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Rudolf Wimmer, attr., Landschaftsstudie

In 118. Auktion Mai 2025

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Rudolf Wimmer, attr., Landschaftsstudie sommerlicher Blick vom erhöhten Standort ins tief eingeschnittene Flusstal mit bewaldeten Hängen zum Ort mit imposanten Kirchturm am Horizont, flott erfasste impressionistische Landschaftsstudie mit breitem Pinselduktus, Wimmer wurde vor allem berühmt durch seine ca. 100 Portraits Kaiser Wilhelm II. und des bayerischen "Märchenkönigs" Ludwig II., privat allerdings pflegte er gleichsam als Erinnerung an seine Reisen die Landschaftsmalerei, hierzu bemerkt Florian Taitsch in seiner Dissertation "Der Kaisermaler Rudolf Wimmer 1849-1915": "... Auffällig ist, dass der allein schon von Berufswegen ans Atelier förmlich gefesselte Maler in seiner Freizeit nicht nur die Eindrücke für seine Bilder unter freiem Himmel sammelt, sondern seine Werke auch dort en pleine air entstehen lässt. Mehrere Fotoaufnahmen zeigen ihn, wie er mit Malkasten und Staffelei gerüstet seine Eindrücke von der Natur direkt auf die Leinwand [bzw. den Malkarton] überträgt. Dabei folgt Wimmer nicht sklavisch der Linie oder einer Stilrichtung, sondern lässt der Natur ihren freien Lauf. Die Feinmalerei und Detailverliebtheit legt er hier zugunsten von Flächigkeit und Gesamteindruck ab. ...", Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Karton, um 1900, unsigniert, rückseitig alte Annotation "Skizze gemalt von Prof. Wimmer Hofmaler Ludwig II.", rückseitig Rahmungsstempel Traunstein, schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 36 x 26,5 cm. Künstlerinfo: auch Rudolph Wimmer, dt. Portrait- und Genremaler, Fotoretuscheur und Fotograf (1849 Gottsdorf bei Untergriesbach bis 1915 München), ab 1863 in Ering am Inn, zunächst 1863-66 Ausbildung zum Kunstschreier und Altarbauer und 1866-68 Lehre zum Fass- und Glasmaler bei seinen Onkeln, den Brüdern Albert, Leopold und Joseph Wolfanger, studierte mit Unterstützung des Schmelztiegel-Fabrikanten Franz Paul Kaufmann aus Obernzell ab 1868 an der Münchner Akademie, hier Ehrung mit einer Bronzemedaille nebst Stipendium und einer Urkunde aus der Hand von Moritz von Schwind, 1870-71 Heeresdienst, 1871-73 erneut Studium an der Münchner Akademie bei Alexander Strähuber, Georg Friedrich Ziebland, Hermann Anschütz und Johann Georg Hiltensperger, zeitweise Mitarbeit in den Ateliers der Münchner Theatermaler Angelo II Quaglio (1829-1890) und Christian Jank (1833-1889) sowie Mitarbeit als Retuscheur im Atelier des Münchner Hoffotografen Joseph Albert (1825-1886), parallel 1873-74 Fotoretuscheur beim königlichen Hoffotographen August Ducrue in Pforzheim, 1874 im Dienste des Hoffotografen Risse in Bochum und Norderney, 1874-75 Studium an der Akademie Antwerpen und Studienaufenthalt in Paris, unternahm Studienreisen durch Belgien, Holland, Frankreich und England, 1877 zeitweise Fotoretuscheur in London, 1877 Abschlusszeugnis der Münchner Akademie, 1878 Einladung des Prinzen Luitpold von Bayern, ab 1879 in München im eigenen Atelier freischaffend, parallel 1879-80 Studium zum Zeichenlehrer an der Technischen Hochschule in München, 1881 malte er in Bad Reichenhall das Portrait des baltischen Grafen Eduard Iwanowitsch Totleben, welches ihn schlagartig berühmt machte, erweckte auf der Berliner Kunstausstellung die Aufmerksamkeit der Kronprinzessin Auguste Victoria, welche ein Portrait ihres Ehemannes Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen - des künftigen Kaisers Wilhelm II. - bestellte, daraufhin 1888 Berufung an den preußischen Hof und 1890 Ernennung zum Hofmaler, parallel tätig als Portraitmaler der bayerisch-wittelsbachischen Königsfamilie und 1896 Ernennung zum königlich-bayerischen Professor, 1900 Reise nach Italien und Aufenthalt auf Capri, hier Wiedersehen mit Karl Wilhelm Diefenbach, 1908-11 mehrmals Aufenthalt in Gufidaun in Südtirol, beschickte die großen Kunstausstellungen in Nürnberg, Berlin, Dresden, Wien, Hannover und den Münchner Glaspalast, Vorstandsmitglied der Münchner Geselligen Künstlervereinigung, im Münchner Künstlerunterstützungsverein, Mitglied und zeitweise Vorstand der Münchner Künstlergenossenschaft, Jurymitglied der Münchener Jahresausstellungen im Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Boetticher, Dressler und Florian R. Taitsch "Der Kaisermaler. Rudolf Wimmer 1849-1915".
Rudolf Wimmer, attr., landscape studysummer view from an elevated position into the deeply incised river valley with wooded slopes to the village with an imposing church tower on the horizon, briskly captured impressionist landscape study with a broad brushstroke, Wimmer became famous above all for his approximately 100 portraits of Kaiser Wilhelm II and the Bavarian "fairytale king" Ludwig II, In his private life, however, he cultivated landscape painting as a reminder of his travels, as Florian Taitsch notes in his dissertation "Der Kaisermaler Rudolf Wimmer 1849-1915": "... It is striking that the painter, who was literally tied to his studio for professional reasons alone, not only collected the impressions for his pictures in the open air in his free time, but also created his works there en pleine air. Several photographs show him equipped with a paint box and easel, transferring his impressions of nature directly onto the canvas [or canvas board]. Wimmer does not slavishly follow a line or a style, but lets nature take its free course. He abandons fine painting and attention to detail in favour of flatness and an overall impression. ...", oil over pencil preparatory drawing on card, around 1900, unsigned, old annotation on the reverse "Sketch painted by Prof. Wimmer Hofmaler Ludwig II.", framing stamp Traunstein on the reverse, beautifully framed in modern style, inner dimensions approx. 36 x 26.5 cm. Artist info: also Rudolph Wimmer, German portrait and genre painter. Portrait and genre painter, photo retoucher and photographer (1849 Gottsdorf near Untergriesbach to 1915 Munich), from 1863 in Ering am Inn, initially trained as a cabinetmaker and altar builder from 1863-66 and as a barrel and glass painter from 1866-68 with his uncles, the brothers Albert, Leopold and Joseph Wolfanger, studied at the Munich Academy from 1868 with the support of the melting pot manufacturer Franz Paul Kaufmann from Obernzell, Here he was honoured with a bronze medal together with a scholarship and a certificate from Moritz von Schwind, 1870-71 army service, 1871-73 studied again at the Munich Academy under Alexander Strähuber, Georg Friedrich Ziebland, Hermann Anschütz and Johann Georg Hiltensperger, worked for a time in the studios of the Munich theatre painters Angelo II Quaglio (1829-1890) and Christian Jank (1833-1889) and as a retoucher in the studio of the Munich court photographer Joseph Albert (1825-1886), parallel 1873-74 photo retoucher with the royal court photographer August Ducrue in Pforzheim, 1874 in the service of the court photographer Risse in Bochum and Norderney, 1874-75 studies at the Antwerp Academy and study visit to Paris, undertook study trips through Belgium, Holland, France and England, 1877 temporary photo retoucher in London, 1877 graduation certificate from the Munich Academy, 1878 invitation from Prince Luitpold of Bavaria, from 1879 freelance in his own studio in Munich, at the same time studied to become a drawing teacher at the Technical University in Munich from 1879-80, painted the portrait of the Baltic Count Eduard Ivanovich Totleben in Bad Reichenhall in 1881, which made him instantly famous, attracted the attention of Crown Princess Auguste Victoria at the Berlin art exhibition, who ordered a portrait of her husband Friedrich Wilhelm Viktor Albert of Prussia - the future Emperor Wilhelm II. - He was subsequently appointed to the Prussian court in 1888 and appointed court painter in 1890, working in parallel as a portrait painter for the Bavarian-Wittelsbach royal family and appointed royal Bavarian professor in 1896, travelling to Italy and staying in Capri in 1900, where he met Karl Wilhelm Diefenbach again, staying in Gufidaun in South Tyrol several times between 1908-11, participated in the major art exhibitions in Nuremberg, Berlin, Dresden, Vienna, Hanover and the Munich Glaspalast, board member of the Münchner Gesellige Künstlervereinigung, in the Münchner Künstlerunterstützungsverein, member and at times board member of the Münchner Künstlergenossenschaft, jury member of the Munich annual exhibitions in the Glaspalast, source: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Boetticher, Dressler and Florian R. Taitsch "Der Kaisermaler. Rudolf Wimmer 1849-1915".
Rudolf Wimmer, attr., Landschaftsstudie sommerlicher Blick vom erhöhten Standort ins tief eingeschnittene Flusstal mit bewaldeten Hängen zum Ort mit imposanten Kirchturm am Horizont, flott erfasste impressionistische Landschaftsstudie mit breitem Pinselduktus, Wimmer wurde vor allem berühmt durch seine ca. 100 Portraits Kaiser Wilhelm II. und des bayerischen "Märchenkönigs" Ludwig II., privat allerdings pflegte er gleichsam als Erinnerung an seine Reisen die Landschaftsmalerei, hierzu bemerkt Florian Taitsch in seiner Dissertation "Der Kaisermaler Rudolf Wimmer 1849-1915": "... Auffällig ist, dass der allein schon von Berufswegen ans Atelier förmlich gefesselte Maler in seiner Freizeit nicht nur die Eindrücke für seine Bilder unter freiem Himmel sammelt, sondern seine Werke auch dort en pleine air entstehen lässt. Mehrere Fotoaufnahmen zeigen ihn, wie er mit Malkasten und Staffelei gerüstet seine Eindrücke von der Natur direkt auf die Leinwand [bzw. den Malkarton] überträgt. Dabei folgt Wimmer nicht sklavisch der Linie oder einer Stilrichtung, sondern lässt der Natur ihren freien Lauf. Die Feinmalerei und Detailverliebtheit legt er hier zugunsten von Flächigkeit und Gesamteindruck ab. ...", Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Karton, um 1900, unsigniert, rückseitig alte Annotation "Skizze gemalt von Prof. Wimmer Hofmaler Ludwig II.", rückseitig Rahmungsstempel Traunstein, schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 36 x 26,5 cm. Künstlerinfo: auch Rudolph Wimmer, dt. Portrait- und Genremaler, Fotoretuscheur und Fotograf (1849 Gottsdorf bei Untergriesbach bis 1915 München), ab 1863 in Ering am Inn, zunächst 1863-66 Ausbildung zum Kunstschreier und Altarbauer und 1866-68 Lehre zum Fass- und Glasmaler bei seinen Onkeln, den Brüdern Albert, Leopold und Joseph Wolfanger, studierte mit Unterstützung des Schmelztiegel-Fabrikanten Franz Paul Kaufmann aus Obernzell ab 1868 an der Münchner Akademie, hier Ehrung mit einer Bronzemedaille nebst Stipendium und einer Urkunde aus der Hand von Moritz von Schwind, 1870-71 Heeresdienst, 1871-73 erneut Studium an der Münchner Akademie bei Alexander Strähuber, Georg Friedrich Ziebland, Hermann Anschütz und Johann Georg Hiltensperger, zeitweise Mitarbeit in den Ateliers der Münchner Theatermaler Angelo II Quaglio (1829-1890) und Christian Jank (1833-1889) sowie Mitarbeit als Retuscheur im Atelier des Münchner Hoffotografen Joseph Albert (1825-1886), parallel 1873-74 Fotoretuscheur beim königlichen Hoffotographen August Ducrue in Pforzheim, 1874 im Dienste des Hoffotografen Risse in Bochum und Norderney, 1874-75 Studium an der Akademie Antwerpen und Studienaufenthalt in Paris, unternahm Studienreisen durch Belgien, Holland, Frankreich und England, 1877 zeitweise Fotoretuscheur in London, 1877 Abschlusszeugnis der Münchner Akademie, 1878 Einladung des Prinzen Luitpold von Bayern, ab 1879 in München im eigenen Atelier freischaffend, parallel 1879-80 Studium zum Zeichenlehrer an der Technischen Hochschule in München, 1881 malte er in Bad Reichenhall das Portrait des baltischen Grafen Eduard Iwanowitsch Totleben, welches ihn schlagartig berühmt machte, erweckte auf der Berliner Kunstausstellung die Aufmerksamkeit der Kronprinzessin Auguste Victoria, welche ein Portrait ihres Ehemannes Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen - des künftigen Kaisers Wilhelm II. - bestellte, daraufhin 1888 Berufung an den preußischen Hof und 1890 Ernennung zum Hofmaler, parallel tätig als Portraitmaler der bayerisch-wittelsbachischen Königsfamilie und 1896 Ernennung zum königlich-bayerischen Professor, 1900 Reise nach Italien und Aufenthalt auf Capri, hier Wiedersehen mit Karl Wilhelm Diefenbach, 1908-11 mehrmals Aufenthalt in Gufidaun in Südtirol, beschickte die großen Kunstausstellungen in Nürnberg, Berlin, Dresden, Wien, Hannover und den Münchner Glaspalast, Vorstandsmitglied der Münchner Geselligen Künstlervereinigung, im Münchner Künstlerunterstützungsverein, Mitglied und zeitweise Vorstand der Münchner Künstlergenossenschaft, Jurymitglied der Münchener Jahresausstellungen im Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Boetticher, Dressler und Florian R. Taitsch "Der Kaisermaler. Rudolf Wimmer 1849-1915".
