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65

Stellenw., vor allem am oberen Rand, leichte Feuchtigkeitsspuren mit Verfärbung und Auslösung von

In Auction 80

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München
Stellenw., vor allem am oberen Rand, leichte Feuchtigkeitsspuren mit Verfärbung und Auslösung von Tinte (tls. mit Durchschlag auf die meist unbeschriebenen Rückseiten; leicht gebräunt und fleckig. Siehe Abbildung. Friendship album of the Erfurt goldsmith Johann Gottlieb Kiel with 30 entries, mostly from Erfurt and Dresden, some from Braunschweig, Frankfurt a. M., Hannover and other cities. With 15 watercolours and drawings (mostly washed pen-and-ink drawings). This artist's album of the Rococo period from Thuringia and Saxony, illustrated in part with very high-quality additions, contains entries by a number of interesting personalities, including several artists. The owner Johann Gottlieb Kiel (1733-1811) was a master goldsmith in Erfurt from 1760 and later worked as a court jeweller to the princes of Schwarzburg-Sondershausen. One of his colleagues was Carl Leopold Kopp, who, like Kiel, had been a master goldsmith in Erfurt since 1760. His contribution is a full-page washed pen and ink drawing of a peasant boy carrying a little bird in his hat. The Dresden court copper engraver, Johann Otto Christian Sahler (also Saler, 1720-1811), who also worked as a goldsmith and painter, added a design for a piece of jewellery drawn in ink to his entry. Christian Gottfried Wunderlich (1721-1765), court painter in Arnstadt, was Kiel's brother-in-law according to the entry of 1759; he drew a pastoral depiction in a lush rocaille frame for him in the album. Artistic highlights are marked by two very elegant and skillful ink drawings. One is a tribute to the Oriental fashion of the time: here two Turks are resting with coffee and tobacco smoke in a rocaille setting, signed in Dresden 1757, by a Charles Salome from Magdeburg. The second is by Philipp Friedrich Stockmar, a medallist and stamp engraver from Gotha, signed Illmenau 1758. A noble couple rests in a virtuoso scene of trees and rocailles in delicate shades of pink. Also remarkable is an unsigned, watercolour pen and ink drawing with a grotesque, probably the design for a table fountain, in which a sea monster can be seen standing on its head above six flowers and a shell as a fountain bowl in the centre. Partially, especially at the upper margin, with water stains or discolourations on the ink, slightly tanned and soiled. Contemporary calf with gilt-tooling and monogram "J. G. K. anno 1756" (front cover loose, stronger scuffed and bumped). See illustration. premium 20% +19% VAT on hammerprice and premium
überwiegend aus Erfurt und Dresden, einzelne aus Braunschweig, Frankfurt a. M., Hannover u. a., 1756-1794. Qu.-8° (14,4 x 20,2 cm). Mit 15 Aquarellen und Zeichnungen (meist lavierten Federzeichnungen). 