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CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)

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CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Schloss Friedberg, 1953
Tusche/Papier, 35 x 21,2 cm
monogrammiert CH und datiert 53
bezeichnet TAZZ Schloss Friedberg Volders Tirol
abgebildet in Carry Hauser 2018, S. 93, Nr. 271
Provenienz: Nachlass des Künstlers, Kunsthandel Widder

SCHÄTZPREIS: °€ 500 - 800

Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michael Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen. Ab Mitte der 1960er Jahre Reisen nach Afrika, vermehrt afrikanische Motive.

Kindheit und Jugendjahre in Wien Carry Hauser wird als Karl Maria Hauser am 16. Februar 1895 in Wien geboren. Sein Vater ist Beamter im Ministerium des kaiserlichen Hauses und des Äußeren, seine Mutter Maria Hauser, geb. Linke, die Tochter eines mährischen Gutsbesitzers. Carry Hauser und sein um drei Jahre älterer Bruder Heinz werden von der Mutter, einer Lehrerin, zunächst zu Hause unterrichtet. Hauser wächst in einem kunstinteressierten Umfeld des Wiener Bildungsbürgertums, mit häufigen Theater- und Ausstellungsbesuchen, auf. Von 1905 bis 1910 besucht er das Schottengymnasium in Wien und wechselt danach für zwei Jahre an die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt. Parallel absolviert er an der Kunstgewerbeschule einen Abendkurs für ornamentale Formenlehre bei Franz Cˇižek. Kunstgewerbeschule, Erster Weltkrieg und die Zeit danach Ab 1912 besucht Carry Hauser für zwei Jahre die Kunstgewerbeschule, zuerst die Klasse für Allgemeine Formenlehre bei Oskar Strnad und im zweiten Jahr die Klasse für Naturstudium bei Adolf Böhm. Während dieser Zeit erhält er in der Allgemeinen Abteilung unter der Leitung von Alfred Roller eine grundlegende künstlerische Ausbildung, die von einem ausgedehnten praktischen Werkstattunterricht, mit unterschiedlichsten Techniken, geprägt ist. Zudem besucht er den Abendakt bei Oskar Kokoschka, die Klasse für Aktstudium bei Anton von Kenner, die Ornamentale Formenlehre bei Franz Cˇižek und Schrift und Heraldik bei Rudolf von Larisch. Im November 1914 erfolgt sein frühzeitiger Austritt aus der Kunstgewerbeschule, bei Ablegung sämtlicher Prüfungen, und im gleichen Monat tritt er als Freiwilliger in die Armee beim Deutschmeisterregiment als k. k. Deutschmeister ein. Nach Ausbildung zum Offizier wird er zum Ersten Infanterieregiment nach Österreich-Schlesien transferiert, wo er seinen Kriegsdienst im heutigen Polen, in der Ukraine und der Tschechischen Republik verrichtet. Gegen Ende des Krieges hält er sich in Czernowitz auf und arbeitet an Bildern für eine Regimentsausstellung. Die Kriegserlebnisse, der Kontakt zu intellektuellen und pazifistischen Kreisen und vor allem der Tod seines Bruders Heinz prägen ihn und lassen ihn, zum Pazifisten geläutert, aus dem Krieg hervorgehen. Nach Kriegsende wieder in Wien, knüpft Hauser unter anderem Kontakte zu dem Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Sammler Arthur Roessler sowie dem Dramatiker Franz Theodor Csokor, für den er Bühnenbilder- und Kostüme entwirft. Hauser ist Gründungs- und Leitungsmitglied (bis 1922) der Künstlervereinigung Die Freie Bewegung, die Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst organisiert. Gleichzeitig arbeitet er als Buchkünstler für den Verlag der Wiener Graphischen Werkstätte, der vor allem moderne österreichische Literatur publiziert. Von Beginn an widmet er sich neben der bildenden Kunst auch intensiv dem Theater und der Literatur. Im Oktober 1919 findet die erste Personale von Carry Hauser im Haus der Jungen Künstlerschaft Carry Hauser als Soldat, 1914 in den Räumen der ehemaligen Wiener Galerie Miethke statt. Die moderne Kunst der Zwischenkriegszeit ist in Vergessenheit geraten, junge Künstler orientieren sich an internationalen Strömungen und der konservative Kunstgeschmack der Nationalsozialisten lässt sich nicht so einfach abschütteln. Hauser beginnt, sich für einen Wiederaufbau der modernen Kunst- und Kulturlandschaft seiner Heimat einzusetzen. Er verfolgt die Veranstaltungen des Art Clubs und ist an der Gründung des Neuen Hagenbundes beteiligt. Er intensiviert seine Zusammenarbeit mit Theater- und Literaturkreisen und ist von 1947 bis 1973 Mitglied des österreichischen P.E.N. Clubs, dessen Generalsekretär er 1952 wird und wo er bis 1972 auch als Vizepräsident fungiert. Im Jahr 1947 findet eine Personale mit 50 Werken aus der Zeit nach 1938 in Lincoln in den USA statt. 1949 erhält er den Preis der Stadt Wien für Grafik und Angewandte Kunst. 1951 tritt er aufgrund von internen Unstimmigkeiten als Präsident des Neuen Hagenbundes zurück. Er ist 1952 Mitglied des Berufsverbandes der österreichischen Widerstandskämpfer und Opfer des Faschismus. Mitbegründer und zeitweise Vizepräsident der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs, Mitglied des Kuratoriums des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes und Präsident der Aktion gegen Antisemitismus sowie Präsident der Föderation Moderner Bildender Künstler Österreichs. In den 1950er Jahren zeichnet er die Illustrationen zum Buch Das Weltbild der Moderne von Karl Renner und arbeitet für die Gemeinde Wien an mehreren Keramikmosaiken (u. a. Voltagasse 1210 Wien, Märzstraße 1150 Wien, Theresienbad 1120 Wien, Simonygasse 1180 Wien). Reisen – Afrika, Israel und Kroatien Ab den 1960er Jahren unternimmt Carry Hauser regelmäßige Reisen nach Kroatien, Israel und vor allem nach Afrika. Auf diesen Reisen entstehen zahlreiche Skizzen, in denen er die Natur und die Menschen vor Ort festhält. Gleichzeitig beteiligt er sich an internationalen Ausstellungen, 1960 im Kunstverein Braunschweig und in der Galerie de Bourgogne in Paris, 1964 folgt eine Personale in Jerusalem. Ein Jahr später, 1965 erhält er die Goldene Ehrenmedaille und 1985 den Ehrenring der Stadt Wien. Bis zu seinem Lebensende sind es vor allem die Erlebnisse seiner Afrika-Rei Carry Hauser beim Schifahren, Schweiz, 1942 den, die ihn künstlerisch am stärksten prägen. Den Anfang seiner Liebe zu Afrika macht 1967 eine Kreuzfahrt auf einem Frachtdampfer über Gibraltar und den Suezkanal nach Südafrika. Es folgen mehrere Aufenthalte in Ost- und Westafrika, u. a. in Freetown in Sierra Leone, in Mombasa in Kenia, in Kamerun, auf Sansibar in Tansania, auf Djerba und in Tunis. Hauser findet in Afrika etwas, das er wohl in seiner Heimat vermisst und beschreibt dies mit folgenden Worten: „…Afrika hat eine Substanz – die Afrikaner haben eine Substanz – die mich gepackt hat, so, daß alles, was ich in der letzten Zeit geschrieben, was ich gemalt habe, mit Afrika zu tun hat, und aus diesem afrikanischen Erlebnis entstanden ist, weil ich hier noch etwas sehe, was ich für eine Aussicht für die Welt halte…“

CARRY HAUSER*
(Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Castle Friedberg, 1953
indian ink/paper, 35 x 21,2 cm
monogrammed CH, dated 53 and inscribed TAZZ Schloss Friedberg Volders Tirol
depicted in Carry Hauser, Vienna 2018, p. 93, N. 271
Provenance: estate of the artist, Fine Arts Widder

ESTIMATE °€ 500 - 800

Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michael Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and promoted by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes such as love, death, Eros, narrative representations, religious themes. From the mid-1960s, trips to Africa, increasingly African motifs.

Carry Hauser was born as Karl Maria Hauser on February 16, 1895 in Vienna. His father is an official in the Ministry of the Imperial House and Foreign Affairs, his mother Maria Hauser, née Linke, the daughter of a Moravian landowner. Carry Hauser and his brother Heinz, who is three years his senior, are initially taught at home by their mother, who is a teacher. Hauser grew up in an art-interested environment of the Viennese educated middle class, with frequent visits to the theater and exhibitions. From 1905 to 1910 he attended the Schottengymnasium in Vienna and then switched to the Graphic Teaching and Research Institute for two years. At the same time, he completed an evening course in ornamental form theory with Franz Cˇižek at the school of applied arts. 1912 Carry Hauser attended the school of applied arts for two years, first in general form theory with Oskar Strnad and in the second year in nature studies with Adolf Böhm. During this time he received basic artistic training in the general department under the direction of Alfred Roller, which was characterized by extensive practical workshop training using a wide variety of techniques. He also attends the evening nude class with Oskar Kokoschka, the class for nude studies with Anton von Kenner, ornamental form theory with Franz Cˇižek and writing and heraldry with Rudolf von Larisch. In November 1914 he left the School of Arts and Crafts early, after passing all the exams, and in the same month he volunteered in the army with the Deutschmeister Regiment as k. and k. Deutschmeister. After training as an officer, he was transferred to the First Infantry Regiment in Austria-Silesia, where he did his military service in present-day Poland, Ukraine and the Czech Republic. Towards the end of the war he stayed in Chernivtsi and worked on pictures for a regiment exhibition. The experiences of the war, the contact to intellectual and pacifist circles and above all the death of his brother Heinz shaped him and allowed him to emerge from the war as a pacifist. Back in Vienna after the end of the war, Hauser established contacts with the art historian, art critic and collector Arthur Roessler and the playwright Franz Theodor Csokor, for whom he designed stage sets and costumes. Hauser is a founding and executive member (until 1922) of the artists' association Die Freie Bewegungs (The Free Movement), which organizes exhibitions of international contemporary art. At the same time, he works as an artist for the Wiener Graphische Werkstätte publishing house, which mainly publishes modern Austrian literature. From the very beginning he devoted himself intensively to theater and literature in addition to the fine arts. In October 1919, Carry Hauser had his first personal exhibition in the house of the young artists. The modern art of the interwar period has fallen into oblivion and young artists orientate themselves towards international trends and the conservative taste in art of the National Socialists is increasingly harder to shake off. Hauser begins to campaign for the reconstruction of the modern art and cultural landscape of his homeland. He follows the events of the Art Club and is involved in the founding of the New Hagenbund. He intensified his collaboration with theater and literary circles and from 1947 to 1973 he was a member of the Austrian P.E.N. Clubs, of which he became general secretary in 1952 and where he also served as vice president until 1972. In 1947, a personal exhibition with 50 works from the period after 1938 took place in Lincoln, USA. In 1949 he received the City of Vienna Prize for Graphics and Applied Arts. In 1951 he resigned as President of the New Hagenbund due to internal disagreements. In 1952 he was a member of the professional association of Austrian resistance fighters and victims of fascism. Co-founder and temporarily vice-president of the professional association of Austrian visual artists, member of the board of trustees of the documentation archive of the Austrian resistance and president of the action against anti-Semitism as well as president of the Federation of Modern Visual Artists in Austria. In the 1950s he drew the illustrations for the book Das Weltbild der Moderne by Karl Renner and worked on several ceramic mosaics for the municipality of Vienna (including Voltagasse 1210 Vienna, Märzstraße 1150 Vienna, Theresienbad 1120 Vienna, Simonygasse 1180 Vienna). From the 1960s on, Carry Hauser regularly travels to Croatia, Israel and above all to Africa. Numerous sketches are created on these trips, in which he captures nature and the local people. At the same time he takes part in international exhibitions, in 1960 in the Kunstverein Braunschweig and in the Galerie de Bourgogne in Paris, in 1964 a personal exhibition in Jerusalem follows. One year later, in 1965, he received the Golden Medal of Honor and in 1985 the Ring of Honor of the City of Vienna. Until the end of his life, it was above all the experiences of his travels to Afrika that had the greatest impact on his artistic work. His love for Africa began in 1967 with a cruise on a cargo steamer via Gibraltar and the Suez Canal to South Africa. Several stays in East and West Africa followed, e.g. in Freetown in Sierra Leone, in Mombasa in Kenya, in Cameroon, on Zanzibar in Tanzania, on Djerba and in Tunis. Hauser finds something in Africa that he probably misses in his homeland and describes it in the following words: "...Africa has a substance - the Africans have a substance - that has grabbed me, so that everything I've written lately , what I painted has to do with Africa and came out of this African experience, because I see something here that I think is a view of the world..."
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Schloss Friedberg, 1953
Tusche/Papier, 35 x 21,2 cm
monogrammiert CH und datiert 53
bezeichnet TAZZ Schloss Friedberg Volders Tirol
abgebildet in Carry Hauser 2018, S. 93, Nr. 271
Provenienz: Nachlass des Künstlers, Kunsthandel Widder

SCHÄTZPREIS: °€ 500 - 800

Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michael Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen. Ab Mitte der 1960er Jahre Reisen nach Afrika, vermehrt afrikanische Motive.

Kindheit und Jugendjahre in Wien Carry Hauser wird als Karl Maria Hauser am 16. Februar 1895 in Wien geboren. Sein Vater ist Beamter im Ministerium des kaiserlichen Hauses und des Äußeren, seine Mutter Maria Hauser, geb. Linke, die Tochter eines mährischen Gutsbesitzers. Carry Hauser und sein um drei Jahre älterer Bruder Heinz werden von der Mutter, einer Lehrerin, zunächst zu Hause unterrichtet. Hauser wächst in einem kunstinteressierten Umfeld des Wiener Bildungsbürgertums, mit häufigen Theater- und Ausstellungsbesuchen, auf. Von 1905 bis 1910 besucht er das Schottengymnasium in Wien und wechselt danach für zwei Jahre an die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt. Parallel absolviert er an der Kunstgewerbeschule einen Abendkurs für ornamentale Formenlehre bei Franz Cˇižek. Kunstgewerbeschule, Erster Weltkrieg und die Zeit danach Ab 1912 besucht Carry Hauser für zwei Jahre die Kunstgewerbeschule, zuerst die Klasse für Allgemeine Formenlehre bei Oskar Strnad und im zweiten Jahr die Klasse für Naturstudium bei Adolf Böhm. Während dieser Zeit erhält er in der Allgemeinen Abteilung unter der Leitung von Alfred Roller eine grundlegende künstlerische Ausbildung, die von einem ausgedehnten praktischen Werkstattunterricht, mit unterschiedlichsten Techniken, geprägt ist. Zudem besucht er den Abendakt bei Oskar Kokoschka, die Klasse für Aktstudium bei Anton von Kenner, die Ornamentale Formenlehre bei Franz Cˇižek und Schrift und Heraldik bei Rudolf von Larisch. Im November 1914 erfolgt sein frühzeitiger Austritt aus der Kunstgewerbeschule, bei Ablegung sämtlicher Prüfungen, und im gleichen Monat tritt er als Freiwilliger in die Armee beim Deutschmeisterregiment als k. k. Deutschmeister ein. Nach Ausbildung zum Offizier wird er zum Ersten Infanterieregiment nach Österreich-Schlesien transferiert, wo er seinen Kriegsdienst im heutigen Polen, in der Ukraine und der Tschechischen Republik verrichtet. Gegen Ende des Krieges hält er sich in Czernowitz auf und arbeitet an Bildern für eine Regimentsausstellung. Die Kriegserlebnisse, der Kontakt zu intellektuellen und pazifistischen Kreisen und vor allem der Tod seines Bruders Heinz prägen ihn und lassen ihn, zum Pazifisten geläutert, aus dem Krieg hervorgehen. Nach Kriegsende wieder in Wien, knüpft Hauser unter anderem Kontakte zu dem Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Sammler Arthur Roessler sowie dem Dramatiker Franz Theodor Csokor, für den er Bühnenbilder- und Kostüme entwirft. Hauser ist Gründungs- und Leitungsmitglied (bis 1922) der Künstlervereinigung Die Freie Bewegung, die Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst organisiert. Gleichzeitig arbeitet er als Buchkünstler für den Verlag der Wiener Graphischen Werkstätte, der vor allem moderne österreichische Literatur publiziert. Von Beginn an widmet er sich neben der bildenden Kunst auch intensiv dem Theater und der Literatur. Im Oktober 1919 findet die erste Personale von Carry Hauser im Haus der Jungen Künstlerschaft Carry Hauser als Soldat, 1914 in den Räumen der ehemaligen Wiener Galerie Miethke statt. Die moderne Kunst der Zwischenkriegszeit ist in Vergessenheit geraten, junge Künstler orientieren sich an internationalen Strömungen und der konservative Kunstgeschmack der Nationalsozialisten lässt sich nicht so einfach abschütteln. Hauser beginnt, sich für einen Wiederaufbau der modernen Kunst- und Kulturlandschaft seiner Heimat einzusetzen. Er verfolgt die Veranstaltungen des Art Clubs und ist an der Gründung des Neuen Hagenbundes beteiligt. Er intensiviert seine Zusammenarbeit mit Theater- und Literaturkreisen und ist von 1947 bis 1973 Mitglied des österreichischen P.E.N. Clubs, dessen Generalsekretär er 1952 wird und wo er bis 1972 auch als Vizepräsident fungiert. Im Jahr 1947 findet eine Personale mit 50 Werken aus der Zeit nach 1938 in Lincoln in den USA statt. 1949 erhält er den Preis der Stadt Wien für Grafik und Angewandte Kunst. 1951 tritt er aufgrund von internen Unstimmigkeiten als Präsident des Neuen Hagenbundes zurück. Er ist 1952 Mitglied des Berufsverbandes der österreichischen Widerstandskämpfer und Opfer des Faschismus. Mitbegründer und zeitweise Vizepräsident der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs, Mitglied des Kuratoriums des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes und Präsident der Aktion gegen Antisemitismus sowie Präsident der Föderation Moderner Bildender Künstler Österreichs. In den 1950er Jahren zeichnet er die Illustrationen zum Buch Das Weltbild der Moderne von Karl Renner und arbeitet für die Gemeinde Wien an mehreren Keramikmosaiken (u. a. Voltagasse 1210 Wien, Märzstraße 1150 Wien, Theresienbad 1120 Wien, Simonygasse 1180 Wien). Reisen – Afrika, Israel und Kroatien Ab den 1960er Jahren unternimmt Carry Hauser regelmäßige Reisen nach Kroatien, Israel und vor allem nach Afrika. Auf diesen Reisen entstehen zahlreiche Skizzen, in denen er die Natur und die Menschen vor Ort festhält. Gleichzeitig beteiligt er sich an internationalen Ausstellungen, 1960 im Kunstverein Braunschweig und in der Galerie de Bourgogne in Paris, 1964 folgt eine Personale in Jerusalem. Ein Jahr später, 1965 erhält er die Goldene Ehrenmedaille und 1985 den Ehrenring der Stadt Wien. Bis zu seinem Lebensende sind es vor allem die Erlebnisse seiner Afrika-Rei Carry Hauser beim Schifahren, Schweiz, 1942 den, die ihn künstlerisch am stärksten prägen. Den Anfang seiner Liebe zu Afrika macht 1967 eine Kreuzfahrt auf einem Frachtdampfer über Gibraltar und den Suezkanal nach Südafrika. Es folgen mehrere Aufenthalte in Ost- und Westafrika, u. a. in Freetown in Sierra Leone, in Mombasa in Kenia, in Kamerun, auf Sansibar in Tansania, auf Djerba und in Tunis. Hauser findet in Afrika etwas, das er wohl in seiner Heimat vermisst und beschreibt dies mit folgenden Worten: „…Afrika hat eine Substanz – die Afrikaner haben eine Substanz – die mich gepackt hat, so, daß alles, was ich in der letzten Zeit geschrieben, was ich gemalt habe, mit Afrika zu tun hat, und aus diesem afrikanischen Erlebnis entstanden ist, weil ich hier noch etwas sehe, was ich für eine Aussicht für die Welt halte…“

CARRY HAUSER*
(Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Castle Friedberg, 1953
indian ink/paper, 35 x 21,2 cm
monogrammed CH, dated 53 and inscribed TAZZ Schloss Friedberg Volders Tirol
depicted in Carry Hauser, Vienna 2018, p. 93, N. 271
Provenance: estate of the artist, Fine Arts Widder

ESTIMATE °€ 500 - 800

Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michael Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and promoted by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes such as love, death, Eros, narrative representations, religious themes. From the mid-1960s, trips to Africa, increasingly African motifs.

Carry Hauser was born as Karl Maria Hauser on February 16, 1895 in Vienna. His father is an official in the Ministry of the Imperial House and Foreign Affairs, his mother Maria Hauser, née Linke, the daughter of a Moravian landowner. Carry Hauser and his brother Heinz, who is three years his senior, are initially taught at home by their mother, who is a teacher. Hauser grew up in an art-interested environment of the Viennese educated middle class, with frequent visits to the theater and exhibitions. From 1905 to 1910 he attended the Schottengymnasium in Vienna and then switched to the Graphic Teaching and Research Institute for two years. At the same time, he completed an evening course in ornamental form theory with Franz Cˇižek at the school of applied arts. 1912 Carry Hauser attended the school of applied arts for two years, first in general form theory with Oskar Strnad and in the second year in nature studies with Adolf Böhm. During this time he received basic artistic training in the general department under the direction of Alfred Roller, which was characterized by extensive practical workshop training using a wide variety of techniques. He also attends the evening nude class with Oskar Kokoschka, the class for nude studies with Anton von Kenner, ornamental form theory with Franz Cˇižek and writing and heraldry with Rudolf von Larisch. In November 1914 he left the School of Arts and Crafts early, after passing all the exams, and in the same month he volunteered in the army with the Deutschmeister Regiment as k. and k. Deutschmeister. After training as an officer, he was transferred to the First Infantry Regiment in Austria-Silesia, where he did his military service in present-day Poland, Ukraine and the Czech Republic. Towards the end of the war he stayed in Chernivtsi and worked on pictures for a regiment exhibition. The experiences of the war, the contact to intellectual and pacifist circles and above all the death of his brother Heinz shaped him and allowed him to emerge from the war as a pacifist. Back in Vienna after the end of the war, Hauser established contacts with the art historian, art critic and collector Arthur Roessler and the playwright Franz Theodor Csokor, for whom he designed stage sets and costumes. Hauser is a founding and executive member (until 1922) of the artists' association Die Freie Bewegungs (The Free Movement), which organizes exhibitions of international contemporary art. At the same time, he works as an artist for the Wiener Graphische Werkstätte publishing house, which mainly publishes modern Austrian literature. From the very beginning he devoted himself intensively to theater and literature in addition to the fine arts. In October 1919, Carry Hauser had his first personal exhibition in the house of the young artists. The modern art of the interwar period has fallen into oblivion and young artists orientate themselves towards international trends and the conservative taste in art of the National Socialists is increasingly harder to shake off. Hauser begins to campaign for the reconstruction of the modern art and cultural landscape of his homeland. He follows the events of the Art Club and is involved in the founding of the New Hagenbund. He intensified his collaboration with theater and literary circles and from 1947 to 1973 he was a member of the Austrian P.E.N. Clubs, of which he became general secretary in 1952 and where he also served as vice president until 1972. In 1947, a personal exhibition with 50 works from the period after 1938 took place in Lincoln, USA. In 1949 he received the City of Vienna Prize for Graphics and Applied Arts. In 1951 he resigned as President of the New Hagenbund due to internal disagreements. In 1952 he was a member of the professional association of Austrian resistance fighters and victims of fascism. Co-founder and temporarily vice-president of the professional association of Austrian visual artists, member of the board of trustees of the documentation archive of the Austrian resistance and president of the action against anti-Semitism as well as president of the Federation of Modern Visual Artists in Austria. In the 1950s he drew the illustrations for the book Das Weltbild der Moderne by Karl Renner and worked on several ceramic mosaics for the municipality of Vienna (including Voltagasse 1210 Vienna, Märzstraße 1150 Vienna, Theresienbad 1120 Vienna, Simonygasse 1180 Vienna). From the 1960s on, Carry Hauser regularly travels to Croatia, Israel and above all to Africa. Numerous sketches are created on these trips, in which he captures nature and the local people. At the same time he takes part in international exhibitions, in 1960 in the Kunstverein Braunschweig and in the Galerie de Bourgogne in Paris, in 1964 a personal exhibition in Jerusalem follows. One year later, in 1965, he received the Golden Medal of Honor and in 1985 the Ring of Honor of the City of Vienna. Until the end of his life, it was above all the experiences of his travels to Afrika that had the greatest impact on his artistic work. His love for Africa began in 1967 with a cruise on a cargo steamer via Gibraltar and the Suez Canal to South Africa. Several stays in East and West Africa followed, e.g. in Freetown in Sierra Leone, in Mombasa in Kenya, in Cameroon, on Zanzibar in Tanzania, on Djerba and in Tunis. Hauser finds something in Africa that he probably misses in his homeland and describes it in the following words: "...Africa has a substance - the Africans have a substance - that has grabbed me, so that everything I've written lately , what I painted has to do with Africa and came out of this African experience, because I see something here that I think is a view of the world..."

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Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
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AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs