Los

51

Diese Auktion ist eine LIVE Auktion! Sie müssen für diese Auktion registriert und als Bieter freigeschaltet sein, um bieten zu können.
Sie wurden überboten. Um die größte Chance zu haben zu gewinnen, erhöhen Sie bitte Ihr Maximal Gebot.
Ihre Registrierung wurde noch nicht durch das Auktionshaus genehmigt. Bitte, prüfen Sie Ihr E-Mail Konto für mehr Details.
Leider wurde Ihre Registrierung durch das Auktionshaus abgelehnt. Sie können das Auktionshaus direkt kontaktieren über +49 (0)221 9257290 um mehr Informationen zu erhalten.
Sie sind zurzeit Höchstbieter! Um sicher zustellen, dass Sie das Los ersteigern, melden Sie sich zum Live Bieten an unter , oder erhöhen Sie ihr Maximalgebot.
Geben Sie jetzt ein Gebot ab! Ihre Registrierung war erfolgreich.
Entschuldigung, die Gebotsabgabephase ist leider beendet. Es erscheinen täglich 1000 neue Lose auf lot-tissimo.com, bitte starten Sie eine neue Anfrage.
Das Bieten auf dieser Auktion hat noch nicht begonnen. Bitte, registrieren Sie sich jetzt, so dass Sie zugelassen werden bis die Auktion startet.
1/2
Sigmar Polke, Ohne Titel - Bild 1 aus 2
Sigmar Polke, Ohne Titel - Bild 2 aus 2
Sigmar Polke, Ohne Titel - Bild 1 aus 2
Sigmar Polke, Ohne Titel - Bild 2 aus 2
Sie interessieren sich für den Preis dieses Loses?
Preisdatenbank abonnieren
Köln

Sigmar Polke, Ohne Titel
Gouache auf Papier 100 x 70 cm. Signiert und datiert 'S.Polke 28 82' - Mit Atelier- und leichten Altersspuren.

Provenienz
Galerie Marie-Louise Wirth, Zürich (mit rückseitigem Aufkleber); Hauswedell & Nolte, Hamburg, 06.06.1996, Lot 346; Privatsammlung, Rheinland-Pfalz

„Polkes Zeichenstil ist für mich ein ewiges Wunder und Rätsel. Man hat nicht genug darüber gesagt, was für ein völlig außergewöhnlicher Zeichner er war. Eine der wichtigsten Fragen, die er gestellt hatte, lautete: Wie gewöhnt man sich das kunstfertige Zeichnen ab und zeichnet dennoch? […] Man kann an Comics, an Motive aus den Medien und Karikaturen denken, aber nichts davon herrscht vor. Das ist das, was die Zeichnungen so gut macht“, urteilt Benjamin Buchloh über die zeichnerischen Arbeiten Sigmar Polkes (in: Alibis. Sigmar Polke 1963-2010, Ausst.Kat. Museum Ludwig, Köln 2015, S.211).
Ab Anfang der 1980er Jahre gewinnt die figurative Kunst in Deutschland mehr und mehr an Bedeutung, Polke bewegt sich zu dieser Zeit gegenläufig dazu - hin zu einer verstärkten Abstraktion. Seine Zeichnungen, die in dieser Zeit entstehen, vereinen beide Pole miteinander. Starkfarbige, gestisch gesetzte Pinselstriche überlagern sich mit einem unerschöpflich reichen, figürlichen Repertoire, das sich aus der Bilderflut der modernen Lebenswelt speist. Motive aus der Werbung, aus Illustrierten, Comics und Buchillustrationen verbinden sich auf großformatigen Papierbögen zu phantasievollen, vielfach auch satirisch-humoristischen Bildcollagen.
Die hier angebotene herausragende Zeichnung wird akzentuiert von lebendigen, horizontalen Strichlagen. Stilllebenhafte Naturmotive gehen zusammen mit den Darstellungen einer Porträtphotographie und einer antiken Büste ein augenscheinlich der Kunstgeschichte verpflichtetes Arrangement ein.

Sigmar Polke, Untitled
Gouache on paper 100 x 70 cm. Signed and dated 'S.Polke 28 82'. - With studio traces and minor traces of age.

