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Rogier van der Weyden, NachfolgeMadonna mit Kind

In Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpie...

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Rogier van der Weyden, NachfolgeMadonna mit Kind
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Köln

Rogier van der Weyden, Nachfolge
Madonna mit Kind

Öl auf Eichenholz. 48 x 37 cm.

Provenienz
Jacques Leegenhoek, Paris, 1984.

Literatur
Corinna Peuckert, in: Ekkehard Mai (Hg.): Das Kabinett des Sammlers, Köln 1993, S. 45-7, Abb. Nr. 18.

Rogier van der Weyden war einer der erfindungsreichsten Maler der niederländischen Kunst des 15. Jahrhunderts. Er schuf Bildthemen, die jahrzehntelang von seiner Werkstatt und später von seinen Nachfolgern verwendet wurden. Von all seinen Schöpfungen erwies sich die Darstellung der „Maria Lactans“, der „Stillenden Madonna“ als eine der beliebtesten. Sie war vor allem für die häusliche Andacht gefragt und wurde gelegentlich auch mit einem Stifterporträt als Diptychon verlangt.
Die vorliegende Tafel ist ein schönes Beispiel für einen Bildtypus, der auf dem Kunstmarkt in Brügge und Brüssel sehr geschätzt wurde. Die verschiedenen überlieferten Versionen dieses be- und geliebten Bildes unterscheiden sich in Stil, Fassung, Ornamente und Technik voneinander. Je nach dem Preis, den der Auftraggeber zu bezahlen bereit war, wurden die Figuren entweder in einer repräsentativen Umgebung, vor einer Landschaft oder einfach nur vor einem monochromen Hintergrund dargestellt.
In Brügge finden sich solche Beispiele u.a. beim „Meister der Ursula Legende“, wo die Jungfrau Maria im Himmel vor einem Goldgrund gekrönt erscheint (vgl. Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum; Worcester, Art Museum), im Gerard-David-Kreis (vgl. Madrid, Museo Lázaro Galdiano, Inv.-Nr. 3049), von Adriaen Isenbrant und Ambrosius Benson, oder gar auf einem Manuskriptbild aus der Gent-Brügger Schule (vgl. Brüssel, Auktion Romantic Agony 14.6.2008, Lot 951).
Am Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts arbeiteten in Brüssel, der Heimatstadt van der Weydens, verschiedene Maler noch unter seinem Einfluss. Darunter der „Meister der Blattstickerei“ oder der „Meister der Legende der Heiligen Katharina“. Das Nationalmuseum in Stockholm beherbergt eine „Maria Lactans“ (Inv.-Nr. NM 6179), die diesem namentlich nicht bekannten Meister zugeschrieben wird. Kompositorisch ist das Stockholmer Bild mit der vorliegenden Tafel vergleichbar und führte zu einer Zuschreibung unseres Bildes an den „Meister der Katharinen-Legende “ (E. Mai, op. cit.). Allerdings entspricht die Auffassung der Landschaft bei dem Katharinen-Meister richtigerweise noch dem gotischen Stil des 15. Jahrhunderts. Das Lempertz-Bild hingegen, mit seiner realistischeren Behandlung der Natur, der tiefen Perspektive und der Maltechnik, bei der die Figuren mit Bleiweiß modelliert wurden, ist als ein eindeutiges Werk des frühen 16. Jahrhunderts zu erkennen.
Abgesehen von der Landschaftsdarstellung fügt sich das Marienbild perfekt in die ursprüngliche Tradition des Vorbilds van der Weydens ein. Die Jungfrau Maria und das Christuskind sind in Nahansicht vor einer Hügellandschaft in der Nähe eines Dorfes dargestellt. In der Ferne ragt eine mittelalterliche Burg zwischen den Bäumen heraus. Ein kleiner Fluss schlängelt sich parallel zwischen dem Weiler und der Figurengruppe. Mit dem leicht nach links geneigten Kopf bereitet sich Maria darauf vor, das Kind mit der linken Hand zu stillen, während sie es mit der anderen Hand auf ihrem Schoß hält. Sie sitzt vor einer niedrigen, mit Laub bedeckten Steinmauer. Die linke Hand des Kindes ist erhoben, während die rechte einen kleinen Apfel hält. Ein Strahlenkranz hebt beide Figuren hervor. Maria trägt einen blauen Umhang und ein rotes, mit Pelz unterfüttertes Überkleid, die Ärmel aus Goldbrokat haben goldene Knöpfe an den Handgelenken. Auf dem Brüsseler Kunstmarkt des frühen 16. Jahrhunderts waren solche Bilder mit einer derartigen Mischung von geistiger Kraft und mütterlicher Liebe, eingebettet in eine friedliche Natur, für die private Andacht sehr geschätzt.





Rogier van der Weyden, follower of
The Virgin and Child

Oil on oak panel. 48 x 37 cm.

Provenance
With Jacques Leegenhoek, Paris, 1984.

Literature
Corinna Peuckert, in: Ekkehard Mai (ed.): Das Kabinett des Sammlers, Cologne 1993, pp. 45-7, no. 18, reproduced.

Rogier van der Weyden's œuvre reveals the master as the most inventive early Netherlandish painter in the 15th century, creating works of art which served as for decades onwards by his workshop and followers. Among his creations the Virgo lactans or Nursing Madonna turns out to have been one of the most popular themes used for private devotion, sometimes associated with a donor portrait in the format of a diptych.
The present panel is a fine example of a pictorial type highly appreciated on the art market in Bruges and Brussels. The various surviving versions of this beloved image single out from each other by their style, setting, ornaments and technique. According to the price paid by the patron the figures were either set in a prestigious surrounding, before a landscape or just simply in front of a monochrome background.
In Bruges such examples can be found among others by the Master of the Legend of Saint Ursula where the Virgin appears crowned in heaven before a gold ground (Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum; Worcester, Art Museum) in the circle of Gerard David (Madrid, Museo Lázaro Galdiano, inv. no. 3049) by Adriaen Isenbrant and Ambrosius Benson, or even on a manuscript painting from the Ghent-Bruges school (Sale Romantic Agony, Brussels, 14 June 2008, lot 951).
At the end of the 15th and early 16th centuries in Brussels - home town of Van der Weyden - painters were all working under his strong stylistic influence. Among them were the Master of the Embroidered Foliage and the Master of the Legend of Saint Catherine. The National Museum in Stockholm houses A Virgin nursing the Child holding an apple (inv. no. NM 6179) which has been attributed to the latter. Compared with the present composition it shows a clear stylistic relationship. But while the Swedish panel belongs to the 15th century gothic style, the present painting bears witness to the 16th century style with its much more realistic treatment of the landscape, the in-depth perspective and its painting technique using white lead in modelling the figures.
Apart from the presence of a landscape the Marian icon fits perfectly into the original Rogerian tradition. The Virgin and Infant Christ are depicted in a close-up view in front of a hilly landscape near a village with a medieval castle at the far distance. A small river meanders parallel between the hamlet and the group. Her head slightly inclined to the left, the Virgin Mary prepares to nurse the Child with Her left hand while holding Him in Her lap with the other. She sits before a low stone wall covered with foliage. The Child's left hand is raised while the right holds a small apple and both Mary and Jesus have a halo around their heads. She wears a cloak and a red overdress lined with grey fur. Her armlets are of gold brocade with golden buttons at the wrists. It bears no doubt that the Brussels art market would have indeed appreciated such a blend of spiritual power and motherly imagery set in nature's peaceful backdrop, to adorn one's private home.





Rogier van der Weyden, Nachfolge
Madonna mit Kind

Öl auf Eichenholz. 48 x 37 cm.

Provenienz
Jacques Leegenhoek, Paris, 1984.

Literatur
Corinna Peuckert, in: Ekkehard Mai (Hg.): Das Kabinett des Sammlers, Köln 1993, S. 45-7, Abb. Nr. 18.