85 nn. Bl. (davon 50 weiße). Ldr. d. Zt. mit Vg. und goldgepr. dat. Monogramm auf dem Vorderdeckel "J. G. K. Anno. 1756." (Vorderdeckel lose, stärker beschabt und bestoßen). - In dieses mit teils sehr qualitätvollen Beigaben bebilderte Künstleralbum der Rokokozeit aus Thüringen und Sachsen haben sich einige interessante Persönlichkeiten eingetragen, darunter mehrere Künstler. Der Eigner Johann Gottlieb Kiel (1733-1811) war seit 1760 Goldschmiede-Meister in Erfurt und wirkte später als fürstlich Schwarzburg-Sondershausischer Hofjuwelier (Kunze 102 und 109; Thieme/Becker XX, 261). Ein Berufskollege war Carl Leopold Kopp, wie Kiel seit 1760 Meister in Erfurt (Kunze 104). Sein Beitrag ist eine ganzseitige lavierte Federzeichnung eines Bauernjungen, der ein Vögelchen in seinem Hut trägt. Kiels Schüler Carl Häßler hat sich 1793 in das Album eingetragen. Aus derselben Familie Häßler stammte der bekannte Komponist Johann Wilhelm Häßler (1747-1822); er war mit Kiels Tochter Sophia Barbara (1761-1844) verheiratet (leider ohne Eintrag). Mit einem in Tusche gezeichneten Entwurf für ein Schmuckstück hat der Dresdner Hofkupferstecher, der auch als Goldschmied und Maler tätige Johann Otto Christian Sahler (auch Saler, 1720-1811), seinen Eintrag versehen (Thieme/Becker XIX, 341). Christian Gottfried Wunderlich (1721-1765), Hofmaler in Arnstadt, war laut Eintrag von 1759 Kiels Schwager; er hat ihm eine pastorale Darstellung in üppigem Rocaillenrahmen in das Album gezeichnet. Künstlerische Höhepunkte markieren zwei sehr elegante und gekonnte Tuschezeichnungen. Die eine ist ein Tribut an die Orientmode der Zeit: Hier ruhen sich zwei Türken bei Kaffee und Tabakrauch in einer Rocaillenkulisse aus, signiert Dresden 1757, von einem Charles Salome aus Magdeburg. Die zweite stammt von Philipp Friedrich Stockmar, Medailleur und Stempelschneider aus Gotha (Thieme/Becker XXXII, 80), signiert Illmenau 1758. In zarten dunklen Rosatönen prostet sich ein adeliges Paar zu, das in einer virtuos entworfenen Szenerie aus Bäumen und Rocaillen ruht. Bemerkenswert auch eine nicht signierte aquarellierte Federzeichnung mit einer Groteske, wohl der Entwurf zu einem Tischbrunnen, bei dem ein Seeungeheuer auf dem Kopf stehend über sechs Blüten und einer Muschel als Brunnenschale in der Mitte zu sehen ist. Ein ebenfalls sehr gekonntes farbiges Aquarell zeigt einen Wanderer in weiter pastoraler Landschaft, umgeben von einer reichen und besonders hübschen Rokoko-Bordüre. Manche der Darstellungen sind von amourösem Sujet, entsprechend einigen der Texte mit mehr oder weniger deutlichen derartigen Anspielungen. Kurios ist insbesondere eine rote Federzeichnung einer Dame in offener Landschaft; in Bleistift eingezeichnet ist hier ein Männchen mit einem Besen, das auf einer Leiter an ihrem Rock hinaufsteigt, darunter die Worte "In meiner Geliebten Hauß / Kehr ich den Rauch Fang aus." Der Eintrag gegenüber stammt von einem Adam Christian Friedrich Wenzel aus Ilmenau, Erfurt 1758. Auch unter den Einträgen ohne Bildbeigabe sind es einige wert, hervorgehoben zu werden, darunter derjenige des Capitaine Rostaing, ein französischer Offizier in Mainz, im Jahr 1793, mit der Devise: "L'amour de la Liberté & le Patriotisme nous reunit", weiterhin der des Wehlener Pfarrers und theologischen Schriftstellers Johann Christoph Erbstein, Einträge von Mitgliedern der Kaufmannsfamilien Herbst und Greffell aus Hannover, des Arztes sowie Verfassers einer Anatomie des menschlichen Körpers, Georg Heinrich Thilow, und natürlich mehreren Mitgliedern der Familie Kiel. (Kunze = Herbert Kunze, Das Erfurter Kunsthandwerk, Erfurt 1929).
Stellenw., vor allem am oberen Rand, leichte Feuchtigkeitsspuren mit Verfärbung und Auslösung von Tinte (tls. mit Durchschlag auf die meist unbeschriebenen Rückseiten; leicht gebräunt und fleckig. Siehe Abbildung. Friendship album of the Erfurt goldsmith Johann Gottlieb Kiel with 30 entries, mostly from Erfurt and Dresden, some from Braunschweig, Frankfurt a. M., Hannover and other cities. With 15 watercolours and drawings (mostly washed pen-and-ink drawings). This artist's album of the Rococo period from Thuringia and Saxony, illustrated in part with very high-quality additions, contains entries by a number of interesting personalities, including several artists. The owner Johann Gottlieb Kiel (1733-1811) was a master goldsmith in Erfurt from 1760 and later worked as a court jeweller to the princes of Schwarzburg-Sondershausen. One of his colleagues was Carl Leopold Kopp, who, like Kiel, had been a master goldsmith in Erfurt since 1760. His contribution is a full-page washed pen and ink drawing of a peasant boy carrying a little bird in his hat. The Dresden court copper engraver, Johann Otto Christian Sahler (also Saler, 1720-1811), who also worked as a goldsmith and painter, added a design for a piece of jewellery drawn in ink to his entry. Christian Gottfried Wunderlich (1721-1765), court painter in Arnstadt, was Kiel's brother-in-law according to the entry of 1759; he drew a pastoral depiction in a lush rocaille frame for him in the album. Artistic highlights are marked by two very elegant and skillful ink drawings. One is a tribute to the Oriental fashion of the time: here two Turks are resting with coffee and tobacco smoke in a rocaille setting, signed in Dresden 1757, by a Charles Salome from Magdeburg. The second is by Philipp Friedrich Stockmar, a medallist and stamp engraver from Gotha, signed Illmenau 1758. A noble couple rests in a virtuoso scene of trees and rocailles in delicate shades of pink. Also remarkable is an unsigned, watercolour pen and ink drawing with a grotesque, probably the design for a table fountain, in which a sea monster can be seen standing on its head above six flowers and a shell as a fountain bowl in the centre. Partially, especially at the upper margin, with water stains or discolourations on the ink, slightly tanned and soiled. Contemporary calf with gilt-tooling and monogram "J. G. K. anno 1756" (front cover loose, stronger scuffed and bumped). See illustration. premium 20% +19% VAT on hammerprice and premium
überwiegend aus Erfurt und Dresden, einzelne aus Braunschweig, Frankfurt a. M., Hannover u. a., 1756-1794. Qu.-8° (14,4 x 20,2 cm). Mit 15 Aquarellen und Zeichnungen (meist lavierten Federzeichnungen). 85 nn. Bl. (davon 50 weiße). Ldr. d. Zt. mit Vg. und goldgepr. dat. Monogramm auf dem Vorderdeckel "J. G. K. Anno. 1756." (Vorderdeckel lose, stärker beschabt und bestoßen). - In dieses mit teils sehr qualitätvollen Beigaben bebilderte Künstleralbum der Rokokozeit aus Thüringen und Sachsen haben sich einige interessante Persönlichkeiten eingetragen, darunter mehrere Künstler. Der Eigner Johann Gottlieb Kiel (1733-1811) war seit 1760 Goldschmiede-Meister in Erfurt und wirkte später als fürstlich Schwarzburg-Sondershausischer Hofjuwelier (Kunze 102 und 109; Thieme/Becker XX, 261). Ein Berufskollege war Carl Leopold Kopp, wie Kiel seit 1760 Meister in Erfurt (Kunze 104). Sein Beitrag ist eine ganzseitige lavierte Federzeichnung eines Bauernjungen, der ein Vögelchen in seinem Hut trägt. Kiels Schüler Carl Häßler hat sich 1793 in das Album eingetragen. Aus derselben Familie Häßler stammte der bekannte Komponist Johann Wilhelm Häßler (1747-1822); er war mit Kiels Tochter Sophia