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SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 - 1970 Klosterneuburg)

In Meisterwerke

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Wien
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Wien
SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 - 1970 Klosterneuburg)
Tulpenstrauß
Öl/Karton, 50,7 x 40,3 cm
signiert S. Pauser
Provenienz: Privatbesitz Wien

SCHÄTZPREIS: °€ 3.000 - 6.000

Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Studierte zuerst Architektur in Wien, ab 1919 bis 1924 an der Akademie der bildenden Künste in München bei J. Becker-Bundahl, Ludwig von Herterich, Karl Caspar und dem Restaurator Max Dörner. Studierte dort die Werke von Max Beckmann, Otto Dix und Karl Hofer. Ab 1925 bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, ab 1927 Mitglied der Wiener Secession. Arbeitete im ehemaligen Atelier von Albert Paris Gütersloh, wo er mit Josef Dobrowsky, Ernst Huber und Franz von Zülow seine erste Ausstellung in Wien veranstaltete. Dank wohlhabender Mäzene ab 1930 Reisen nach Frankreich und Italien, Ausstellungen in Deutschland, Schweiz und USA. Einer seiner Schüler und Förderer ist der Lederfabrikant Fritz Sinaiberger, später Frederic Serger. 1934 und 1936 auf der Biennale in Venedig vertreten. 1943 leitete er die Klasse für Bildnismalerei an der Akademie in Wien. 1944 gemeinsam mit 5000 anderen "Politisch-Unzuverlässigen" in Schanz-Lager von SA-Bewachern in Bad Radkersburg. Malte die Unterzeichnung des Staatsvertrages in zwei Pastellskizzen und einer Ölskizze und hielt den Brand der Wiener Staatsoper in einem Gemälde fest. In der Nachkriegszeit war er ein gefragter Porträtist, schuf Porträts vieler Politiker und Schauspieler. 1996 Retrospektive in der Österreichischen Galerie Belvedere.

Sergius Pauser studierte von 1919 bis 1924 in München und von 1925 bis 1926 an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer. Er lebte in Wien, wurde 1927 Mitglied der Secession und erhielt 1932 den österreichischen Staatspreis. Studienreisen führten ihn 1938 nach Italien, Frankreich und in die Schweiz, wo er in seiner realistisch-expressiven Malweise bestärkt wurde. 1943 übernahm Pauser die Leitung einer Meisterklasse für Bildnismalerei an der Akademie und wurde 1947 zum Professor ernannt. In der Nachkriegszeit war er ein gefragter Porträtist und fest in die österreichische Kunstszene integriert. Er fertigte die Bildnisse vieler Politiker und Schauspieler und erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen. Sein Werk wurde 1996 in einer großen Retrospektive in der Österreichischen Galerie gezeigt und befindet sich in zahlreichen wichtigen Sammlungen.

SERGIUS PAUSER*
(Vienna 1896 - 1970 Klosterneuburg)
Bouquet of Tulips
oil/cardboard, 50,7 x 40,3 cm
signed S. Pauser
Provenance: private property Vienna

ESTIMATE °€ 3.000 - 6.000

Austrian painter of the 20th century. Representative of the New Objectivity. First studied architecture in Vienna, from 1919 to 1924 at the Academy of Fine Arts in Munich with J. Becker-Bundahl, Ludwig von Herterich, Karl Caspar and the restorer Max Dörner. Studied the works of Max Beckmann, Otto Dix and Karl Hofer there. From 1925 with Karl Sterrer at the Academy of Fine Arts in Vienna, from 1927 member of the Vienna Secession. Worked in the former studio of Albert Paris Gütersloh, where he held his first exhibition in Vienna with Josef Dobrowsky, Ernst Huber and Franz von Zülow. Thanks to wealthy patrons from 1930 trips to France and Italy, exhibitions in Germany, Switzerland and USA. One of his students and patrons is the leather manufacturer Fritz Sinaiberger, later Frederic Serger. In 1934 and 1936 represented at the Venice Biennale. In 1943 he headed the class for portrait painting at the Academy in Vienna. In 1944, together with 5000 other "politically unreliable" in Schanz camp of SA guards in Bad Radkersburg. Painted the signing of the State Treaty in two pastel sketches and an oil sketch and recorded the burning of the Vienna State Opera in a painting. In the post-war period he was a portraitist in demand, created portraits of many politicians and actors. 1996 Retrospective at the Austrian Gallery Belvedere.

Sergius Pauser studied from 1919 to 1924 in Munich and from 1925 to 1926 at the Vienna Academy with Karl Sterrer. He lived in Vienna, became a member of the Secession in 1927 and received the Austrian State Prize in 1932. Study trips took him to Italy, France and Switzerland in 1938, where he was encouraged in his realistically expressive style of painting. In 1943 Pauser took over the management of a master class for portrait painting at the Academy and was appointed professor in 1947. In the post-war period he was a sought-after portraitist and was highly involved in the Austrian art scene. He made the likenesses of many politicians and actors and received numerous awards and honors. His work was shown in a major retrospective at the Austrian Gallery in 1996 and is represented in numerous important collections.
SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 - 1970 Klosterneuburg)
Tulpenstrauß
Öl/Karton, 50,7 x 40,3 cm
signiert S. Pauser
Provenienz: Privatbesitz Wien

SCHÄTZPREIS: °€ 3.000 - 6.000

Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Studierte zuerst Architektur in Wien, ab 1919 bis 1924 an der Akademie der bildenden Künste in München bei J. Becker-Bundahl, Ludwig von Herterich, Karl Caspar und dem Restaurator Max Dörner. Studierte dort die Werke von Max Beckmann, Otto Dix und Karl Hofer. Ab 1925 bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, ab 1927 Mitglied der Wiener Secession. Arbeitete im ehemaligen Atelier von Albert Paris Gütersloh, wo er mit Josef Dobrowsky, Ernst Huber und Franz von Zülow seine erste Ausstellung in Wien veranstaltete. Dank wohlhabender Mäzene ab 1930 Reisen nach Frankreich und Italien, Ausstellungen in Deutschland, Schweiz und USA. Einer seiner Schüler und Förderer ist der Lederfabrikant Fritz Sinaiberger, später Frederic Serger. 1934 und 1936 auf der Biennale in Venedig vertreten. 1943 leitete er die Klasse für Bildnismalerei an der Akademie in Wien. 1944 gemeinsam mit 5000 anderen "Politisch-Unzuverlässigen" in Schanz-Lager von SA-Bewachern in Bad Radkersburg. Malte die Unterzeichnung des Staatsvertrages in zwei Pastellskizzen und einer Ölskizze und hielt den Brand der Wiener Staatsoper in einem Gemälde fest. In der Nachkriegszeit war er ein gefragter Porträtist, schuf Porträts vieler Politiker und Schauspieler. 1996 Retrospektive in der Österreichischen Galerie Belvedere.

Sergius Pauser studierte von 1919 bis 1924 in München und von 1925 bis 1926 an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer. Er lebte in Wien, wurde 1927 Mitglied der Secession und erhielt 1932 den österreichischen Staatspreis. Studienreisen führten ihn 1938 nach Italien, Frankreich und in die Schweiz, wo er in seiner realistisch-expressiven Malweise bestärkt wurde. 1943 übernahm Pauser die Leitung einer Meisterklasse für Bildnismalerei an der Akademie und wurde 1947 zum Professor ernannt. In der Nachkriegszeit war er ein gefragter Porträtist und fest in die österreichische Kunstszene integriert. Er fertigte die Bildnisse vieler Politiker und Schauspieler und erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen. Sein Werk wurde 1996 in einer großen Retrospektive in der Österreichischen Galerie gezeigt und befindet sich in zahlreichen wichtigen Sammlungen.

SERGIUS PAUSER*
(Vienna 1896 - 1970 Klosterneuburg)
Bouquet of Tulips
oil/cardboard, 50,7 x 40,3 cm
signed S. Pauser
Provenance: private property Vienna

ESTIMATE °€ 3.000 - 6.000

Austrian painter of the 20th century. Representative of the New Objectivity. First studied architecture in Vienna, from 1919 to 1924 at the Academy of Fine Arts in Munich with J. Becker-Bundahl, Ludwig von Herterich, Karl Caspar and the restorer Max Dörner. Studied the works of Max Beckmann, Otto Dix and Karl Hofer there. From 1925 with Karl Sterrer at the Academy of Fine Arts in Vienna, from 1927 member of the Vienna Secession. Worked in the former studio of Albert Paris Gütersloh, where he held his first exhibition in Vienna with Josef Dobrowsky, Ernst Huber and Franz von Zülow. Thanks to wealthy patrons from 1930 trips to France and Italy, exhibitions in Germany, Switzerland and USA. One of his students and patrons is the leather manufacturer Fritz Sinaiberger, later Frederic Serger. In 1934 and 1936 represented at the Venice Biennale. In 1943 he headed the class for portrait painting at the Academy in Vienna. In 1944, together with 5000 other "politically unreliable" in Schanz camp of SA guards in Bad Radkersburg. Painted the signing of the State Treaty in two pastel sketches and an oil sketch and recorded the burning of the Vienna State Opera in a painting. In the post-war period he was a portraitist in demand, created portraits of many politicians and actors. 1996 Retrospective at the Austrian Gallery Belvedere.

Sergius Pauser studied from 1919 to 1924 in Munich and from 1925 to 1926 at the Vienna Academy with Karl Sterrer. He lived in Vienna, became a member of the Secession in 1927 and received the Austrian State Prize in 1932. Study trips took him to Italy, France and Switzerland in 1938, where he was encouraged in his realistically expressive style of painting. In 1943 Pauser took over the management of a master class for portrait painting at the Academy and was appointed professor in 1947. In the post-war period he was a sought-after portraitist and was highly involved in the Austrian art scene. He made the likenesses of many politicians and actors and received numerous awards and honors. His work was shown in a major retrospective at the Austrian Gallery in 1996 and is represented in numerous important collections.

Meisterwerke

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Johannesgasse 9-13
Wien
1010
Austria

Abholung der Werke nach Absprache.

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Mailboxes
Email: oper@mbe-co.at
Tel: 01 5128855

Bitte beachten Sie, dass Lagerkosten anfallen können, wenn die Werke nicht innerhalb von 14 bzw. 28 Tagen nach Erhalt der Rechnung abgeholt werden.

 

We will send you the invoice shortly after the auction. As soon as we have recieved the amount, the art can be picked up at Johannesgasse 9-13, 1010 Vienna. Please note that the buyer is responsible for pick-up and shipping of the lot.

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Tel: 01 5128855

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Our team will be happy to assist you with any further information at office@widderauktionen.com or at 0043 676 555 66 10.

Wichtige Informationen

Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Bei Normalbesteuerung Aufgeld von 24%. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, für alle anderen Objekte 20% hinzu.

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

 

AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs