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Conrad Faber von KreuznachBildnis des Johann Raiss vor weiter LandschaftBildnis der Anna

In Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpie...

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Köln

Conrad Faber von Kreuznach
Bildnis des Johann Raiss vor weiter Landschaft
Bildnis der Anna Uff

Öl auf Holz (parkettiert). 50 x 35,5 cm bzw. 50,5 x 35 cm.

Provenienz
Colnaghi, London, 1913. - Galerie Knoedler, New York, 1913. - Mrs W. Hayward (später Mrs Morton, später Mrs Rovenski). - Auktion Parke-Bernet, New York, 1957. - William A. Graham, Baltimore, Maryland, 1963 . - Auktion Sotheby's, New York, 1979.

Literatur
Max J. Friedländer: Conrad Faber. Painter of the Patricians of Francfort in the Second Quarter of the XVIth Century, in: Art in America 1, 1913, S. 143 ff., Nr. 11 und 12, Abb. 5 und 6. – Erna Auerbach: Faber von Creuznach. Or the 'Master of the Holzhausen Portraits', in: The Burlington Magazine 70, 1937, S. 15-24, Abb. Tafel IIID. – Wolfgang Brücker: Conrad Faber von Creuznach, in: Schriften des Historischen Museums Frankfurt a. M. 11, 1963, S. 45-46, 175-176, Nr. 20 und 21, 68 und 69. – Angelica Dülberg: Privatportraits. Geschichte und Ikonologie einer Gattung im 15. und 16. Jahrhundert, Diss. Berlin 1990, S. 194, Nr. 58 und 59, Abb. S. 526-9. – Corinna Peuckert, in: Ekkehard Mai (Hg.): Das Kabinett des Sammlers, Köln 1993, S. 16-19, Nr. 7 und 8, mit Abb.

Von den frühen Bildnissen Cranachs und der Donauschule geprägt, fügen sich diese beiden repräsentativen, halbfigurigen Portraits vor weiter Landschaft tadellos in das eindrucksvolle Oeuvre des Conrad Faber von Kreuznach ein. Wohl in Kreuznach, heute Bad Kreuznach, an der Nahe geboren, ist der junge Maler ab 1524 in Frankfurt a. M. nachzuweisen. 1526 arbeitete er dort in der Werkstatt des Malers Hans Fyoll, in der Fahrgasse 102.Fabers Bildnisse, über 40 Werke umfassend, sind ein Spiegel der Frankfurter High Society der damaligen Zeit. Sie zeigen meist Mitglieder der adligen Frankfurter Gesellschaft Alt-Limpurg, Frankfurter Ratsherren sowie deren Ehefrauen. Zu eben dieser wohlhabenden und angesehenen Schicht zählte auch das Ehepaar Johann Raiss und Anna Uffsteiner. Raiss gehörte zum Frankfurter Patriziat und war, wie zuvor bereits sein Vater, Ratsherr der Stadt. Sein älterer Brüder Weicker bekleidete mehrfach das Amt des Bürgermeisters. Bereits 1529 malte Faber die beiden Brüder nebst deren Schwester Christina. Ein Jahr später heiratete Johann die Witwe Anna Uffsteiner, ebenfalls aus einer angesehenen Familie stammend. Raiss trägt hier die typische Kleidung der Frankfurter Patrizier seiner Zeit: ein schwarzes Wams, dessen weiter Ausschnitt den Blick auf die prächtige Goldstickerei an Kragen und Passe freigibt. Darüber trägt er eine breite, rotbraune Pelzschaube. Das markante schwarze Barett verleiht dem Bildnis eine besonders markante Silhouette, die sich somit stark kontrastierend von der zarten grün-blauen Landschaft im Hintergrund absetzt. Seine linke Hand, von einem Siegelring geschmückt, umfasst den Griff seines Degens. Auch Anna Uffsteiner trägt die charakteristische Kleidung der Frankfurter Patrizierinnen des zweiten Viertels des 16. Jahrhunderts. Hier wäre zunächst die goldbestickte Haube, auch Kalotte genannt, zu erwähnen sowie der Brokatgürtel, die Ringe und Goldketten, als Zeichen ihres Reichtums. Ihr anthrazitfarbenes Kleid, mit breitem dunklem Kragen, wird von prächtigen samtenen roten und grünen Ärmelaufschlägen geziert. Die recht fleischigen, aber pudrigen, glatten Inkarnate sind typisch für die Bildnisse des Faber von Kreuznach.
Im Zuge der Parkettierung des Gemäldes wurden die beiden rückseitigen Wappen der Familien Raiss und Uffsteiner durch das Glatthobeln der Tafeln entfernt. Fotografien dieser Wappen sind jedoch erhalten geblieben (s. Abbildungen). Über den Wappen befanden sich die Inschriften: „JOHANN REYS SEINES ALTRS XXX 1533“ sowie „ANNA UFSTENDERI WAS ALT XXXII MDXXXIII“
Werke Conrad Faber von Kreuznachs befinden sich in vielen großen Sammlungen, wie im Städel Museum in Frankfurt a. M., im Art Institute of Chicago sowie in der National Gallery of Ireland in Dublin. Das wohl bekannteste Werk des Malers ist das Doppelbildnis des Justinian und der Anna von Holzhausen von 1536 (Städel Museum, Frankfurt a. M.), welches das Paar in architektonischer Kulisse vor weiter Landschaft zeigt. Zwischen ihnen auf einer steinernen Konsole sitzt ein geflügelter Amor, der mit einem Pfeil und einer Weintraube die sinnliche Liebe als Grundlage der Ehe beschwört. Ohne Frage stellt diese Darstellung, die einzigartig in der Malerei nördlich der Alpen ist, ein sehr freimütiges Bekenntnis der Sexualität dar.
Nicht nur als Bildnismaler hat Faber von Kreuznach einen wichtigen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen, sondern auch als Kartograph.1552 zeichnete er den Frankfurter Belagerungsplan, die erste topographisch getreue Ansicht der Stadt, die sich heute als Holzschnitt im dortigen Historischen Museum befindet. Trotz seiner häufigen Auftragsarbeiten für Frankfurter Patrizier verstarb Faber im Frühjahr 1553 aufgrund einer unglücklichen Bürgschaft tief verschuldet und verarmt in seiner Wahlheimat Frankfurt.





Conrad Faber von Kreuznach
Portrait of Johann Raiss in Front of a Vast Landscape
Portrait of A

Oil on panel (parquetted). 50 x 35.5 cm and 50.5 x 35 cm.

Provenance
With Colnaghi, London, 1913;
With Knoedler Gallery, New York, 1913;
Mrs W. Hayward (later Mrs Morton, later Mrs Rovenski);
Her sale, Parke-Bernet, New York, 1957;
William A. Graham, Baltimore, Maryland, 1963;
Anonymous sale, Sotheby's, New York, 1979.

Literature
Max J. Friedländer: Conrad Faber. Painter of the Patricians of Francfort in the Second Quarter of the XVIth Century, in: Art in America, I (1913), pp. 143ff, nos. 11 & 12, reproduced figs. 5 & 6;
Erna Auerbach: Faber von Creuznach, or the Master of the Holzhausen Portraits, in: The Burlington Magazine, LXX (1937), pp. 15-24, reproduced plate IIID;
Wolfgang Brücker: Conrad Faber von Creuznach, in: Schriften des Historischen Museums Frankfurt a.M., XI (1963), pp. 45-6, 175-6, nos. 20 & 21, 68 & 69;
Angelica Dülberg: Privatportraits. Geschichte und Ikonologie einer Gattung im 15. und 16. Jahrhundert, Diss., Cologne 1985, published Berlin 1990, p. 194, nos. 58 & 59, reproduced pp. 526-9;
Corinna Peuckert, in Ekkehard Mai (ed.): Das Kabinett des Sammlers, Cologne 1993, pp. 16-19, nos. 7 & 8, reproduced.

Shaped by the early portraits of Cranach and the Danube school, these representative half-figure portraits in front of vast landscapes fit perfectly into the impressive œuvre of Conrad Faber von Kreuznach. Probably born in Kreuznach, today Bad Kreuznach, on the river Nahe, the young painter can be traced to Frankfurt from 1524. In 1526 he worked there in the workshop of the painter Hans Fyoll, located in the Fahrgasse 102. Faber's portraits, consisting of over 40 works, serve as a mirror of Frankfurt High Society of that time depicting primarily members of the noble Frankfurt society, Alt-Limpurg, Frankfurt councillors and their wives. The couple Johann Raiss and Anna Uffsteiner also belonged to this prosperous and prestigious class. Raiss was a Frankfurt patriciate and, like his father before him, a city councillor, whilst his elder brother Weicker held the office of mayor several times. As early as 1529, Faber painted the brothers alongside their sister Christina. One year later, Johann married the widow Anna Uffsteiner, also from a respected family. In the portrait, Raiss is clothed in the typical appare

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Conrad Faber von Kreuznach
Bildnis des Johann Raiss vor weiter Landschaft
Bildnis der Anna Uff

Öl auf Holz (parkettiert). 50 x 35,5 cm bzw. 50,5 x 35 cm.

Provenienz
Colnaghi, London, 1913. - Galerie Knoedler, New York, 1913. - Mrs W. Hayward (später Mrs Morton, später Mrs Rovenski). - Auktion Parke-Bernet, New York, 1957. - William A. Graham, Baltimore, Maryland, 1963 . - Auktion Sotheby's, New York, 1979.

Literatur
Max J. Friedländer: Conrad Faber. Painter of the Patricians of Francfort in the Second Quarter of the XVIth Century, in: Art in America 1, 1913, S. 143 ff., Nr. 11 und 12, Abb. 5 und 6. – Erna Auerbach: Faber von Creuznach. Or the 'Master of the Holzhausen Portraits', in: The Burlington Magazine 70, 1937, S. 15-24, Abb. Tafel IIID. – Wolfgang Brücker: Conrad Faber von Creuznach, in: Schriften des Historischen Museums Frankfurt a. M. 11, 1963, S. 45-46, 175-176, Nr. 20 und 21, 68 und 69. – Angelica Dülberg: Privatportraits. Geschichte und Ikonologie einer Gattung im 15. und 16. Jahrhundert, Diss. Berlin 1990, S. 194, Nr. 58 und 59, Abb. S. 526-9. – Corinna Peuckert, in: Ekkehard Mai (Hg.): Das Kabinett des Sammlers, Köln 1993, S. 16-19, Nr. 7 und 8, mit Abb.

Von den frühen Bildnissen Cranachs und der Donauschule geprägt, fügen sich diese beiden repräsentativen, halbfigurigen Portraits vor weiter Landschaft tadellos in das eindrucksvolle Oeuvre des Conrad Faber von Kreuznach ein. Wohl in Kreuznach, heute Bad Kreuznach, an der Nahe geboren, ist der junge Maler ab 1524 in Frankfurt a. M. nachzuweisen. 1526 arbeitete er dort in der Werkstatt des Malers Hans Fyoll, in der Fahrgasse 102.Fabers Bildnisse, über 40 Werke umfassend, sind ein Spiegel der Frankfurter High Society der damaligen Zeit. Sie zeigen meist Mitglieder der adligen Frankfurter Gesellschaft Alt-Limpurg, Frankfurter Ratsherren sowie deren Ehefrauen. Zu eben dieser wohlhabenden und angesehenen Schicht zählte auch das Ehepaar Johann Raiss und Anna Uffsteiner. Raiss gehörte zum Frankfurter Patriziat und war, wie zuvor bereits sein Vater, Ratsherr der Stadt. Sein älterer Brüder Weicker bekleidete mehrfach das Amt des Bürgermeisters. Bereits 1529 malte Faber die beiden Brüder nebst deren Schwester Christina. Ein Jahr später heiratete Johann die Witwe Anna Uffsteiner, ebenfalls aus einer angesehenen Familie stammend. Raiss trägt hier die typische Kleidung der Frankfurter Patrizier seiner Zeit: ein schwarzes Wams, dessen weiter Ausschnitt den Blick auf die prächtige Goldstickerei an Kragen und Passe freigibt. Darüber trägt er eine breite, rotbraune Pelzschaube. Das markante schwarze Barett verleiht dem Bildnis eine besonders markante Silhouette, die sich somit stark kontrastierend von der zarten grün-blauen Landschaft im Hintergrund absetzt. Seine linke Hand, von einem Siegelring geschmückt, umfasst den Griff seines Degens. Auch Anna Uffsteiner trägt die charakteristische Kleidung der Frankfurter Patrizierinnen des zweiten Viertels des 16. Jahrhunderts. Hier wäre zunächst die goldbestickte Haube, auch Kalotte genannt, zu erwähnen sowie der Brokatgürtel, die Ringe und Goldketten, als Zeichen ihres Reichtums. Ihr anthrazitfarbenes Kleid, mit breitem dunklem Kragen, wird von prächtigen samtenen roten und grünen Ärmelaufschlägen geziert. Die recht fleischigen, aber pudrigen, glatten Inkarnate sind typisch für die Bildnisse des Faber von Kreuznach.
Im Zuge der Parkettierung des Gemäldes wurden die beiden rückseitigen Wappen der Familien Raiss und Uffsteiner durch das Glatthobeln der Tafeln entfernt. Fotografien dieser Wappen sind jedoch erhalten geblieben (s. Abbildungen). Über den Wappen befanden sich die Inschriften: „JOHANN REYS SEINES ALTRS XXX 1533“ sowie „ANNA UFSTENDERI WAS ALT XXXII MDXXXIII“
Werke Conrad Faber von Kreuznachs befinden sich in vielen großen Sammlungen, wie im Städel Museum in Frankfurt a. M., im Art Institute of Chicago sowie in der National Gallery of Ireland in Dublin. Das wohl bekannteste Werk des Malers ist das Doppelbildnis des Justinian und der Anna von Holzhausen von 1536 (Städel Museum, Frankfurt a. M.), welches das Paar in architektonischer Kulisse vor weiter Landschaft zeigt. Zwischen ihnen auf einer steinernen Konsole sitzt ein geflügelter Amor, der mit einem Pfeil und einer Weintraube die sinnliche Liebe als Grundlage der Ehe beschwört. Ohne Frage stellt diese Darstellung, die einzigartig in der Malerei nördlich der Alpen ist, ein sehr freimütiges Bekenntnis der Sexualität dar.
Nicht nur als Bildnismaler hat Faber von Kreuznach einen wichtigen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen, sondern auch als Kartograph.1552 zeichnete er den Frankfurter Belagerungsplan, die erste topographisch getreue Ansicht der Stadt, die sich heute als Holzschnitt im dortigen Historischen Museum befindet. Trotz seiner häufigen Auftragsarbeiten für Frankfurter Patrizier verstarb Faber im Frühjahr 1553 aufgrund einer unglücklichen Bürgschaft tief verschuldet und verarmt in seiner Wahlheimat Frankfurt.





Conrad Faber von Kreuznach
Portrait of Johann Raiss in Front of a Vast Landscape
Portrait of A

Oil on panel (parquetted). 50 x 35.5 cm and 50.5 x 35 cm.

Provenance
With Colnaghi, London, 1913;
With Knoedler Gallery, New York, 1913;
Mrs W. Hayward (later Mrs Morton, later Mrs Rovenski);
Her sale, Parke-Bernet, New York, 1957;
William A. Graham, Baltimore, Maryland, 1963;
Anonymous sale, Sotheby's, New York, 1979.

Literature
Max J. Friedländer: Conrad Faber. Painter of the Patricians of Francfort in the Second Quarter of the XVIth Century, in: Art in America, I (1913), pp. 143ff, nos. 11 & 12, reproduced figs. 5 & 6;
Erna Auerbach: Faber von Creuznach, or the Master of the Holzhausen Portraits, in: The Burlington Magazine, LXX (1937), pp. 15-24, reproduced plate IIID;
Wolfgang Brücker: Conrad Faber von Creuznach, in: Schriften des Historischen Museums Frankfurt a.M., XI (1963), pp. 45-6, 175-6, nos. 20 & 21, 68 & 69;
Angelica Dülberg: Privatportraits. Geschichte und Ikonologie einer Gattung im 15. und 16. Jahrhundert, Diss., Cologne 1985, published Berlin 1990, p. 194, nos. 58 & 59, reproduced pp. 526-9;
Corinna Peuckert, in Ekkehard Mai (ed.): Das Kabinett des Sammlers, Cologne 1993, pp. 16-19, nos. 7 & 8, reproduced.