Barbara (1761-1844) verheiratet (leider ohne Eintrag). Mit einem in Tusche gezeichneten Entwurf für ein Schmuckstück hat der Dresdner Hofkupferstecher, der auch als Goldschmied und Maler tätige Johann Otto Christian Sahler (auch Saler, 1720-1811), seinen Eintrag versehen (Thieme/Becker XIX, 341). Christian Gottfried Wunderlich (1721-1765), Hofmaler in Arnstadt, war laut Eintrag von 1759 Kiels Schwager; er hat ihm eine pastorale Darstellung in üppigem Rocaillenrahmen in das Album gezeichnet. Künstlerische Höhepunkte markieren zwei sehr elegante und gekonnte Tuschezeichnungen. Die eine ist ein Tribut an die Orientmode der Zeit: Hier ruhen sich zwei Türken bei Kaffee und Tabakrauch in einer Rocaillenkulisse aus, signiert Dresden 1757, von einem Charles Salome aus Magdeburg. Die zweite stammt von Philipp Friedrich Stockmar, Medailleur und Stempelschneider aus Gotha (Thieme/Becker XXXII, 80), signiert Illmenau 1758. In zarten dunklen Rosatönen prostet sich ein adeliges Paar zu, das in einer virtuos entworfenen Szenerie aus Bäumen und Rocaillen ruht. Bemerkenswert auch eine nicht signierte aquarellierte Federzeichnung mit einer Groteske, wohl der Entwurf zu einem Tischbrunnen, bei dem ein Seeungeheuer auf dem Kopf stehend über sechs Blüten und einer Muschel als Brunnenschale in der Mitte zu sehen ist. Ein ebenfalls sehr gekonntes farbiges Aquarell zeigt einen Wanderer in weiter pastoraler Landschaft, umgeben von einer reichen und besonders hübschen Rokoko-Bordüre. Manche der Darstellungen sind von amourösem Sujet, entsprechend einigen der Texte mit mehr oder weniger deutlichen derartigen Anspielungen. Kurios ist insbesondere eine rote Federzeichnung einer Dame in offener Landschaft; in Bleistift eingezeichnet ist hier ein Männchen mit einem Besen, das auf einer Leiter an ihrem Rock hinaufsteigt, darunter die Worte "In meiner Geliebten Hauß / Kehr ich den Rauch Fang aus." Der Eintrag gegenüber stammt von einem Adam Christian Friedrich Wenzel aus Ilmenau, Erfurt 1758. Auch unter den Einträgen ohne Bildbeigabe sind es einige wert, hervorgehoben zu werden, darunter derjenige des Capitaine Rostaing, ein französischer Offizier in Mainz, im Jahr 1793, mit der Devise: "L'amour de la Liberté & le Patriotisme nous reunit", weiterhin der des Wehlener Pfarrers und theologischen Schriftstellers Johann Christoph Erbstein, Einträge von Mitgliedern der Kaufmannsfamilien Herbst und Greffell aus Hannover, des Arztes sowie Verfassers einer Anatomie des menschlichen Körpers, Georg Heinrich Thilow, und natürlich mehreren Mitgliedern der Familie Kiel. (Kunze = Herbert Kunze, Das Erfurter Kunsthandwerk, Erfurt 1929).

Auction 80

Sale Date(s)
Lots: 1-795
Lots: 796-2342
Lots: 3000-3517
Venue Address
Unterer Angerer 15
München
80331
Germany

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Terms & Conditions

Terms and conditions:

Versteigerungsbedingungen
1. Das Auktionshaus handelt als Kommissionär im eigenen Namen
und für Rechnung seiner Auftraggeber (Kommittenten), die un -
benannt bleiben. Zugrunde liegen die Aufträge der Einlieferer.
Die Auftragsverhältnisse ergeben sich durch Angabe einer Kennzahl
(Einlieferer-Nummer), die in Klammern der Katalogaufnahme
jeweils angefügt ist. Eigenware ist gesondert gekennzeichnet(
1). Die Versteigerung ist freiwillig.
2. Die angegebenen Preise sind in EURO beziffert und sind Schätzpreise,
keine Limite.
3. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Nummern des Kataloges
zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge anzubieten
und zurückzuziehen. Er ist berechtigt, Gebote zurückzuweisen,
wenn nicht vor der Versteigerung geeignete Sicherheiten
geleistet oder Referenzen angegeben wurden.
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vor der Versteigerung besichtigt und geprüft werden. Die Sachen
sind gebraucht und haben einen ihrem Alter, ihrem Gebrauch
und ihrer Provenienz entsprechenden Erhaltungszustand. Dieser
wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt. Die Katalog beschreibungen
sind keine Garantien im Rechtssinne. Bei zweisprachigen
deutsch-englischen Lotbeschreibungen ist der englische
Text nur eine Zusatzinformation. Für die Vollständigkeit der
Zustandsbeschreibungen ist allein der deutsche Text maßgeblich.
Der Versteigerer übernimmt keine Haftung aus Mängeln, soweit
er die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Dies gilt ausdrücklich
auch für alle photographischen oder sonstigen Wiedergaben
von Losinhalten wo auch immer und für wirtschaftliche
und sonstige Nachteile infolge technischer Störungen der benutzten
Internetportale. Der Erwerber hat Beanstandungen unverzüglich,
spätestens aber innerhalb von drei Wochen nach der
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Beanstandung reduziert oder erstattet der Versteigerer dem
Erwerber den gezahlten Kaufpreis (einschließlich Aufgeld) entsprechend;
ein über die Zuschlagshöhe hinausgehender An -
spruch ist ausgeschlossen. Einzelstücke aus Konvoluten, größere
Zeitschriftenreihen, Serienwerke, mehrbändige Gesamtausgaben
und Objekte, die den Vermerk „nicht kollationiert“ oder „ohne
Rückgaberecht“ tragen, sind vom Reklamationsrecht ausgeschlossen.
5. Hinweis im Sinne der §§ 86, 86a, 184b StGB. Das Auktionshaus
bietet Gegenstände, die zur Verbreitung nazistischen oder kinderpornographischen
Gedankenguts mißbraucht werden könnten,
nur unter der Bedingung an, daß sich Bieter auf diese Gegenstände
mit ihrer Gebotsabgabe automatisch verpflichten, diese
Gegenstände im Falle des Ersteigerns ausschließlich für strafrechtlich
unbedenkliche wissenschaftliche Zwecke zu erwerben.
6. Der Ausruf beginnt in der Regel mit der Hälfte des Schätzpreises
bzw. bei Vorgabe zweier Schätzpreise beim unteren. Gesteigert
wird jeweils um ca. 5 – 10 %. Der Versteigerer kann im Einzelfall
hiervon situationsbedingt abweichen. Der Zuschlag erfolgt nach
dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden. Der Versteigerer
kann den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Bei
Gleichstand schriftlicher Gebote entscheidet das Los. Der Versteigerer
kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sachen er -
neut anbieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres
Gebot übersehen worden ist, oder wenn der Höchstbietende
sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel über den
Zuschlag bestehen.
7. Kommissionäre haften für ihre Auftraggeber. Bestehen bei Ab -
gabe eines Gebotes Differenzen zwischen der Katalognummer
und dem Kennwort, so ist das Kennwort maßgebend. Folgen aus
einer unrichtigen Übermittlung gehen zu Lasten des Auftrag -
gebers. Bei Nichterteilung des Zuschlags trotz Gebots haftet der
Versteigerer dem Bieter höchstens bis zur Höhe des Schätzpreises
und dies nur, wenn ihm Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit angelastet
werden kann. Aufträge, die später als 24 Stunden vor oder
erst während der Versteigerung eingehen, sind von jeder Haftung
ausgeschlossen. Die in den Geboten genannten Limite gelten als
Zuschlagspreise, auf welche das Aufgeld und die Mehrwertsteuer
zusätzlich erhoben werden. Unser Haus unterstellt sich den geltenden
Vorschriften des GwG ausnahmslos.
8. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende
Verluste und Beschädigungen auf den Ersteigerer über.
Das Eigentum an den ersteigerten Sachen erwirbt der Ersteigerer
erst mit dem vollständigen Zahlungseingang beim Auktionshaus.
9. Auf den Zuschlag wird ein Aufgeld von 28 % berechnet, in dem
die Umsatzsteuer enthalten ist und nicht separat ausgewiesen
wird (Differenzbesteuerung). Für Katalognummern, vor deren
Schätzpreisen der Vermerk *R steht, ist auf den Zuschlag ein Aufgeld
von 20 % und auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld die
ermäßigte Mehrwertsteuer von 7 % zu entrichten. Bei Katalognummern,
deren Schätzpreisen der Vermerk ** vorangestellt
steht, gilt der volle Mehrwertsteuersatz von 19 %. Für steuer -
inländische Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug bei dem Katalogangebot
berechtigt sind, kann die Gesamtrechnung über die
von einem solchen ersteigerten Positionen auf Wunsch wie bisher
nach der Regelbesteuerung ausgestellt werden. Die Mehrwertsteuer
entfällt für Kunden aus Nicht-EU-Ländern, wenn der Versand
der ersteigerten Ware durch uns in das Nicht-EU-Land
erfolgt, oder der amtliche Nachweis der Ausfuhr innerhalb von
vier Wochen erbracht wird. Händlern aus EU-Ländern kann die
Mehrwertsteuer nur dann erstattet werden, wenn sie ihre europäische
USt-IdNr. bei Auftragserteilung bekanntgeben. Bei Auszahlungen
erfolgt die Umrechnung des Rechnungsbetrages zum
am Tag der Auszahlung geltenden Devisenkurs. Die Kosten für
Porto, Verpackung, Versicherung und Bankspesen gehen zu Lasten
des Käufers.
10. Von den Ersteigerern von Originalkunstwerken und Photo graphien
werden als Beitrag auf die gesetzlichen Folgerechtsabgaben
(§ 26 UrHG) 4 % auf den Zuschlagspreis erhoben.
11. Die Gebühr auf Internet-Zuschläge (derzeit Portal ZISSKA &
LACHER 2 %, Invaluable und Lot-tissimo 3 %) trägt der jeweilige
Ersteigerer.
12. Der Gesamtbetrag ist mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar
oder durch bankbestätigten Scheck. Zahlungen auswärtiger Er -
steigerer, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, sind binnen
vierzehn Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
13. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 1 % per
angebrochenem Kalendermonat ab Eintritt des Verzugs berechnet.
Im Übrigen kann das Auktionshaus bei Zahlungsverzug
wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder nach Fristsetzung
Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz
kann in diesem Falle auch so berechnet werden, daß die
Sache in einer neuen Auktion nochmals versteigert wird und der
säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen
Versteigerung und für die Kosten der wiederholten
Versteigerung einschließlich der Gebühren des Auktionshauses
aufzukommen hat.
14. Der Erwerber ist verpflichtet, die Gegenstände sofort nach der
Auktion in Empfang zu nehmen. Falls er Versendung wünscht,
erfolgt diese auf eigene Gefahr. Bei Versand von Graphiken werden
vorhandene Passepartouts und Rahmen entfernt, es sei denn,
das Haus wurde vom Erwerber unmittelbar nach dem Erwerb
zur Mitlieferung desselben beauftragt.
15. Mit Erteilung eines schriftlichen Auftrages oder Abgabe eines
Gebotes erkennt der Ersteigerer diese Bedingungen ausdrücklich
an. Dies gilt auch für Verkäufe aus den Rückgängen.
16. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den vollkaufmännischen
Verkehr ist München. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Das
UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs
(CISG) findet keine Anwendung.
17. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen ganz oder teilweise
unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt
(Salvatorische Klausel).
18. Die Versteigerungsbedingungen haben eine deutsche und eine
englische Fassung. In allen Streit- und Zweifelsfällen ist die deutsche
Fassung maßgebend; das gilt auch für die Auslegung von
Rechtsbegriffen und Katalogangaben.
München, den 01.07.2020
ZISSKA & LACHER Buch- und Kunstauktionshaus GmbH & Co. KG

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