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Hendrick Martensz SorghMarkt am Hafen

In Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpie...

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Hendrick Martensz SorghMarkt am Hafen
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Köln

Hendrick Martensz Sorgh
Markt am Hafen

Öl auf Holz. 44 x 62,5 cm.
Signiert und datiert unten links (auf der Schubkarre): HM Sorgh 1655.

Provenienz
Robert Napier (1791-1876), West Shandon, Dunbartonshire. – Auktion seiner Sammlung, Christie’s, London, 11.4.1877 (an Colnaghi). – Galerie Colnaghi, London.

Ausstellungen
Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz, Berlin, Gemäldegalerie Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, 1984, Nr. 65.

Literatur
John Charles Robinson: Catalogue of the Works of Art forming the Collection of Robert Napier of 1821, Shandon 1865, Nr. 488. – Jan Kelch: Ausst.-Kat. „Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz", Berlin 1984, S. 132-3, Nr. 65, mit Abb. – Christiane Stukenbrock, in: Ekkehard Mai (Hg.): Das Kabinett des Sammlers, Köln 1993, S. 236-238, Nr. 94, mit Abb.

Die Darstellung von Marktszenen hat in der niederländischen Kunst eine lange Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Bei Pieter Aertsen (1508-1575) und seinem Neffen Joachim Beuckelaer (1533-1575) boten zumeist noch biblische Geschichten oder moralisierende Botschaften den Vorwand für die Wiedergabe lebhaften Markttreibens und opulent ausgebreiteter Nahrungsmittel, die zudem einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Stillleben darstellten. Hendrick Martensz. Sorgh hat dieses Sujet ab den frühen 1650er Jahren in Rotterdam wieder aufgegriffen, wobei er auch einen biografischen Bezug zu diesem Thema hatte, war er doch wie bereits sein Vater Betreiber eine Schifffahrtslinie im Güterverkehr zwischen Rotterdam und Dordrecht. Als solcher ist er 1638 erstmals dokumentiert und scheint diese Tätigkeit neben seiner künstlerischen Karriere bis zu seinem Lebensende ausgeübt zu haben. Die Marktbilder von Sorgh „stehen am Beginn eines neu erwachten Interesses an diesem Thema, mit dem sich u. a. auch seine Zeitgenossen Gerard Dou, Adriaen van Ostade und Quirin van Brekelenkam in den 60er Jahren des 17. Jahrhunderts auseinandersetzten“ (Christiane Stukenbrock, op. cit., S. 238).
Unser 1655 datiertes Gemälde ist eine charakteristische, frühe Marktszene von Sorgh. Im Vordergrund rechts sitzt eine Händlerin an ihrem Gemüsestand und bietet einer Dame im roten Kleid einen Teller wohl mit Kräutern an. Ergänzt wird diese Gruppe detailreich wiedergegebener Figuren durch einen Jungen mit einem Korb mit Fischen und einem großen Hut, einem vornehm gekleideten Herrn, einem Kind und einem älteren Fischer. Die kunstvoll arrangierten Nahrungsmittel des Gemüsestands, darunter verschiedene Kohlsorten, Möhren und Artischocken, geben Sorgh die Möglichkeit, seine Meisterschaft in der Stilllebenmalerei unter Beweis zu stellen. Dies trifft genauso auf die silbrig schimmernden Fische zu, die ein Händler am unteren Bildrand ausbreitet. Bereits weiter in den Mittelgrund gerückt ist ein zweiter Marktstand vor einer offenen Säulenhalle am linken Bildrand, an dem eine Frau gebratene Eier feilbietet. Eine Besonderheit unseres Gemäldes ist der Ausblick auf den Hafen mit zahlreichen Schiffen, deren präzis wiedergegebene Masten und Segel einen reizvollen Hintergrund für die Marktszene bilden.
Unserem Gemälde sehr nahe steht eine kleinere, ein Jahr vor unserem Werk entstandene Darstellung eines „Holländischen Fischmarkts“ in der Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister (Inv.-Nr. GK 286), in der sowohl das Hafenbecken - noch mit deutlich weniger Schiffen - als auch die aus Stein errichtete offene Säulenhalle in der linken Bildhälfte vorgebildet ist. Darüber hinaus verbindet die beiden Werke der sich in ähnlicher Weise zu seinen am vorderen Bildrand ausgebreiteten Fischen herunterbeugende Händler. Zum Kasseler Gemälde des Fischmarkts gehört ein Pendant mit der Darstellung eines „Holländischen Gemüsemarkts“ (Inv.-Nr. GK 285). Hier wie auch bei anderen vergleichbaren Arbeiten Sorghs im Rotterdamer Boijmans Van Beuningen-Museum (Inv.-Nr. 1818) oder im Amsterdamer Rijksmuseum (Inv.-Nr. A 717) werden allein Gemüsestände wiedergegeben. Unser Gemälde dürfte das einzige Marktstück im Oeuvre Sorghs sein, das einen Gemüsestand mit der Darstellung von Fischen kombiniert.





Hendrick Martensz Sorgh
A Market in a Harbour

Oil on panel. 44 x 62.5 cm.
Signed and dated lower left (on the wheelbarrow): HM Sorgh 1655.

Provenance
Robert Napier (1791-1876), West Shandon, Dunbartonshire;
His deceased sale, Christie’s, London, 11 April 1877 (to Colnaghi);
With Colnaghi, London.

Exhibitions
Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz, Berlin, Gemäldegalerie, 1984, no. 65.

Literature
John Charles Robinson: Catalogue of the Works of Art forming the Collection of Robert Napier of 1821, Shandon 1865, no. 488;
Jan Kelch: Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz. Berlin 1984, exhib. cat., pp. 132-3, no. 65, reproduced;
Christiane Stukenbrock, in: Ekkehard Mai (ed.): Das Kabinett des Sammlers, Cologne 1993, pp. 236-238, no. 94, reproduced.

The depiction of market scenes has a long history in Dutch painting, dating back to the 16th century. In the works of Pieter Aertsen (1508-1575) and his nephew Joachim Beuckelaer (1533-1575), Biblical narratives and moral messages usually served as a pretext for the depiction of lively market scenes and opulent arrays of food and wares. Their works also formed an important contribution to the later development of the still life genre.
Hendrick Martensz. Sorgh picked up this same subject in the early 1650s in Rotterdam. He had a biographical connection to the motif since, like his father before him, he was also the owner of a shipping line ferrying goods between Rotterdam and Dordrecht. He was first documented as such in 1638 and appears to have continued this work alongside his artistic career until the end of his life. Sorgh's market still lifes “appear at the beginning of a renewal of interest in this motif, which was also a subject in the works of his contemporaries Gerard Dou, Adriaen van Ostade and Quirin van Brekelenkam throughout the 1660s“ (Stukenbrock, op. cit., p. 238).
The present work, dated 1655, is a characteristic and early market scene of Sorgh. In the foreground on the right, we see a trader sitting at her vegetable stall offering a plate probably of herbs to a lady in a red dress. This detailed group of figures is accompanied by a boy in a broad-brimmed hat carrying a basket of fish, a nobly dressed gentleman, a child, and an older fisherman. The artistically arranged wares on the vegetable stand, which include various types of cabbage, carrots and artichokes, provide Sorgh with ample opportunity to demonstrate his mastery of still life painting. The same applies to the shimmering silver scales of the fish being laid out by a merchant on the lower edge of the image. Further into the mid-ground we see a second market stall in front of an open arcade on the left edge of the picture, where a woman is offering fried eggs for sale. A special feature of this painting is the addition of a view over the numerous ships moored in the harbour, whose precisely reproduced masts and sails form a charming background for the market scene in the foreground.
A work which can be closely compared to the present canvas is a small depiction of a Dutch fish market painted one year prior to it currently housed in the Kassel Gemäldegalerie Alte Meister (inv. no. GK 286). The piece also depicts a view of the harbour

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Hendrick Martensz Sorgh
Markt am Hafen

Öl auf Holz. 44 x 62,5 cm.
Signiert und datiert unten links (auf der Schubkarre): HM Sorgh 1655.

Provenienz
Robert Napier (1791-1876), West Shandon, Dunbartonshire. – Auktion seiner Sammlung, Christie’s, London, 11.4.1877 (an Colnaghi). – Galerie Colnaghi, London.

Ausstellungen
Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz, Berlin, Gemäldegalerie Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, 1984, Nr. 65.

Literatur
John Charles Robinson: Catalogue of the Works of Art forming the Collection of Robert Napier of 1821, Shandon 1865, Nr. 488. – Jan Kelch: Ausst.-Kat. „Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz", Berlin 1984, S. 132-3, Nr. 65, mit Abb. – Christiane Stukenbrock, in: Ekkehard Mai (Hg.): Das Kabinett des Sammlers, Köln 1993, S. 236-238, Nr. 94, mit Abb.

Die Darstellung von Marktszenen hat in der niederländischen Kunst eine lange Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Bei Pieter Aertsen (1508-1575) und seinem Neffen Joachim Beuckelaer (1533-1575) boten zumeist noch biblische Geschichten oder moralisierende Botschaften den Vorwand für die Wiedergabe lebhaften Markttreibens und opulent ausgebreiteter Nahrungsmittel, die zudem einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Stillleben darstellten. Hendrick Martensz. Sorgh hat dieses Sujet ab den frühen 1650er Jahren in Rotterdam wieder aufgegriffen, wobei er auch einen biografischen Bezug zu diesem Thema hatte, war er doch wie bereits sein Vater Betreiber eine Schifffahrtslinie im Güterverkehr zwischen Rotterdam und Dordrecht. Als solcher ist er 1638 erstmals dokumentiert und scheint diese Tätigkeit neben seiner künstlerischen Karriere bis zu seinem Lebensende ausgeübt zu haben. Die Marktbilder von Sorgh „stehen am Beginn eines neu erwachten Interesses an diesem Thema, mit dem sich u. a. auch seine Zeitgenossen Gerard Dou, Adriaen van Ostade und Quirin van Brekelenkam in den 60er Jahren des 17. Jahrhunderts auseinandersetzten“ (Christiane Stukenbrock, op. cit., S. 238).
Unser 1655 datiertes Gemälde ist eine charakteristische, frühe Marktszene von Sorgh. Im Vordergrund rechts sitzt eine Händlerin an ihrem Gemüsestand und bietet einer Dame im roten Kleid einen Teller wohl mit Kräutern an. Ergänzt wird diese Gruppe detailreich wiedergegebener Figuren durch einen Jungen mit einem Korb mit Fischen und einem großen Hut, einem vornehm gekleideten Herrn, einem Kind und einem älteren Fischer. Die kunstvoll arrangierten Nahrungsmittel des Gemüsestands, darunter verschiedene Kohlsorten, Möhren und Artischocken, geben Sorgh die Möglichkeit, seine Meisterschaft in der Stilllebenmalerei unter Beweis zu stellen. Dies trifft genauso auf die silbrig schimmernden Fische zu, die ein Händler am unteren Bildrand ausbreitet. Bereits weiter in den Mittelgrund gerückt ist ein zweiter Marktstand vor einer offenen Säulenhalle am linken Bildrand, an dem eine Frau gebratene Eier feilbietet. Eine Besonderheit unseres Gemäldes ist der Ausblick auf den Hafen mit zahlreichen Schiffen, deren präzis wiedergegebene Masten und Segel einen reizvollen Hintergrund für die Marktszene bilden.
Unserem Gemälde sehr nahe steht eine kleinere, ein Jahr vor unserem Werk entstandene Darstellung eines „Holländischen Fischmarkts“ in der Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister (Inv.-Nr. GK 286), in der sowohl das Hafenbecken - noch mit deutlich weniger Schiffen - als auch die aus Stein errichtete offene Säulenhalle in der linken Bildhälfte vorgebildet ist. Darüber hinaus verbindet die beiden Werke der sich in ähnlicher Weise zu seinen am vorderen Bildrand ausgebreiteten Fischen herunterbeugende Händler. Zum Kasseler Gemälde des Fischmarkts gehört ein Pendant mit der Darstellung eines „Holländischen Gemüsemarkts“ (Inv.-Nr. GK 285). Hier wie auch bei anderen vergleichbaren Arbeiten Sorghs im Rotterdamer Boijmans Van Beuningen-Museum (Inv.-Nr. 1818) oder im Amsterdamer Rijksmuseum (Inv.-Nr. A 717) werden allein Gemüsestände wiedergegeben. Unser Gemälde dürfte das einzige Marktstück im Oeuvre Sorghs sein, das einen Gemüsestand mit der Darstellung von Fischen kombiniert.





Hendrick Martensz Sorgh
A Market in a Harbour

Oil on panel. 44 x 62.5 cm.
Signed and dated lower left (on the wheelbarrow): HM Sorgh 1655.

Provenance
Robert Napier (1791-1876), West Shandon, Dunbartonshire;
His deceased sale, Christie’s, London, 11 April 1877 (to Colnaghi);
With Colnaghi, London.

Exhibitions
Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz, Berlin, Gemäldegalerie, 1984, no. 65.

Literature
John Charles Robinson: Catalogue of the Works of Art forming the Collection of Robert Napier of 1821, Shandon 1865, no. 488;
Jan Kelch: Holländische Malerei aus Berliner Privatbesitz. Berlin 1984, exhib. cat., pp. 132-3, no. 65, reproduced;
Christiane Stukenbrock, in: Ekkehard Mai (ed.): Das Kabinett des Sammlers, Cologne 1993, pp. 236-238, no. 94, reproduced.

The depiction of market scenes has a long history in Dutch painting, dating back to the 16th century. In the works of Pieter Aertsen (1508-1575) and his nephew Joachim Beuckelaer (1533-1575), Biblical narratives and moral messages usually served as a pretext for the depiction of lively market scenes and opulent arrays of food and wares. Their works also formed an important contribution to the later development of the still life genre.
Hendrick Martensz. Sorgh picked up this same subject in the early 1650s in Rotterdam. He had a biographical connection to the motif since, like his father before him, he was also the owner of a shipping line ferrying goods between Rotterdam and Dordrecht. He was first documented as such in 1638 and appears to have continued this work alongside his artistic career until the end of his life. Sorgh's market still lifes “appear at the beginning of a renewal of interest in this motif, which was also a subject in the works of his contemporaries Gerard Dou, Adriaen van Ostade and Quirin van Brekelenkam throughout the 1660s“ (Stukenbrock, op. cit., p. 238).
The present work, dated 1655, is a characteristic and early market scene of Sorgh. In the foreground on the right, we see a trader sitting at her vegetable stall offering a plate probably of herbs to a lady in a red dress. This detailed group of figures is accompanied by a boy in a broad-brimmed hat carrying a basket of fish, a nobly dressed gentleman, a child, and an older fisherman. The artistically arranged wares on the vegetable stand, which include various types of cabbage, carrots and artichokes, provide Sorgh with ample opportunity to demonstrate his mastery of still life painting. The same applies to the shimmering silver scales of the fish being laid out by a merchant on the lower edge of the image. Further into the mid-ground we see a second market stall in front of an open arcade on the left edge of the picture, where a woman is offering fried eggs for sale. A special feature of this painting is the addition of a view over the numerous ships moored in the harbour, whose precisely reproduced masts and sails form a charming background for the market scene in the foreground.
A work which can be closely compared to the present canvas is a small depiction of a Dutch fish market painted one year prior to it currently housed in the Kassel Gemäldegalerie Alte Meister (inv. no. GK 286). The piece also depicts a view of the harbour

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Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpieces from the Bischoff Collection

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

Für Kunsthaus Lempertz Versandinformtation bitte wählen Sie +49 (0)221 9257290.

Wichtige Informationen

25 % buyer's premium on the hammer price
(20 % on the part of the hammer price exceeding 400,001 EUR)

3 % live provision plus 16 % VAT

AGB

standard | standard



Conditions of sale
1. The art auction house, Kunsthaus Lempertz KG (henceforth referred to as Lempertz), conducts public auctions in terms of § 383 paragraph 3 sentence 1 of the Commercial Code as commissioning agent on behalf of the accounts of submitters, who remain anonymous. With regard to its auctioneering terms and conditions drawn up in other languages, the German version remains the official one.
2. The auctioneer reserves the right to divide or combine any catalogue lots or, if it has special reason to do so, to offer any lot for sale in an order different from that given in the catalogue or to withdraw any lot from the sale.
3. All lots put up for sale may be viewed and inspected prior to the auction. The catalogue specifications and related specifications appearing on the internet, which have both been compiled in good conscience, do not form part of the contractually agreed to conditions. These specifications have been derived from the status of the information available at the time of compiling the catalogue. They do not serve as a guarantee in legal terms and their purpose is purely in the information they provide. The same applies to any reports on an item’s condition or any other information, either in oral or written form. Certificates or certifications from artists, their estates or experts relevant to each case only form a contractual part of the agreement if they are specifically mentioned in the catalogue text. The state of the item is generally not mentioned in the catalogue. Likewise missing specifications do not constitute an agreement on quality. All items are used goods.
4. Warranty claims are excluded. In the event of variances from the catalogue descriptions, which result in negation or substantial diminution of value or suitability, and which are reported with due justification within one year after handover, Lempertz nevertheless undertakes to pursue its rights against the seller through the courts; in the event of a successful claim against the seller, Lempertz will reimburse the buyer only the total purchase price paid. Over and above this, Lempertz undertakes to reimburse its commission within a given period of three years after the date of the sale if the object in question proves not to be authentic.
5. Claims for compensation as the result of a fault or defect in the object auctioned or damage to it or its loss, regardless of the legal grounds, or as the result of variances from the catalogue description or statements made elsewhere due to violation of due dilligence according to §§ 41 ff. KGSG are excluded unless Lempertz acted with wilful intent or gross negligence; the liability for bodily injury or damages caused to health or life remains unaffected. In other regards, point 4 applies.
6. Submission of bids. Lempertz reserves the right to approve bidders for the auction and especially the right to make this approval dependent upon successful identification in terms of § 1 para. 3 GWG. Bids in attendance: The floor bidder receives a bidding number on presentation of a photo ID. If the bidder is not known to Lempertz, registration must take place 24 hours before the auction is due to begin in writing on presentation of a current bank reference. Bids in absentia: Bids can also be submitted either in writing, telephonically or via the internet. The placing of bids in absentia must reach Lempertz 24 hours before the auction to ensure the proper processing thereof. The item must be mentioned in the bid placed, together with the lot number and item description. In the event of ambiguities, the listed lot number becomes applicable. The placement of a bid must be signed by the applicant. The regulations regarding revocations and the right to return the goods in the case of long distance agreements (§ 312b-d of the Civil Code) do not apply. Telephone bids: Establishing and maintaining a connection cannot be vouched for. In submitting a bid placement, the bidder declares that he agrees to the recording of the bidding process. Bids via the internet: They will only be accepted by Lempertz if the bidder registered himself on the internet website beforehand. Lempertz will treat such bids in the same way as bids in writing.
7. Carrying out the auction: The hammer will come down when no higher bids are submitted after three calls for a bid. In extenuating circumstances, the auctioneer reserves the right to bring down the hammer or he can refuse to accept a bid, especially when the bidder cannot be successfully identified in terms of § 1 para. 3 GWG. If several individuals make the same bid at the same time, and after the third call, no higher bid ensues, then the ticket becomes the deciding factor. The auctioneer can retract his acceptance of the bid and auction the item once more if a higher bid that was submitted on time, was erroneously overlooked and immediately queried by the bidder, or if any doubts regarding its acceptance arise. Written bids are only played to an absolute maximum by Lempertz if this is deemed necessary to outbid another bid. The auctioneer can bid on behalf of the submitter up to the agreed limit, without revealing this and irrespective of whether other bids are submitted. Even if bids have been placed and the hammer has not come down, the auctioneer is only liable to the bidder in the event of premeditation or gross negligence. Further information can be found in our privacy policy at www.lempertz.com/ datenschutzerklärung.html
8. Once a lot has been knocked down, the successful bidder is obliged to buy it. If a bid is accepted conditionally, the bidder is bound by his bid until four weeks after the auction unless he immediately withdraws from the conditionally accepted bid. From the fall of the hammer, possession and risk pass directly to the buyer, while ownership passes to the buyer only after full payment has been received.
9. Up to a hammer price of € 400,000 a premium of 25 % calculated on the hammer price plus 16 % value added tax (VAT) calculated on the premium only is levied. The premium will be reduced to 20 % (plus VAT) on any amount surpassing € 400,000 (margin scheme). On lots which are characterized by N, an additional 7 % for import tax will be charged. On lots which are characterized by an R, the buyer shall pay the statutory VAT of 16 % on the hammer price and the buyer’s premium (regular scheme). Exports to third (i.e. non-EU) countries will be exempt from VAT, and so will be exports made by companies from other EU member states if they state their VAT identification number. For original works of art, whose authors are either still alive or deceased for less than 70 years (§ 64 UrhG), a charge of 1.8 % on the hammer price will be levied for the droit de suite. The maximum charge is € 12,500. For payments which amount to EUR 10,000.00 or more, Lempertz is obliged to make a copy of the photo ID of the buyer according to §3 of the German Money Laundry Act (GWG). This applies also to cases in which payments of EUR 10,000.00 or more are being made for more than one invoice. If a buyer exports an object to a third country personally, the VAT will be refunded, as soon as Lempertz receives the export and import papers. All invoices issued on the day of auction or soon after remain under provision.
10. Successful bidders shall forthwith upon the purchase pay to Lempertz the final price (hammer price plus premium and VAT) in Euro. Bank transfers are to be exclusively in Euros. The request for an alteration of an auction invoice to a person other than the bidder has to be made immediately after the auction. Lempertz however reserves the right to refuse such a request if it is deemed appropriate. The transfer is subject to successful identification (§ 1 para. 3 GWG) of the bidder and of the person to whom the invoice is transferred. Invoices will only be issued to those persons actually responsible for settling the invoices.
11. In the case of payment default, Lempertz will charge 1% interest on the outstanding amount of the gross price per month.. If the buyer defaults in payment, Lempertz may at its discretion insist on performance of the purchase contract or, after allowing a period of grace, claim damages instead of performance. In the latter case, Lempertz may determine the amount of the damages by putting the lot or lots up for auction again, in which case the defaulting buyer will bear the amount of any reduction in the proceeds compared with the earlier auction, plus the cost of resale, including the premium.
12. Buyers must take charge of their purchases immediately after the auction. Once a lot has been sold, the auctioneer is liable only for wilful intent or gross negligence. Lots will not, however, be surrendered to buyers until full payment has been received. Without exception, shipment will be at the expense and risk of the buyer. Purchases which are not collected within four weeks after the auction may be stored and insured by Lempertz on behalf of the buyer and at its expense in the premises of a freight agent. If Lempertz stores such items itself, it will charge 1 % of the hammer price for insurance and storage costs.
13. As far as this can be agreed, the place of performance and jurisdiction is Cologne. German law applies; the German law for the protection of cultural goods applies; the provisions of the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) are not applicable. Should any provision herein be wholly or partially ineffective, this will not affect the validity of the remaining provisions.
Regarding the treatment of personal data, we would like to point out the data protection notice on our website.
Henrik Hanstein, sworn public auctioneer

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