Shaped by the early portraits of Cranach and the Danube school, these representative half-figure portraits in front of vast landscapes fit perfectly into the impressive œuvre of Conrad Faber von Kreuznach. Probably born in Kreuznach, today Bad Kreuznach, on the river Nahe, the young painter can be traced to Frankfurt from 1524. In 1526 he worked there in the workshop of the painter Hans Fyoll, located in the Fahrgasse 102. Faber's portraits, consisting of over 40 works, serve as a mirror of Frankfurt High Society of that time depicting primarily members of the noble Frankfurt society, Alt-Limpurg, Frankfurt councillors and their wives. The couple Johann Raiss and Anna Uffsteiner also belonged to this prosperous and prestigious class. Raiss was a Frankfurt patriciate and, like his father before him, a city councillor, whilst his elder brother Weicker held the office of mayor several times. As early as 1529, Faber painted the brothers alongside their sister Christina. One year later, Johann married the widow Anna Uffsteiner, also from a respected family. In the portrait, Raiss is clothed in the typical appare

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Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpieces from the Bischoff Collection

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

Für Kunsthaus Lempertz Versandinformtation bitte wählen Sie +49 (0)221 9257290.

Wichtige Informationen

25 % buyer's premium on the hammer price
(20 % on the part of the hammer price exceeding 400,001 EUR)

3 % live provision plus 16 % VAT

AGB

standard | standard



Conditions of sale
1. The art auction house, Kunsthaus Lempertz KG (henceforth referred to as Lempertz), conducts public auctions in terms of § 383 paragraph 3 sentence 1 of the Commercial Code as commissioning agent on behalf of the accounts of submitters, who remain anonymous. With regard to its auctioneering terms and conditions drawn up in other languages, the German version remains the official one.
2. The auctioneer reserves the right to divide or combine any catalogue lots or, if it has special reason to do so, to offer any lot for sale in an order different from that given in the catalogue or to withdraw any lot from the sale.
3. All lots put up for sale may be viewed and inspected prior to the auction. The catalogue specifications and related specifications appearing on the internet, which have both been compiled in good conscience, do not form part of the contractually agreed to conditions. These specifications have been derived from the status of the information available at the time of compiling the catalogue. They do not serve as a guarantee in legal terms and their purpose is purely in the information they provide. The same applies to any reports on an item’s condition or any other information, either in oral or written form. Certificates or certifications from artists, their estates or experts relevant to each case only form a contractual part of the agreement if they are specifically mentioned in the catalogue text. The state of the item is generally not mentioned in the catalogue. Likewise missing specifications do not constitute an agreement on quality. All items are used goods.
4. Warranty claims are excluded. In the event of variances from the catalogue descriptions, which result in negation or substantial diminution of value or suitability, and which are reported with due justification within one year after handover, Lempertz nevertheless undertakes to pursue its rights against the seller through the courts; in the event of a successful claim against the seller, Lempertz will reimburse the buyer only the total purchase price paid. Over and above this, Lempertz undertakes to reimburse its commission within a given period of three years after the date of the sale if the object in question proves not to be authentic.
5. Claims for compensation as the result of a fault or defect in the object auctioned or damage to it or its loss, regardless of the legal grounds, or as the result of variances from the catalogue description or statements made elsewhere due to violation of due dilligence according to §§ 41 ff. KGSG are excluded unless Lempertz acted with wilful intent or gross negligence; the liability for bodily injury or damages caused to health or life remains unaffected. In other regards, point 4 applies.
6. Submission of bids. Lempertz reserves the right to approve bidders for the auction and especially the right to make this approval dependent upon successful identification in terms of § 1 para. 3 GWG. Bids in attendance: The floor bidder receives a bidding number on presentation of a photo ID. If the bidder is not known to Lempertz, registration must take place 24 hours before the auction is due to begin in writing on presentation of a current bank reference. Bids in absentia: Bids can also be submitted either in writing, telephonically or via the internet. The placing of bids in absentia must reach Lempertz 24 hours before the auction to ensure the proper processing thereof. The item must be mentioned in the bid placed, together with the lot number and item description. In the event of ambiguities, the listed lot number becomes applicable. The placement of a bid must be signed by the applicant. The regulations regarding revocations and the right to return the goods in the case of long distance agreements (§ 312b-d of the Civil Code) do not apply. Telephone bids: Establishing and maintaining a connection cannot be vouched for. In submitting a bid placement, the bidder declares that he agrees to the recording of the bidding process. Bids via the internet: They will only be accepted by Lempertz if the bidder registered himself on the internet website beforehand. Lempertz will treat such bids in the same way as bids in writing.
7. Carrying out the auction: The hammer will come down when no higher bids are submitted after three calls for a bid. In extenuating circumstances, the auctioneer reserves the right to bring down the hammer or he can refuse to accept a bid, especially when the bidder cannot be successfully identified in terms of § 1 para. 3 GWG. If several individuals make the same bid at the same time, and after the third call, no higher bid ensues, then the ticket becomes the deciding factor. The auctioneer can retract his acceptance of the bid and auction the item once more if a higher bid that was submitted on time, was erroneously overlooked and immediately queried by the bidder, or if any doubts regarding its acceptance arise. Written bids are only played to an absolute maximum by Lempertz if this is deemed necessary to outbid another bid. The auctioneer can bid on behalf of the submitter up to the agreed limit, without revealing this and irrespective of whether other bids are submitted. Even if bids have been placed and the hammer has not come down, the auctioneer is only liable to the bidder in the event of premeditation or gross negligence. Further information can be found in our privacy policy at www.lempertz.com/ datenschutzerklärung.html
8. Once a lot has been knocked down, the successful bidder is obliged to buy it. If a bid is accepted conditionally, the bidder is bound by his bid until four weeks after the auction unless he immediately withdraws from the conditionally accepted bid. From the fall of the hammer, possession and risk pass directly to the buyer, while ownership passes to the buyer only after full payment has been received.
9. Up to a hammer price of € 400,000 a premium of 25 % calculated on the hammer price plus 16 % value added tax (VAT) calculated on the premium only is levied. The premium will be reduced to 20 % (plus VAT) on any amount surpassing € 400,000 (margin scheme). On lots which are characterized by N, an additional 7 % for import tax will be charged. On lots which are characterized by an R, the buyer shall pay the statutory VAT of 16 % on the hammer price and the buyer’s premium (regular scheme). Exports to third (i.e. non-EU) countries will be exempt from VAT, and so will be exports made by companies from other EU member states if they state their VAT identification number. For original works of art, whose authors are either still alive or deceased for less than 70 years (§ 64 UrhG), a charge of 1.8 % on the hammer price will be levied for the droit de suite. The maximum charge is € 12,500. For payments which amount to EUR 10,000.00 or more, Lempertz is obliged to make a copy of the photo ID of the buyer according to §3 of the German Money Laundry Act (GWG). This applies also to cases in which payments of EUR 10,000.00 or more are being made for more than one invoice. If a buyer exports an object to a third country personally, the VAT will be refunded, as soon as Lempertz receives the export and import papers. All invoices issued on the day of auction or soon after remain under provision.
10. Successful bidders shall forthwith upon the purchase pay to Lempertz the final price (hammer price plus premium and VAT) in Euro. Bank transfers are to be exclusively in Euros. The request for an alteration of an auction invoice to a person other than the bidder has to be made immediately after the auction. Lempertz however reserves the right to refuse such a request if it is deemed appropriate. The transfer is subject to successful identification (§ 1 para. 3 GWG) of the bidder and of the person to whom the invoice is transferred. Invoices will only be issued to those persons actually responsible for settling the invoices.
11. In the case of payment default, Lempertz will charge 1% interest on the outstanding amount of the gross price per month.. If the buyer defaults in payment, Lempertz may at its discretion insist on performance of the purchase contract or, after allowing a period of grace, claim damages instead of performance. In the latter case, Lempertz may determine the amount of the damages by putting the lot or lots up for auction again, in which case the defaulting buyer will bear the amount of any reduction in the proceeds compared with the earlier auction, plus the cost of resale, including the premium.
12. Buyers must take charge of their purchases immediately after the auction. Once a lot has been sold, the auctioneer is liable only for wilful intent or gross negligence. Lots will not, however, be surrendered to buyers until full payment has been received. Without exception, shipment will be at the expense and risk of the buyer. Purchases which are not collected within four weeks after the auction may be stored and insured by Lempertz on behalf of the buyer and at its expense in the premises of a freight agent. If Lempertz stores such items itself, it will charge 1 % of the hammer price for insurance and storage costs.
13. As far as this can be agreed, the place of performance and jurisdiction is Cologne. German law applies; the German law for the protection of cultural goods applies; the provisions of the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) are not applicable. Should any provision herein be wholly or partially ineffective, this will not affect the validity of the remaining provisions.
Regarding the treatment of personal data, we would like to point out the data protection notice on our website.
Henrik Hanstein, sworn public auctioneer

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