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Philips WouwermanPferdestall mit Reisenden

In Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpie...

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Philips WouwermanPferdestall mit Reisenden
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Köln

Philips Wouwerman
Pferdestall mit Reisenden

Öl auf Holz. 29,5 x 38 cm.
Monogrammiert unten rechts: PW (ligiert).

Provenienz
Slg der Barone van der Houven. – 1710 von Raschke mit einem weiteren Gemälde von Wouwerman in Antwerpen erworben für August II., Kurfürst von Sachsen und König von Polen, Dresden. – Seitdem in der Königlich-Sächsischen Sammlung, Dresden (Inv.-Nr. A 506). – Dem Haus Wettin im Jahre 1924 übergeben. – Auktion Fischer, Luzern, 17.-18.6.1977, Lot 396. – Auktion Sotheby’s, London, 10.4.1986, Lot 139. – Auktion Christie’s, London, 24.5.1991, Lot 10. – Auktion Christie’s, London, 15.4.1992, Lot 121. –Johnny van Haeften, London.

Literatur
Cornelis Hofstede de Groot: A Catalogue Raisonné of the Works of the Most Eminent Dutch Painters of the Seventeenth Century, Bd. II, London 1909, S. 397, Nr. 485. – Karl Woermann: Katalog der Königliche Gemäldegalerie zu Dresden, Dresden 1905, Nr. 1460. – Ulrich Thieme und Felix Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 36, Leipzig 1947, S. 266. – Birgit Schumacher: Philips Wouwerman (1619-1668). The Horse Painter of the Golden Age, 2 Bde., Doornspijk 2006, Bd. 1, S. 204, Nr. A91, Abb. Bd. 2, Tafel 87.

Philips Wouwerman gehört zu den vielfältigsten und produktivsten Malern des Goldenen Zeitalters der Niederländischen Kunst. Seine Bilder waren bereits zu seinen Lebzeiten, vor allem aber im 18. Jahrhundert, in ganz Europa sehr gefragt. Davon zeugen noch heute umfangreiche Sammlungen von Wouwerman-Gemälden in den ehemals fürstlichen Kunstkollektionen, z. B. der Staatlichen Ermitage in St. Petersburg oder der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.
Eine Vorliebe für diesen Maler hatte auch Hinrich Bischoff. Von keinem anderen Künstler hat er im Laufe seines Sammlerlebens wohl mehr Bilder erworben als von Philips Wouwerman. Mehrere davon sind in den letzten Jahren über Lempertz verkauft worden. Die drei hier angebotenen Gemälde entstanden in den 1660er Jahren, also im letzten Lebensjahrzent des Malers.
Philips Wouwerman wurde in Haarlem geboren und hat, bis auf einen kurzen Aufenthalt in Hamburg, seine Heimatstadt wohl nie verlassen.1640 wurde er Mitglied der dortigen St. Lukas-Gilde, 1668 starb er hier. Früh heiratete er Anna Pietersz. van Broeckhoff, die ihn nur um zwei Jahre überlebte. Wouwerman hinterließ ein beträchtliches Erbe, das vor allem dem Erfolg seiner großartigen Bilder zu verdanken war.
Begehrt waren die Werke von Philips Wouwerman schon immer wegen ihrer exquisiten Malerei. Abgesehen von der erstaunlichen handwerklich-technischen Qualität berührt und begeistert aber vor allem die tiefe Humanität seiner stimmungsvollen Bildszenen, in denen der Mensch und sein vielfältiges Verhältnis zum Tier, ebenso naturgetreu wie poetisch, erfasst wird. Omnipräsent ist darin zwar immer das Pferd, Wouwerman aber darum als reinen „Pferdemaler“ zu bezeichnen, wird seinem Werk nicht gerecht.
Ein genauerer Blick auf die Pferdedarstellungen in Wouwermans Gemälden ist dennoch lohnend. Wir sehen dort die beliebtesten und gängigsten Züchtungen der Niederlande im 17. Jahrhundert. Da ist z. B. der Lipizzaner mit seiner Andalusischen und Neapolitanischen Abstammung. Es ist ein eher kleines Tier, das bis etwa 1660 von Soldaten und als Dressurpferd bevorzugt wurde. Häufig dargestellt ist auch die böhmisch-österreichische Zucht der Kladruber Pferde und die friesisch-zeeländische Rasse der niederländischen Zug- und Arbeitspferde. Ab Mitte der 50er Jahre verdrängte das elegante spanische Pferd mit seiner hohen Statur, dem schmalen Kopf und den langen Mähnen als Dressur- und Reitpferd zunehmend die bis dahin bevorzugte Kladrub Rasse. Nach 1660 taucht es entsprechend immer häufiger in Wouwermans eleganten Kompositionen auf. Der Maler hat also die Präferenzen der Pferdeliebhaber seiner Zeit aufmerksam verfolgt. Während des gesamten 17. Jahrhunderts und in ganz Europa war das Weiß des Schimmels durchgehend und mit Abstand die bevorzugte Farbe. Entsprechend gibt es nur wenige Bilder von Philips Wouwerman, in denen das weiße Pferd fehlt.





