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OTTO RUDOLF SCHATZ* (Wien 1900 - 1961 Wien)

In Meisterwerke

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OTTO RUDOLF SCHATZ* (Wien 1900 - 1961 Wien)
Erotische Szene III, 1927
Holzschnitt/Papier,16 x 16,2 cm
monogrammiert ORS, datiert 27
Provenienz: Privabesitz Wien

SCHÄTZPREIS: °€ 400 - 800

Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner, Franz Cizek und Oskar Strnad. Arbeitete zunächst v.a. als Grafiker und Illustrator für Arthur Roessler und Josef Luitpold Stern. 1928 bis 1938 Mitglied im Hagenbund, ab 1946 Mitglied der Wiener Secession. Lebte während dem Zweiten Weltkrieg mit seiner jüdischen Frau in Prag und Brünn. 1944 Internierung ins KZ Gräditz, 1945 Befreiung durch sowjetische Truppen. Schuf v.a. Holzschnitte, Aquarelle, Städtebilder, sozialkritische Arbeiten und Wandgemälde, aber auch Mosaike und Sgrafitti für Wohnbauten. Frühes Interesse an Arbeiten von Egon Schiele, Entwicklung zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. In den 1920er und 1930er Jahren Holzschnitte im Stil der Neuen Sachlichkeit u.a. auch erotische Motive. Darunter auch explizite Darstellungen von Liebesspiel und körperlicher Lust und Leidenschaft.

Der Hagenbund-Künstler Otto Rudolf Schatz ist in den 1920er und 1930er Jahren ein gefragter Grafiker und Illustrator. In seinen frühen Werken vor allem dem Expressionismus verpflichtet, wendet Schatz sich Mitte der 1920er Jahre der Neuen Sachlichkeit zu. Neben Arbeiterdarstellungen und Stadtlandschaften spielen Aktdarstellungen und Erotika eine wesentliche Rolle in seinem Œuvre. Schatz erhielt seine Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule unter Kenner und Strnad. Er illustrierte in den 1920er und 1930er Jahren verschiedene Bücher und arbeitete für sozialistische Verlage. Ab 1925 war Schatz Mitglied des Bundes österreichischer Künstler, welcher auch die Kunstschau organisierte, von 1928 bis 1938 des Hagenbundes und ab 1946 auch der Wiener Secession. 1938 emigrierte er nach Tschechien und lebte mit seiner jüdischen Frau in ständiger Furcht vor Repressalien in Prag und Brünn. 1944 wurde das Ehepaar interniert, später aber von den Russen wieder befreit. 1945 kehrte Schatz nach Wien zurück, wo er vom damaligen Kulturstadtrat Viktor Matejka besonders gefördert wurde. Vor und nach dem Krieg unternahm Schatz zahlreiche Reisen, welche ihn nach Italien, Frankreich, England, die Schweiz, auf den Balkan, nach Asien und in die USA führten. Neben der Ölmalerei widmet sich Schatz häufig der Holzschnitttechnik. Er beschäftigt sich darin immer wieder mit der Welt der Arbeit, der Industrie, politischen Entwicklungen und demokratischen Ideen und schafft eine ganze Reihe von sozialkritischen Illustrationen. Gleichzeitig entstehen hier auch erotische, teils die Grenze zur Pornografie überschreitende Szenen, mit denen Schatz – vor allem während der Besatzungszeit – seinen Unterhalt bestreiten und sich finanziell über karge Zeiten hinwegretten kann. Die vorliegende Serie erotischer Darstellungen sticht aufgrund ihrer hohen Qualität heraus. Schatz präsentiert die Frauen in seinen Darstellungen mit dem für diese Zeit so typischen Bubikopf. In den einzelnen Blättern finden sie sich miteinander oder mit einem männlichen Gegenüber in einem sexuellen Moment wieder. Die Szenen sind von unterschiedlicher Direktheit und Deutlichkeit, die Palette reicht von Berührungen, Liebkosungen bis hin zu Penetration und Fellatio. Auch der Ausdruck der einzelnen Darstellungen variiert, es gibt sanfte, aber auch aggressive Momente. Sexualität, Lust, Macht, Ausgeliefertsein und Hingeben – das sind die Grundmotive dieser Darstellungen. Die begrenzte Farbigkeit, die sich aus der Technik ergibt, akzentuiert das Gegenüber der Geschlechter zusätzlich. Die vermeintlich unschuldige Frau in Weiß steht dem schwarzen Mann gegenüber.

OTTO RUDOLF SCHATZ*
(Vienna 1900 - 1961 Vienna)
Erotic Scene III, 1927
woodcut/paper, 16 x 16,2 cm
monogrammed ORS and dated 27
Provenance: private property Vienna

ESTIMATE °€ 400 - 800

Austrian painter and graphic artist of the 20th century, especially of the interwar period. Studied at the Kunstgewerbeschule under Anton von Kenner, Franz Cizek and Oskar Strnad. Initially worked primarily as a graphic artist and illustrator for Arthur Roessler and Josef Luitpold Stern. From 1928 to 1938 member of the Hagenbund, from 1946 member of the Vienna Secession. Lived with his Jewish wife in Prague and Brno during World War II. 1944 internment in the concentration camp Gräditz, 1945 liberation by Soviet troops. Created mainly woodcuts, watercolors, cityscapes, socially critical works and murals, but also mosaics and sgraffiti for residential buildings. Early interest in works by Egon Schiele, development between Expressionism and New Objectivity. In the 1920s and 1930s woodcuts in the style of New Objectivity, including erotic motifs. Among them also explicit depictions of lovemaking and physical lust and passion.

The Hagenbund artist Otto Rudolf Schatz was a sought-after graphic artist and illustrator in the 1920s and 1930s. Committed primarily to Expressionism in his early works, Schatz turned to Neue Sachlichkeit (New Objectivity) in the mid-1920s. In addition to depictions of workers and cityscapes, nudes and erotica play a role in his oeuvre. Schatz received his training at the Vienna School of Applied Arts under Kenner and Strnad. In the 1920s and 1930s he illustrated and executed various books for socialist publishers. From 1925 Schatz was a member of the Association of Austrian Artists, which also organized the art show, from 1928 to 1938 of the Hagenbund and from 1946 also of the Vienna Secession. In 1938 he emigrated to the Czech Republic and lived with his Jewish wife in Prague and Brno in constant fear of reprisals. In 1944 the couple was interned, but later liberated by the Russians. In 1945 Schatz returned to Vienna, where he received special support from City Councilor for Culture Viktor Matejka. Before and after the war, Schatz undertook numerous journeys, which took him to Italy, France, England, Switzerland, the Balkans, Asia and the USA. In addition to oil painting, Schatz often uses the woodcut technique. He repeatedly deals with the world of work, industry, political developments and democratic ideas and creates a whole series of socio-critical illustrations. At the same time, there are also erotic scenes, some of which border on pornography, with which Schatz – especially during the occupation period – can earn a living and save themselves financially through hard times. The series of erotic images stands out because of its high quality. In his depictions, Schatz presents the women with the bobbed hair that was so typical of the time. In the individual sheets they find themselves in a sexual moment with one another or with a male counterpart. The scenes vary in their directness and clarity, ranging from touching and caressing to penetration and fellatio. The expression of the individual depictions also varies, there are gentle but also aggressive moments. Sexuality, lust, power, being at the mercy of others and surrendering - these are the basic motifs of these depictions. The limited range of colors resulting from the technique additionally accentuates the opposite of the sexes. The supposedly innocent woman in white faces the black man.
OTTO RUDOLF SCHATZ* (Wien 1900 - 1961 Wien)
Erotische Szene III, 1927
Holzschnitt/Papier,16 x 16,2 cm
monogrammiert ORS, datiert 27
Provenienz: Privabesitz Wien

SCHÄTZPREIS: °€ 400 - 800

Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner, Franz Cizek und Oskar Strnad. Arbeitete zunächst v.a. als Grafiker und Illustrator für Arthur Roessler und Josef Luitpold Stern. 1928 bis 1938 Mitglied im Hagenbund, ab 1946 Mitglied der Wiener Secession. Lebte während dem Zweiten Weltkrieg mit seiner jüdischen Frau in Prag und Brünn. 1944 Internierung ins KZ Gräditz, 1945 Befreiung durch sowjetische Truppen. Schuf v.a. Holzschnitte, Aquarelle, Städtebilder, sozialkritische Arbeiten und Wandgemälde, aber auch Mosaike und Sgrafitti für Wohnbauten. Frühes Interesse an Arbeiten von Egon Schiele, Entwicklung zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. In den 1920er und 1930er Jahren Holzschnitte im Stil der Neuen Sachlichkeit u.a. auch erotische Motive. Darunter auch explizite Darstellungen von Liebesspiel und körperlicher Lust und Leidenschaft.

Der Hagenbund-Künstler Otto Rudolf Schatz ist in den 1920er und 1930er Jahren ein gefragter Grafiker und Illustrator. In seinen frühen Werken vor allem dem Expressionismus verpflichtet, wendet Schatz sich Mitte der 1920er Jahre der Neuen Sachlichkeit zu. Neben Arbeiterdarstellungen und Stadtlandschaften spielen Aktdarstellungen und Erotika eine wesentliche Rolle in seinem Œuvre. Schatz erhielt seine Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule unter Kenner und Strnad. Er illustrierte in den 1920er und 1930er Jahren verschiedene Bücher und arbeitete für sozialistische Verlage. Ab 1925 war Schatz Mitglied des Bundes österreichischer Künstler, welcher auch die Kunstschau organisierte, von 1928 bis 1938 des Hagenbundes und ab 1946 auch der Wiener Secession. 1938 emigrierte er nach Tschechien und lebte mit seiner jüdischen Frau in ständiger Furcht vor Repressalien in Prag und Brünn. 1944 wurde das Ehepaar interniert, später aber von den Russen wieder befreit. 1945 kehrte Schatz nach Wien zurück, wo er vom damaligen Kulturstadtrat Viktor Matejka besonders gefördert wurde. Vor und nach dem Krieg unternahm Schatz zahlreiche Reisen, welche ihn nach Italien, Frankreich, England, die Schweiz, auf den Balkan, nach Asien und in die USA führten. Neben der Ölmalerei widmet sich Schatz häufig der Holzschnitttechnik. Er beschäftigt sich darin immer wieder mit der Welt der Arbeit, der Industrie, politischen Entwicklungen und demokratischen Ideen und schafft eine ganze Reihe von sozialkritischen Illustrationen. Gleichzeitig entstehen hier auch erotische, teils die Grenze zur Pornografie überschreitende Szenen, mit denen Schatz – vor allem während der Besatzungszeit – seinen Unterhalt bestreiten und sich finanziell über karge Zeiten hinwegretten kann. Die vorliegende Serie erotischer Darstellungen sticht aufgrund ihrer hohen Qualität heraus. Schatz präsentiert die Frauen in seinen Darstellungen mit dem für diese Zeit so typischen Bubikopf. In den einzelnen Blättern finden sie sich miteinander oder mit einem männlichen Gegenüber in einem sexuellen Moment wieder. Die Szenen sind von unterschiedlicher Direktheit und Deutlichkeit, die Palette reicht von Berührungen, Liebkosungen bis hin zu Penetration und Fellatio. Auch der Ausdruck der einzelnen Darstellungen variiert, es gibt sanfte, aber auch aggressive Momente. Sexualität, Lust, Macht, Ausgeliefertsein und Hingeben – das sind die Grundmotive dieser Darstellungen. Die begrenzte Farbigkeit, die sich aus der Technik ergibt, akzentuiert das Gegenüber der Geschlechter zusätzlich. Die vermeintlich unschuldige Frau in Weiß steht dem schwarzen Mann gegenüber.

OTTO RUDOLF SCHATZ*
(Vienna 1900 - 1961 Vienna)
Erotic Scene III, 1927
woodcut/paper, 16 x 16,2 cm
monogrammed ORS and dated 27
Provenance: private property Vienna

ESTIMATE °€ 400 - 800

Austrian painter and graphic artist of the 20th century, especially of the interwar period. Studied at the Kunstgewerbeschule under Anton von Kenner, Franz Cizek and Oskar Strnad. Initially worked primarily as a graphic artist and illustrator for Arthur Roessler and Josef Luitpold Stern. From 1928 to 1938 member of the Hagenbund, from 1946 member of the Vienna Secession. Lived with his Jewish wife in Prague and Brno during World War II. 1944 internment in the concentration camp Gräditz, 1945 liberation by Soviet troops. Created mainly woodcuts, watercolors, cityscapes, socially critical works and murals, but also mosaics and sgraffiti for residential buildings. Early interest in works by Egon Schiele, development between Expressionism and New Objectivity. In the 1920s and 1930s woodcuts in the style of New Objectivity, including erotic motifs. Among them also explicit depictions of lovemaking and physical lust and passion.

The Hagenbund artist Otto Rudolf Schatz was a sought-after graphic artist and illustrator in the 1920s and 1930s. Committed primarily to Expressionism in his early works, Schatz turned to Neue Sachlichkeit (New Objectivity) in the mid-1920s. In addition to depictions of workers and cityscapes, nudes and erotica play a role in his oeuvre. Schatz received his training at the Vienna School of Applied Arts under Kenner and Strnad. In the 1920s and 1930s he illustrated and executed various books for socialist publishers. From 1925 Schatz was a member of the Association of Austrian Artists, which also organized the art show, from 1928 to 1938 of the Hagenbund and from 1946 also of the Vienna Secession. In 1938 he emigrated to the Czech Republic and lived with his Jewish wife in Prague and Brno in constant fear of reprisals. In 1944 the couple was interned, but later liberated by the Russians. In 1945 Schatz returned to Vienna, where he received special support from City Councilor for Culture Viktor Matejka. Before and after the war, Schatz undertook numerous journeys, which took him to Italy, France, England, Switzerland, the Balkans, Asia and the USA. In addition to oil painting, Schatz often uses the woodcut technique. He repeatedly deals with the world of work, industry, political developments and democratic ideas and creates a whole series of socio-critical illustrations. At the same time, there are also erotic scenes, some of which border on pornography, with which Schatz – especially during the occupation period – can earn a living and save themselves financially through hard times. The series of erotic images stands out because of its high quality. In his depictions, Schatz presents the women with the bobbed hair that was so typical of the time. In the individual sheets they find themselves in a sexual moment with one another or with a male counterpart. The scenes vary in their directness and clarity, ranging from touching and caressing to penetration and fellatio. The expression of the individual depictions also varies, there are gentle but also aggressive moments. Sexuality, lust, power, being at the mercy of others and surrendering - these are the basic motifs of these depictions. The limited range of colors resulting from the technique additionally accentuates the opposite of the sexes. The supposedly innocent woman in white faces the black man.

Meisterwerke

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Johannesgasse 9-13
Wien
1010
Austria

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Our team will be happy to assist you with any further information at office@widderauktionen.com or at 0043 676 555 66 10.

Wichtige Informationen

Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Bei Normalbesteuerung Aufgeld von 24%. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, für alle anderen Objekte 20% hinzu.

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

 

AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs