 Übersiedlung nach Leipzig u. Besuch der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Künstlerisch tätig in den Werkstätten für Lithografie u. Radierung. Arbeitsaufenthalte in Paris u. Aix-en-Provence. 1987 Kunstpreis der Stadt Leipzig. Peter Sylvester lebte u. arbeitete in Leipzig.
Gerhard Altenbourg und andere Künstler "Chiffren". 1970.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Rudolf Franke 1925 Erfurt – 2002 ebenda
Achim Freyer 1934 Berlin
Roger Loewig 1930 Striegau (Schlesien) – 1997 Berlin
Alfred Traugott Mörstedt 1925 Erfurt – 2005 Weimar
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach
Robert Rehfeldt 1931 Stargard (Pommern) – 1993 Berlin
Helmut Senf 1933 Mühlhausen / Thüringen – lebt und arbeitet in Sassnitz
Peter Sylvester 1937 Saalfeld – 2007 Leipzig

Various printing techniques. Überwiegend in Blei signiert und nummeriert "1/40", teils betitelt und datiert. Ein Blatt abweichend nummeriert "11/50". Mit Inhaltsverzeichnis in Linolschnitt. Jahresgabe der Erfurter Ateliergemeinschaft 1970. Mappe Nr. 1 von 50 Exemplaren. Im originalen Flügelumschlag.

Mit den Arbeiten:
a) Rudolf Franke, Linolschnitt, Deckblatt.
b) Gerhard Altenbourg "Der kleine Regisseur gibt Zeichen". Farblinolschnitt in Rot, Blau und Grün auf starkem und rauem Bütten. Mit Trockenstempel "Altenbourg", WVZ Janda H 149.
c) Rudolf Franke "Chiffren 70", Linolschnitt.
d) Achim Freyer, Farbsiebdruck.
e) Roger Loewig "Flugfeldzeichen", Lithografie
f) Hermann Naumann, Farbholzschnitt.
g) Robert Rehfeldt "Schiffren", Reliefradierung.
h) Helmut Senf "Flugbild", Holzschnitt.
i) Peter Sylvester "Wartet auf das Heil", Lithografie. "Der kleine Regisseur gibt Zeichen".
j) Alfred Traugott Mörstedt "Chiffren 70", Lithografie.
Sehr vereinzelte Griffknicke und Stockfleckchen. Leichte Lichtschäden auf den Blattrückseiten und der Mappe. Altenbourg mit leichten Wellen, Stauchungen und Druckstellen im Randbereich. Ein weiteres Blatt mit Kratzspur o.Mi.
Maße: Bl. ca. 42 x 30 cm, Mappe 43,5 x 31 cm.

Gerhard Altenbourg
1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Deutscher Lyriker, Maler und Grafiker. 1945–48 schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1948 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst Weimar bei H. Hoffmann-Lederer. Ab 1951 Ausstellungen in der Galerie Springer in Berlin. 1959 Teilnahme an der "documenta II" in Kassel. 1961 Erwerb einer Arbeit durch das Museum of Modern Art in New York. 1962–89 Atelier in Altenburg. 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1967 Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und im selben Jahr in Westberlin Will-Grohmann-Preis. Ab 1970 Mitglied der Akademien Westberlin und Nürnberg. 1974 schwere Augenerkrankung. 1977 Teilnahme an der "documenta VI" und Fellow of Cambridge. 1981 Retrospektive mit Werken 1949–1980 in der Galerie Oben in Chemnitz. 1987/88 umfangreiche Ausstellungen in Bremen, Tübingen, Hannover und Berlin (West). Altenbourg starb 1989 in Meißen an den Folgen eines Autounfalls. Da sich der Künstler konsequent der offiziellen Kunstpolitik der DDR widersetzte, wurde er bis in die 1980er Jahre in seinem Wirken durch Verbot und Schließung von Ausstellungen behindert. Erst zu seinem sechzigsten Geburtstag fanden Ausstellungen in Leipzig, Dresden und Berlin statt. Sein Werk umfasst über 3000 Zeichnungen und Gemälde, 1400 Grafiken, 80 Plastiken und 14 Bücher.
Gerhard Altenbourg und andere Künstler "Chiffren". 1970.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Rudolf Franke 1925 Erfurt – 2002 ebenda
Achim Freyer 1934 Berlin
Roger Loewig 1930 Striegau (Schlesien) – 1997 Berlin
Alfred Traugott Mörstedt 1925 Erfurt – 2005 Weimar
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach
Robert Rehfeldt 1931 Stargard (Pommern) – 1993 Berlin
Helmut Senf 1933 Mühlhausen / Thüringen – lebt und arbeitet in Sassnitz
Peter Sylvester 1937 Saalfeld – 2007 Leipzig

Verschiedene Drucktechniken. Überwiegend in Blei signiert und nummeriert "1/40", teils betitelt und datiert. Ein Blatt abweichend nummeriert "11/50". Mit Inhaltsverzeichnis in Linolschnitt. Jahresgabe der Erfurter Ateliergemeinschaft 1970. Mappe Nr. 1 von 50 Exemplaren. Im originalen Flügelumschlag.

Mit den Arbeiten:
a) Rudolf Franke, Linolschnitt, Deckblatt.
b) Gerhard Altenbourg "Der kleine Regisseur gibt Zeichen". Farblinolschnitt in Rot, Blau und Grün auf starkem und rauem Bütten. Mit Trockenstempel "Altenbourg", WVZ Janda H 149.
c) Rudolf Franke "Chiffren 70", Linolschnitt.
d) Achim Freyer, Farbsiebdruck.
e) Roger Loewig "Flugfeldzeichen", Lithografie
f) Hermann Naumann, Farbholzschnitt.
g) Robert Rehfeldt "Schiffren", Reliefradierung.
h) Helmut Senf "Flugbild", Holzschnitt.
i) Peter Sylvester "Wartet auf das Heil", Lithografie. "Der kleine Regisseur gibt Zeichen".
j) Alfred Traugott Mörstedt "Chiffren 70", Lithografie.
Sehr vereinzelte Griffknicke und Stockfleckchen. Leichte Lichtschäden auf den Blattrückseiten und der Mappe. Altenbourg mit leichten Wellen, Stauchungen und Druckstellen im Randbereich. Ein weiteres Blatt mit Kratzspur o.Mi.
Maße: Bl. ca. 42 x 30 cm, Mappe 43,5 x 31 cm.

Gerhard Altenbourg
1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Deutscher Lyriker, Maler und Grafiker. 1945–48 schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1948 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst Weimar bei H. Hoffmann-Lederer. Ab 1951 Ausstellungen in der Galerie Springer in Berlin. 1959 Teilnahme an der "documenta II" in Kassel. 1961 Erwerb einer Arbeit durch das Museum of Modern Art in New York. 1962–89 Atelier in Altenburg. 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1967 Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und im selben Jahr in Westberlin Will-Grohmann-Preis. Ab 1970 Mitglied der Akademien Westberlin und Nürnberg. 1974 schwere Augenerkrankung. 1977 Teilnahme an der "documenta VI" und Fellow of Cambridge. 1981 Retrospektive mit Werken 1949–1980 in der Galerie Oben in Chemnitz. 1987/88 umfangreiche Ausstellungen in Bremen, Tübingen, Hannover und Berlin (West). Altenbourg starb 1989 in Meißen an den Folgen eines Autounfalls. Da sich der Künstler konsequent der offiziellen Kunstpolitik der DDR widersetzte, wurde er bis in die 1980er Jahre in seinem Wirken durch Verbot und Schließung von Ausstellungen behindert. Erst zu seinem sechzigsten Geburtstag fanden Ausstellungen in Leipzig, Dresden und Berlin statt. Sein Werk umfasst über 3000 Zeichnungen und Gemälde, 1400 Grafiken, 80 Plastiken und 14 Bücher.


Rudolf Franke
1925 Erfurt – 2002 ebenda
1944–49 Studium an der Landesschule für angewandte Kunst in Erfurt und 1950–51 am Institut für Kunsterziehung ebda. Ab 1951 war er als Kunsterzieher tätig und lehrte 1960–90 an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt im Bereich Grafik. Nebenbei studierte Franke ab 1964–69 in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Er war von 1963–74 Mitglied der Erfurter Ateliergemeinschaft.


Achim Freyer
1934 Berlin
Maler und Performer. Lebt und arbeitet in Berlin und Italien.


Roger Loewig
1930 Striegau (Schlesien) – 1997 Berlin
Seit 1951 Lehrerausbildung in Ost-Berlin. In dieser Zeit erste intensive Auseinandersetzung mit Malerei und Zeichnung. 1963 wurde er infolge einer Ausstellung mit Bildern zum Mauerbau wegen "staatsgefährdender Hetze und Propaganda" verhaftet und verurteilt. 1964 erfolgte der Freikauf durch die BRD, 1972 dann die Übersiedlung nach West-Berlin. 1997 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.


Alfred Traugott Mörstedt
1925 Erfurt – 2005 Weimar
1948–52 Studium an der Schule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar bei Kirchberger und Herbig und Studium in Berlin bei Arno Mohr. Von 1954–60 tätig als Industriedesigner. Seit 1960 tätig als freischaffender Künstler.


Hermann Naumann
1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach
Deutscher Grafiker und Bildhauer. 1946 Ausbildung zum Plastiker bei dem Bildhauer Burkhard Ebe. 1947–50 Bildhauerlehre bei Herbert Volwahsen in Dresden. 1950 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler Deutschlands. Naumann lebte und arbeitete ab 1950 freischaffend im Loschwitzer Künstlerhaus. 1994 Umzug nach Dittersbach in das "Künstlerhaus Hofmannsches Gut". Mit Werken u.a. im Salomon R. Guggenheim Museum in New York, in der Galerie Neue Meister, im Kupferstich-Kabinett sowie in der Skulpturensammlung in Dresden vertreten.


Helmut Senf
1933 Mühlhausen / Thüringen – lebt und arbeitet in Sassnitz
1948–1951 Lehre als Dekorationsmaler, 1953–1957 Studium am Institut für Künstlerische Werkgestaltung Halle-Burg Giebichenstein (Fachrichtung Metall / Emailgestaltung), studienbegleitend Lehre als Emailleur (Gesellenbrief). 1957–1961 Emailleur und Gürtler in den kirchlichen Werkstätten Erfurt. Gaststudium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein, seit 1961 freischaffend in Erfurt tätig. 1978–1990 Hochschullehrer und Lehraufträge an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle. 1994 Umzug nach Sassnitz / Rügen, 1990–2010 Lehrer und Dozent am Berufsbildungszentrum Erfurt, bis 2019 Lehrauftrag an der Hochschule Wismar, FB Gestaltung. Gründungsmitglied der Erfurter Ateliergemeinschaft. U.a. Mitglied der Künstlergruppe "D 206. Die Thüringer Sezession".


Peter Sylvester
1937 Saalfeld – 2007 Leipzig
1958 Übersiedlung nach Leipzig u. Besuch der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Künstlerisch tätig in den Werkstätten für Lithografie u. Radierung. Arbeitsaufenthalte in Paris u. Aix-en-Provence. 1987 Kunstpreis der Stadt Leipzig. Peter Sylvester lebte u. arbeitete in Leipzig.

78th Fine Art Auction

Sale Date(s)
Lots: 749
Venue Address
Bautzner Str. 99
Dresden
Deutschland
01099
Germany

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Important Information

Gemälde, Arbeiten auf Papier &
Druckgrafik des 16.-21. Jh.
Antiquitäten & Kunsthandwerk

Vorbesichtigung Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Terms & Conditions

Versteigerungsbedingungen der Firma
Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG

1. Geltung

Die nachfolgenden Bedingungen werden mit Teilnahme an der Auktion oder dem Nach- und Freihandverkauf, insbesondere durch Abgabe eines Gebotes, anerkannt. Die Bedingungengelten sinngemäß für den Nachverkauf.

2. Versteigerung in Kommission, Vorbesichtigung

2.1 Die Firma Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG (im folgenden Auktionshaus genannt) führt die Versteigerung und den Nach- und Freihandverkauf in der Regel als Kommissionär im eigenen Namen sowie auf freiwilligen Auftrag und für Rechnung des Auftraggebers durch. Ein Anspruch auf Bekanntgabe des Auftraggebers besteht nicht.

2.2 Alle zur Versteigerung kommenden Gegenstände können während der angegebenen Vorbesichtigungszeiten vor der Auktion besichtigt und geprüft werden.

3. Schätzpreise, Beschaffenheit,      Gewährleistung

3.1 Die im Katalog angegebenen Preise sind unverbindliche Schätzpreise und sollen dem Käufer lediglich als Richtlinie eines ungefähren Marktwertes des angebotenen Objektes dienen.

3.2 Die zur Versteigerung gelangenden Objekte sind ausnahmslos gebraucht und werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich befinden. In allen Fällen ist der tatsächliche Erhaltungszustand des Objektes zum Zeitpunkt des Zuschlages vereinbarte Beschaffenheit. Das Auktionshaus haftet nicht für offene oder versteckte Mängel, für schriftliche oder mündliche Beschreibungen, Schätzpreise oder Abbildungen zu Objekten. Diese dienen nur zur Information des Bieters und stellen keine zugesicherten Eigenschaften oder Garantien dar. Mängel werden im Katalog nur erwähnt, wenn sie nach Auffassung des Auktionshauses den optischen Gesamteindruck oder den Wert des Objektes maßgeblich beeinträchtigen.             
Insofern Beschreibungen in gedruckten Katalogen nur verkürzt wiedergegeben werden, so gelten diese nur in Verbindung mit den Beschreibungen im Online-Katalog.

3.3 Das Auktionshaus haftet nicht für die Gebrauchsfähigkeit oder Betriebssicherheit von Objekten oder deren Übereinstimmung mit geltenden Normen.

3.4 Alle Ansprüche des Käufers richten sich gegen den Auftraggeber des Auktionshauses. Das Auktionshaus verpflichtet sich, berechtigte Mängelbeanstandungen innerhalb der gesetzlichen Fristen an den Einlieferer weiterzuleiten. Mängelansprüche des Käufers verjähren nach 12 Monaten.

3.5 Das Auktionshaus behält sich vor, Angaben über die zu versteigernden Objekte zu berichtigen. Diese Berichtigung erfolgt durch schriftlichen Aushang am Ort der Versteigerung und mündlich durch den Auktionator unmittelbar vor der Versteigerung des einzelnen Objektes. Die berichtigten Angaben treten an die Stelle vorangegangener Beschreibungen.

4. Bieter, Bieternummern

4.1 Dem Auktionshaus unbekannte Bieter werden gebeten, sich unter Vorlage ihres Personalausweises zu legitimieren und gegebenenfalls eine aktuelle Bonitätsbescheinigung ihrer Bank oder ein Bar-Depot zu hinterlegen.

4.2 Alle Gebote gelten als vom Bieter im eigenen Namen und für eigene Rechnung abgegeben, der Bieter ist persönlich haftbar und haftet auch für die mißbräuchliche Benutzung seiner Bieternummer.

4.3 Will ein Bieter Gebote im Namen eines Dritten abgeben, so hat er dies 24 Stunden vor Versteigerungsbeginn unter Nennung von Namen und Anschrift des Ver­tretenen und unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht mitzuteilen. Im Zweifelsfall erwirbt der Bieter in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

 

5. Gebote

5.1 Anmeldungen für schriftliches oder telefonisches Bieten oder Bieten per Internet müssen dem Auktionshaus bis spätestens 18 Uhr am Vorabend der Auktion in schriftlicher Form unter Nutzung der bereitgestellten Formulare vorliegen.

Der Antrag muß die zu bebietenden Objekte unter Aufführung von Katalognummer und Katalogbezeichnung benennen. Im Zweifel ist die Katalognummer maßgeblich.

5.2 Für schriftliche Gebote ist der Biethöchstbetrag zu benennen. Dieser wird von dem Auktionshaus interessewahrend nur in der Höhe in Anspruch genommen, die erforderlich ist, um ein anderes abgegebenes Gebot zu überbieten. Bei gleichlautenden Geboten hat das zuerst eingegangene Gebot Vorrang.

5.3 Für telefonische Gebote ist anstelle des Bietbetrages der Vermerk „telefonisch“ zu benennen. Telefonbieter werden vor Aufruf der benannten Los-Nummern durch das Auktionshaus angerufen. Das Auktionshaus empfiehlt die zusätzliche Hinterlegung eines schriftlichen Biethöchstbetrages als  Sicherungsgebot. Dieser wird nur beansprucht, wenn eine Telefonverbindung nach mehreren Versuchen nicht zustande kommt.

5.4 Das Auktionshaus übernimmt keine Gewährleistung für die Übertragung oder Bearbeitung von Geboten oder das Zustandekommen von Verbindungen.

6. Durchführung der Versteigerung, Nachverkauf

6.1 Das Auktionshaus hat das Recht, Nummern des Katalogs zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge aufzurufen,  zurückzuziehen oder unverkaufte Nummern erneut aufzurufen.

6.2 Der Aufruf beginnt in der Regel unter dem im Katalog genannten Schätzpreis. Gesteigert wird regelmäßig um zehn Prozent. Das Auktionshaus kann andere Steigerungsraten vorgeben, die für den Bieter verbindlich sind. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden. Geben mehrere Bieter gleichzeitig ein gleichlautendes Gebot ab, entscheidet das Auktionshaus nach eigenem Ermessen. Bei Uneinigkeiten über das Höchstgebot oder Zuschlag kann das Auktionshaus den Artikel erneut aufrufen. Ein erklärtes Gebot bleibt bis zum Abschluß der Versteigerung über das betreffende Objekt wirksam.

6.3 Das Auktionshaus kann ohne Angabe von Gründen den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen.

6.4 Gebote, die unter dem Limitpreis liegen, können unter Vorbehalt der Genehmigung des Auftraggebers zugeschlagen werden. Der Bieter bleibt für vier Wochen an sein Gebot gebunden. Das Auktionshaus kann den Artikel ohne Rückfrage zu einem höheren Zuschlag anderweitig verkaufen.

6.5 Unverkaufte Objekte können für zwei Monate nach der Auktion im Nachverkauf erworben werden.

7. Gebotspreis, Aufgeld, Steuern, Abgaben

7.1 Alle Gebote und Zuschläge sind Netto-Preise, in denen das Aufgeld (Käufer-Provision) sowie ggf. Mehrwertsteuer oder Abgaben nicht enthalten sind.

7.2 Für die mehrheitlich differenzbesteuerten Lose wird auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld von 25 %  erhoben, in dem die Mehrwertsteuer enthalten ist. Diese Mehrwertsteuer wird nicht ausgewiesen.

7.3 Bei Objekten, die als regelbesteuert gekennzeichnet sind, ist auf den Zuschlagspreis zuzüglich eines Aufgeldes von 21,01% die gesetzliche Mehrwertsteuer zu entrichten.

7.4 Auf Grundlage des gesetzlichen Folgerechts (§ 26 UrhG) ist das Auktionshaus bei Verkauf von Werken folgerechtsberechtigter Künstler verpflichtet, an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst e.V. eine Folgerechtsabgabe in Höhe von z.Z. 4% des Zuschlagspreises zu zahlen. Diese wird dem Käufer hälftig in Rechnung gestellt. Bei bereits erfolgter Rechnungslegung ist das Auktionshaus weiterhin berechtigt, diese Gebühren nachzufordern.

 

8. Zuschlag, Eigentumsvorbehalt, Zahlungsbedingungen

8.1 Mit Zuschlag kommt der Kaufvertrag zustande und  der Zuschlagpreis zuzüglich dem Aufgeld und ggf. der MwSt. sowie aller anfallenden Gebühren werden fällig,

8.2 Das Eigentum an den ersteigerten Gegenständen geht erst mit vollständiger Bezahlung des Endpreises auf den Ersteigerer über (Eigentumsvorbehalt). Der Eigentumsvorbehalt und  Rückbehaltungsrecht erstrecken sich auf sämtliche vom Käufer erstandenen Gegenstände und Forderungen gegen diesen.

8.3 Zahlungsmittel ist der Euro. Zahlungen werden nur in bar, per EC-Karte, Bankscheck, Banküberweisung oder per PayPal akzeptiert.

8.4 Schecks werden erfüllungshalber entgegengenommen, ihre Entgegennahme berührt den Eigentumsvorbehalt nicht und die Ware kann in diesem Falle erst nach Eingang des Gegenwertes ausgehändigt werden (frühestens 5 Werktage nach Einreichung des Schecks).

8.5 Aus Zahlungen entstehende Gebühren, Bankspesen oder Kursverluste aus Zahlungen in  ausländischer Währung gehen zu Lasten des Käufers.

8.6 Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen der Nachprüfung; Irrtum bleibt insoweit vorbehalten.

9. Zahlungsverzug, Schadensersatz

9.1 Der Käufer kommt in Zahlungsverzug, wenn er nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsdatum den fälligen Betrag ausgleicht.

9.2 Befindet sich der Käufer in Verzug, so kann das Auktionshaus wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages verlangen oder nach weiteren 7 Tagen vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.

Einen Monat nach Eintritt des Verzuges ist das Auktionshaus berechtigt und auf Verlangen des Auftraggebers verpflichtet, diesem Namen und Adreßdaten des Käufers zu nennen.

9.3 Das Auktionshaus ist berechtigt, neben eigenen auch alle Ansprüche des Auftraggebers gegen den Erwerber gerichtlich oder außergerichtlich geltend zu machen und einzuziehen.

9.4 Tritt das Auktionshaus vom Vertrag zurück, erlöschen alle Rechte des Käufers am ersteigerten Objekt und das Auktionshaus ist berechtigt, 30 Prozent der Zuschlagsumme als pauschalierten Schadensersatz ohne Nachweis zu fordern, das Objekt in einer neuen Auktion nochmals zu versteigern oder anderweitig an Dritte zu veräußern. Der säumige Käufer haftet dabei für jeglichen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung sowie für die Kosten der wiederholten Versteigerung. Auf einen etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch. Zur Wiederversteigerung wird er nicht zugelassen.

9.5 Begleicht ein Käufer fällige Beträge nach zweiter Mahnung nicht, so ist das Auktionshaus berechtigt, seinen Namen und Adresse an andere Auktionshäuser zu Sperrzwecken zu übermitteln.

10. Abnahme der ersteigerten Ware,
Versand,  Transport

10.1 Die Gegenstände werden grundsätzlich erst nach vollständiger Bezahlung aller vom Käufer geschuldeten Beträge ausgehändigt.

10.2 Das Auktionshaus kann auf schriftlichen Auftrag des Käufers den Versand der Ware auf Kosten und Gefahr des Käufers organisieren.

10.3 Mit der Übergabe der Objekte an den Käufer oder einen Spediteur geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung auf den Erwerber über und die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Käufer im Verzug der Annahme ist.

10.4 Der Käufer kommt in Verzug der Annahme, wenn er die Ware nicht innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum abgeholt oder  dem Auktionshaus einen schriftlichen Versandauftrag erteilt oder er mit der Zahlung in Verzug kommt.

10.5 Ab Beginn des Verzuges hat der Käufer die Kosten für Lagerung und Versicherung der Ware in Höhe einer Pauschale von 2,5 % des Zuschlagspreises je angebrochenen Monat zu tragen. Der Anspruch auf die Geltendmachung höherer Kosten oder die Übergabe der Objekte an eine Speditionsfirma zu Lasten des Käufers bleiben vorbehalten.

11. Datenschutzerklärung

11.1 Das Auktionshaus kann die Auktion sowie Biettelefonate zu Dokumentationszwecken aufzeichnen. Mit der Teilnahme an der Auktion erklärt der Bieter dazu seine Einwilligung.

11.2 Das Auktionshaus speichert, verarbeitet und nutzt die die im Rahmen des Geschäftsverhältnisses erhobenen personenbezogenen Daten des Bieters ausschließlich für eigene Geschäftszwecke. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur im Rahmen zwingender gesetzlicher Vorschriften oder für Zwecke der Rechts- oder Strafverfolgung.

11.3 Der Bieter kann einer Speicherung seiner Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen sowie eine Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten fordern. Er kann auf Antrag unentgeltlich Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten erhalten.

11.4 Zur Wahrnehmung des Hausrechtes werden die Geschäftsräume des Auktionshauses videoüberwacht.

12. Schlußbestimmungen

12.1 Erfüllungsort und Gerichtsstand, auch für das Mahnverfahren, ist Dresden, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Dies gilt auch für Schadensersatzklagen aus unerlaubter Handlung, Scheck- und Wechselklagen und wenn der Auftraggeber oder Käufer im Geltungsbereich der deutschen Gesetze keinen Sitz hat oder sein Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

12.2 Der Versteigerungsvertrag unterliegt deutschem Recht unter Ausschluß des UN-Kaufrechts.

12.3 Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieser Auftragsbedingungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.

12.4 Sollte eine der vorstehenden Versteigerungsbedingungen unwirksam sein oder werden, so tritt an ihre Stelle eine Regelung, die dem Sinn und insbesondere dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht; die Wirksamkeit der übrigen Versteigerungsbedingungen wird dadurch nicht berührt.

12.5 Die Versteigerung von Objekten des Dritten Reiches erfolgen ausschließlich zur staatsbürgerlichen Aufklärung, zu Kunst-, Wissenschafts-, Forschungs- oder Lehrzwecken bezüglich historischer Vorgänge.

 

Stand 25. Mai 2023

 

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