Philips Wouwerman
A horse stable with travellers

Oil on panel. 29.5 x 38 cm.
Monogrammed lower right: PW (conjoined).

Provenance
The Barons van der Houven;
1710 acquired in Antwerp with another painting by Wouwerman by Raschke on behalf of August II, Elector of Saxony and King of Poland, Dresden;
Thence by descent at Dresden in the Saxon Royal collection (inv. no. A 506);
Given to the House of Wettin in 1924;
Anonymous sale, Fischer, Lucerne, 17-18 June 1977, lot 396;
Anonymous sale, Sotheby’s, London, 10 April 1986, lot 139;
Anonymous sale, Christie’s, London, 24 May 1991, lot 10;
Anonymous sale, Christie’s, London, 15 April 1992, lot 121;
With Johnny van Haeften, London.

Literature
Cornelis Hofstede de Groot: A Catalogue Raisonné of the Works of the Most Eminent Dutch Painters of the Seventeenth Century, vol. II, London 1909, p. 397, no. 485;
Karl Woermann: Katalog der Königliche Gemäldegalerie zu Dresden, Dresden 1905, no. 1460;
Ulrich Thieme and Felix Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, vol. 36, Leipzig 1947, p. 266;
Birgit Schumacher: Philips Wouwerman (1619-1668). The Horse Painter of the Golden Age, Doornspijk 2006, vol. 1, p. 204, no. A91, reproduced vol. 2, plate 87.

Philips Wouwerman was one of the most diverse and productive artists of the Golden Age of Dutch Art. His paintings were already in great demand throughout Europe during his lifetime, but became especially popular in the 18th century. The extensive collections of Wouwerman paintings in the former princely art collections, for example in the State Hermitage in St. Petersburg or the Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, still bear witness to this today.
Hinrich Bischoff also had a special preference for this painter. He probably acquired more works by Wouwerman throughout his time as a collector than by any other artist. Several of those paintings have been sold through Lempertz in recent years. The three works offered in this sale were created in the 1660s, the last decade of the painter's life.
Philips Wouwerman was born in Haarlem and, except for a short stay in Hamburg, he probably never left his home town. He became a member of the Guild of St. Luke in Haarlem in 1640, and died here in 1668. He married Anna Pietersz. van Broeckhoff at an early age, and she survived him by only two years. Wouwerman left behind a considerable legacy, mainly owing to the great success of his paintings.
Wouwerman's works have always been sought after for their exquisite quality. Apart from the astoundingly high level of their craftsmanship and technique, they manage to touch and inspire us above all through the deep humanity of the atmospheric scenes depicted, in which humans and their multifaceted relationship to animals is captured as realistically as it is poetically. Although the horse is always omnipresent in his oeuvre, to call Wouwerman a pure horse painter does not do justice to his works.
It is nonetheless worthwhile to take a closer look at the depictions of horses in Wouwerman's works. They depict the most popular and common breeds in the Netherlands in the 17th century, for example the Lipizzan horse with its Andalusian and Neapolitan pedigree. It is

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Philips Wouwerman
Pferdestall mit Reisenden

Öl auf Holz. 29,5 x 38 cm.
Monogrammiert unten rechts: PW (ligiert).

Provenienz
Slg der Barone van der Houven. – 1710 von Raschke mit einem weiteren Gemälde von Wouwerman in Antwerpen erworben für August II., Kurfürst von Sachsen und König von Polen, Dresden. – Seitdem in der Königlich-Sächsischen Sammlung, Dresden (Inv.-Nr. A 506). – Dem Haus Wettin im Jahre 1924 übergeben. – Auktion Fischer, Luzern, 17.-18.6.1977, Lot 396. – Auktion Sotheby’s, London, 10.4.1986, Lot 139. – Auktion Christie’s, London, 24.5.1991, Lot 10. – Auktion Christie’s, London, 15.4.1992, Lot 121. –Johnny van Haeften, London.

Literatur
Cornelis Hofstede de Groot: A Catalogue Raisonné of the Works of the Most Eminent Dutch Painters of the Seventeenth Century, Bd. II, London 1909, S. 397, Nr. 485. – Karl Woermann: Katalog der Königliche Gemäldegalerie zu Dresden, Dresden 1905, Nr. 1460. – Ulrich Thieme und Felix Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 36, Leipzig 1947, S. 266. – Birgit Schumacher: Philips Wouwerman (1619-1668). The Horse Painter of the Golden Age, 2 Bde., Doornspijk 2006, Bd. 1, S. 204, Nr. A91, Abb. Bd. 2, Tafel 87.

Philips Wouwerman gehört zu den vielfältigsten und produktivsten Malern des Goldenen Zeitalters der Niederländischen Kunst. Seine Bilder waren bereits zu seinen Lebzeiten, vor allem aber im 18. Jahrhundert, in ganz Europa sehr gefragt. Davon zeugen noch heute umfangreiche Sammlungen von Wouwerman-Gemälden in den ehemals fürstlichen Kunstkollektionen, z. B. der Staatlichen Ermitage in St. Petersburg oder der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.
Eine Vorliebe für diesen Maler hatte auch Hinrich Bischoff. Von keinem anderen Künstler hat er im Laufe seines Sammlerlebens wohl mehr Bilder erworben als von Philips Wouwerman. Mehrere davon sind in den letzten Jahren über Lempertz verkauft worden. Die drei hier angebotenen Gemälde entstanden in den 1660er Jahren, also im letzten Lebensjahrzent des Malers.
Philips Wouwerman wurde in Haarlem geboren und hat, bis auf einen kurzen Aufenthalt in Hamburg, seine Heimatstadt wohl nie verlassen.1640 wurde er Mitglied der dortigen St. Lukas-Gilde, 1668 starb er hier. Früh heiratete er Anna Pietersz. van Broeckhoff, die ihn nur um zwei Jahre überlebte. Wouwerman hinterließ ein beträchtliches Erbe, das vor allem dem Erfolg seiner großartigen Bilder zu verdanken war.
Begehrt waren die Werke von Philips Wouwerman schon immer wegen ihrer exquisiten Malerei. Abgesehen von der erstaunlichen handwerklich-technischen Qualität berührt und begeistert aber vor allem die tiefe Humanität seiner stimmungsvollen Bildszenen, in denen der Mensch und sein vielfältiges Verhältnis zum Tier, ebenso naturgetreu wie poetisch, erfasst wird. Omnipräsent ist darin zwar immer das Pferd, Wouwerman aber darum als reinen „Pferdemaler“ zu bezeichnen, wird seinem Werk nicht gerecht.
Ein genauerer Blick auf die Pferdedarstellungen in Wouwermans Gemälden ist dennoch lohnend. Wir sehen dort die beliebtesten und gängigsten Züchtungen der Niederlande im 17. Jahrhundert. Da ist z. B. der Lipizzaner mit seiner Andalusischen und Neapolitanischen Abstammung. Es ist ein eher kleines Tier, das bis etwa 1660 von Soldaten und als Dressurpferd bevorzugt wurde. Häufig dargestellt ist auch die böhmisch-österreichische Zucht der Kladruber Pferde und die friesisch-zeeländische Rasse der niederländischen Zug- und Arbeitspferde. Ab Mitte der 50er Jahre verdrängte das elegante spanische Pferd mit seiner hohen Statur, dem schmalen Kopf und den langen Mähnen als Dressur- und Reitpferd zunehmend die bis dahin bevorzugte Kladrub Rasse. Nach 1660 taucht es entsprechend immer häufiger in Wouwermans eleganten Kompositionen auf. Der Maler hat also die Präferenzen der Pferdeliebhaber seiner Zeit aufmerksam verfolgt. Während des gesamten 17. Jahrhunderts und in ganz Europa war das Weiß des Schimmels durchgehend und mit Abstand die bevorzugte Farbe. Entsprechend gibt es nur wenige Bilder von Philips Wouwerman, in denen das weiße Pferd fehlt.





Philips Wouwerman
A horse stable with travellers

Oil on panel. 29.5 x 38 cm.
Monogrammed lower right: PW (conjoined).

Provenance
The Barons van der Houven;
1710 acquired in Antwerp with another painting by Wouwerman by Raschke on behalf of August II, Elector of Saxony and King of Poland, Dresden;
Thence by descent at Dresden in the Saxon Royal collection (inv. no. A 506);
Given to the House of Wettin in 1924;
Anonymous sale, Fischer, Lucerne, 17-18 June 1977, lot 396;
Anonymous sale, Sotheby’s, London, 10 April 1986, lot 139;
Anonymous sale, Christie’s, London, 24 May 1991, lot 10;
Anonymous sale, Christie’s, London, 15 April 1992, lot 121;
With Johnny van Haeften, London.

Literature
Cornelis Hofstede de Groot: A Catalogue Raisonné of the Works of the Most Eminent Dutch Painters of the Seventeenth Century, vol. II, London 1909, p. 397, no. 485;
Karl Woermann: Katalog der Königliche Gemäldegalerie zu Dresden, Dresden 1905, no. 1460;
Ulrich Thieme and Felix Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, vol. 36, Leipzig 1947, p. 266;
Birgit Schumacher: Philips Wouwerman (1619-1668). The Horse Painter of the Golden Age, Doornspijk 2006, vol. 1, p. 204, no. A91, reproduced vol. 2, plate 87.

Philips Wouwerman was one of the most diverse and productive artists of the Golden Age of Dutch Art. His paintings were already in great demand throughout Europe during his lifetime, but became especially popular in the 18th century. The extensive collections of Wouwerman paintings in the former princely art collections, for example in the State Hermitage in St. Petersburg or the Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, still bear witness to this today.
Hinrich Bischoff also had a special preference for this painter. He probably acquired more works by Wouwerman throughout his time as a collector than by any other artist. Several of those paintings have been sold through Lempertz in recent years. The three works offered in this sale were created in the 1660s, the last decade of the painter's life.
Philips Wouwerman was born in Haarlem and, except for a short stay in Hamburg, he probably never left his home town. He became a member of the Guild of St. Luke in Haarlem in 1640, and died here in 1668. He married Anna Pietersz. van Broeckhoff at an early age, and she survived him by only two years. Wouwerman left behind a considerable legacy, mainly owing to the great success of his paintings.
Wouwerman's works have always been sought after for their exquisite quality. Apart from the astoundingly high level of their craftsmanship and technique, they manage to touch and inspire us above all through the deep humanity of the atmospheric scenes depicted, in which humans and their multifaceted relationship to animals is captured as realistically as it is poetically. Although the horse is always omnipresent in his oeuvre, to call Wouwerman a pure horse painter does not do justice to his works.
It is nonetheless worthwhile to take a closer look at the depictions of horses in Wouwerman's works. They depict the most popular and common breeds in the Netherlands in the 17th century, for example the Lipizzan horse with its Andalusian and Neapolitan pedigree. It is

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Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpieces from the Bischoff Collection

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

Für Kunsthaus Lempertz Versandinformtation bitte wählen Sie +49 (0)221 9257290.

Wichtige Informationen

25 % buyer's premium on the hammer price
(20 % on the part of the hammer price exceeding 400,001 EUR)

3 % live provision plus 16 % VAT

AGB

standard | standard



Conditions of sale
1. The art auction house, Kunsthaus Lempertz KG (henceforth referred to as Lempertz), conducts public auctions in terms of § 383 paragraph 3 sentence 1 of the Commercial Code as commissioning agent on behalf of the accounts of submitters, who remain anonymous. With regard to its auctioneering terms and conditions drawn up in other languages, the German version remains the official one.
2. The auctioneer reserves the right to divide or combine any catalogue lots or, if it has special reason to do so, to offer any lot for sale in an order different from that given in the catalogue or to withdraw any lot from the sale.
3. All lots put up for sale may be viewed and inspected prior to the auction. The catalogue specifications and related specifications appearing on the internet, which have both been compiled in good conscience, do not form part of the contractually agreed to conditions. These specifications have been derived from the status of the information available at the time of compiling the catalogue. They do not serve as a guarantee in legal terms and their purpose is purely in the information they provide. The same applies to any reports on an item’s condition or any other information, either in oral or written form. Certificates or certifications from artists, their estates or experts relevant to each case only form a contractual part of the agreement if they are specifically mentioned in the catalogue text. The state of the item is generally not mentioned in the catalogue. Likewise missing specifications do not constitute an agreement on quality. All items are used goods.
4. Warranty claims are excluded. In the event of variances from the catalogue descriptions, which result in negation or substantial diminution of value or suitability, and which are reported with due justification within one year after handover, Lempertz nevertheless undertakes to pursue its rights against the seller through the courts; in the event of a successful claim against the seller, Lempertz will reimburse the buyer only the total purchase price paid. Over and above this, Lempertz undertakes to reimburse its commission within a given period of three years after the date of the sale if the object in question proves not to be authentic.
5. Claims for compensation as the result of a fault or defect in the object auctioned or damage to it or its loss, regardless of the legal grounds, or as the result of variances from the catalogue description or statements made elsewhere due to violation of due dilligence according to §§ 41 ff. KGSG are excluded unless Lempertz acted with wilful intent or gross negligence; the liability for bodily injury or damages caused to health or life remains unaffected. In other regards, point 4 applies.
6. Submission of bids. Lempertz reserves the right to approve bidders for the auction and especially the right to make this approval dependent upon successful identification in terms of § 1 para. 3 GWG. Bids in attendance: The floor bidder receives a bidding number on presentation of a photo ID. If the bidder is not known to Lempertz, registration must take place 24 hours before the auction is due to begin in writing on presentation of a current bank reference. Bids in absentia: Bids can also be submitted either in writing, telephonically or via the internet. The placing of bids in absentia must reach Lempertz 24 hours before the auction to ensure the proper processing thereof. The item must be mentioned in the bid placed, together with the lot number and item description. In the event of ambiguities, the listed lot number becomes applicable. The placement of a bid must be signed by the applicant. The regulations regarding revocations and the right to return the goods in the case of long distance agreements (§ 312b-d of the Civil Code) do not apply. Telephone bids: Establishing and maintaining a connection cannot be vouched for. In submitting a bid placement, the bidder declares that he agrees to the recording of the bidding process. Bids via the internet: They will only be accepted by Lempertz if the bidder registered himself on the internet website beforehand. Lempertz will treat such bids in the same way as bids in writing.
7. Carrying out the auction: The hammer will come down when no higher bids are submitted after three calls for a bid. In extenuating circumstances, the auctioneer reserves the right to bring down the hammer or he can refuse to accept a bid, especially when the bidder cannot be successfully identified in terms of § 1 para. 3 GWG. If several individuals make the same bid at the same time, and after the third call, no higher bid ensues, then the ticket becomes the deciding factor. The auctioneer can retract his acceptance of the bid and auction the item once more if a higher bid that was submitted on time, was erroneously overlooked and immediately queried by the bidder, or if any doubts regarding its acceptance arise. Written bids are only played to an absolute maximum by Lempertz if this is deemed necessary to outbid another bid. The auctioneer can bid on behalf of the submitter up to the agreed limit, without revealing this and irrespective of whether other bids are submitted. Even if bids have been placed and the hammer has not come down, the auctioneer is only liable to the bidder in the event of premeditation or gross negligence. Further information can be found in our privacy policy at www.lempertz.com/ datenschutzerklärung.html
8. Once a lot has been knocked down, the successful bidder is obliged to buy it. If a bid is accepted conditionally, the bidder is bound by his bid until four weeks after the auction unless he immediately withdraws from the conditionally accepted bid. From the fall of the hammer, possession and risk pass directly to the buyer, while ownership passes to the buyer only after full payment has been received.
9. Up to a hammer price of € 400,000 a premium of 25 % calculated on the hammer price plus 16 % value added tax (VAT) calculated on the premium only is levied. The premium will be reduced to 20 % (plus VAT) on any amount surpassing € 400,000 (margin scheme). On lots which are characterized by N, an additional 7 % for import tax will be charged. On lots which are characterized by an R, the buyer shall pay the statutory VAT of 16 % on the hammer price and the buyer’s premium (regular scheme). Exports to third (i.e. non-EU) countries will be exempt from VAT, and so will be exports made by companies from other EU member states if they state their VAT identification number. For original works of art, whose authors are either still alive or deceased for less than 70 years (§ 64 UrhG), a charge of 1.8 % on the hammer price will be levied for the droit de suite. The maximum charge is € 12,500. For payments which amount to EUR 10,000.00 or more, Lempertz is obliged to make a copy of the photo ID of the buyer according to §3 of the German Money Laundry Act (GWG). This applies also to cases in which payments of EUR 10,000.00 or more are being made for more than one invoice. If a buyer exports an object to a third country personally, the VAT will be refunded, as soon as Lempertz receives the export and import papers. All invoices issued on the day of auction or soon after remain under provision.
10. Successful bidders shall forthwith upon the purchase pay to Lempertz the final price (hammer price plus premium and VAT) in Euro. Bank transfers are to be exclusively in Euros. The request for an alteration of an auction invoice to a person other than the bidder has to be made immediately after the auction. Lempertz however reserves the right to refuse such a request if it is deemed appropriate. The transfer is subject to successful identification (§ 1 para. 3 GWG) of the bidder and of the person to whom the invoice is transferred. Invoices will only be issued to those persons actually responsible for settling the invoices.
11. In the case of payment default, Lempertz will charge 1% interest on the outstanding amount of the gross price per month.. If the buyer defaults in payment, Lempertz may at its discretion insist on performance of the purchase contract or, after allowing a period of grace, claim damages instead of performance. In the latter case, Lempertz may determine the amount of the damages by putting the lot or lots up for auction again, in which case the defaulting buyer will bear the amount of any reduction in the proceeds compared with the earlier auction, plus the cost of resale, including the premium.
12. Buyers must take charge of their purchases immediately after the auction. Once a lot has been sold, the auctioneer is liable only for wilful intent or gross negligence. Lots will not, however, be surrendered to buyers until full payment has been received. Without exception, shipment will be at the expense and risk of the buyer. Purchases which are not collected within four weeks after the auction may be stored and insured by Lempertz on behalf of the buyer and at its expense in the premises of a freight agent. If Lempertz stores such items itself, it will charge 1 % of the hammer price for insurance and storage costs.
13. As far as this can be agreed, the place of performance and jurisdiction is Cologne. German law applies; the German law for the protection of cultural goods applies; the provisions of the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) are not applicable. Should any provision herein be wholly or partially ineffective, this will not affect the validity of the remaining provisions.
Regarding the treatment of personal data, we would like to point out the data protection notice on our website.
Henrik Hanstein, sworn public auctioneer

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