Rogier van der Weyden war einer der erfindungsreichsten Maler der niederländischen Kunst des 15. Jahrhunderts. Er schuf Bildthemen, die jahrzehntelang von seiner Werkstatt und später von seinen Nachfolgern verwendet wurden. Von all seinen Schöpfungen erwies sich die Darstellung der „Maria Lactans“, der „Stillenden Madonna“ als eine der beliebtesten. Sie war vor allem für die häusliche Andacht gefragt und wurde gelegentlich auch mit einem Stifterporträt als Diptychon verlangt.
Die vorliegende Tafel ist ein schönes Beispiel für einen Bildtypus, der auf dem Kunstmarkt in Brügge und Brüssel sehr geschätzt wurde. Die verschiedenen überlieferten Versionen dieses be- und geliebten Bildes unterscheiden sich in Stil, Fassung, Ornamente und Technik voneinander. Je nach dem Preis, den der Auftraggeber zu bezahlen bereit war, wurden die Figuren entweder in einer repräsentativen Umgebung, vor einer Landschaft oder einfach nur vor einem monochromen Hintergrund dargestellt.
In Brügge finden sich solche Beispiele u.a. beim „Meister der Ursula Legende“, wo die Jungfrau Maria im Himmel vor einem Goldgrund gekrönt erscheint (vgl. Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum; Worcester, Art Museum), im Gerard-David-Kreis (vgl. Madrid, Museo Lázaro Galdiano, Inv.-Nr. 3049), von Adriaen Isenbrant und Ambrosius Benson, oder gar auf einem Manuskriptbild aus der Gent-Brügger Schule (vgl. Brüssel, Auktion Romantic Agony 14.6.2008, Lot 951).
Am Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts arbeiteten in Brüssel, der Heimatstadt van der Weydens, verschiedene Maler noch unter seinem Einfluss. Darunter der „Meister der Blattstickerei“ oder der „Meister der Legende der Heiligen Katharina“. Das Nationalmuseum in Stockholm beherbergt eine „Maria Lactans“ (Inv.-Nr. NM 6179), die diesem namentlich nicht bekannten Meister zugeschrieben wird. Kompositorisch ist das Stockholmer Bild mit der vorliegenden Tafel vergleichbar und führte zu einer Zuschreibung unseres Bildes an den „Meister der Katharinen-Legende “ (E. Mai, op. cit.). Allerdings entspricht die Auffassung der Landschaft bei dem Katharinen-Meister richtigerweise noch dem gotischen Stil des 15. Jahrhunderts. Das Lempertz-Bild hingegen, mit seiner realistischeren Behandlung der Natur, der tiefen Perspektive und der Maltechnik, bei der die Figuren mit Bleiweiß modelliert wurden, ist als ein eindeutiges Werk des frühen 16. Jahrhunderts zu erkennen.
Abgesehen von der Landschaftsdarstellung fügt sich das Marienbild perfekt in die ursprüngliche Tradition des Vorbilds van der Weydens ein. Die Jungfrau Maria und das Christuskind sind in Nahansicht vor einer Hügellandschaft in der Nähe eines Dorfes dargestellt. In der Ferne ragt eine mittelalterliche Burg zwischen den Bäumen heraus. Ein kleiner Fluss schlängelt sich parallel zwischen dem Weiler und der Figurengruppe. Mit dem leicht nach links geneigten Kopf bereitet sich Maria darauf vor, das Kind mit der linken Hand zu stillen, während sie es mit der anderen Hand auf ihrem Schoß hält. Sie sitzt vor einer niedrigen, mit Laub bedeckten Steinmauer. Die linke Hand des Kindes ist erhoben, während die rechte einen kleinen Apfel hält. Ein Strahlenkranz hebt beide Figuren hervor. Maria trägt einen blauen Umhang und ein rotes, mit Pelz unterfüttertes Überkleid, die Ärmel aus Goldbrokat haben goldene Knöpfe an den Handgelenken. Auf dem Brüsseler Kunstmarkt des frühen 16. Jahrhunderts waren solche Bilder mit einer derartigen Mischung von geistiger Kraft und mütterlicher Liebe, eingebettet in eine friedliche Natur, für die private Andacht sehr geschätzt.





Rogier van der Weyden, follower of
The Virgin and Child

Oil on oak panel. 48 x 37 cm.

Provenance
With Jacques Leegenhoek, Paris, 1984.

Literature
Corinna Peuckert, in: Ekkehard Mai (ed.): Das Kabinett des Sammlers, Cologne 1993, pp. 45-7, no. 18, reproduced.

Rogier van der Weyden's œuvre reveals the master as the most inventive early Netherlandish painter in the 15th century, creating works of art which served as for decades onwards by his workshop and followers. Among his creations the Virgo lactans or Nursing Madonna turns out to have been one of the most popular themes used for private devotion, sometimes associated with a donor portrait in the format of a diptych.
The present panel is a fine example of a pictorial type highly appreciated on the art market in Bruges and Brussels. The various surviving versions of this beloved image single out from each other by their style, setting, ornaments and technique. According to the price paid by the patron the figures were either set in a prestigious surrounding, before a landscape or just simply in front of a monochrome background.
In Bruges such examples can be found among others by the Master of the Legend of Saint Ursula where the Virgin appears crowned in heaven before a gold ground (Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum; Worcester, Art Museum) in the circle of Gerard David (Madrid, Museo Lázaro Galdiano, inv. no. 3049) by Adriaen Isenbrant and Ambrosius Benson, or even on a manuscript painting from the Ghent-Bruges school (Sale Romantic Agony, Brussels, 14 June 2008, lot 951).
At the end of the 15th and early 16th centuries in Brussels - home town of Van der Weyden - painters were all working under his strong stylistic influence. Among them were the Master of the Embroidered Foliage and the Master of the Legend of Saint Catherine. The National Museum in Stockholm houses A Virgin nursing the Child holding an apple (inv. no. NM 6179) which has been attributed to the latter. Compared with the present composition it shows a clear stylistic relationship. But while the Swedish panel belongs to the 15th century gothic style, the present painting bears witness to the 16th century style with its much more realistic treatment of the landscape, the in-depth perspective and its painting technique using white lead in modelling the figures.
Apart from the presence of a landscape the Marian icon fits perfectly into the original Rogerian tradition. The Virgin and Infant Christ are depicted in a close-up view in front of a hilly landscape near a village with a medieval castle at the far distance. A small river meanders parallel between the hamlet and the group. Her head slightly inclined to the left, the Virgin Mary prepares to nurse the Child with Her left hand while holding Him in Her lap with the other. She sits before a low stone wall covered with foliage. The Child's left hand is raised while the right holds a small apple and both Mary and Jesus have a halo around their heads. She wears a cloak and a red overdress lined with grey fur. Her armlets are of gold brocade with golden buttons at the wrists. It bears no doubt that the Brussels art market would have indeed appreciated such a blend of spiritual power and motherly imagery set in nature's peaceful backdrop, to adorn one's private home.




Meisterwerke der Sammlung Bischoff / Masterpieces from the Bischoff Collection

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

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Wichtige Informationen

25 % buyer's premium on the hammer price
(20 % on the part of the hammer price exceeding 400,001 EUR)

3 % live provision plus 16 % VAT

AGB

standard | standard



Conditions of sale
1. The art auction house, Kunsthaus Lempertz KG (henceforth referred to as Lempertz), conducts public auctions in terms of § 383 paragraph 3 sentence 1 of the Commercial Code as commissioning agent on behalf of the accounts of submitters, who remain anonymous. With regard to its auctioneering terms and conditions drawn up in other languages, the German version remains the official one.
2. The auctioneer reserves the right to divide or combine any catalogue lots or, if it has special reason to do so, to offer any lot for sale in an order different from that given in the catalogue or to withdraw any lot from the sale.
3. All lots put up for sale may be viewed and inspected prior to the auction. The catalogue specifications and related specifications appearing on the internet, which have both been compiled in good conscience, do not form part of the contractually agreed to conditions. These specifications have been derived from the status of the information available at the time of compiling the catalogue. They do not serve as a guarantee in legal terms and their purpose is purely in the information they provide. The same applies to any reports on an item’s condition or any other information, either in oral or written form. Certificates or certifications from artists, their estates or experts relevant to each case only form a contractual part of the agreement if they are specifically mentioned in the catalogue text. The state of the item is generally not mentioned in the catalogue. Likewise missing specifications do not constitute an agreement on quality. All items are used goods.
4. Warranty claims are excluded. In the event of variances from the catalogue descriptions, which result in negation or substantial diminution of value or suitability, and which are reported with due justification within one year after handover, Lempertz nevertheless undertakes to pursue its rights against the seller through the courts; in the event of a successful claim against the seller, Lempertz will reimburse the buyer only the total purchase price paid. Over and above this, Lempertz undertakes to reimburse its commission within a given period of three years after the date of the sale if the object in question proves not to be authentic.
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6. Submission of bids. Lempertz reserves the right to approve bidders for the auction and especially the right to make this approval dependent upon successful identification in terms of § 1 para. 3 GWG. Bids in attendance: The floor bidder receives a bidding number on presentation of a photo ID. If the bidder is not known to Lempertz, registration must take place 24 hours before the auction is due to begin in writing on presentation of a current bank reference. Bids in absentia: Bids can also be submitted either in writing, telephonically or via the internet. The placing of bids in absentia must reach Lempertz 24 hours before the auction to ensure the proper processing thereof. The item must be mentioned in the bid placed, together with the lot number and item description. In the event of ambiguities, the listed lot number becomes applicable. The placement of a bid must be signed by the applicant. The regulations regarding revocations and the right to return the goods in the case of long distance agreements (§ 312b-d of the Civil Code) do not apply. Telephone bids: Establishing and maintaining a connection cannot be vouched for. In submitting a bid placement, the bidder declares that he agrees to the recording of the bidding process. Bids via the internet: They will only be accepted by Lempertz if the bidder registered himself on the internet website beforehand. Lempertz will treat such bids in the same way as bids in writing.
7. Carrying out the auction: The hammer will come down when no higher bids are submitted after three calls for a bid. In extenuating circumstances, the auctioneer reserves the right to bring down the hammer or he can refuse to accept a bid, especially when the bidder cannot be successfully identified in terms of § 1 para. 3 GWG. If several individuals make the same bid at the same time, and after the third call, no higher bid ensues, then the ticket becomes the deciding factor. The auctioneer can retract his acceptance of the bid and auction the item once more if a higher bid that was submitted on time, was erroneously overlooked and immediately queried by the bidder, or if any doubts regarding its acceptance arise. Written bids are only played to an absolute maximum by Lempertz if this is deemed necessary to outbid another bid. The auctioneer can bid on behalf of the submitter up to the agreed limit, without revealing this and irrespective of whether other bids are submitted. Even if bids have been placed and the hammer has not come down, the auctioneer is only liable to the bidder in the event of premeditation or gross negligence. Further information can be found in our privacy policy at www.lempertz.com/ datenschutzerklärung.html
8. Once a lot has been knocked down, the successful bidder is obliged to buy it. If a bid is accepted conditionally, the bidder is bound by his bid until four weeks after the auction unless he immediately withdraws from the conditionally accepted bid. From the fall of the hammer, possession and risk pass directly to the buyer, while ownership passes to the buyer only after full payment has been received.
9. Up to a hammer price of € 400,000 a premium of 25 % calculated on the hammer price plus 16 % value added tax (VAT) calculated on the premium only is levied. The premium will be reduced to 20 % (plus VAT) on any amount surpassing € 400,000 (margin scheme). On lots which are characterized by N, an additional 7 % for import tax will be charged. On lots which are characterized by an R, the buyer shall pay the statutory VAT of 16 % on the hammer price and the buyer’s premium (regular scheme). Exports to third (i.e. non-EU) countries will be exempt from VAT, and so will be exports made by companies from other EU member states if they state their VAT identification number. For original works of art, whose authors are either still alive or deceased for less than 70 years (§ 64 UrhG), a charge of 1.8 % on the hammer price will be levied for the droit de suite. The maximum charge is € 12,500. For payments which amount to EUR 10,000.00 or more, Lempertz is obliged to make a copy of the photo ID of the buyer according to §3 of the German Money Laundry Act (GWG). This applies also to cases in which payments of EUR 10,000.00 or more are being made for more than one invoice. If a buyer exports an object to a third country personally, the VAT will be refunded, as soon as Lempertz receives the export and import papers. All invoices issued on the day of auction or soon after remain under provision.
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Regarding the treatment of personal data, we would like to point out the data protection notice on our website.
Henrik Hanstein, sworn public auctioneer

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