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6

Anton Faistauer: Taormina

In Frühlingsauktion

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Vienna

Anton Faistauer
Taormina (Platz des 9. April mit der Kirche di San Giuseppe)
1929
Öl auf Leinwand
60 x 72 cm
Signiert und datiert rechts oben: A. Faistauer / 1929
Rückseitig auf Keilrahmen Adressstempel G. Sonnberger, Besitzervermerk "Ök. Rat Sonnberger" auf altem Etikett sowie altes Etikett mit der Nummer 415 rückseitig auf Rahmen
Familie des Künstlers;
dort erworben, Privatbesitz, Steiermark
Franz Fuhrmann, Anton Faistauer 1887-1930, mit einem Werkverzeichnis der Gemälde, Salzburg 1972, WV-Nr. 380, S. 168 (mit s/w-Abb.);
Albin Rohrmoser, Anton Faistauer 1887-1930. Abkehr von der Moderne, Untersuchung zur Stilentwicklung, Salzburg 1987, Taf. Nr. 132 (Abb.), Kat. 156
Als Maler und Grafiker zählte Anton Faistauer neben Egon Schiele und Oskar Kokoschka zu den wichtigsten Protagonisten der modernen Malerei in Österreich. Der 1887 in Sankt Martin bei Lofer in Salzburg geborene Künstler fand schon früh zu einer autonomen Bildsprache im expressiven Stil. Dabei orientierte er sich an der französischen Malweise von Paul Cézanne, der der Farbe und Form eine besondere Bedeutung gab. Faistauer war Gründungsmitglied der radikalen Künstlervereinigungen "Neukunstgruppe" und "Der Wassermann".

Faistauer war nicht nur ein feinfühliger Porträtist namhafter Persönlichkeiten wie dem Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal oder dem Maler Franz von Zülow, sondern auch ein begnadeter Landschaftsmaler. Immer wieder zog es den Künstler nach Italien. 1929 malte er das Ölbild "Taormina (Platz des 9. April mit der Kirche di San Giuseppe)". Für das Stadtbild an der Ostküste Siziliens wählte Faistauer ein zentrales Motiv, in dem die historischen Sehenswürdigkeiten wie die barocke Kirche San Giuseppe und der festungsartige Uhrenturm malerisch zur Geltung kommen. Seine Malweise ist geprägt durch den spontanen und skizzenhaften Charakter. Warme Gelb- und Rottöne der Architektur bilden dabei einen Kontrast zu dem satten Blau des wolkenfreien Himmels. Belebt wird die Szenerie von mehreren Figuren, die sich unterhalten beziehungsweise das Geschehen beobachten.

Als Faistauer das Bild 1929 malte, war er mit persönlichen und gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Der Tod seines guten Freundes Hugo von Hofmannsthal betrübte ihn. Gleichzeitig kämpfte er seit Jahren mit Magen- und Lungenproblemen. Als hätte er eine leise Vorahnung vor dem Tod, schrieb Faistauer sein Testament und ging noch einmal auf Reisen. Er besuchte Venedig, Florenz, Neapel, Taormina und Palermo. Während der Fahrt entstehen zahlreiche Landschaftsbilder, darunter auch das expressive Ölbild "Taormina", das für den dramatischen Wendepunkt im Leben des Künstlers steht. Wenig später, im Februar 1930, starb Faistauer nach einer Magenoperation.
(Stefan Üner)

Anton Faistauer
Taormina (Piazza IX Aprile and Chiesa di San Giuseppe)
1929
oil on canvas
60 x 72 cm
signed and dated on the upper right: A. Faistauer / 1929
address stamp G. Sonnberger on the reverse on the stretcher, note by the owner "Ök. Rat Sonnberger" on an old label as well as as an old label with the number 415 on the reverse on the frame
from the family of the artist;
acquired from the above, private property, Styria
Franz Fuhrmann, Anton Faistauer 1887-1930, mit einem Werkverzeichnis der Gemälde, Salzburg 1972, cat.-no. 380, p. 168 (with b/w-ill.);
Albin Rohrmoser, Anton Faistauer 1887-1930. Abkehr von der Moderne, Untersuchung zur Stilentwicklung, Salzburg 1987, pl. no. 132 (ill.), cat. 156

Anton Faistauer
Taormina (Platz des 9. April mit der Kirche di San Giuseppe)
1929
Öl auf Leinwand
60 x 72 cm
Signiert und datiert rechts oben: A. Faistauer / 1929
Rückseitig auf Keilrahmen Adressstempel G. Sonnberger, Besitzervermerk "Ök. Rat Sonnberger" auf altem Etikett sowie altes Etikett mit der Nummer 415 rückseitig auf Rahmen
Familie des Künstlers;
dort erworben, Privatbesitz, Steiermark
Franz Fuhrmann, Anton Faistauer 1887-1930, mit einem Werkverzeichnis der Gemälde, Salzburg 1972, WV-Nr. 380, S. 168 (mit s/w-Abb.);
Albin Rohrmoser, Anton Faistauer 1887-1930. Abkehr von der Moderne, Untersuchung zur Stilentwicklung, Salzburg 1987, Taf. Nr. 132 (Abb.), Kat. 156
Als Maler und Grafiker zählte Anton Faistauer neben Egon Schiele und Oskar Kokoschka zu den wichtigsten Protagonisten der modernen Malerei in Österreich. Der 1887 in Sankt Martin bei Lofer in Salzburg geborene Künstler fand schon früh zu einer autonomen Bildsprache im expressiven Stil. Dabei orientierte er sich an der französischen Malweise von Paul Cézanne, der der Farbe und Form eine besondere Bedeutung gab. Faistauer war Gründungsmitglied der radikalen Künstlervereinigungen "Neukunstgruppe" und "Der Wassermann".

Faistauer war nicht nur ein feinfühliger Porträtist namhafter Persönlichkeiten wie dem Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal oder dem Maler Franz von Zülow, sondern auch ein begnadeter Landschaftsmaler. Immer wieder zog es den Künstler nach Italien. 1929 malte er das Ölbild "Taormina (Platz des 9. April mit der Kirche di San Giuseppe)". Für das Stadtbild an der Ostküste Siziliens wählte Faistauer ein zentrales Motiv, in dem die historischen Sehenswürdigkeiten wie die barocke Kirche San Giuseppe und der festungsartige Uhrenturm malerisch zur Geltung kommen. Seine Malweise ist geprägt durch den spontanen und skizzenhaften Charakter. Warme Gelb- und Rottöne der Architektur bilden dabei einen Kontrast zu dem satten Blau des wolkenfreien Himmels. Belebt wird die Szenerie von mehreren Figuren, die sich unterhalten beziehungsweise das Geschehen beobachten.

Als Faistauer das Bild 1929 malte, war er mit persönlichen und gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Der Tod seines guten Freundes Hugo von Hofmannsthal betrübte ihn. Gleichzeitig kämpfte er seit Jahren mit Magen- und Lungenproblemen. Als hätte er eine leise Vorahnung vor dem Tod, schrieb Faistauer sein Testament und ging noch einmal auf Reisen. Er besuchte Venedig, Florenz, Neapel, Taormina und Palermo. Während der Fahrt entstehen zahlreiche Landschaftsbilder, darunter auch das expressive Ölbild "Taormina", das für den dramatischen Wendepunkt im Leben des Künstlers steht. Wenig später, im Februar 1930, starb Faistauer nach einer Magenoperation.
(Stefan Üner)

Anton Faistauer
Taormina (Piazza IX Aprile and Chiesa di San Giuseppe)
1929
oil on canvas
60 x 72 cm
signed and dated on the upper right: A. Faistauer / 1929
address stamp G. Sonnberger on the reverse on the stretcher, note by the owner "Ök. Rat Sonnberger" on an old label as well as as an old label with the number 415 on the reverse on the frame
from the family of the artist;
acquired from the above, private property, Styria
Franz Fuhrmann, Anton Faistauer 1887-1930, mit einem Werkverzeichnis der Gemälde, Salzburg 1972, cat.-no. 380, p. 168 (with b/w-ill.);
Albin Rohrmoser, Anton Faistauer 1887-1930. Abkehr von der Moderne, Untersuchung zur Stilentwicklung, Salzburg 1987, pl. no. 132 (ill.), cat. 156

Frühlingsauktion

Auktionsdatum
Lose: 1-266
Lose: 301-613
Ort der Versteigerung
Freyung 4
Vienna
1010
Austria
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Wichtige Informationen

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.

For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

AGB

standard | 11-2019



Gebühren für Käufer

Käuferprovision
Bei Differenzbesteuerung bis € 500.000 28 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 20 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis € 500.000 24 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 17 % vom Meistbot, zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten.

Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei.

Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf)
Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 35 % des Untergebots.

Folgerecht
bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.

Gekaufte, aber nicht abgeholte Kunstwerke
werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert.

Verzugszinsen *
12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion).

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist.

Sensalgebühr
1,2 % vom Meistbot*
Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.


Auktionsbedingungen

Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.

Geschäftsordnung
Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.

Schätzpreise
Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.

Mindestverkaufspreis (Limit)
Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.

Echtheitsgarantie
Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von drei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt.

Katalogangaben
Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat.

Ausrufpreis und Zuschlag
Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.

Kaufaufträge
Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein.

Telefonische Gebote
Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Online Bidding
Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinngemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Gerichtsstand, Rechtswahl
Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten beste-henden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart

Vollständige AGBs