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ERICH HECKEL* (Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)

In Meisterwerke

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ERICH HECKEL* (Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)
Wilhelm Simon Guttmann, 1911
Aquarell/Velin, 36,7 x 43,6 cm
signiert E Heckel und datiert 1911
verso Gemälde „Tulpen“, Aquarell und Bleistift/Velin, nochmals signiert und datiert Erich Heckel 21
abgebildet in Galerie Nierendorf, Deutsche Expressionisten, Kat. Nr. 20, Berlin 1988 und Galerie Nierendorf, Ausgewählte Werke aus 4 Jahrzehnten, Kat. Nr. 7, Berlin 1992
ausgestellt in State Hermitage Museum St. Petersburg: Gegenlicht 2013-2014 und abgebildet im Ausstellungskatalog S.58, Nr.18
Das Werk ist im Nachlass-Archiv registriert.
Provenienz: Bassenge Berlin 1982, Galerie Nierendorf Berlin, Karl und Faber München 1989, Bassenge Berlin 2008, Privatsammlung

SCHÄTZPREIS: °€ 15.000 - 30.000

Deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Hauptvertreter des Expressionismus, prägte die Avantgarde der 1910er Jahre. Zunächst Studium der Architektur in Dresden, als Maler Autodidakt. 1905 Gründung der Künstlergruppe die Brücke gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl. Weitere Mitglieder Max Pechstein, Emil Nolde und später Otto Mueller. 1907 bis 1910 mit Karl Schmidt-Rottluff in Dangast an der Nordsee, in Dresden Ateliergemeinschaft mit Ernst Ludwig Kirchner. 1911 in Prerow an der Ostsee, gleichzeitig wie Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky aus der Neuen Künstlervereinigung München. Danach nach Berlin, Freundschaften mit Lyonel Feininger, Franz Marc und August Macke. 1913 im Sommer an der Flensburger Förde, 1914 bei Heinrich Nauen in Dilborn am Niederrhein. Im Ersten Weltkrieg als Sanitäter in Flandern v.a. in Ostende, Begegnung mit Max Beckmann und James Ensor. In den 1920er Jahren Im Kreis der Dichter Ernst Morwitz und Stefan George. 1937 wurden seine Werke von den Nazis als entartete Kunst eingestuft, viele Arbeiten wurden vernichtet. Frühe Einflüsse von Jugendstil und Postimpressionismus, u.a. Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cezanne und Edvard Munch. Entwicklung in Richtung eines farbintensiven Expressionismus. Schuf v.a. Porträts, Akte und Genreszenen, auch Landschaften und Stadtansichten. Hauptthema war der Mensch, wie in Porträts des expressionistischen Literaten Wilhem Simon Guttmann aus dem roten Sofa. Auch Kirchner und Schmidt-Rottluff haben Guttmann porträtiert.

Heckel malte das Porträt von William Simon Guttmann, als dieser nach Berlin zog. Guttmann war ein österreichischer Schriftsteller und Dichter und hatte damals gerade die Literaturzeitschrift „Neue Weltbühne“ ins Leben gerufen. Guttmanns Freunde waren Maler wie Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff, die ihn auch porträtierten (siehe zB Kirchner-Holzschnitt Dube 193 und Schmidt-Rottluff-Ölgemälde von 1913, Grohmann 1956, S. 257). Guttmanns Karriere entwickelte sich schrittweise von der Literatur über die Politik der deutschen Revolutionszeit 1918/19 zu seiner einflussreichen Karriere in der Fotografie in Berlin und schließlich in London.

ERICH HECKEL*
(Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)
Wilhelm Simon Guttmann
watercolor/vellum, 36,7 x 43,6 cm
signed E Heckel and dated 1911
verso painting "Tulpen", watercolor and pencil/vellum, again signed and dated Erich Heckel 21
depicted in gallery Nierendorf, German Expressionists, Cat. No. 20, Berlin 1988 and gallery Nierendorf, selected works from 4 decades, cat. N. 7, Berlin 1992
exhibited at State Hermitage Museum St. Petersburg: Gegenlicht 2013-2014 and depicted in exhibition catalogue p.58, no.18
the work is registered in the estate archive
Provenance: Bassenge Berlin 1982, Galerie Nierendorf Berlin, Karl and Faber Munich 1989, Bassenge Berlin 2008, private collection

ESTIMATE °€ 15.000 - 30.000

German painter and graphic artist of the 20th century. Main representative of Expressionism, shaped the avant-garde of the 1910s. First studied architecture in Dresden, as a painter self-taught. 1905 founded the artist group die Brücke together with Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff and Fritz Bleyl. Other members Max Pechstein, Emil Nolde and later Otto Mueller. 1907 to 1910 with Karl Schmidt-Rottluff in Dangast on the North Sea, in Dresden studio community with Ernst Ludwig Kirchner. 1911 in Prerow on the Baltic Sea, at the same time as Marianne von Werefkin and Alexej Jawlensky from the Neue Künstlervereinigung Munich. Then to Berlin, friendships with Lyonel Feininger, Franz Marc and August Macke. 1913 summer at the Flensburg Fjord, 1914 with Heinrich Nauen in Dilborn on the Lower Rhine. During World War I as a medic in Flanders, especially in Ostend, meeting with Max Beckmann and James Ensor. In the 1920s in the circle of the poets Ernst Morwitz and Stefan George. In 1937 his works were classified by the Nazis as degenerate art, many works were destroyed. Early influences of Art Nouveau and Post-Impressionism, including Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cezanne and Edvard Munch. Development in the direction of a color-intensive Expressionism. Created mainly portraits, nudes and genre scenes, also landscapes and cityscapes. The main theme was the human being, as in the portrait of the Expressionist literary figure Wilhem Simon Guttmann from the red sofa. Kirchner and Schmidt-Rottluff also portrayed Guttmann.

Heckel painted the portrait of William Simon Guttmann when the latter moved to Berlin. Guttmann was an Austrian writer and poet and had just launched the literature magazine "Neue Weltbühne" ("New World Stage") at that time. Guttmann's friends were painters like Heckel, Ernst Ludwig Kirchner and Karl Schmidt-Rottluff, that also painted portraits of him (See, for example Kirchner woodcut Dube 193 and Schmidt-Rottluff oil painting from 1913, Grohmann 1956, p. 257). Guttmann developed gradually from literature, through the politics of the German revolutionary period of 1918/19, to his influential career in photography in Berlin and, eventually, in London.
ERICH HECKEL* (Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)
Wilhelm Simon Guttmann, 1911
Aquarell/Velin, 36,7 x 43,6 cm
signiert E Heckel und datiert 1911
verso Gemälde „Tulpen“, Aquarell und Bleistift/Velin, nochmals signiert und datiert Erich Heckel 21
abgebildet in Galerie Nierendorf, Deutsche Expressionisten, Kat. Nr. 20, Berlin 1988 und Galerie Nierendorf, Ausgewählte Werke aus 4 Jahrzehnten, Kat. Nr. 7, Berlin 1992
ausgestellt in State Hermitage Museum St. Petersburg: Gegenlicht 2013-2014 und abgebildet im Ausstellungskatalog S.58, Nr.18
Das Werk ist im Nachlass-Archiv registriert.
Provenienz: Bassenge Berlin 1982, Galerie Nierendorf Berlin, Karl und Faber München 1989, Bassenge Berlin 2008, Privatsammlung

SCHÄTZPREIS: °€ 15.000 - 30.000

Deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Hauptvertreter des Expressionismus, prägte die Avantgarde der 1910er Jahre. Zunächst Studium der Architektur in Dresden, als Maler Autodidakt. 1905 Gründung der Künstlergruppe die Brücke gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl. Weitere Mitglieder Max Pechstein, Emil Nolde und später Otto Mueller. 1907 bis 1910 mit Karl Schmidt-Rottluff in Dangast an der Nordsee, in Dresden Ateliergemeinschaft mit Ernst Ludwig Kirchner. 1911 in Prerow an der Ostsee, gleichzeitig wie Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky aus der Neuen Künstlervereinigung München. Danach nach Berlin, Freundschaften mit Lyonel Feininger, Franz Marc und August Macke. 1913 im Sommer an der Flensburger Förde, 1914 bei Heinrich Nauen in Dilborn am Niederrhein. Im Ersten Weltkrieg als Sanitäter in Flandern v.a. in Ostende, Begegnung mit Max Beckmann und James Ensor. In den 1920er Jahren Im Kreis der Dichter Ernst Morwitz und Stefan George. 1937 wurden seine Werke von den Nazis als entartete Kunst eingestuft, viele Arbeiten wurden vernichtet. Frühe Einflüsse von Jugendstil und Postimpressionismus, u.a. Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cezanne und Edvard Munch. Entwicklung in Richtung eines farbintensiven Expressionismus. Schuf v.a. Porträts, Akte und Genreszenen, auch Landschaften und Stadtansichten. Hauptthema war der Mensch, wie in Porträts des expressionistischen Literaten Wilhem Simon Guttmann aus dem roten Sofa. Auch Kirchner und Schmidt-Rottluff haben Guttmann porträtiert.

Heckel malte das Porträt von William Simon Guttmann, als dieser nach Berlin zog. Guttmann war ein österreichischer Schriftsteller und Dichter und hatte damals gerade die Literaturzeitschrift „Neue Weltbühne“ ins Leben gerufen. Guttmanns Freunde waren Maler wie Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff, die ihn auch porträtierten (siehe zB Kirchner-Holzschnitt Dube 193 und Schmidt-Rottluff-Ölgemälde von 1913, Grohmann 1956, S. 257). Guttmanns Karriere entwickelte sich schrittweise von der Literatur über die Politik der deutschen Revolutionszeit 1918/19 zu seiner einflussreichen Karriere in der Fotografie in Berlin und schließlich in London.

ERICH HECKEL*
(Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)
Wilhelm Simon Guttmann
watercolor/vellum, 36,7 x 43,6 cm
signed E Heckel and dated 1911
verso painting "Tulpen", watercolor and pencil/vellum, again signed and dated Erich Heckel 21
depicted in gallery Nierendorf, German Expressionists, Cat. No. 20, Berlin 1988 and gallery Nierendorf, selected works from 4 decades, cat. N. 7, Berlin 1992
exhibited at State Hermitage Museum St. Petersburg: Gegenlicht 2013-2014 and depicted in exhibition catalogue p.58, no.18
the work is registered in the estate archive
Provenance: Bassenge Berlin 1982, Galerie Nierendorf Berlin, Karl and Faber Munich 1989, Bassenge Berlin 2008, private collection

ESTIMATE °€ 15.000 - 30.000

German painter and graphic artist of the 20th century. Main representative of Expressionism, shaped the avant-garde of the 1910s. First studied architecture in Dresden, as a painter self-taught. 1905 founded the artist group die Brücke together with Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff and Fritz Bleyl. Other members Max Pechstein, Emil Nolde and later Otto Mueller. 1907 to 1910 with Karl Schmidt-Rottluff in Dangast on the North Sea, in Dresden studio community with Ernst Ludwig Kirchner. 1911 in Prerow on the Baltic Sea, at the same time as Marianne von Werefkin and Alexej Jawlensky from the Neue Künstlervereinigung Munich. Then to Berlin, friendships with Lyonel Feininger, Franz Marc and August Macke. 1913 summer at the Flensburg Fjord, 1914 with Heinrich Nauen in Dilborn on the Lower Rhine. During World War I as a medic in Flanders, especially in Ostend, meeting with Max Beckmann and James Ensor. In the 1920s in the circle of the poets Ernst Morwitz and Stefan George. In 1937 his works were classified by the Nazis as degenerate art, many works were destroyed. Early influences of Art Nouveau and Post-Impressionism, including Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cezanne and Edvard Munch. Development in the direction of a color-intensive Expressionism. Created mainly portraits, nudes and genre scenes, also landscapes and cityscapes. The main theme was the human being, as in the portrait of the Expressionist literary figure Wilhem Simon Guttmann from the red sofa. Kirchner and Schmidt-Rottluff also portrayed Guttmann.

Heckel painted the portrait of William Simon Guttmann when the latter moved to Berlin. Guttmann was an Austrian writer and poet and had just launched the literature magazine "Neue Weltbühne" ("New World Stage") at that time. Guttmann's friends were painters like Heckel, Ernst Ludwig Kirchner and Karl Schmidt-Rottluff, that also painted portraits of him (See, for example Kirchner woodcut Dube 193 and Schmidt-Rottluff oil painting from 1913, Grohmann 1956, p. 257). Guttmann developed gradually from literature, through the politics of the German revolutionary period of 1918/19, to his influential career in photography in Berlin and, eventually, in London.

Meisterwerke

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
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Wien
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Austria

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Wichtige Informationen

Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Bei Normalbesteuerung Aufgeld von 24%. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, für alle anderen Objekte 20% hinzu.

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

 

AGB

Auktionsbedingungen
Auszug aus der Geschäftsordnung, Stand April 2022

 

Die Auktionen werden nach der Geschäftsordnung der Widder Auktionen der Kunsthandel Widder GmbH durchgeführt. Diese liegt mit genauem Wortlaut im Auktionshaus auf und kann auf www.widderauktionen.com abgerufen werden.

 

Schätzpreise, Ausrufpreis, Mindestverkaufspreis, Limit, Zuschlag

Bei Objektbeschreibungen wird ein oberer und unterer Schätzpreis in Euro angegeben. Innerhalb dieser Spanne wird das Meistbot erwartet. Online ist auch der Ausrufpreis angeführt. Der Ausrufpreis ist in der Regel der untere Schätzpreis, er kann jedoch höher oder niedriger angesetzt werden. Gesteigert wird um ca. 10%, wobei davon abgewichen werden kann. Das Meistbot erhält den Zuschlag, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht wurde. Bestimmt der Verkäufer/die Verkäuferin das Objekt nicht unter einem festgesetzten Preis zu verkaufen, spricht man von Mindestverkaufspreis oder Limit. Wenn dieses nicht erreicht wird, gilt ein Zuschlag unter Vorbehalt. Meistbietende sind verpflichtet innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungslegung den Kaufpreis zu zahlen.

 

Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Das Aufgeld beträgt 28% bei Differenzbesteuerung. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13% hinzu.

 

Folgerecht

Mit * gekennzeichnete Objekte unterliegen dem Folgerecht. Dieses wird in Form eines Zuschlags auf das Meistbot verrechnet. Es gilt erst ab einem Meistbot über 2.499,99 € und ist gestaffelt: für die ersten 50.000 € werden 4% verrechnet. Danach je weiterer 150.000 € 3% bzw. 1% und ab 500.000 € 0,25%. Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt 12.500 €.

Echtheitsgarantie

Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin innerhalb von zwei Jahren für die Echtheit des Objekts ein und garantiert, dass das Objekt tatsächlich von dem genannten Künstler/der genannten Künstlerin stammt.

 

Katalogangaben und Beschreibung

Angaben von Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, etc. erfolgen durch ExpertInnen des Auktionshauses. Es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben geleistet.
Die Beschreibungen der Objekte bedeuten: Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin. „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin. „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk. „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk. „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk. „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.

 

Kaufaufträge

Interessenten können Kaufaufträge schriftlich und online abgeben oder telefonisch mitbieten. Ein ausgefülltes und unterfertigtes Gebotsformular muss zeitgerecht vor der Auktion eingehen. Das Auktionshaus bietet für schriftliche Gebote bis zum angegebenen Meistbot mit.

 

Telefonische Gebote

Interessenten haben die Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Das Auktionshaus bemüht sich die angegebene Rufnummer zu erreichen. Kommt keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für die Interessenten bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet das Gebot auszuführen.

 

Online Bidding, Live Bidding

Bieter/Bieterinnen können auf www.widderauktionen.com sowie auf externen Auktionsplattformen Vorgebote abgeben und live mitbieten.

 

Versicherung

Kunstobjekte sind bis zum Ende der Abholfrist, in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Zahlungsverzug besteht.

 

Gerichtsstand, Rechtswahl

Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist 1010 Wien. Es gilt österreichisches mater  materielles Recht.

 

Vollständige AGBs