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Lisiewski, Georg von (*1674 - 1750 Berlin) attr.

In Kunst, Antiquitäten, Varia

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Bielefeld

Lisiewski, Georg von (*1674 - 1750 Berlin) attr.
Gemälde, Öl auf Leinwand, Halbportrait des Husarengenerals Hans Joachim von Zieten in Uniform mit dem "Pour le merite", unsigniert, 87 x 72 cm, ~1740, in den Hintergrundbereichen einige, teils farbabweichende Retuschen, Portrait selbst kaum berührt, Kanten allseitig doubliert mit neuem Keilrahmen, rückseitig nachgesetzte Beschriftung des 20. Jhd. "Francke pinx. Berol: 1782", sauber modern gerahmt in aufwendiger Reliefleiste (110 x 94 cm) 8401 Seltenes frühes Portrait des Husarengenerals Hans Joachim von Zieten (1699 - 1786), im Gegensatz zu den bisher bekannten Portraits, die meist nach 1760 entstanden und durchwegs einen schon betagten General zeigen, zeigt dieses Portrait den General im Alter von etwa 40 Jahren, das Gesicht mit stolzem und energischem Blick dem Betrachter frontal zugewandt präsentiert er stolz den erst kürzlich (1736) verliehenen Orden "Pour le merite", die rechte Hand kreuzt über die Brust und ruht auf dem zu seiner Linken liegenden Kolpak, die rückseitige, signaturähnliche Beschriftung entbehrt allein aufgrund des modernen Schriftduktus jeglicher Grundlage, diese sollte sich wohl auf den Maler Johann Heinrich Franke (1738 - 1792) beziehen, der in den 1780er Jahren zwar auch mehrfach den greisen Zieten dargestellt hat, als Urheber dieses Portraits jedoch zweifellos nicht Betracht kommt, die trockene und unpathetische Darstellung in der Frontale weist ehr auf ein Spätwerk des Hofmalers Friedrich I. Georg von Lisiewski, wohl eines der schönsten bekannten Portraits des legendären Husarengenerals Hans Joachim Zieten Versand nur nach Absprache per Spedition



Lisiewski, Georg von (*1674 - 1750 Berlin) attr.
Painting, oil on canvas, portrait of the famous Prussian hussar general Hans Joachim von Ziethen in uniform, not signed, 87 x 72 cms., 34.3 x 28.4 inch, c.1740, background with some retouches, portrait itself largely untouched, margins relined with new stretcher, on the backside nonsensical inscription from the late 20th century "Francke pinx. Berol: 1782", well modern framed in a magnificent frame (110 x 94 cms, 43 x 37 inch), very rare early portrait of the Prussian hussar general Ziethen, all yet known portraits date from after 1760 and show him as an aged man, this unusual portrait with the 1736 received "Pour le Merite" at a age of c.40 years dates from c.1740 and was probably made by the court painter Georg von Lisiewski, this portrait seems to be one of the finest Ziethen portrait known yet

Lisiewski, Georg von (*1674 - 1750 Berlin) attr.
Gemälde, Öl auf Leinwand, Halbportrait des Husarengenerals Hans Joachim von Zieten in Uniform mit dem "Pour le merite", unsigniert, 87 x 72 cm, ~1740, in den Hintergrundbereichen einige, teils farbabweichende Retuschen, Portrait selbst kaum berührt, Kanten allseitig doubliert mit neuem Keilrahmen, rückseitig nachgesetzte Beschriftung des 20. Jhd. "Francke pinx. Berol: 1782", sauber modern gerahmt in aufwendiger Reliefleiste (110 x 94 cm) 8401 Seltenes frühes Portrait des Husarengenerals Hans Joachim von Zieten (1699 - 1786), im Gegensatz zu den bisher bekannten Portraits, die meist nach 1760 entstanden und durchwegs einen schon betagten General zeigen, zeigt dieses Portrait den General im Alter von etwa 40 Jahren, das Gesicht mit stolzem und energischem Blick dem Betrachter frontal zugewandt präsentiert er stolz den erst kürzlich (1736) verliehenen Orden "Pour le merite", die rechte Hand kreuzt über die Brust und ruht auf dem zu seiner Linken liegenden Kolpak, die rückseitige, signaturähnliche Beschriftung entbehrt allein aufgrund des modernen Schriftduktus jeglicher Grundlage, diese sollte sich wohl auf den Maler Johann Heinrich Franke (1738 - 1792) beziehen, der in den 1780er Jahren zwar auch mehrfach den greisen Zieten dargestellt hat, als Urheber dieses Portraits jedoch zweifellos nicht Betracht kommt, die trockene und unpathetische Darstellung in der Frontale weist ehr auf ein Spätwerk des Hofmalers Friedrich I. Georg von Lisiewski, wohl eines der schönsten bekannten Portraits des legendären Husarengenerals Hans Joachim Zieten Versand nur nach Absprache per Spedition



Lisiewski, Georg von (*1674 - 1750 Berlin) attr.
Painting, oil on canvas, portrait of the famous Prussian hussar general Hans Joachim von Ziethen in uniform, not signed, 87 x 72 cms., 34.3 x 28.4 inch, c.1740, background with some retouches, portrait itself largely untouched, margins relined with new stretcher, on the backside nonsensical inscription from the late 20th century "Francke pinx. Berol: 1782", well modern framed in a magnificent frame (110 x 94 cms, 43 x 37 inch), very rare early portrait of the Prussian hussar general Ziethen, all yet known portraits date from after 1760 and show him as an aged man, this unusual portrait with the 1736 received "Pour le Merite" at a age of c.40 years dates from c.1740 and was probably made by the court painter Georg von Lisiewski, this portrait seems to be one of the finest Ziethen portrait known yet

Kunst, Antiquitäten, Varia

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Am Bach 1 a
Bielefeld
33602
Germany

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3. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Lot-Nummern zu vereinen, zu trennen, zurückzuziehen, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder unter Vorbehalt (UV-Zuschlag) zuzuschlagen. Die Lot-Nummer ist die Nummer, unter der ein oder mehrere Gegenstände im Auktionskatalog verzeichnet ist/sind und in der Auktion aufgerufen wird.
4. Jeder Bieter hat vor Beginn der Auktion seinen Namen und seine Anschrift anzugeben und erhält daraufhin eine Bieternummer. Jeder Bieter erwirbt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.
5. Um die Ausführung schriftlicher Gebote sicherzustellen, müssen diese beim Versteigerer mindestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn vorliegen. Zur wirksamen Abgabe eines schriftlichen Gebotes ist die genaue Angabe der Person oder Firma des Bieters sowie der Lot-Nummer erforderlich. Schriftliche Gebote werden vom Versteigerer nur mit dem Betrag in Anspruch genommen, der erforderlich ist, um ein anderes abgegebenes Gebot zu überbieten. Telefonische Gebote werden entgegengenommen, indem der Bieter vor Aufruf des gewünschten Lots angerufen wird. Dies geschieht nur für Lots mit einem Limit ab € 150,-, unlimitierte Lots müssen entsprechend mit € 150.- beboten werden. Voraussetzung für die telefonische Teilnahme ist ein schriftliches Gebot des Bieters für das entsprechende Lot in Höhe des Limits, das dem Versteigerer spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn vorliegen muß. Der Versteigerer übernimmt keine Gewähr für das Zustandekommen oder die Aufrechterhaltung von Telekommunikations-Verbindungen.
6. Ein Gebot kann erlöschen, wenn es vom Versteigerer abgelehnt wird, wenn die Lot-Nummer zurückgezogen wird oder der Gegenstand erneut aufgerufen wird. Ein unwirksames Übergebot führt nicht zum Erlöschen des vorangegangenen Gebotes.
7. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden. Wenn mehrere Personen gleichlautende Gebote abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot erfolgt, entscheidet das Los. Bei gleichlautenden schriftlichen Geboten erhält der Ersteingang den Zuschlag. Bestehen Zweifel darüber, ob oder an wen der Zuschlag erteilt ist oder wurde ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen oder will der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen, so kann der Versteigerer den Zuschlag zurückziehen, der damit unwirksam wird, und den Gegenstand erneut ausbieten. Einwendungen gegen einen Zuschlag sind unverzüglich, d.h. vor Aufruf des nächsten Lots, zu erheben. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann der Versteigerer den Zuschlag verweigern.
8. Wird ein Limit nicht erreicht, kann der Versteigerer den Zuschlag unter Vorbehalt erteilen (UV-Zuschlag). Diese UV-Zuschläge sind für Bieter sechs Wochen verbindlich, für den Versteigerer jedoch freibleibend und er kann das Lot im Falle eines Nachgebotes des Limits auch ohne Rücksprache einem anderen Bieter zuschlagen.
9. Der Zuschlag verpflichtet zur Zahlung und Abnahme. Das Eigentum an den Versteigerungsgegenständen geht erst mit vollständigem Ausgleich aller Forderungen des Versteigerers an den Käufer über. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung des Gegenstandes geht mit dem Zuschlag an den Käufer über.
10. Auf die Zuschlagssumme wird ein Aufgeld in Höhe von 23,8% erhoben. MwSt. kann auf Wunsch gesondert ausgewiesen werden
11. Der Kaufpreis wird mit dem Zuschlag fällig und ist an den Versteigerer in bar oder mit bankbestätigtem Scheck zu bezahlen. Bei Käufern, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, wird die Forderung mit Zugang der Rechnung fällig.
12. Bei Zahlungsverzug trotz Mahnung und Setzung einer Zahlungsfrist von zwei Wochen kann der Versteigerer den Käufer auf Schadensersatz wegen schuldhafter Pflichtverletzung in Anspruch nehmen und als Schadenspauschale einen Säumniszuschlag von 3% der Gesamtforderung erheben. Verweigert der Käufer auch dann noch die Zahlung und Abnahme des Gegenstandes, kann der Gegenstand mit einem nach pflichtgemäßem Ermessen des Versteigerers bestimmtem Limit in einer weiteren Auktion erneut versteigert oder freihändig verkauft werden. Der säumige Käufer hat für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich Provision und Auslagen des Versteigerers aufzukommen; auf einen Mehrerlös hat er in diesem Falle keinen Anspruch.
13. Der Käufer ist verpflichtet, die Gegenstände unmittelbar nach der Auktion zu übernehmen. Käufer, die schriftlich oder telefonisch an der Auktion teilgenommen haben, müssen die Gegenstände spätestens 14 Tage nach Zugang der Rechnung abholen. Entstehende Versandkosten gehen zu Lasten des Käufers und werden mit der Rechnung erhoben.
14. Erfüllungsort ist ausschließlich Bielefeld. Für Klagen ist ausschließlich das Gericht Bielefeld zuständig. Es gilt deutsches Recht; das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung.
15. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Zusätzliche oder abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform, mündliche Absprachen bleiben gegenstandslos.
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