Rudolf Wimmer, attr., landscape studysummer view from an elevated position into the deeply incised river valley with wooded slopes to the village with an imposing church tower on the horizon, briskly captured impressionist landscape study with a broad brushstroke, Wimmer became famous above all for his approximately 100 portraits of Kaiser Wilhelm II and the Bavarian "fairytale king" Ludwig II, In his private life, however, he cultivated landscape painting as a reminder of his travels, as Florian Taitsch notes in his dissertation "Der Kaisermaler Rudolf Wimmer 1849-1915": "... It is striking that the painter, who was literally tied to his studio for professional reasons alone, not only collected the impressions for his pictures in the open air in his free time, but also created his works there en pleine air. Several photographs show him equipped with a paint box and easel, transferring his impressions of nature directly onto the canvas [or canvas board]. Wimmer does not slavishly follow a line or a style, but lets nature take its free course. He abandons fine painting and attention to detail in favour of flatness and an overall impression. ...", oil over pencil preparatory drawing on card, around 1900, unsigned, old annotation on the reverse "Sketch painted by Prof. Wimmer Hofmaler Ludwig II.", framing stamp Traunstein on the reverse, beautifully framed in modern style, inner dimensions approx. 36 x 26.5 cm. Artist info: also Rudolph Wimmer, German portrait and genre painter. Portrait and genre painter, photo retoucher and photographer (1849 Gottsdorf near Untergriesbach to 1915 Munich), from 1863 in Ering am Inn, initially trained as a cabinetmaker and altar builder from 1863-66 and as a barrel and glass painter from 1866-68 with his uncles, the brothers Albert, Leopold and Joseph Wolfanger, studied at the Munich Academy from 1868 with the support of the melting pot manufacturer Franz Paul Kaufmann from Obernzell, Here he was honoured with a bronze medal together with a scholarship and a certificate from Moritz von Schwind, 1870-71 army service, 1871-73 studied again at the Munich Academy under Alexander Strähuber, Georg Friedrich Ziebland, Hermann Anschütz and Johann Georg Hiltensperger, worked for a time in the studios of the Munich theatre painters Angelo II Quaglio (1829-1890) and Christian Jank (1833-1889) and as a retoucher in the studio of the Munich court photographer Joseph Albert (1825-1886), parallel 1873-74 photo retoucher with the royal court photographer August Ducrue in Pforzheim, 1874 in the service of the court photographer Risse in Bochum and Norderney, 1874-75 studies at the Antwerp Academy and study visit to Paris, undertook study trips through Belgium, Holland, France and England, 1877 temporary photo retoucher in London, 1877 graduation certificate from the Munich Academy, 1878 invitation from Prince Luitpold of Bavaria, from 1879 freelance in his own studio in Munich, at the same time studied to become a drawing teacher at the Technical University in Munich from 1879-80, painted the portrait of the Baltic Count Eduard Ivanovich Totleben in Bad Reichenhall in 1881, which made him instantly famous, attracted the attention of Crown Princess Auguste Victoria at the Berlin art exhibition, who ordered a portrait of her husband Friedrich Wilhelm Viktor Albert of Prussia - the future Emperor Wilhelm II. - He was subsequently appointed to the Prussian court in 1888 and appointed court painter in 1890, working in parallel as a portrait painter for the Bavarian-Wittelsbach royal family and appointed royal Bavarian professor in 1896, travelling to Italy and staying in Capri in 1900, where he met Karl Wilhelm Diefenbach again, staying in Gufidaun in South Tyrol several times between 1908-11, participated in the major art exhibitions in Nuremberg, Berlin, Dresden, Vienna, Hanover and the Munich Glaspalast, board member of the Münchner Gesellige Künstlervereinigung, in the Münchner Künstlerunterstützungsverein, member and at times board member of the Münchner Künstlergenossenschaft, jury member of the Munich annual exhibitions in the Glaspalast, source: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Boetticher, Dressler and Florian R. Taitsch "Der Kaisermaler. Rudolf Wimmer 1849-1915".

118. Auktion Mai 2025

Auktionsdatum
Lose: 1-1342
Lose: 1350-3271
Lose: 3300-4795

Für Informationen zum Versand kontaktieren Sie bitte unsere Versandabteilung.

For informations about shipping please contact our shipping department.

versand@mehlis.eu

Versand von Elfenbein ist nur innerhalb der EU möglich.

Shipping of ivory is only possible within the EU.

Wichtige Informationen

Den detaillierten Zeitplan können Sie als PDF-Broschüre einsehen.
Aufgeld 24 %, Live 5 %, jeweils plus 19 % USt.

AGB

§ 1 – Geschäftsgegenstand

 

Die Auktionshaus Mehlis GmbH (im Folgenden: „Auktionshaus“), eingetragen im Handelsregister des AG Chemnitz unter Nr. HRB 23193, Vertretungsberechtigt: Jens Mehlis, Sitz: Hammerstraße 30, 08523 Plauen, verkauft Gegenstände im Namen und für Rechnung ihrer Einlieferer. Kaufverträge kommen nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zustande.

 

§ 2 - Ablauf der Versteigerung

 

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Auktion als Bieter ist die Erteilung einer Bieternummer durch das Auktionshaus. Voraussetzung für die Erteilung einer Bieternummer ist, dass die betreffende Person vor dem Auktionstermin ihren Namen und eine inländische Anschrift angibt und sich entsprechend ausweist oder eine ausreichende Sicherheit leistet. Die zu versteigernden Gegenstände werden im Auktionstermin aufgerufen. Die Reihenfolge des Aufrufs liegt im Ermessen des Auktionators. Der Auktionator hat ferner das Recht, mehrere einzelne Gegenstände zusammen aufzurufen oder mehrere zusammengefasste Gegenstände einzeln aufzurufen. Schließlich kann der Auktionator einen Aufruf jederzeit zurückziehen. Der erste Aufruf erfolgt zu dem vom Einlieferer angegebenen Limit. Fehlt ein solches Limit, liegt der erste Aufruf im Ermessen des Auktionators. Gesteigert wird nach Ermessen des Auktionators, in der Regel in Schritten von 10%. Gebote können bis zum Zuschlag jederzeit abgegeben werden. Sie sind unwiderruflich. Wird nach dreimaligem Wiederholen des letzten Höchstgebots kein höheres Gebot abgegeben, so erfolgt der Zuschlag zu diesem Höchstgebot. Wenn mehrere Personen dasselbe Gebot abgegeben haben, entscheidet das Los. Bestehen Zweifel darüber, ob oder an wen ein Zuschlag erfolgt ist, oder ist ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden, so kann der Versteigerer den Zuschlag zugunsten eines bestimmten Bieters wiederholen oder den Gegenstand erneut aufrufen. In diesen Fällen wird ein vorangegangener Zuschlag unwirksam. Der Zuschlag kann auch unter Vorbehalt erfolgen. Jeder Zuschlag unter dem Limitpreis steht automatisch unter Vorbehalt. In diesem Fall ist der Bieter drei Wochen lang an sein Gebot gebunden, für den Auktionator bleibt der Zuschlag jedoch freibleibend. Erhält der Bieter, der unter Vorbehalt den Zuschlag erhalten hat, innerhalb von drei Wochen keine entgegenstehende Nachricht, so gilt der Zuschlag als widerrufen. Schriftliche Gebote müssen dem Auktionshaus spätestens um 7:00 Uhr morgens am Auktionstag vorliegen. Sie müssen die Katalognummer und die Beschreibung des Gegenstandes (Titel) enthalten. In Zweifelsfällen ist die angegebene Katalognummer maßgeblich. Schriftliche Gebote werden nur ausgeführt, wenn gleichzeitig erstklassige Referenzen, ein bankbestätigter Scheck in ausreichender Höhe oder eine vergleichbare Form der Sicherheit vorgelegt werden. Eine Garantie für die Berücksichtigung schriftlicher Gebote kann aber nicht übernommen werden. Telefonische Gebote sind nur bei einem Limit von mehr als 200,00 EUR zulässig. Das Auktionshaus übernimmt keine Gewähr für das Zustandekommen oder für die Aufrechterhaltung der Telefonverbindung. Im Übrigen gelten die Regelungen für schriftliche Gebote entsprechend. Das Auktionshaus ist befugt, jederzeit einzelne Bieter von der Auktion auszuschließen. Anspruch auf die Teilnahme an der Auktion besteht nicht.

 

§ 3 - Rechtsfolgen des Zuschlags

 

Kaufverträge kommen zustande durch Zuschlag auf ein Gebot in der Auktion oder durch Einigung über ein Gebot außerhalb der Auktion (z.B. im Nachverkauf). Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Zuschlagspreis und einem Aufgeld von 24 % des Zuschlagsbetrages zzgl. der jeweils gültigen Mwst. auf das Aufgeld. Verkäufer ist der jeweils vom Auktionshaus vertretene Einlieferer. Kaufgegenstand ist der Gegenstand, der im Katalog mit derjenigen Nummer bezeichnet ist, auf die sich der Aufruf in der Auktion bezogen hat. Die Gewährleistung richtet sich nach § 4. Mit Abschluss des Kaufvertrages ist der Käufer zur Zahlung des Kaufpreises und zur Abnahme des Gegenstandes verpflichtet. Beide Verpflichtungen sind Hauptleistungspflichten und sofort fällig. Der Käufer ist zur Vorleistung verpflichtet. Das Eigentum des Verkäufers bleibt bis zur vollständigen Vertragserfüllung durch den Käufer vorbehalten. Die Übergabe- und Übereignungspflicht des Verkäufers ist am Sitz des Auktionshauses erfüllbar; es handelt sich um Holschulden. Eine Versendung erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung und ausschließlich auf Kosten und Gefahr des Käufers. Mit Abschluss des Kaufvertrages geht alle Gefahr, insbesondere die Gefahr des zufälligen Untergangs des Gegenstandes, auf den Käufer über. Der als Vertreter des Käufers auftretende Bieter haftet für die Erfüllung neben dem Vertretenen als Gesamtschuldner. Der Inhaber der Bieternummer, unter der das Gebot abgegeben wurde, haftet für die Erfüllung neben dem Käufer als Gesamtschuldner, sofern er den Gebrauch seiner Bieternummer zu vertreten hat.

 

§ 4 - Haftung, Rückgaberecht

 

Die Gewährleistung des Verkäufers für Mängel des Kaufgegenstandes ist ausgeschlossen, ausgenommen für Schäden, die an Leben, Köper oder Gesundheit oder durch grobes Verschulden des Versteigerers, seiner gesetzlichen Vertreter, seiner leitenden Angestellten oder seiner Erfüllungsgehilfen entstehen. Die Gegenstände sind in der Regel gebraucht. Vor der Versteigerung besteht ausreichend Gelegenheit, die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände zu besichtigen und zu untersuchen. Angaben im Katalog sind keine Eigenschaftszusicherung oder Beschaffenheitsvereinbarung, sondern sie dienen ausschließlich der Beschreibung des Gegenstandes. Eventuelle Gewährleistungsansprüche des Käufers wegen gebrauchter Sachen verjähren ein Jahr nach dem Schluss des Jahres, in dem der Zuschlag erfolgt ist. Soweit der Käufer Kaufmann ist, verjähren seine Gewährleistungsansprüche in sechs Monaten nach dem Tag des Zuschlags. Dasselbe gilt, soweit der Käufer als Unternehmer handelt. Im Übrigen haftet der Verkäufer nur für eigenes grobes Verschulden sowie für grobes Verschulden seiner gesetzlichen Vertreter und seiner Erfüllungsgehilfen. Ferner ist die Haftung betragsmäßig begrenzt auf die Höhe des jeweiligen Gebots. Die Haftung des Auktionshauses ist in demselben Umfang begrenzt wie diejenige des Verkäufers. Soweit Ansprüche gegen das Auktionshaus auf den Angaben oder dem Verhalten des Einlieferers beruhen, kann das Auktionshaus vom Käufer den Erlass seiner Verbindlichkeiten Zug um Zug gegen Abtretung seiner Gewährleistungsansprüche gegen den Einlieferer verlangen.

 

§ 5 - Vertragsabwicklung

 

Der Verkauf von Eigenware unterliegt der Differenzbesteuerung (§ 25a UStG). Erhält der Käufer eine Rechnung, so wird die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) darin nicht ausgewiesen. Für jede Mahnung, die mehr als einen Monat nach Rechnungserteilung erfolgt, kann das Auktionshaus Mahnkosten in Höhe von 5,00 EUR erheben (4,20 EUR netto plus 0,80 EUR Mehrwertsteuer 19% [Juli – Dezember 2020 16 %]). Solange die gegenüber dem Verkäufer oder dem Auktionshaus bestehenden Pflichten des Käufers (§ 3) nicht vollständig erfüllt sind, ist der Käufer verpflichtet, dem Auktionshaus jede Adressänderung schriftlich anzuzeigen. Das Auktionshaus ist berechtigt, alle an den Käufer gerichteten Willenserklärungen an die vom Käufer angegebene Anschrift zu richten. Damit geltend die Erklärungen als am dritten Tage nach der Aufgabe zur Post zugegangen, sofern der Käufer nicht einen atypischen Geschehensablauf nachweist. Der Käufer ist verpflichtet, das ersteigerte Objekt sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen bzw. spätestens innerhalb von zehn Werktagen in den Geschäftsräumen des Auktionshauses abzuholen, ansonsten gerät der Käufer in Annahmeverzug. Der Käufer kann wahlweise die versteigerten Objekte selber abholen oder durch eine schriftlich bevollmächtigte Person abholen lassen oder das Auktionshaus schriftlich bevollmächtigen, den Transport des Gegenstandes im Namen, auf Kosten und Gefahr des Käufers durch eine Spedition sachgerecht durchführen zu lassen. Im Übrigen ist das Auktionshaus nicht verpflichtet das ersteigerte Objekt vor vollständiger Bezahlung aller vom Käufer geschuldeten Beträge an den Käufer bzw. dem von ihm beauftragten Spediteur herauszugeben. Das Auktionshaus lagert alle Objekte während eines Zeitraumes von zehn Werktagen ab dem Tage der Auktion ein. Danach ist das Auktionshaus berechtigt, verkaufte, nicht abgeholte Gegenstände ohne Mahnung im Namen und auf Rechnung des Käufers und auf dessen Gefahr bei einer Spedition einzulagern und versichern zu lassen oder gegen Berechnung einer Tagespauschale für Lager– und Versicherungskosten in eigenen Räumen einzulagern oder an die vom Käufer angegebene Anschrift zu versenden. Versendung und Einlagerung erfolgen auf Gefahr und auf Kosten des Käufers. Für die Einlagerung wird eine Gebühr von 0,50 EUR pro Tag erhoben (0,42 EUR netto plus 0,08 EUR Mehrwertsteuer 19%. Die Art der Versendung liegt im Ermessen des Auktionshauses. Anspruch auf eine bestimmte Versendungsart oder den Abschluss einer Versicherung besteht nur dann, wenn der Bieter bis spätestens 7:00 Uhr morgens am Auktionstag die gewünschte Versendungsart und die gewünschte Versicherung mitgeteilt hat. Diese Mitteilung bedarf der Schriftform. Soweit das Auktionshaus zu Geschäften im Namen des Käufers befugt ist, ist es von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Käufer darf gegenüber dem Auktionshaus nur mit solchen Ansprüchen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Auch ein Zurückbehaltungsrecht darf der Käufer nur wegen solcher Ansprüche ausüben. Soweit der Käufer Kaufmann ist, ist der Sitz des Auktionshauses Erfüllungsort für alle Pflichten aus diesem Vertrag. Dasselbe gilt, soweit der Käufer Unternehmer ist. Dasselbe gilt auch, soweit der Käufer bzw. sein gesetzlicher Vertreter keinen inländischen Wohnsitz haben.

 

§ 6 - Rechtswahl, Gerichtsstand

 

Der Vertrag unterliegt ausschließlich deutschem Recht. Die Vorschriften des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung. Sofern der Käufer Kaufmann ist, ist Plauen Gerichtsstand. Dasselbe gilt, soweit der Käufer Unternehmer ist. Dasselbe gilt auch, soweit der Käufer oder sein gesetzlicher Vertreter im Inland keinen Wohnsitz haben oder einen solchen aufgeben. Der mit dieser Regelung begründete Gerichtsstand ist ausschließlich.

 

§ 7 - Salvatorische Klausel

 

Ergänzende oder abweichende Vereinbarungen sind nur bei Einhaltung der Schriftform gültig. Einzelne Verstöße hiergegen gelten nicht als Verzicht auf die Schriftform für die Zukunft. Die Unwirksamkeit einer der vorstehenden Bedingungen berührt nicht die Wirksamkeit des Vertrages im Ganzen. Für den Fall der Unwirksamkeit einer Bestimmung verpflichten sich die Parteien, eine wirksame Bestimmung zu vereinbaren, die dem mit der unwirksamen Bestimmung wirtschaftlich Gewollten möglichst nahekommt.

Vollständige AGBs

Stichworte: Portrait Painting, Portrait