Provenance
Galerie Marie-Louise Wirth, Zürich (label verso); Hauswedell & Nolte, Hamburg, 06.06.1996, lot 346; Private collection, Rhineland Palatinate

„For me, Polke’s drawing style is a perpetual miracle and mystery. Not nearly enough has been said about what an extraordinary painter he was. One of the most important questions that he asked was: how can you break the habit of skilful drawing and still be able to draw? […] One can think of comics, motifs from the media and caricatures, but none of these prevail. That is what makes the drawings so good,” Benjamin Buchloh’s opinion of Sigmar Polke’s graphic works (in: Alibis. Sigmar Polke 1963-2010, exhib.cat. Museum Ludwig, Cologne 2015, p.211).
As from the beginning of the 1980s, figurative art had been gaining more and more importance in Germany. At this time, Polke was moving in the opposite direction – towards increased abstraction. The drawings he created during this period unite both extremes. Strongly coloured, gestural brushstrokes overlapped with an inexhaustibly rich figurative repertoire, which was fed by a flood of images from the modern environment. Motifs from advertising, magazines, comics, and book illustrations were combined on large-format sheets of paper to create imaginative, often satirical and humorous picture collages.
The outstanding drawing offered here is accentuated by vivid horizontal layers of brushstrokes. Still-life-like nature motifs unite with the depictions of a portrait photograph and an antique bust in an arrangement that is obviously committed to art history.

Sigmar Polke, Ohne Titel
Gouache auf Papier 100 x 70 cm. Signiert und datiert 'S.Polke 28 82' - Mit Atelier- und leichten Altersspuren.

Provenienz
Galerie Marie-Louise Wirth, Zürich (mit rückseitigem Aufkleber); Hauswedell & Nolte, Hamburg, 06.06.1996, Lot 346; Privatsammlung, Rheinland-Pfalz

„Polkes Zeichenstil ist für mich ein ewiges Wunder und Rätsel. Man hat nicht genug darüber gesagt, was für ein völlig außergewöhnlicher Zeichner er war. Eine der wichtigsten Fragen, die er gestellt hatte, lautete: Wie gewöhnt man sich das kunstfertige Zeichnen ab und zeichnet dennoch? […] Man kann an Comics, an Motive aus den Medien und Karikaturen denken, aber nichts davon herrscht vor. Das ist das, was die Zeichnungen so gut macht“, urteilt Benjamin Buchloh über die zeichnerischen Arbeiten Sigmar Polkes (in: Alibis. Sigmar Polke 1963-2010, Ausst.Kat. Museum Ludwig, Köln 2015, S.211).
Ab Anfang der 1980er Jahre gewinnt die figurative Kunst in Deutschland mehr und mehr an Bedeutung, Polke bewegt sich zu dieser Zeit gegenläufig dazu - hin zu einer verstärkten Abstraktion. Seine Zeichnungen, die in dieser Zeit entstehen, vereinen beide Pole miteinander. Starkfarbige, gestisch gesetzte Pinselstriche überlagern sich mit einem unerschöpflich reichen, figürlichen Repertoire, das sich aus der Bilderflut der modernen Lebenswelt speist. Motive aus der Werbung, aus Illustrierten, Comics und Buchillustrationen verbinden sich auf großformatigen Papierbögen zu phantasievollen, vielfach auch satirisch-humoristischen Bildcollagen.
Die hier angebotene herausragende Zeichnung wird akzentuiert von lebendigen, horizontalen Strichlagen. Stilllebenhafte Naturmotive gehen zusammen mit den Darstellungen einer Porträtphotographie und einer antiken Büste ein augenscheinlich der Kunstgeschichte verpflichtetes Arrangement ein.

Sigmar Polke, Untitled
Gouache on paper 100 x 70 cm. Signed and dated 'S.Polke 28 82'. - With studio traces and minor traces of age.

Provenance
Galerie Marie-Louise Wirth, Zürich (label verso); Hauswedell & Nolte, Hamburg, 06.06.1996, lot 346; Private collection, Rhineland Palatinate

„For me, Polke’s drawing style is a perpetual miracle and mystery. Not nearly enough has been said about what an extraordinary painter he was. One of the most important questions that he asked was: how can you break the habit of skilful drawing and still be able to draw? […] One can think of comics, motifs from the media and caricatures, but none of these prevail. That is what makes the drawings so good,” Benjamin Buchloh’s opinion of Sigmar Polke’s graphic works (in: Alibis. Sigmar Polke 1963-2010, exhib.cat. Museum Ludwig, Cologne 2015, p.211).
As from the beginning of the 1980s, figurative art had been gaining more and more importance in Germany. At this time, Polke was moving in the opposite direction – towards increased abstraction. The drawings he created during this period unite both extremes. Strongly coloured, gestural brushstrokes overlapped with an inexhaustibly rich figurative repertoire, which was fed by a flood of images from the modern environment. Motifs from advertising, magazines, comics, and book illustrations were combined on large-format sheets of paper to create imaginative, often satirical and humorous picture collages.
The outstanding drawing offered here is accentuated by vivid horizontal layers of brushstrokes. Still-life-like nature motifs unite with the depictions of a portrait photograph and an antique bust in an arrangement that is obviously committed to art history.

Evening Sale - Moderne und Zeitgenössische Kunst

Auktionsdatum
Lose: 96
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

Shipping on request

Wichtige Informationen

Köln Cologne
Dienstag 6. Juni 2023 Tuesday 6 June
18 Uhr 6 pm Lot 1 – 97

AGB

1. Die Kunsthaus Lempertz KG (im Nachfolgenden Lempertz) versteigert öffentlich im Sinne des § 383 Abs. 3 Satz 1 HGB als Kommissionär für Rechnung der Einlieferer, die unbenannt bleiben. Im Verhältnis zu Abfassungen der Versteigerungsbedingungen in anderen Sprachen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

2. Lempertz behält sich das Recht vor, Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen und, wenn ein besonderer Grund vorliegt, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurückzuziehen.

3. Sämtliche zur Versteigerung gelangenden Objekte können im Rahmen der Vorbesichtigung geprüft und besichtigt werden. Die Katalogangaben und entsprechende Angaben der Internetpräsentation, die nach bestem Wissen und Gewissen erstellt wurden, werden nicht Bestandteil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit. Sie beruhen auf dem zum Zeitpunkt der Katalogbearbeitung herrschenden Stand der Wissenschaft. Sie sind keine Garantien im Rechtssinne und dienen ausschließlich der Information. Gleiches gilt für Zustandsberichte und andere Auskünfte in mündlicher oder schriftlicher Form. Zertifikate oder Bestätigungen der Künstler, ihrer Nachlässe oder der jeweils maßgeblichen Experten sind nur dann Vertragsgegenstand, wenn sie im Katalogtext ausdrücklich erwähnt werden. Der Erhaltungs zustand wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt, so dass fehlende Angaben ebenfalls keine Beschaffenheitsvereinbarung begründen. Die Objekte sind gebraucht. Alle Objekte werden in dem Erhaltungszustand veräußert, in dem sie sich bei Erteilung des Zuschlages befinden.

4. Ansprüche wegen Gewährleistung sind ausgeschlossen. Lempertz verpflichtet sich jedoch bei Abweichungen von den Katalogangaben, welche den Wert oder die Tauglichkeit aufheben oder nicht unerheblich mindern, und welche innerhalb eines Jahres nach Übergabe in begründeter Weise vorgetragen werden, seine Rechte gegenüber dem Einlieferer gerichtlich geltend zu machen. Maßgeblich ist der Katalogtext in deutscher Sprache. Im Falle einer erfolgreichen Inanspruchnahme des Einlieferers erstattet Lempertz dem Erwerber ausschließlich den gesamten Kaufpreis. Darüber hinaus verpflichtet sich Lempertz für die Dauer von drei Jahren bei erwiesener Unechtheit zur Rückgabe der Kommission, wenn das Objekt in unverändertem Zustand zurückgegeben wird.

Die gebrauchten Sachen werden in einer öffentlichen Versteigerung verkauft, an der der Bieter/Käufer persönlich teilnehmen kann. Die Regelungen über den Verbrauchsgüterverkauf finden nach § 474 Abs. 1 Satz 2 BGB keine Anwendung.

5. Ansprüche auf Schadensersatz aufgrund eines Mangels, eines Verlustes oder einer Beschädigung des versteigerten Objektes, gleich aus welchem Rechtsgrund, oder wegen Abweichungen von Katalogangaben oder anderweitig erteilten Auskünften und wegen Verletzung von Sorgfaltspflichten nach §§ 41 ff. KGSG sind ausgeschlossen, sofern Lempertz nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt oder vertragswesentliche Pflichten verletzt hat; die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt. Im Übrigen gilt Ziffer 4.

6. Abgabe von Geboten. Lempertz behält sich die Zulassung zur Auktion vor und kann diese insbesondere von der erfolgreichen Identifizierung im Sinne von § 1 Abs. 3 des GWG abhängig machen. Gebote in Anwesenheit: Der Bieter erhält gegen Vorlage seines Lichtbildausweises eine Bieternummer. Ist der Bieter Lempertz nicht bekannt, hat die Anmeldung 24 Stunden vor Beginn der Auktion schriftlich und unter Vorlage einer aktuellen Bankreferenz zu erfolgen. Gebote in Abwesenheit: Gebote können auch schriftlich, telefonisch oder über das Internet abgegeben werden. Aufträge für Gebote in Abwesenheit müssen Lempertz zur ordnungsgemäßen Bearbeitung 24 Stunden vor der Auktion vorliegen. Das Objekt ist in dem Auftrag mit seiner Losnummer und der Objektbezeichnung zu benennen. Bei Unklarheiten gilt die angegebene Losnummer. Der Auftrag ist vom Aufraggeber zu unterzeichnen. Die Bestimmungen über Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen (§ 312b-d BGB) finden keine Anwendung. Telefongebote: Für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung der Verbindung kann nicht eingestanden werden. Mit Abgabe des Auftrages erklärt sich der Bieter damit einverstanden, dass der Bietvorgang aufgezeichnet werden kann. Gebote über das Internet: Sie werden von Lempertz nur angenommen, wenn der Bieter sich zuvor über das Internetportal registriert hat. Die Gebote werden von Lempertz wie schriftlich abgegebene Gebote behandelt.

7. Durchführung der Auktion: Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann sich den Zuschlag vorbehalten oder verweigern, wenn ein besonderer Grund vorliegt, insbesondere wenn der Bieter nicht im Sinne von § 1 Abs. 3 GWG erfolgreich identifiziert werden kann. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot erfolgt, entscheidet das Los. Der Versteigerer kann den erteilten Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen und dies vom Bieter sofort beanstandet worden ist oder sonst Zweifel über den Zuschlagbestehen. Schriftliche Gebote werden von Lempertz nur in dem Umfang ausgeschöpft, der erforderlich ist, um ein anderes Gebot zu überbieten. Der Versteigerer kann für den Einlieferer bis zum vereinbarten Limit bieten, ohne dies anzuzeigen und unabhängig davon, ob andere Gebote abgegeben werden. Wenn trotz abgegebenen Gebots kein Zuschlag erteilt worden ist, haftet der Versteigerer dem Bieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung unter www.lempertz.com/datenschutzerklärung.html

8. Mit Zuschlag kommt der Vertrag zwischen Versteigerer und Bieter zustande (§ 156 S. 1 BGB). Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Sofern ein Zuschlag unter Vorbehalt erteilt wurde, ist der Bieter an sein Gebot bis vier Wochen nach der Auktion gebunden, wenn er nicht unverzüglich nach Erteilung des Zuschlages von dem Vorbehaltszuschlag zurücktritt. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr an der versteigerten Sache unmittelbar auf den Bieter/Ersteigerer über,

das Eigentum erst bei vollständigem Zahlungseingang.

9. Auf den Zuschlagspreis wird ein Aufgeld von 26% zuzüglich 19% Umsatzsteuer nur auf das Aufgeld erhoben, auf den über € 600.000 hinausgehenden Betrag reduziert sich das Aufgeld auf 20% Differenzbesteuerung). Bei differenzbesteuerten Objekten, die mit N gekennzeichnet sind, wird zusätzlich die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7 % berechnet. Für Katalogpositionen, die mit R gekennzeichnet sind, wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 % auf den Zuschlagspreis + Aufgeld berechnet (Regelbesteuerung). Wird ein regelbesteuertes Objekt an eine Person aus einem anderen Mitgliedsstaat der EU, die nicht Unternehmer ist, verkauft und geliefert, kommen die umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften des Zielstaates zur Anwendung, § 3c UStG. Von der Umsatzsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittländer (d.h. außerhalb der EU) und – bei Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer – auch an Unternehmen in EU-Mitgliedsstaaten. Für Originalkunstwerke, deren Urheber noch leben oder vor weniger als 70 Jahren (§ 64 UrhG) verstorben sind, wird zur Abgeltung des gemäß § 26 UrhG zu entrichtenden Folgerechts eine Gebühr in Höhe von 1,8 % auf den Hammerpreis erhoben. Bei Zahlungen über einem Betrag von € 10.000,00 ist Lempertz gemäß §3 des GWG verpflichtet, die Kopie eines Lichtbildausweises des Käufers zu erstellen. Dies gilt auch, wenn eine Zahlung für mehrere Rechnungen die Höhe von € 10.000,00 überschreitet. Nehmen Auktionsteilnehmer ersteigerte Objekte selbst in Drittländer mit, wird ihnen die Umsatzsteuer erstattet, sobald Lempertz Ausfuhr- und Abnehmernachweis vorliegen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen der Nachprüfung; Irrtum vorbehalten.

10. Ersteigerer haben den Endpreis (Zuschlagspreis zuzüglich Aufgeld + MwSt.) im unmittelbaren Anschluss an die Auktion an Lempertz zu zahlen. Zahlungen sind in Euro zu tätigen. Eine Zahlung mit Kryptowährungen ist möglich. Die Rechnung wird per E-Mail übermittelt, es sei denn, der Ersteigerer äußert den Wunsch, diese per Post zu erhalten. Der Antrag auf Änderung oder Umschreibung einer Rechnung, z.B. auf einen anderen Kunden als den Bieter, muss unmittelbar im Anschluss an die Auktion abgegeben werden. Durch die Änderung können zusätzliche Gebühren anfallen. Die Umschreibung erfolgt unter Vorbehalt der erfolgreichen Identifizierung (§ 1 Abs. 3 GWG) des Bieters und derjenigen Person, auf die die Umschreibung der Rechnung erfolgt. Rechnungen werden nur an diejenigen Personen ausgestellt, die die Rechnung tatsächlich begleichen.

11. Bei Zahlungsverzug werden 1 % Zinsen auf den Bruttopreis pro Monat berechnet. Lempertz kann bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder nach Fristsetzung Schadenersatz statt der Leistung verlangen. Der Schadenersatz kann in diesem Falle auch so berechnet werden, dass die Sache nochmals versteigert wird und der säumige Ersteigerer für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich des Aufgeldes einzustehen hat.

12. Die Ersteigerer sind verpflichtet, ihre Erwerbung sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Lempertz haftet für versteigerte Objekte nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Ersteigerte Objekte werden erst nach vollständigem Zahlungseingang ausgeliefert. Eine Versendung erfolgt ausnahmslos auf Kosten und Gefahr des Ersteigerers. Lempertz ist berechtigt, nicht abgeholte Objekte vier Wochen nach der Auktion im Namen und auf Rechnung des Ersteigerers bei einem Spediteur einlagern und versichern zu lassen. Bei einer Selbsteinlagerung durch Lempertz werden 1 % p.a. des Zuschlagspreises für Versicherungs- und Lagerkosten berechnet.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand, sofern er vereinbart werden kann, ist Köln. Es gilt deutsches Recht; Das Kulturgutschutzgesetz wird angewandt. Das UN-Übereinkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung. Sollte eine der Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt. Es wird auf die Datenschutzerklärung auf unserer Webpräsenz hingewiesen.

Vollständige AGBs