Los

421

Antonius Höckelmann: o.T.

In Frühlingsauktion

Diese Auktion ist eine LIVE Auktion! Sie müssen für diese Auktion registriert und als Bieter freigeschaltet sein, um bieten zu können.
Sie wurden überboten. Um die größte Chance zu haben zu gewinnen, erhöhen Sie bitte Ihr Maximal Gebot.
Ihre Registrierung wurde noch nicht durch das Auktionshaus genehmigt. Bitte, prüfen Sie Ihr E-Mail Konto für mehr Details.
Leider wurde Ihre Registrierung durch das Auktionshaus abgelehnt. Sie können das Auktionshaus direkt kontaktieren über +43 1 5324200 um mehr Informationen zu erhalten.
Sie sind zurzeit Höchstbieter! Um sicher zustellen, dass Sie das Los ersteigern, melden Sie sich zum Live Bieten an unter , oder erhöhen Sie ihr Maximalgebot.
Geben Sie jetzt ein Gebot ab! Ihre Registrierung war erfolgreich.
Entschuldigung, die Gebotsabgabephase ist leider beendet. Es erscheinen täglich 1000 neue Lose auf lot-tissimo.com, bitte starten Sie eine neue Anfrage.
Das Bieten auf dieser Auktion hat noch nicht begonnen. Bitte, registrieren Sie sich jetzt, so dass Sie zugelassen werden bis die Auktion startet.
Antonius Höckelmann: o.T.
Sie interessieren sich für den Preis dieses Loses?
Preisdatenbank abonnieren
Vienna
Antonius Höckelmann
o.T.
1976-78
Mischtechnik auf Papier auf Spanplatte; gerahmt
154,5 x 183 cm (Rahmen-Ausschn.)
Signiert und datiert unten mittig: Antonius Höckelmann 1976-78
deutsche Privatsammlung
Der Bildhauer und Grafiker Antonius Höckelmann wurde 1937 in Oelde, einer deutschen Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach einer Holzbildhauerlehre in der Werkstatt Heinrich Lückenkötter in seiner Heimatstadt, studierte Höckelmann von 1957 bis 1961 an der Berliner Hochschule für Bildende Künste bei Karl Hartung, einem führenden Vertreter der modernen deutschen Plastik. Anfang der 1960er führte ihn eine Studienreise nach Neapel, wo er sich mit den barocken Gestaltungsmitteln auseinandersetzte. Erste Bekanntheit erlangte Höckelmann mit seinen großformatigen Bildhauerzeichnungen von surrealistisch anmutenden Fabelwesen. 1970 zog er in die Kunstmetropole Köln, wo er bis zu seinem Tod 2000 die rheinische Kunstszene maßgeblich mitprägte. Höckelmann war in zahlreichen Ausstellungen vertreten u.a. auf der Documenta 6 + 7 in Kassel, in der Galerie Michael Werner in Berlin, in der Deewer Art Gallery in Otegem, im Lehmbruck Museum in Duisburg sowie im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen.

In Höckelmanns gattungsübergreifendem Werk zeigen sich Einflüsse vom Barock bis zum Surrealismus, vom Informel bis zur Neuen Figuration. Seine Arbeiten bewegen sich an der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration, Fantasie und Wirklichkeit. Neben Porträts und Selbstbildnissen beschäftigte er sich in seinen fantastischen Bildwelten mit Eros und Gewalt, Flora und Fauna sowie dem Pferdesport. Sein Werk ist charakterisiert durch einen expressiven Gestus und starke Farbigkeit. Neben traditionellen Materialien wie Holz, Bronze oder Gips arbeitete der Bildhauer und Grafiker mit Styropor und Aluminium, welche er auch bemalte. In den 1980ern zählte Höckelmann neben Malerkollegen wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz und A. R. Penck zu den wichtigsten Protagonisten der deutschen Gegenwartskunst.

Neben seinem skulpturalen Schaffen widmete sich Höckelmann intensiv der Zeichnung. Sie ist ein elementarer Ausdrucksträger seines künstlerischen Werks. Im vorliegenden Blatt von 1976/78 greift Höckelmann surrealistische Tendenzen auf. Mit seiner verspielten Bildsprache und seiner dynamischen Linienführung erzeugt der Künstler ein ironisches Spannungsfeld aus verschiedenen Narrativen und ihrer subjektiven Relevanz und setzt gleichzeitig das schöpferische Potential des Unterbewusstseins frei.

(Stefan Üner)
Antonius Höckelmann
Untitled
1976-78
mixed media on paper on press board; framed
154.5 x 183 cm (cut-out)
signed and dated in the lower centre: Antonius Höckelmann 1976-78
private collection, Germany
Antonius Höckelmann
o.T.
1976-78
Mischtechnik auf Papier auf Spanplatte; gerahmt
154,5 x 183 cm (Rahmen-Ausschn.)
Signiert und datiert unten mittig: Antonius Höckelmann 1976-78
deutsche Privatsammlung
Der Bildhauer und Grafiker Antonius Höckelmann wurde 1937 in Oelde, einer deutschen Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach einer Holzbildhauerlehre in der Werkstatt Heinrich Lückenkötter in seiner Heimatstadt, studierte Höckelmann von 1957 bis 1961 an der Berliner Hochschule für Bildende Künste bei Karl Hartung, einem führenden Vertreter der modernen deutschen Plastik. Anfang der 1960er führte ihn eine Studienreise nach Neapel, wo er sich mit den barocken Gestaltungsmitteln auseinandersetzte. Erste Bekanntheit erlangte Höckelmann mit seinen großformatigen Bildhauerzeichnungen von surrealistisch anmutenden Fabelwesen. 1970 zog er in die Kunstmetropole Köln, wo er bis zu seinem Tod 2000 die rheinische Kunstszene maßgeblich mitprägte. Höckelmann war in zahlreichen Ausstellungen vertreten u.a. auf der Documenta 6 + 7 in Kassel, in der Galerie Michael Werner in Berlin, in der Deewer Art Gallery in Otegem, im Lehmbruck Museum in Duisburg sowie im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen.

In Höckelmanns gattungsübergreifendem Werk zeigen sich Einflüsse vom Barock bis zum Surrealismus, vom Informel bis zur Neuen Figuration. Seine Arbeiten bewegen sich an der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration, Fantasie und Wirklichkeit. Neben Porträts und Selbstbildnissen beschäftigte er sich in seinen fantastischen Bildwelten mit Eros und Gewalt, Flora und Fauna sowie dem Pferdesport. Sein Werk ist charakterisiert durch einen expressiven Gestus und starke Farbigkeit. Neben traditionellen Materialien wie Holz, Bronze oder Gips arbeitete der Bildhauer und Grafiker mit Styropor und Aluminium, welche er auch bemalte. In den 1980ern zählte Höckelmann neben Malerkollegen wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz und A. R. Penck zu den wichtigsten Protagonisten der deutschen Gegenwartskunst.

Neben seinem skulpturalen Schaffen widmete sich Höckelmann intensiv der Zeichnung. Sie ist ein elementarer Ausdrucksträger seines künstlerischen Werks. Im vorliegenden Blatt von 1976/78 greift Höckelmann surrealistische Tendenzen auf. Mit seiner verspielten Bildsprache und seiner dynamischen Linienführung erzeugt der Künstler ein ironisches Spannungsfeld aus verschiedenen Narrativen und ihrer subjektiven Relevanz und setzt gleichzeitig das schöpferische Potential des Unterbewusstseins frei.

(Stefan Üner)
Antonius Höckelmann
Untitled
1976-78
mixed media on paper on press board; framed
154.5 x 183 cm (cut-out)
signed and dated in the lower centre: Antonius Höckelmann 1976-78
private collection, Germany

Frühlingsauktion

Auktionsdatum
Lose: 1-266
Lose: 301-613
Ort der Versteigerung
Freyung 4
Vienna
1010
Austria
  1. If you do not wish to collect your pieces from us yourself, we will arrange delivery for you. Our specialist business partners are professionals in packing, insurance and delivery and will provide these services at advantageous rates.
  2. If you would like to take advantage of this delivery option, contact the logistics department, after you have paid the purchase price, T +43 1 5324200-18 or mayr@imkinsky.com
    When you place your order, your details will be sent to the appropriate shipping company. You will be contacted by our business partner to arrange a delivery date.
  3. If you would like, after the auction our logistics department will give you a quotation for transport and insurance
  4. When you place your order, your details will be sent to the appropriate shipping company. You will be contacted by our business partner to arrange a delivery date. The price for transport and insurance is arranged directly with the shipping company.
  5. If you do not want to take advantage of this service, we must ask you to arrange collection yourself. We ask for your understanding that in this case we can take no responsibility for the quality of packing or transportation and can therefore take no responsibility for whether your pieces arrive intact.

Wichtige Informationen

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.

For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

AGB

standard | 11-2019



Gebühren für Käufer

Käuferprovision
Bei Differenzbesteuerung bis € 500.000 28 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 20 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis € 500.000 24 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 17 % vom Meistbot, zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten.

Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei.

Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf)
Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 35 % des Untergebots.

Folgerecht
bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.

Gekaufte, aber nicht abgeholte Kunstwerke
werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert.

Verzugszinsen *
12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion).

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist.

Sensalgebühr
1,2 % vom Meistbot*
Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.


Auktionsbedingungen

Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.

Geschäftsordnung
Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.

Schätzpreise
Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.

Mindestverkaufspreis (Limit)
Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.

Echtheitsgarantie
Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von drei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt.

Katalogangaben
Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat.

Ausrufpreis und Zuschlag
Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.

Kaufaufträge
Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein.

Telefonische Gebote
Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Online Bidding
Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinngemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Gerichtsstand, Rechtswahl
Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten beste-henden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart

Vollständige AGBs