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PETER TÖLZER* (Wien 1910 - 1997 Wien)

In Meisterwerke

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Wien
PETER TÖLZER* (Wien 1910 - 1997 Wien)
Pflanze
Kreide/Papier, 25,5 x 21,5 cm
signiert Tölzer
Provenienz: Privatbesitz Wien

SCHÄTZPREIS: °€ 800 - 1.200

Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Wiener Avantgarde, der gegenstandlosen Malerei und des Kinetismus. Studierte von 1925 bis 1930 an der Kunstgewerbeschule bei Franz Cizek, Berthold Löffler, Erich Mallina und Victor Schufinsky. Arbeite ab 1931 im Atelier des Grafikdesigners Josef Binder. 1947 bis 1949 Studium der Architektur bei Clemens Holzmeister und Erich Boltenstern. Gestaltete Titelseiten für Zeitschriften und Plakate. Auseinandersetzung mit Expressionismus, Kubismus und Futurismus. Zählt zu den Wiener Kinetisten wie auch Erika Giovanna Klien, My Ullmann, Paul Kirnig, Elisabeth Karlinsky, Georg Anton Adams-Teltscher, Gertraud Brausewetter, Margarete Hamerschlag, Erika Giovanna Klien, Elisabeth Karlinsky, Paul Kirnig, Friedericke Nechansky, Gertrude Neuwirth, Ernst Anton Plischke, Johanna Reismayer, Ludwig Reutterer, Leopold Wolfgang Rochowanski, Emil Stejnar, Hertha Sladky, Harry Täuber, Gertrude Tomaschek, Otto Erich Wagner, Stella Weissenberg.

Ab 1925 bis 1930 studierte Peter Tölzer an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Schufinsky, Mallina, Cižek und Löffler. Ab 1931 arbeitete er im Atelier von Josef Binder. Tölzer wurde während des Zweiten Weltkrieges eingezogen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg studierte Tölzer von 1947 bis 1949 Architektur bei Clemens Holzmeister und Erich Boltenstern. In dieser Zeit verdingte sich Tölzer hauptsächlich durch das Gestalten zahlreicher Titelseiten der Zeitschrift „Die Frau“. Ab 1949 gestaltete Tölzer Wahlplakate für die SPÖ. In Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Maria Tölzer schuf er als Architekt die Wohnhausanlage 185 Eisenstadtplatz im 10. Wiener Gemeindebezirk und den Ernst-PapanekHof im 15. Wiener Gemeindebezirk. In der Gegenüberstellung von kubistischen, futuristischen und kinetistischen Arbeiten von so unterschiedlich gearteten Kräften wie Otto Erich Wagner, Otto Rudolf Schatz und dem wesentlich jüngeren Peter Tölzer lassen sich die unterschiedlichsten Abstraktionsmöglichkeiten im breiten kubistischen Formenrepertoire ablesen. Neben zeichnerischen Figurationen von klassischen Aufgabenstellungen traditionstreuer Kunstakademien – der Aktmalerei und dem Stillleben – dokumentiert diese Konfrontation der postkubistischen Moderne auch die Entwicklung vom Expressiv-Kristallinen hin zum Konstruktiven. Peter Tölzers Naturstudien von Wiesenblumen machen uns zudem mit der Tradition der klassischen österreichischen Moderne vertraut, die eine Dualität zwischen realitätsnaher Skizze und abstrahierter Ausführung charakterisiert. Tölzers Skizzenblätter sind zeichnerische Bestandsaufnahmen, Momentanalysen, auf deren Basis der Fokus und Aufbau der Bildkonstruktion entwickelt und erst in einem weiteren Schritt malerisch abstrahiert wird, wie dies etwa Robin Christian Andersen an der Wiener Kunstakademie ab 1945 seinen Schülern lehrt. Der Künstler dekonstruiert den pflanzlichen Aufbau der Blumen und gewinnt daraus jene formale Essenz, die kubistische Elemente genauso beinhaltet wie skulptural-architektonische.

PETER TÖLZER*
(Vienna 1910 - 1997 Vienna)
Plant
chalk/paper, 25,5 x 21,5 cm
signed Tölzer
Provenance: private collection Vienna

ESTIMATE °€ 800 - 1.200

Austrian artist of the 20th century. Representative of the Viennese avant-garde, non-objective painting and kinetism. Studied from 1925 to 1930 at the School of Applied Arts with Franz Cizek, Berthold Löffler, Erich Mallina and Victor Schufinsky. Worked in the studio of graphic designer Josef Binder from 1931. 1947 to 1949 studied architecture with Clemens Holzmeister and Erich Boltenstern. Designed covers for magazines and posters. Involvement with Expressionism, Cubism and Futurism. Counts among the Viennese Kinetists as do Erika Giovanna Klien, My Ullmann, Paul Kirnig, Elisabeth Karlinsky, Georg Anton Adams-Teltscher, Gertraud Brausewetter, Margarete Hamerschlag, Erika Giovanna Klien, Elisabeth Karlinsky, Paul Kirnig, Friedericke Nechansky, Gertrude Neuwirth, Ernst Anton Plischke, Johanna Reismayer, Ludwig Reutterer, Leopold Wolfgang Rochowanski, Emil Stejnar, Hertha Sladky, Harry Täuber, Gertrude Tomaschek, Otto Erich Wagner, Stella Weissenberg.

From 1925 to 1930 Peter Tölzer studied at the Vienna School of Applied Arts under Schufinsky, Mallina, Cižek and Löffler. From 1931 he worked in the studio of Josef Binder. Tölzer was drafted during the Second World War and became a prisoner of war. After the war, Tölzer studied architecture with Clemens Holzmeister and Erich Boltenstern from 1947 to 1949. During this time, Tölzer mainly earned his living by designing numerous covers of the magazine "Die Frau". From 1949 Tölzer designed election posters for the SPÖ. In cooperation with his wife Maria Tölzer, he designed the apartment building 185 Eisenstadtplatz in Vienna's 10th district and the Ernst-Papanek-Hof in Vienna's 15th district. In the juxtaposition of Cubist, Futurist and Kinetic works by forces as different as Otto Erich Wagner, Otto Rudolf Schatz and the much younger Peter Tölzer, the most diverse possibilities of abstraction in the broad Cubist repertoire of forms can be read. In addition to figurative drawings of classical tasks of traditional art academies - nude painting and still life - this confrontation of post-cubist modernism also documents the development from the expressive-crystalline to the constructive. Peter Tölzer's nature studies of meadow flowers also familiarise us with the tradition of classical Austrian modernism, which is characterised by a duality between realistic sketching and abstracted execution. Tölzer's sketch sheets are graphic inventories, momentary analyses, on the basis of which the focus and structure of the pictorial construction is developed and only in a further step is abstracted painterly, as Robin Christian Andersen, for example, taught his students at the Vienna Art Academy from 1945 onwards. The artist deconstructs the plant structure of the flowers and extracts from it the formal essence that contains cubist elements as well as sculptural-architectural ones.
PETER TÖLZER* (Wien 1910 - 1997 Wien)
Pflanze
Kreide/Papier, 25,5 x 21,5 cm
signiert Tölzer
Provenienz: Privatbesitz Wien

SCHÄTZPREIS: °€ 800 - 1.200

Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Wiener Avantgarde, der gegenstandlosen Malerei und des Kinetismus. Studierte von 1925 bis 1930 an der Kunstgewerbeschule bei Franz Cizek, Berthold Löffler, Erich Mallina und Victor Schufinsky. Arbeite ab 1931 im Atelier des Grafikdesigners Josef Binder. 1947 bis 1949 Studium der Architektur bei Clemens Holzmeister und Erich Boltenstern. Gestaltete Titelseiten für Zeitschriften und Plakate. Auseinandersetzung mit Expressionismus, Kubismus und Futurismus. Zählt zu den Wiener Kinetisten wie auch Erika Giovanna Klien, My Ullmann, Paul Kirnig, Elisabeth Karlinsky, Georg Anton Adams-Teltscher, Gertraud Brausewetter, Margarete Hamerschlag, Erika Giovanna Klien, Elisabeth Karlinsky, Paul Kirnig, Friedericke Nechansky, Gertrude Neuwirth, Ernst Anton Plischke, Johanna Reismayer, Ludwig Reutterer, Leopold Wolfgang Rochowanski, Emil Stejnar, Hertha Sladky, Harry Täuber, Gertrude Tomaschek, Otto Erich Wagner, Stella Weissenberg.

Ab 1925 bis 1930 studierte Peter Tölzer an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Schufinsky, Mallina, Cižek und Löffler. Ab 1931 arbeitete er im Atelier von Josef Binder. Tölzer wurde während des Zweiten Weltkrieges eingezogen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg studierte Tölzer von 1947 bis 1949 Architektur bei Clemens Holzmeister und Erich Boltenstern. In dieser Zeit verdingte sich Tölzer hauptsächlich durch das Gestalten zahlreicher Titelseiten der Zeitschrift „Die Frau“. Ab 1949 gestaltete Tölzer Wahlplakate für die SPÖ. In Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Maria Tölzer schuf er als Architekt die Wohnhausanlage 185 Eisenstadtplatz im 10. Wiener Gemeindebezirk und den Ernst-PapanekHof im 15. Wiener Gemeindebezirk. In der Gegenüberstellung von kubistischen, futuristischen und kinetistischen Arbeiten von so unterschiedlich gearteten Kräften wie Otto Erich Wagner, Otto Rudolf Schatz und dem wesentlich jüngeren Peter Tölzer lassen sich die unterschiedlichsten Abstraktionsmöglichkeiten im breiten kubistischen Formenrepertoire ablesen. Neben zeichnerischen Figurationen von klassischen Aufgabenstellungen traditionstreuer Kunstakademien – der Aktmalerei und dem Stillleben – dokumentiert diese Konfrontation der postkubistischen Moderne auch die Entwicklung vom Expressiv-Kristallinen hin zum Konstruktiven. Peter Tölzers Naturstudien von Wiesenblumen machen uns zudem mit der Tradition der klassischen österreichischen Moderne vertraut, die eine Dualität zwischen realitätsnaher Skizze und abstrahierter Ausführung charakterisiert. Tölzers Skizzenblätter sind zeichnerische Bestandsaufnahmen, Momentanalysen, auf deren Basis der Fokus und Aufbau der Bildkonstruktion entwickelt und erst in einem weiteren Schritt malerisch abstrahiert wird, wie dies etwa Robin Christian Andersen an der Wiener Kunstakademie ab 1945 seinen Schülern lehrt. Der Künstler dekonstruiert den pflanzlichen Aufbau der Blumen und gewinnt daraus jene formale Essenz, die kubistische Elemente genauso beinhaltet wie skulptural-architektonische.

PETER TÖLZER*
(Vienna 1910 - 1997 Vienna)
Plant
chalk/paper, 25,5 x 21,5 cm
signed Tölzer
Provenance: private collection Vienna

ESTIMATE °€ 800 - 1.200

Austrian artist of the 20th century. Representative of the Viennese avant-garde, non-objective painting and kinetism. Studied from 1925 to 1930 at the School of Applied Arts with Franz Cizek, Berthold Löffler, Erich Mallina and Victor Schufinsky. Worked in the studio of graphic designer Josef Binder from 1931. 1947 to 1949 studied architecture with Clemens Holzmeister and Erich Boltenstern. Designed covers for magazines and posters. Involvement with Expressionism, Cubism and Futurism. Counts among the Viennese Kinetists as do Erika Giovanna Klien, My Ullmann, Paul Kirnig, Elisabeth Karlinsky, Georg Anton Adams-Teltscher, Gertraud Brausewetter, Margarete Hamerschlag, Erika Giovanna Klien, Elisabeth Karlinsky, Paul Kirnig, Friedericke Nechansky, Gertrude Neuwirth, Ernst Anton Plischke, Johanna Reismayer, Ludwig Reutterer, Leopold Wolfgang Rochowanski, Emil Stejnar, Hertha Sladky, Harry Täuber, Gertrude Tomaschek, Otto Erich Wagner, Stella Weissenberg.

From 1925 to 1930 Peter Tölzer studied at the Vienna School of Applied Arts under Schufinsky, Mallina, Cižek and Löffler. From 1931 he worked in the studio of Josef Binder. Tölzer was drafted during the Second World War and became a prisoner of war. After the war, Tölzer studied architecture with Clemens Holzmeister and Erich Boltenstern from 1947 to 1949. During this time, Tölzer mainly earned his living by designing numerous covers of the magazine "Die Frau". From 1949 Tölzer designed election posters for the SPÖ. In cooperation with his wife Maria Tölzer, he designed the apartment building 185 Eisenstadtplatz in Vienna's 10th district and the Ernst-Papanek-Hof in Vienna's 15th district. In the juxtaposition of Cubist, Futurist and Kinetic works by forces as different as Otto Erich Wagner, Otto Rudolf Schatz and the much younger Peter Tölzer, the most diverse possibilities of abstraction in the broad Cubist repertoire of forms can be read. In addition to figurative drawings of classical tasks of traditional art academies - nude painting and still life - this confrontation of post-cubist modernism also documents the development from the expressive-crystalline to the constructive. Peter Tölzer's nature studies of meadow flowers also familiarise us with the tradition of classical Austrian modernism, which is characterised by a duality between realistic sketching and abstracted execution. Tölzer's sketch sheets are graphic inventories, momentary analyses, on the basis of which the focus and structure of the pictorial construction is developed and only in a further step is abstracted painterly, as Robin Christian Andersen, for example, taught his students at the Vienna Art Academy from 1945 onwards. The artist deconstructs the plant structure of the flowers and extracts from it the formal essence that contains cubist elements as well as sculptural-architectural ones.

Meisterwerke

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Johannesgasse 9-13
Wien
1010
Austria

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We will send you the invoice shortly after the auction. As soon as we have recieved the amount, the art can be picked up at Johannesgasse 9-13, 1010 Vienna. Please note that the buyer is responsible for pick-up and shipping of the lot.

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Our team will be happy to assist you with any further information at office@widderauktionen.com or at 0043 676 555 66 10.

Wichtige Informationen

Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Bei Normalbesteuerung Aufgeld von 24%. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, für alle anderen Objekte 20% hinzu.

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

 

AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs