Los

34

Crew-Liste. Seeoffizier-Jahrgang 1895. Typoskriptdruck, nie im Handel. Um 1935.

In Venator & Hanstein Frühjahrsauktion 2023

Diese Auktion ist eine LIVE Auktion! Sie müssen für diese Auktion registriert und als Bieter freigeschaltet sein, um bieten zu können.
Sie wurden überboten. Um die größte Chance zu haben zu gewinnen, erhöhen Sie bitte Ihr Maximal Gebot.
Ihre Registrierung wurde noch nicht durch das Auktionshaus genehmigt. Bitte, prüfen Sie Ihr E-Mail Konto für mehr Details.
Leider wurde Ihre Registrierung durch das Auktionshaus abgelehnt. Sie können das Auktionshaus direkt kontaktieren über +49 (0)221 2575419 um mehr Informationen zu erhalten.
Sie sind zurzeit Höchstbieter! Um sicher zustellen, dass Sie das Los ersteigern, melden Sie sich zum Live Bieten an unter , oder erhöhen Sie ihr Maximalgebot.
Geben Sie jetzt ein Gebot ab! Ihre Registrierung war erfolgreich.
Entschuldigung, die Gebotsabgabephase ist leider beendet. Es erscheinen täglich 1000 neue Lose auf lot-tissimo.com, bitte starten Sie eine neue Anfrage.
Das Bieten auf dieser Auktion hat noch nicht begonnen. Bitte, registrieren Sie sich jetzt, so dass Sie zugelassen werden bis die Auktion startet.
Crew-Liste. Seeoffizier-Jahrgang 1895. Typoskriptdruck, nie im Handel. Um 1935.
Sie interessieren sich für den Preis dieses Loses?
Preisdatenbank abonnieren
Köln

[Crew-Liste. Seeoffizier-Jahrgang 1895]. Typoskriptdruck. o.O., o.V., o.J. (um 1935). 29,5 x 20 cm. 1 Bl., 1 w. Bl., 75 Bll. OrBrosch. (Umschlag fleckig und hinten angefalzt. Innen gebräunt und mit einigen handschriftlichen Markierungen und Notizen.) Nie im Buchhandel erschienen. Enthält die fast durchgehend sehr detailreichen, ausführlichen militärischen und privaten Biographien der 74 Seeoffiziere des Crew-Jahrgangs 1895. Enthält die Lebensläufe bis 1934, die teilweise von Hand bis Mitte der 1950er-Jahre ergänzt wurden. In den Bibliotheken von KVK/WorldCat nicht nachweisbar (einschließlich ZDB); nicht im NUC. Zur Crew gehörten: Joachim von Arnim (im ersten Weltkrieg u.a. stellvertretender Kommandant des türkischen Kreuzers "Messudjeh"), Max Assmann (1908 bei einem Autounfall verstorben), Karl Beck ("Im Kriege wegen schweren Beinbruchs nur garnisonverwendungsfähig"), Maximilian Becker, Friedrich Beesel, Gustav Blokhuis (1916 Kommandant des Schulschiffs Fürst Bismarck), Friedrich Bothe, Fritz Brauns (verstorben 1917 nach Blinddarmentzündung), Ernst Cropp (1896 aus der Marine ausgeschieden, "Tätigkeit auf einer Farm in Honolulu"), Hans Dahlmann, Hermann von Diederichs, Bruno Dietert, Franz Eichle (im ersten Weltkrieg zum Luftschiff-Führer ausgebildet und Kommandant der Marine-Luftschiffe L13 und L48), Theodor Eschenburg (U-Boot-Kommandant, Pour-le-Mérite-Träger, später Admiral, Vertrauter von Wilhelm II.), Robert Fischer de Lyre (verstorben 1930 in San Franzisco an Gehirnleiden infolge Sturzes und Lähmung), Max Forstmann, Wilhelm Franck (1914 an Bord SMS Ariadne "Vom Gang zur Überwachung des Flutens der Pulverkammern nicht zurückgekehrt"), Georg Franzius (u. a. 1912 als Schiffsarzt in Tsingtau), Franz Geerdtz (im ersten Weltkrieg Kommandeur der Luftstreitkräfte beim Oberkommando Mackensen), Willy Gevers, Kurt Ritter Hentschel von Gilgenheimb (im ersten Weltkrieg Kommandeur der I. Seefliegerabteilung und der Marinefliegerabteilung Johannistal), Herbert von Goessel, Hans von Goldacker (an der Ostfront gefallen), Gustav Goos (verstarb 1901 "in Kassel im Fieberdelirium infolge tödlichen Sturzes vom Balkon"), Friedrich Karl Grumme, Viktor Habedanck, Hans Freiherr von Hammerstein-Loxten (1908 an Bord SMS Pommern in der Nähe von Madeira an Parathypus verstorben und später auf Madeira begraben), Leo Hertzer, Walter Hoffmann (1941 durch Fliegerbombe in Hamburg getötet), Reinhold Hollack, Walter Holtzapfel, Martin Hosemann (Vizeadmiral), Willy Kahlert (verstorben 1932 an Herzschlag; seine Witwe verstorben 1934 bei einem Autounfall), Erich Kettler (bis 1914 Administrator einer Gummiplantage auf Java; nach der Rückkehr an einem Tropenleiden erkrankt und 1916 in Wiesbaden an einem Tropenleiden verstorben), Ernst Koch (1897 wegen "unüberwindlicher Neigung zur Seekrankheit aus der Kaiserlichen Marine zwecks Übertritt zum Heere ausgeschieden"), Martin Krause (1921 bis 1930 Leiter der staatlichen Hochschule für bildende Kunst in Weimar; Selbstmord am 22. Oktober 1945 in Hamburg durch Gift), Walter Kretzschmar, Alfred Lassen (1918 Festungskommandant von Wilhelmshaven), Paul Martin (im ersten Weltkrieg im Kriegspresseamt; Inselkommandant von Norderney), Justus Meyer ("seedienstunfähig wegen schlechter Augen", von 1908 bis 1918 Vorstand der Bekleidungskammer Kiel), Reinhard Moench, August Moller, Erich von Müller (1920 Mitglied der Marinefriedenskommission), Hans Müller, Harry Mündel (Konteradmiral), Walter Nirrnheim ("verstorben am 7.7.1905 infolge Selbstmords aus Gram. Das von N. geführte als Fangboot fahrende Torpedoboot erlitt beim Durchbruch einen Rammstoss von einem in der Linie zu eng aufgeschlossenen Linienschiff, wobei ein Heizer verbrüht wurde und starb"), Rolf Olberg (1897 als Seekadett im Mittelmeer an Bord der "Stein" an Gehirnentzündung verstorben und in See bei der Insel Stromboli bestattet), Iwan Oldekop (Admiral), Bernhard Freiherr von Paleske (1921 Besitzer der Herrschaft Sorquitten, Kreis Sensburg, 20.000 Morgen), Adolf Pfeiffer (Vizeadmiral), Franz Pfeiffer, Walter Pfeiffer (am 20.4.1906 bei einer Sprengübung in der Strander Bucht durch Sprengpatronendetonation tödlich verletzt), Hans Piper (im ersten Weltkrieg Regimentsarzt in Polen. "Tödlicher Kopfschuss beim Verbinden eines Schwerverwundeten"), Bruno Pochhammer (seit 1926 Dozent für Luftschiffahrt an der TH Darmstadt; Schriftsteller), Max Preusse, Martin Pundt (im ersten Weltkrieg Flugplatzleiter Fuhlsbüttel und Luftschiffplatzleiter in Ahlhorn), Karl von Rabenau (1905 beteiligt an der Niederschlagung des Herero-Aufstandes: "Im Gefecht gegen Witboi bei Kup verwundet"), Ernst Rebensburg (1912 Gruppenführer bei der Hangö-Expedition), Werner Freiherr von Rheinbaben (1920-1930 Mitglied des Reichstags), John Ross (nach dem ersten Weltkrieg Kommandant des Luftschiff-Stützpunktes Nordholz), Walter Schmidt, Walter Schnell ("nach dem Kriege Beamter der Generaldirektion einer Luftfahrzeuggesellschaft, später Konzertpianist"), Walter Schultz-Völcker, Rudolf von der Smissen, Adolf Steinmeyer, Karl Stirm, Robert Trapp, Gustav Urbahn, Wilhelm von Waldow ("1901-1903 Expedition mit Regierungsbeihülfe ins Innere Afrikas. Firma in Kamerun gegründet, die sich aus kleinen Anfängen zu größerem Handesunternehmen entwickelte. 1914 Sitz der Firma nach Hamburg verlegt und durch den Krieg alles verloren"), Karl Weisse, Franz Wieting (Vizeadmiral), Günther von Zerboni di Sposetti, Gustav Zimmer (im ersten Weltkrieg in Deutsch-Ostafrika als Befehlshaber der Westgrenze und Führer der Abteilung Zimmer, Tanganjika, dann Schutztruppe unter v. Lettow-Vorbeck), Edgar Zirzow. - Seltenes Dokument zur marinebiographischen Forschung.

[Crew-Liste. Seeoffizier-Jahrgang 1895]. Typoskriptdruck. o.O., o.V., o.J. (um 1935). 29,5 x 20 cm. 1 Bl., 1 w. Bl., 75 Bll. OrBrosch. (Umschlag fleckig und hinten angefalzt. Innen gebräunt und mit einigen handschriftlichen Markierungen und Notizen.) Nie im Buchhandel erschienen. Enthält die fast durchgehend sehr detailreichen, ausführlichen militärischen und privaten Biographien der 74 Seeoffiziere des Crew-Jahrgangs 1895. Enthält die Lebensläufe bis 1934, die teilweise von Hand bis Mitte der 1950er-Jahre ergänzt wurden. In den Bibliotheken von KVK/WorldCat nicht nachweisbar (einschließlich ZDB); nicht im NUC. Zur Crew gehörten: Joachim von Arnim (im ersten Weltkrieg u.a. stellvertretender Kommandant des türkischen Kreuzers "Messudjeh"), Max Assmann (1908 bei einem Autounfall verstorben), Karl Beck ("Im Kriege wegen schweren Beinbruchs nur garnisonverwendungsfähig"), Maximilian Becker, Friedrich Beesel, Gustav Blokhuis (1916 Kommandant des Schulschiffs Fürst Bismarck), Friedrich Bothe, Fritz Brauns (verstorben 1917 nach Blinddarmentzündung), Ernst Cropp (1896 aus der Marine ausgeschieden, "Tätigkeit auf einer Farm in Honolulu"), Hans Dahlmann, Hermann von Diederichs, Bruno Dietert, Franz Eichle (im ersten Weltkrieg zum Luftschiff-Führer ausgebildet und Kommandant der Marine-Luftschiffe L13 und L48), Theodor Eschenburg (U-Boot-Kommandant, Pour-le-Mérite-Träger, später Admiral, Vertrauter von Wilhelm II.), Robert Fischer de Lyre (verstorben 1930 in San Franzisco an Gehirnleiden infolge Sturzes und Lähmung), Max Forstmann, Wilhelm Franck (1914 an Bord SMS Ariadne "Vom Gang zur Überwachung des Flutens der Pulverkammern nicht zurückgekehrt"), Georg Franzius (u. a. 1912 als Schiffsarzt in Tsingtau), Franz Geerdtz (im ersten Weltkrieg Kommandeur der Luftstreitkräfte beim Oberkommando Mackensen), Willy Gevers, Kurt Ritter Hentschel von Gilgenheimb (im ersten Weltkrieg Kommandeur der I. Seefliegerabteilung und der Marinefliegerabteilung Johannistal), Herbert von Goessel, Hans von Goldacker (an der Ostfront gefallen), Gustav Goos (verstarb 1901 "in Kassel im Fieberdelirium infolge tödlichen Sturzes vom Balkon"), Friedrich Karl Grumme, Viktor Habedanck, Hans Freiherr von Hammerstein-Loxten (1908 an Bord SMS Pommern in der Nähe von Madeira an Parathypus verstorben und später auf Madeira begraben), Leo Hertzer, Walter Hoffmann (1941 durch Fliegerbombe in Hamburg getötet), Reinhold Hollack, Walter Holtzapfel, Martin Hosemann (Vizeadmiral), Willy Kahlert (verstorben 1932 an Herzschlag; seine Witwe verstorben 1934 bei einem Autounfall), Erich Kettler (bis 1914 Administrator einer Gummiplantage auf Java; nach der Rückkehr an einem Tropenleiden erkrankt und 1916 in Wiesbaden an einem Tropenleiden verstorben), Ernst Koch (1897 wegen "unüberwindlicher Neigung zur Seekrankheit aus der Kaiserlichen Marine zwecks Übertritt zum Heere ausgeschieden"), Martin Krause (1921 bis 1930 Leiter der staatlichen Hochschule für bildende Kunst in Weimar; Selbstmord am 22. Oktober 1945 in Hamburg durch Gift), Walter Kretzschmar, Alfred Lassen (1918 Festungskommandant von Wilhelmshaven), Paul Martin (im ersten Weltkrieg im Kriegspresseamt; Inselkommandant von Norderney), Justus Meyer ("seedienstunfähig wegen schlechter Augen", von 1908 bis 1918 Vorstand der Bekleidungskammer Kiel), Reinhard Moench, August Moller, Erich von Müller (1920 Mitglied der Marinefriedenskommission), Hans Müller, Harry Mündel (Konteradmiral), Walter Nirrnheim ("verstorben am 7.7.1905 infolge Selbstmords aus Gram. Das von N. geführte als Fangboot fahrende Torpedoboot erlitt beim Durchbruch einen Rammstoss von einem in der Linie zu eng aufgeschlossenen Linienschiff, wobei ein Heizer verbrüht wurde und starb"), Rolf Olberg (1897 als Seekadett im Mittelmeer an Bord der "Stein" an Gehirnentzündung verstorben und in See bei der Insel Stromboli bestattet), Iwan Oldekop (Admiral), Bernhard Freiherr von Paleske (1921 Besitzer der Herrschaft Sorquitten, Kreis Sensburg, 20.000 Morgen), Adolf Pfeiffer (Vizeadmiral), Franz Pfeiffer, Walter Pfeiffer (am 20.4.1906 bei einer Sprengübung in der Strander Bucht durch Sprengpatronendetonation tödlich verletzt), Hans Piper (im ersten Weltkrieg Regimentsarzt in Polen. "Tödlicher Kopfschuss beim Verbinden eines Schwerverwundeten"), Bruno Pochhammer (seit 1926 Dozent für Luftschiffahrt an der TH Darmstadt; Schriftsteller), Max Preusse, Martin Pundt (im ersten Weltkrieg Flugplatzleiter Fuhlsbüttel und Luftschiffplatzleiter in Ahlhorn), Karl von Rabenau (1905 beteiligt an der Niederschlagung des Herero-Aufstandes: "Im Gefecht gegen Witboi bei Kup verwundet"), Ernst Rebensburg (1912 Gruppenführer bei der Hangö-Expedition), Werner Freiherr von Rheinbaben (1920-1930 Mitglied des Reichstags), John Ross (nach dem ersten Weltkrieg Kommandant des Luftschiff-Stützpunktes Nordholz), Walter Schmidt, Walter Schnell ("nach dem Kriege Beamter der Generaldirektion einer Luftfahrzeuggesellschaft, später Konzertpianist"), Walter Schultz-Völcker, Rudolf von der Smissen, Adolf Steinmeyer, Karl Stirm, Robert Trapp, Gustav Urbahn, Wilhelm von Waldow ("1901-1903 Expedition mit Regierungsbeihülfe ins Innere Afrikas. Firma in Kamerun gegründet, die sich aus kleinen Anfängen zu größerem Handesunternehmen entwickelte. 1914 Sitz der Firma nach Hamburg verlegt und durch den Krieg alles verloren"), Karl Weisse, Franz Wieting (Vizeadmiral), Günther von Zerboni di Sposetti, Gustav Zimmer (im ersten Weltkrieg in Deutsch-Ostafrika als Befehlshaber der Westgrenze und Führer der Abteilung Zimmer, Tanganjika, dann Schutztruppe unter v. Lettow-Vorbeck), Edgar Zirzow. - Seltenes Dokument zur marinebiographischen Forschung.

Venator & Hanstein Frühjahrsauktion 2023

Auktionsdatum
Lose: 1 - 369
Lose: 400 - 762
Lose: 763 - 1145
Ort der Versteigerung
Cäcilienstrasse 48
Köln
50667
Germany

An Kunden, die ihre ersteigerten Objekte nicht persönlich abholen, erfolgt der Versand in der handelsüblichen Verpackung durch einen Paketdienst, auf deren Kosten und Gefahr.

Neben den baren Portoauslagen und Kosten angemessener Versicherung werden je Paket mindestens 8,- Euro für Packmaterial, Packerlohn und Versandabfertigung berechnet.

Gerahmte Bilder werden grundsätzlich ohne Glas und Rahmen versandt. Paketsendungen nach Übersee erfolgen grundsätzlich per FedEx.

Wichtige Informationen

Bitte beachten Sie unser Aufgeld von brutto 30,94 % (Differenzbesteuerung) bzw. 26 % + gesetzl. MWSt. (Regelbesteuerung).

AGB

VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN

1. Das Auktionshaus Venator & Hanstein KG (im Nachfolgenden V & H) versteigert öffentlich im Sinne des § 383 Abs. 3 Satz 1 BGB als Kommissionär für Rechnung der Einlieferer, die unbenannt bleiben. Im Verhältnis zu Abfassungen der Versteigerungsbedingungen in anderen Sprachen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

2. Venator & Hanstein behält sich das Recht vor, Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen und, wenn ein besonderer Grund vorliegt, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurückzuziehen.

3. Sämtliche zur Versteigerung gelangenden Objekte können im Rahmen der Vorbesichtigung geprüft und besichtigt werden. Die Katalogangaben und entsprechende Angaben der Internetpräsentation, die nach bestem Wissen und Gewissen erstellt wurden, werden nicht Bestandteil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit. Die Angaben beruhen auf dem zum Zeitpunkt der Katalogbearbeitung herrschenden Stand der Wissenschaft. Sie sind keine Garantien im Rechtssinne und dienen ausschließlich der Information. Gleiches gilt für Zustandsberichte und andere Auskünfte in mündlicher oder schriftlicher Form. Zertifikate oder Bestätigungen der Künstler, ihrer Nachlässe oder der jeweils maßgeblichen Experten sind nur dann Vertragsgegenstand, wenn sie im Katalogtext ausdrücklich erwähnt werden. Der Erhaltungszustand wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt, so dass fehlende Angaben ebenfalls keine Beschaffenheitsvereinbarung begründen. Die Sachen sind gebraucht. Alle Gegenstände werden in dem Erhaltungszustand veräußert, in dem sie sich bei Erteilung des Zuschlages befinden.

4. Venator & Hanstein verpflichtet sich jedoch bei Abweichungen von den Katalogangaben, welche den Wert oder die Tauglichkeit aufheben oder nicht unerheblich mindern, und welche innerhalb eines Jahres nach Übergabe in begründeter Weise vorgetragen werden, seine Rechte gegenüber dem Einlieferer gerichtlich geltend zu machen. Maßgeblich ist der Katalogtext in deutscher Sprache. Im Falle einer erfolgreichen Inanspruchnahme des Einlieferers erstattet V & H dem Erwerber ausschließlich den gesamten Kaufpreis. Darüber hinaus verpflichtet sich V & H für die Dauer von zwei Jahren bei erwiesener Unechtheit zur Rückgabe der vollständigen Kommission, wenn der Gegenstand in unverändertem Zustand zurückgegeben wird. Im Übrigen ist eine Haftung wegen Mängeln ausgeschlossen.

5. Ansprüche auf Schadensersatz aufgrund eines Mangels, eines Verlustes oder einer Beschädigung des versteigerten Objektes, gleich aus welchem Rechtsgrund, oder wegen Abweichungen von Katalogangaben oder anderweitig erteilten Auskünften sind ausgeschlossen, sofern V & H nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt oder vertragswesentliche Pflichten verletzt hat; im Übrigen gilt Ziffer 4.

6. Abgabe von Geboten: Der Saalbieter erhält gegen Vorlage seines Lichtbildausweises eine Bieternummer. V & H behält sich die Zulassung zur Auktion vor. Ist der Bieter V & H nicht bekannt, hat die Anmeldung 24 Stunden vor Beginn der Auktion schriftlich und unter Vorlage einer aktuellen Bankreferenz zu erfolgen. Gebote in Abwesenheit: Gebote können auch schriftlich, telefonisch oder über das Internet abgegeben werden. Aufträge für Gebote in Abwesenheit müssen V & H zur ordnungsgemäßen Bearbeitung 24 Stunden vor der Auktion vorliegen. Der Gegenstand ist in dem Auftrag mit seiner Losnummer und der Objektbezeichnung zu benennen. Bei Unklarheiten gilt der Kurztitel. Der Auftrag ist vom Auftraggeber zu unterzeichnen. Die Bestimmungen über Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen (§ 312b – d BGB) finden keine Anwendung. Telefongebote: Für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung der Verbindung kann nicht eingestanden werden. Mit Abgabe des Auftrages erklärt sich der Bieter damit einverstanden, dass der Bietvorgang aufgezeichnet werden kann. Gebote über das Internet: Sie werden von V & H nur angenommen, wenn der Bieter sich zuvor über das Internetportal registriert hat. Die Gebote werden von V & H wie schriftlich abgegebene Gebote behandelt. Gebote unter 2/3 des Schätzpreises werden im Interesse des Einlieferers nicht berücksichtigt.

7. Durchführung der Auktion. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann sich den Zuschlag vorbehalten oder verweigern, wenn ein besonderer Grund vorliegt. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot erfolgt, entscheidet das Los. Der Versteigerer kann den erteilten Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen und dies vom Bieter sofort beanstandet worden ist oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen (§ 2 Ziffer 4 VerstVO). Gebote werden von V & H nur in dem Umfang ausgeschöpft, der erforderlich ist, um ein anderes Gebot zu überbieten. Der Versteigerer kann für den Einlieferer bis zum vereinbarten Limit bieten, ohne dies anzuzeigen und unabhängig davon, ob andere Gebote abgegeben werden. Wenn trotz abgegebenen Gebots kein Zuschlag erteilt worden ist, haftet der Versteigerer dem Bieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

8. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Sofern ein Zuschlag unter Vorbehalt erteilt wurde, ist der Bieter an sein Gebot bis vier Wochen nach der Auktion gebunden, wenn er nicht unverzüglich nach Erteilung des Zuschlages bzw. entsprechender Information unter den angegebenen Kontaktdaten bei Schriftgeboten von dem Vorbehaltszuschlag zurücktritt. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr an der versteigerten Sache unmittelbar auf den Ersteher über, das Eigentum erst bei vollständigem Zahlungseingang.

9. Auf den Zuschlagpreis wird ein Aufgeld von 25% zuzüglich 19% Umsatzsteuer, gerechnet nur auf das Aufgeld, erhoben (Differenzbesteuerung). Für alle Katalogpositionen, die mit * gekennzeichnet sind, wird ein Aufgeld von 25% erhoben (Regelbesteuerung); auf diesen Nettorechnungspreis (Zuschlag + Aufgeld) wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 19% hinzugerechnet. Ausgenommen davon sind gedruckte Bücher zu einem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%. Von der Mehrwertsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittländer (d.h. außerhalb der EU) und – bei Angabe der Umsatzsteuer-Identifikations-Nr. – auch an Unternehmen in EU- Mitgliedsstaaten. Nehmen Auktionsteilnehmer ersteigerte Gegenstände selber in Drittländer mit, wird ihnen die Umsatzsteuer erstattet, sobald V & H der Ausfuhr- und Abnehmernachweis vorliegen. Für Originalkunstwerke und Photographien, die nach dem 1. Januar 1900 entstanden sind, wird zur Abgeltung des gemäß § 26 UrHG anfallenden Folgerechts eine Umlage für das Folgerecht von 2% erhoben. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen der Nachprüfung; Irrtum vorbehalten.

10. Persönlich an der Auktion teilnehmende Ersteigerer haben den Endpreis (Zuschlagspreis zuzüglich Aufgeld + MwSt.) im unmittelbaren Anschluss an die Auktion an V & H zu zahlen. Die Zahlung auswärtiger Ersteher, die schriftlich geboten haben oder vertreten worden sind, gilt unbeschadet sofortiger Fälligkeit bei Eingang binnen 10 Tagen nach Rechnungsdatum noch nicht als verspätet. Der Antrag auf Umschreibung einer Rechnung auf einen anderen Kunden als den Bieter muss unmittelbar im Anschluss an die Auktion abgegeben werden. V & H behält sich die Durchführung der Umschreibung vor.

11. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 1% auf den Bruttopreis je angebrochenem Monat berechnet. Bei Zahlung in fremder Währung gehen ein etwaiger Kursverlust und Einlösungsspesen zu Lasten des Ersteigerers. Entsprechendes gilt für Schecks, die erst nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt werden können. V & H kann bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder nach Fristsetzung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Schadenersatz kann in diesem Falle auch so berechnet werden, dass die Sache nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich des Aufgeldes einzustehen hat.

12. Die Ersteher sind verpflichtet, ihre Erwerbung sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. V & H haftet für verkaufte Gegenstände nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Ersteigerte Objekte werden erst nach vollständigem Zahlungseingang ausgeliefert, bei Zahlung durch Scheck erst nach vorbehaltloser Bankgutschrift. Eine Versendung erfolgt ausnahmslos auf Kosten und Gefahr des Ersteigerers. V & H ist berechtigt, nicht abgeholte Objekte vier Wochen nach der Auktion im Namen und auf Rechnung des Ersteigerers bei einem Spediteur einlagern und versichern zu lassen. Bei einer Selbsteinlagerung durch V & H werden 1 % des Zuschlagspreises für Versicherungs- und Lagerkosten p.a. berechnet.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand, sofern er vereinbart werden kann, ist Köln. Es gilt deutsches Recht. Das Kulturgutschutzgesetz wird angewandt. Auf die Datenschutzerklärung von V & H nach DSGVO wird verwiesen. Das UN-Übereinkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung. Sollte eine der Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt.

Henrik Hanstein,
Karl-Heinz Knupfer,
von der IHK Köln öffentlich bestellte und vereidigte Versteigerer

Vollständige AGBs