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Adolf Hitler - Mitgliedskarte der DAP mit der Nummer "555" vom 1. Januar 1920 Lachsfarbener Vordruck

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Adolf Hitler - Mitgliedskarte der DAP mit der Nummer "555" vom 1. Januar 1920 Lachsfarbener Vordruck
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München
Adolf Hitler - Mitgliedskarte der DAP mit der Nummer "555" vom 1. Januar 1920 Lachsfarbener Vordruck "Deutsche Arbeiter=Partei (D.A.P.) Ortsgruppe München", in Tinte ausgefüllt für "Herrn Adolf Hittler (Anm.: ein "t" durchgestrichen) Lothstr. 29" und datiert "München, den 1. Jan. 1920", eingetragene Nummer "555" und mit Tintenunterschriften des Schriftwarts Rudolf Schüssler und des Parteigründers Anton Drexler. Die Karte diagonal durchgeschnitten und so auf Albumseite geklebt, dass die Rückseiten mit den Stempeln der DAP für die bezahlten Monatsbeiträge sichtbar sind. Unterhalb des Ausweises beschriftet "Adolf Hitler's erste Ausweiskarte der N.S.D.A.P. (damals noch D.A.P.)", rs. Gruppenfoto aus dem 1. Weltkrieg mit Hitler als Infanterist, Markierungspfeil, darunter "A.H.". Im Frühjahr 1919 wurde der Reichswehr-Hauptmann Karl Mayr mit der Leitung einer nachrichtendienstlichen Abteilung in München beauftragt, die subversive Tätigkeiten inner- und außerhalb der Truppe aufspüren sollte. Mayr rekrutierte dazu auch den Obergefreiten Adolf Hitler, der nach einer politischen Grundschulung im September 1919 den Auftrag erhielt, die im Januar 1919 von Anton Drexler und Karl Harrer gegründete DAP unter die Lupe zu nehmen. Bei seinem ersten Besuch im Hinterzimmer des Sterneckerbräus beeindruckte Hitler in einer an eine Rede Gottfried Feders anschließenden Diskussion die wenigen Mitglieder, vor allem aber Anton Drexler derart, dass er wenige Tage später "zu meinem Erstaunen eine Postkarte erhielt des Inhalts, daß ich in die Deutsche Arbeiterpartei aufgenommen wäre", wie Hitler später in "Mein Kampf" schreiben wird. Obwohl zunächst abgeneigt, der mittellosen und mitgliederarmen DAP beizutreten, entschloss er sich bei einer trostlosen Ausschusssitzung im "Alten Rosenbad" dennoch spontan zum Beitritt, da in ihm die Überzeugung gewachsen sei, "daß gerade aus einer solchen kleinen Bewegung heraus dereinst die Erhebung der Nation vorbereitet werden konnte - niemals aber mehr aus den viel zu sehr an alten Vorstellungen hängenden [...] politischen Parlamentsparteien." Am 1. Januar 1920 wurden nun zum ersten Mal Mitgliedskarten ausgegeben und, um neue Mitglieder nicht mit ein- oder zweistelligen Mitgliedsnummern abzuschrecken, begann man die alphabetisch sortierte Mitgliederliste ab Nummer 501 durchzunummerieren. Hitler erhielt dabei die Nummer "555". Eine später auftauchende, nahezu identisch gefertigte DAP-Mitgliederkarte Hitlers mit der Nummer "7" wurde von der NSDAP aus Propagandazwecken gefälscht, um den Mythos der legendären Mitgliedschaftsnummer "7" für Hitler zu untermauern. Vgl. hierzu einen Brief Anton Drexlers an Hitler aus dem Jahr 1940, in dem er den Fälschungsvorwurf gegen Hitler erhebt. Ian Kershaw, Hitler: 1889 - 1936, S. 171, zitiert "Niemand weiß besser als Sie selbst, mein Führer, daß Sie niemals das siebte Mitglied der Partei, sondern höchstens das siebte Mitglied des Ausschusses waren, in den ich Sie bat, als Werbeobmann einzutreten. Und vor einigen Jahren mußte ich mich bei einer Parteistelle beschweren, daß Ihre erste richtige Mitgliedskarte der DAP, die Schüsslers und meine Unterschrift trägt, gefälscht wurde." Dazu "Erinnerungen eines Alt-Parteigenossen", ein 12-seitiges maschinenschriftliches Dokument von Edmund Schneider (NSDAP-Mitgliedsnummer 75), in dem er kurz den Werdegang der DAP schildert und ausführlich seinen Eintritt in die NSDAP ab Februar 1923, die Ereignisse vor und während des "Hitler-Putschs" am 9. November, die Flucht unmittelbar danach, seine Festnahme, Verurteilung sowie die Erlebnisse und Tagesabläufe in der Festungshaftanstalt Landsberg bis hin zum Wiedereintritt in die NSDAP 1925. Auf einer 13. Seite erläutert er die oben geschilderten Umstände der Mitgliedsnummernvergabe der DAP am 1. Januar 1920, außerdem wie die Mitgliedskarte 1922 in einem parteiinternen Machtkampf von Hitler zurückgegeben wurde, daraufhin von der Partei eingezogen und
Adolf Hitler - Mitgliedskarte der DAP mit der Nummer "555" vom 1. Januar 1920 Lachsfarbener Vordruck "Deutsche Arbeiter=Partei (D.A.P.) Ortsgruppe München", in Tinte ausgefüllt für "Herrn Adolf Hittler (Anm.: ein "t" durchgestrichen) Lothstr. 29" und datiert "München, den 1. Jan. 1920", eingetragene Nummer "555" und mit Tintenunterschriften des Schriftwarts Rudolf Schüssler und des Parteigründers Anton Drexler. Die Karte diagonal durchgeschnitten und so auf Albumseite geklebt, dass die Rückseiten mit den Stempeln der DAP für die bezahlten Monatsbeiträge sichtbar sind. Unterhalb des Ausweises beschriftet "Adolf Hitler's erste Ausweiskarte der N.S.D.A.P. (damals noch D.A.P.)", rs. Gruppenfoto aus dem 1. Weltkrieg mit Hitler als Infanterist, Markierungspfeil, darunter "A.H.". Im Frühjahr 1919 wurde der Reichswehr-Hauptmann Karl Mayr mit der Leitung einer nachrichtendienstlichen Abteilung in München beauftragt, die subversive Tätigkeiten inner- und außerhalb der Truppe aufspüren sollte. Mayr rekrutierte dazu auch den Obergefreiten Adolf Hitler, der nach einer politischen Grundschulung im September 1919 den Auftrag erhielt, die im Januar 1919 von Anton Drexler und Karl Harrer gegründete DAP unter die Lupe zu nehmen. Bei seinem ersten Besuch im Hinterzimmer des Sterneckerbräus beeindruckte Hitler in einer an eine Rede Gottfried Feders anschließenden Diskussion die wenigen Mitglieder, vor allem aber Anton Drexler derart, dass er wenige Tage später "zu meinem Erstaunen eine Postkarte erhielt des Inhalts, daß ich in die Deutsche Arbeiterpartei aufgenommen wäre", wie Hitler später in "Mein Kampf" schreiben wird. Obwohl zunächst abgeneigt, der mittellosen und mitgliederarmen DAP beizutreten, entschloss er sich bei einer trostlosen Ausschusssitzung im "Alten Rosenbad" dennoch spontan zum Beitritt, da in ihm die Überzeugung gewachsen sei, "daß gerade aus einer solchen kleinen Bewegung heraus dereinst die Erhebung der Nation vorbereitet werden konnte - niemals aber mehr aus den viel zu sehr an alten Vorstellungen hängenden [...] politischen Parlamentsparteien." Am 1. Januar 1920 wurden nun zum ersten Mal Mitgliedskarten ausgegeben und, um neue Mitglieder nicht mit ein- oder zweistelligen Mitgliedsnummern abzuschrecken, begann man die alphabetisch sortierte Mitgliederliste ab Nummer 501 durchzunummerieren. Hitler erhielt dabei die Nummer "555". Eine später auftauchende, nahezu identisch gefertigte DAP-Mitgliederkarte Hitlers mit der Nummer "7" wurde von der NSDAP aus Propagandazwecken gefälscht, um den Mythos der legendären Mitgliedschaftsnummer "7" für Hitler zu untermauern. Vgl. hierzu einen Brief Anton Drexlers an Hitler aus dem Jahr 1940, in dem er den Fälschungsvorwurf gegen Hitler erhebt. Ian Kershaw, Hitler: 1889 - 1936, S. 171, zitiert "Niemand weiß besser als Sie selbst, mein Führer, daß Sie niemals das siebte Mitglied der Partei, sondern höchstens das siebte Mitglied des Ausschusses waren, in den ich Sie bat, als Werbeobmann einzutreten. Und vor einigen Jahren mußte ich mich bei einer Parteistelle beschweren, daß Ihre erste richtige Mitgliedskarte der DAP, die Schüsslers und meine Unterschrift trägt, gefälscht wurde." Dazu "Erinnerungen eines Alt-Parteigenossen", ein 12-seitiges maschinenschriftliches Dokument von Edmund Schneider (NSDAP-Mitgliedsnummer 75), in dem er kurz den Werdegang der DAP schildert und ausführlich seinen Eintritt in die NSDAP ab Februar 1923, die Ereignisse vor und während des "Hitler-Putschs" am 9. November, die Flucht unmittelbar danach, seine Festnahme, Verurteilung sowie die Erlebnisse und Tagesabläufe in der Festungshaftanstalt Landsberg bis hin zum Wiedereintritt in die NSDAP 1925. Auf einer 13. Seite erläutert er die oben geschilderten Umstände der Mitgliedsnummernvergabe der DAP am 1. Januar 1920, außerdem wie die Mitgliedskarte 1922 in einem parteiinternen Machtkampf von Hitler zurückgegeben wurde, daraufhin von der Partei eingezogen und

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